Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, muss mich mal ausquatschen... Ich habe am 10. Dezember ET, es ist unser zweites Kind. Unseren Sohn habe ich im September 2005 durch Notsectio entbunden. Vorausgegangen waren fast drei Wochen ÜBertragung, immer wieder Wehen, dann Geburtseinleitung mit Cytotec, daraufhin Wehensturm und drastisch abfallende Herztöne beim Baby, schließlich der KS... Meine FÄ hat mir dieses Mal auch zu einem KS geraten, ich dachte aber bisher, warum sollte ich nicht eine normale Geburt probieren? Ich wünsche es mir sehr. Vereinbart ist aber, dass es diesmal keine Einleitung geben wird, weil sich dann die Gefahr für einen Gebärmutterrriss nochmal erhöht, zusätzlich zu der Tatsache, dass ja der letzte KS noch nicht lange zurückliegt. Nun überkommen mich immer mehr Zweifel, ob ich nicht doch per geplanter Sectio entbinden sollte. Habe solche Angst vor der Uterusruptur, sehe mich schon im Kreißsaal verbluten, mein Baby tot und mein Sohn eine Halbwaise. Bitte verdreht nicht die Augen, ich gehöre eigentlich nicht zu der ängstlichen Sorte, aber hier geht es immerhin um meine Kinder. Ich habe keine Angst vor den Schmerzen einer normalen Geburt, nur vor den möglichen Komplikationen. Liebend gerne würde ich mir den nächsten KS sparen, zumal ich in einigen Jahren gerne noch ein drittes Kind hätte. Aber was, wenn meine Gebärmutter durch die erste Geburt schon überstrapaziert wurde und nun unter den Wehen reißt? Das kann so schnell gehen, dass man nicht mehr rechtzeitig eingreifen kann. Ich habe solche Angst. Wie würdet Ihr entscheiden, würdet ihr trotz der Sorgen eine vaginale geburt probieren? Leider ist es auch wieder so, dass das Baby sich nicht ins Becken senken will, genau wie beim ersten Mal, also besteht auch der Verdacht auf eine Beckenanomalie bzw. ein relatives Mißverhältnis, was auch die nachfolgende Geburt langwierig bis unmöglich machen würde. Ich weiß echt nicht, was der bessere Weg wäre... Vielen Dank für´s Lesen... Magdalena
also wenn mich jetzt auch welche steinigen möchten...*grins*..ich würd wieder per sectio entbinden... . ich selbst hatte eine notsectio 2001 wegen zu kurzer nabelschnur und eine horror vorgeburtliche zeit (12h strammes liegen, keine schmerzmittel bekommen wegen schlechter herztöne, mein kreislauf am ende usw...). nun werde ich es auch versuchen wollen mit sponatner geburt aber mein ks liegt ja schon relativ lang zurück. bei deiner kurzen zeit und der schon jetzt erkennbaren schwierigkeiten..nein danke, dann doch lieber nen ks, der ist in deinem fall deutlich entlastender für dich UND das kind. lg andrea
*seufz* - also ich kann dich gut verstehen. Ich habe auch nur Angst vor Komplikationen (weil ich eben auch schon viel erlebt habe). Ich habe mir genau überlegt was ich an deiner STelle tun würde und auch wenn ich so gerne eine Vaginale Geburt hätte -w ürde ich mich wohl doch für den KS entscheiden :-/ So kann man dir wenigstens einen KS ermöglichen bei dem du geistig anwesend bist (Spinalanästesie). Echt keine leichte Entscheidung Verena
Hallo Magdalena, kann dich sooo gut verstehen. Hatte auch erst einen Not-Sectio mit PDA (vor 12 Jahren, danach einen Sectio mit Vollnarkose (wegen Zwillingen und 32 SSW) vor 11 Jahren. Alles nicht so toll. Jetzt beim vierten Kind habe ich mich richtig auf den KS vorbereiten können und fand ihn richtig toll. Kenne übrigens eine Frau die vier Kinder per KS entbunden hat. Ich hätte auch nicht mehr den Mut gehabt es normal zu versuchen, obwohl man es mir angeboten hat. Ich denke wenn man vorher schon solche Angst hat funktioniert das sowieso nicht. Außerdem geht einem Notsectio ja auch schon viel Streß voraus, der dann wieder hoch kommt. Also ich fand meinen KS vor vier Wochen traumhaft. Bin nach vier Tagen nach Hause gegangen. Liebe Grüße Petra
