Mitglied inaktiv
Hallo werdende Muttis, da die meisten in diesem Forum schon vieeeel weiter sind als ich, glaube ich mit meiner Frage hier richtig zu sein: Mein FA meint, ich sollte mich jetzt um eine Hebamme kümmern. Ich habe aber keine Ahnung, ob ich eine Beleghebamme nehmen soll oder eine normale Hebamme, die dann bei der Entbindung nicht dabei ist. Leider gibt es in meinem Umfeld keine Muttis, die ich da fragen kann. Habt ihr diesbzgl. schon Erfahrung und könnt mir vielleicht bei meiner Entscheidung weiter helfen??? Vielen Dank. LG faroline
Huhu! Das musst Du Dir selber überlegen... Beide haben Vor- und Nachteile! Es ist ja auch nicht gesagt dass die Beleghebamme an dem Tag nicht doch Urlaub hat oder aus sonstigen Gründen nicht da ist... Ich habe mich für eine "freie" Hebamme entschieden und bin mit der Wahl voll glücklich! Sie hat viel Zeit für mich und hat mir schon soooo viel gesagt was mir der Frauenarzt nicht gesagt hat (aus Zeitmangel!?)! LG, Sagraha
Hallo, Ich würde auch sagen, dass hängt von deinen Vorstellungen ab. z.B. Wo willst du entbinden (Geburtshaus, Klinik, zu Hause)? Nicht jede Klinik hat Betten für Beleghebamme. Welche Erwartungen stellst du an die Hebamme (schon vorher kennen lernen, Vorsorgen machen oder ists dir im Falle der Geburt egal, hauptsache nur irgend ne Hebamme) Soll die Hebamme auch hinterher zum Wochenbettbesuch kommen? Du hast noch dicke Zeit dich zu entscheiden, daher würde ich sagen, red mal mit einigen den freien Hebammen und den Beleghebammen. Im Gespräch kannst du auch Interessen deinerseits auch herausfinden. Dazu sind die ersten Gespräche auch da. Ich habe wollte im Geburtshaus entbinden, habe dann dort ab der 20.SSW alle Vorsorgen machen lassen. Geburtshaus hat freie Hebammen, die kamen auch zum Wochenbettbesuch und sind bis Ende Stillzeit da. Ach, meine Kleine ist letztendlich zu Hause geboren und die Hebamme kam noch grad rechtzeitig, sonst hätte sie alles verpasst :-) Schon allein deshalb war ich froh mich für diese Variante mit freien Hebammen entschieden zu haben. Denn da ichs nicht mehr in die Klinik geschafft habe, hatte ich wenigstens ne Notfallhandynummer der Hebamme, die Bereitschaft hatte. Und so kam die Hebi zu mir, nicht der Krankenwagen oder ich ganz allein und hinterher in Klinik. Wie gesagt, Gespräche mit Hebammen bringen dich weiter.
Hallo faroline, Wenn das bei Euch angeboten wird, wuerde ich mir auf alle Faelle eine Beleghebamme suchen! Finde ich ja super, dass Dein FA Dir den Tip gegeben hat. Das hoert man selten. Ich hatte 2x eine Hausgeburt und deshalb meine Hebammen immer schon sehr frueh fuer die Vorsorge. Aber wenn man ins KH will, finde ich Beleghebammen die beste Loesung: Eine Hebamme, die nur fuer Dich da ist, die Du vorher schon kennst, die weiss, was Dir wichtig ist, die nicht auf einmal Schichtwechsel macht, und die Deine Interessen gegenueber der KH-Routine vertritt. So sieht jedenfalls der Normalfall fuer Beleghebammen aus. Falls Du Auswahl hast, mach' ruhig einen Kennenlerntermin mit mehreren aus, und nimm' dann die, mit der es am besten passt. Viel Glueck, Sabine
wie die anderen schon sagten: das kommt darauf an, was du bei der geburt willst. wenn du mit DEINER hebamme im krankenhaus entbinden willst, dann solltest du dir rasch eine hebamme suchen, die das macht. die hat dann auf alle fälle auch zeit für dich, dazu ist sie vertraglich verpflichtet (du zahlst ja auch 2 wo und 2 wo nach errechnetem termin ihre bereitschaft!). ich habe das bei meinem ersten kind so gemacht und war begeistert! habe mit der auch meine vorsorgen im wechsel mit der frauenärztin gemacht und auch die nach der geburt war sie fast 2 wochen lang täglich bei mir und hat uns sehr geholfen. wenn du im geburtshaus oder daheim entbinden willst (mache ich jetzt bald beim zweiten kind), solltest du dir auch dafür eine hebamme suchen. ich persönlich freue mich auf die geburt im geburtshaus und fühle mich damit sehr sicher. doch beim ersten mal hätte ich das nicht machen wollen. das muss jede mit sich selber abmachen. ich würde prinzipiell - sofern es geht - immer die geburt mit der eigenen hebamme bevorzugen. denn ich finde das "normale" prozedere im krankenhaus unpersönlicher und weniger steuerbar. du weiß nicht, mit wem du es zu tun kriegst, vor allem bei schichtwechseln hast du wieder ne menge neuer leute usw. ganz, ganz bestimmt arbeiten im krankenhaus super-liebe und sehr engagierte leute, auch tolle hebammen! und das ist sicher nicht "schlimm", dort und so zu entbinden. aber mir ist die persönlichere variante lieber. lg paula
Ich schließ mich mal den anderen an aber erkundige dich vor in dem KH wo du entbinden möchtest ob du deine Hebi mit bringen darfst.Das erlaubt nicht jedes KH. Ich hab nur eine für die Nachsorge das reicht mir im KH nehme ich die die gerade da ist LG
also ich habe ne hebamme für vor- und nachsorge die gleichzeitig ne halbtagsstelle im kh hat! wenn man sich dann dementsprechend abspricht oder sie sogar zufällig schicht hat, ist sie auch dabei. erkundige dich aber auf jeden fall auch nach anderen dingen, wenns um vorsorge bzw. nachsorge geht:wie steht sie zu bestimmten methoden, die du dir wünschst (z.B. Homäopathie, Stillen etc) oder auch ablehnst? meine hat mich dank ihrer vielen tips (tees, schüsslersalze, öle, vitaminpräparate und ernährungstips) bis jetzt in die 36.ssw gebracht. alle ärzte im kh und meine ärztin haben mir prophezeit, meine zwillingsmädchen würden höchstwahrscheinlich zwischen der 30.ssw und der 34.ssw kommen. pah! lg nadia
Vielen Dank für die zahlreichen und lieben Antworten. Ich werde es so machen, wie ihr vorgeschlagen habt und Termine bei verschiedenen Hebammen machen und es ruhig angehen lassen. LG farline