Mitglied inaktiv
Ich habe mich bisher nicht Grippeimpfen lassen. Ist es jetzt in der Ss wichtig? Oder sollte ich es besser tun/oder nicht tun? Und wie ist es mit den Neugeborenen dann? Sind sie automatisch geschützt(durch stillen oder Impfung der Mutter??) Soviele Fragen.. Ich hoffe mir kann da einer helfen! Danke
hi ich habe dir etwas bei dr. bluni rauskopiert. mir wurde damals gesagt in der schwangerschaft sollte ich auf grippeimpfung verzichten. Hier der Text: eine solche Impfung, die für eine junge Frau und schon gar nicht für die Schwangere/Stillende eine dringende Indikation darstellt, sollte wohl überlegt sein. Auch, wenn nach bisherigen Erkenntnissen keine Folgen zu erwarten sind. Am besten aber noch mal mit dem Arzt, der/die die Impfung durchführt, darüber sprechen. gruss Martina
liebe Steffi, 1.eine solche Impfung, die für eine junge Frau und schon gar nicht für die Schwangere/Stillende eine dringende Indikation darstellt, sollte wohl überlegt sein. Auch, wenn nach bisherigen Erkenntnissen keine Folgen zu erwarten sind. Am besten aber noch mal mit dem Arzt, der/die die Impfung durchführt, darüber sprechen. 2. die GEschichte ist ein seit Jahren in vielen Köpfen existentes Ammenmärchen. LG kati
Impfungen in der Schwangerschaft Wenn eine Schwangere durch eine frühere Erkrankung oder durch eine Schutzimpfung immun gegen eine bestimmte Infektionskrankheit geworden ist, gehen während der Schwangerschaft über die Plazenta spezifische Antikörper im Blut der Mutter auf das ungeborene Kind über und schützen es noch bis zu 6 Monate nach der Geburt vor der entsprechenden Infektionskrankheiten. Impfungen können deshalb manchmal auch während der Schwangerschaft durchaus sinnvoll sein. Einige Impfungen sollte man aber trotzdem in dieser Zeit, v.a. im ersten Drittel, besser vermeiden. Am wichtigsten ist dies bei Impfungen mit Lebendimpfstoffen: Erstens reagiert der schwangere Organismus sehr viel empfindlicher auf eine Impfung, zweitens können unter Umständen auch die abgeschwächten Erreger die Entwicklung des Ungeborenen beeinträchtigen. Da sie immer noch lebende, vermehrungsfähige Erreger enthalten, können sie eine vorübergehende Ansteckung auslösen. Mit Lebendimpfstoff geimpft wird gegen Cholera Gelbfieber Japanische Enzephalitis Masern Mumps Pocken Röteln Tuberkulose Typhus (die Impfung mit dem oralen Impfstoff ist aber möglich) Varizellen (Windpocken) Andererseits herrscht inzwischen unter Fachleuten Einigkeit darüber, dass eine versehentlich durchgeführte Impfung mit Lebendimpfstoffen, z.B. gegen Röteln, kein zwingender Grund für einen Schwangerschaftsabbruch ist. Eine im März 2001 im renommierten British Medical Journal beschriebene Studie an 180 Frauen ergab keinen Unterschied im Schwangerschaftsverlauf und –ausgang bzw. in der späteren Entwicklung der Kinder zwischen Schwangerschaften, in denen versehentlich geimpft wurde und „normalen“ Schwangerschaften. Lediglich die Rate von frühen Fehlgeburten war leicht erhöht. Auch bei einer Impfung gegen Gelbfieber sind weder vor noch nach der Geburt Schädigungen des Kindes festgestellt worden,so dass grundsätzlich eine Impfung während der Schwangerschaft möglich ist, jedoch sollte diese nicht in den ersten drei Monaten erfolgen. Totimpfstoffe und Impfstoffe mit inaktivierten Viren oder Bakterien, z.B. gegen Hepatitis A und B, Diphtherie, Keuchhusten, FSME (Zecken-Enzephalitis), Meningokokken-Meningitis und Poliomyelitis (Kinderlähmung), sind in der Schwangerschaft erlaubt, wenn Sie in gefährdete Gebiete reisen. Die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Tollwut sollte auch in der Schwangerschaft verabreicht werden, wenn im Impfpass kein Impfschutz dokumentiert ist oder eine Auffrischimpfung ansteht. Auch die Grippeschutzimpfung (gegen die Influenza) ist in der Schwangerschaft unbedenklich und wird im zweiten und dritten Trimenon sogar z.T. schon empfohlen. Über die Sicherheit des Pneumokokken-Impfstoffs in der Schwangerschaft liegen derzeit noch zuwenig Erfahrungen vor , LG kati
oh, dank euch ganz sehr!!! @ Kati: Grippeimpfstoff sind ja keine Lebendimpfstoffe. Ich denk ich werd es machen lassen. LG
... die Wahrscheinlichkeit an einer Grippe (KEINE sog. Erkältung, denn dagegen schützt die Impfung nicht) zu erkranken ist meiner Meinung nach geringer, als die Wahrscheinlichkeit von der Impfung Nebenwirkungen zu bekommen. 4 Personen aus meinem Bekanntenkreis mussten nach einer Grippeimpfung ins Krankenhaus, ich kenne jedoch keinen, der an der "richtigen" Grippe erkrankt ist/war.
...ICH habe vor ca. 5 Tagen die Frage bei Dr. Bluni gestellt da mein FA mich unbedingt impfen wollte/will! Ich werde es nicht machen lassen weil ich dazu keinen Handlungsbedarf sehe! Ich denke auch, an einer Grippe zu erkranken ist unwahrscheinlicher als Nebenwirkungen zu bekommen! LG
:-)