Hallo Magdalena, ich kann auch sehr gut verstehen, dass du unter den Umständen deine Zweifel hast, auch wenn ich selber keine Sectio hatte. Ich bin sonst kein Freund des KS, aber mal ehrlich: Mit so einer Angst geht man lieber nicht in eine natürliche Geburt. Geburt - das bedeutet ja auch, Vertrauen zu haben in sich selbst. Das bedeutet vor allem auch, sich fallen lassen können... Wenn du aber die ganze Zeit, bei jeder Wehe im Kopf hast: "Hoffentlich reisst die Narbe nicht." dann kannst du dich nicht fallen lassen, dann verkrampfst du dich nur. Ich würde an deiner Stelle die Risikosprechstunde deiner Entbindungsklinik in Anspruch nehmen, denn genau für sowas ist die da. Ausserdem haben viele Kliniken auch eine Hebammensprechstunde - auch da würde ich hingehen und alles genau besprechen. Da eine Sectio nach Wehenbeginn für die Mutter und vor allem fürs Kind besser ist, würde ich fragen, ob es möglich ist, mit dem KS solange zu warten, bis du Wehen hast. So weisst du zumindest, dass dein Kind bereit war. Falls du wieder überträgst, kann man ja sagen, dass zB spätestens 1 Woche nach ET der KS gemacht wird. Alles Gute! Silke
Hallo! Ich bin in fast der gleichen Situaton wie du. Notsectio im September 2005 und im Januar ET. Aber ich hab eine ganz tolle Hebamme gefunden, die mich rundum betreut und mit mir die letzte Geburt durchgesprochen hat. Ich bekam auch Wehenmittel und dann ist nichts mehr gegangen. Sie hat mir Mut gemacht und gesagt, wir sollten es versuchen,die Voraussetzungen sind gut, mit viel Geduld. Sollte es zur Ruptur kommen, (Zeichnet sich vorher am CTG ab) muß dann ein KS gemacht werden. ( Kommt aber total selten vor.) Vielleicht kannst du ja auch mal mit deiner Hebamme die erste Geburt durchsprechen. Wenn du aber total voller Angst zur Entbindung gehst und ein schlechtes Gefühl hast, solltest du vielleicht doch über einen KS nachdenken. Und denke daran, du bist keine Versagerin. Oh mann, die Entscheidung ist echt schwer, ich wünsche dir, daß du eine schöne Geburt haben wirst und eine gesunde Kleine Maus im arm halten wirst. Ich drück dich ganz fest- du schaffst das , und die bedenken vor der Geburt sind glaube ich ganz normal, das ist dein Beschützerinstinkt, der dir all die schlimmen Sachen zuflüstert,Kinder sind halt mal eine Lebensaufgabe, die unseren Schutz brauchen. Ich würde an deiner Stelle erst mal abwarten (wenn es dir und dem Baby gut geht) bis vielleicht ET+7 und dann nochmal überlegen Alles alles Liebe Andrea
laß dir einen KS-Termin geben. Ich habe meine tochter auch per Not-Sectio nach 27 Stunden Wehen bekommen und schon bei der ersten Untersuchung für meinen Zwerg festgelegt, dass er geholt wird, da ich mit dieser Angst (auch nach Meinung meiner FÄ) niemals in der Lage gewesen wäre mich für eine normale Geburt zu entspannen. Er wurde 10 Tage vor Termin geholt und ich habe ihn noch im OP das erste Mal bekommen. Ach ja, es war übrigens die beste Entscheidung meines Lebens, da mein Süßer einen Kopfumfang von 38,5 cm hatte und mich wahrscheinlich gesprengt hätte. Gruß Ute
Vielen DAnk für eure Beiträge, auch denen, die evtl. noch schreiben werden. Habe mich noch weiter über´s Internet informiert und werde bei der nächsten VU am Montag nochmal mit meiner FÄ über meine Bedenken sprechen. Auch wenn die Geburt ein ganz natürlicher und auch nicht nur mechanischer Vorgang ist, kann ich meinen Verstand doch nicht ausschalten, und dieser sagt mir, dass die Risiken für meine persönliche Situation die Vorteile, die in einer Gelungenen (!!!) Spontangeburt lägen, wahrscheinlich nicht aufwiegen. Nochmals herzlichen Dank für eure ehrlichen Antworten und aufmunternden Worte! Magdalena
Kann mich nur Andrea25 anschliessen. Hatte 2 Horrorgeburten " spontan " bin jetzt mit 3. schwanger. Nie wieder spontane Geburt. Geburtserlebnis für mich der grösste Quatsch. Ausserdem,das Risiko fürs Kind nicht vergessen, beim leisesten Zweifel eher die sichere Methode wählen, das verzeiht man sich sonst nie!!
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