Queen1907
wollt das thema nochmal hochholen und mal auf die messung und nicht auf die abtreibung eingehen, denn ich denke du hättest auch mal fragen sollen was die frauen hier von der nackfaltenmessung halten. :-)
Du bist, nehme ich an 81 geboren und somit gehörst du nicht in die risikogruppe (es sei denn du hast familiäre Vorbelastung). Von vielen Ärzten ist das nur geld macherei. Wieviel mußt du zahlen? wahrscheinlich um die 100€ und den Bluttest dazu auch nochmal mit 30-50€ berappen. und dann sind die ergebnisse noch nicht mal 100% sondern alles nur wahrscheinlichkeiten. hier mal ein Zitat aus dem Netz:
Allerdings ist bei etwa 30 Prozent der Föten mit Down-Syndrom ein solches Nackenödem nicht erkennbar und anders herum werden viel Kinder mit "auffälligen" Werten gesund geboren!
Bei einer verdickten Nackenfalte kann nicht immer davon ausgegangen, dass das Kind behindert sein wird. Diese Verdickungen können auch im Laufe der Entwicklung wieder verschwinden. bei Verdacht sind weitere Untersuchungen wie z.B. eine eine Fruchtwasseruntersuchung nötig.
ich denke ihr solltet euch nochmal überlegen ob ihr das wirklich machen wollt, schließlich kommt in ein paar wochen auch eine Feindiagnostik und ich finde die Nackenfaltenmessung nicht als sinnvoll wenn du nicht zur risikogruppe gehörst. Viele ärzte ziehen den erstgebärenden fleißig das geld aus der Tasche. außerdem bist du dann schon in der 14 ssw und somit ist die messung eigentlich nicht mehr wirklich aussagekräftig.
wir haben uns damals dagegen entschieden, aber auch aus dem Grund weil ich nie abtreiben könnte.
Der beitrag soll nicht böse gemeint sein. Das man abtreiben darf wissen wir ja jetzt aber ich denke nur das man diese seite auch mal gehört haben sollte. und vorsicht bei sachen die der arzt aufquascht, vieles ist auch unnötig.
Das stimmt, das sind nur Wahrscheinlichkeiten, Statistiken und oft stimmen die Ergebnisse auch nicht - das könnte dich alles nur verrückt machen und Klarheit hättest du trotzdem nicht. Ich hätte 240 € dafür hinblättern müssen... da mir diese Untersuchung zu vage ist, habe ich abgelehnt und mich gleich für die Fruchtwasseruntersuchung entschieden. Wenn, dann will ich schwarz auf weiß haben, dass "alles O.K." ist. Wobei man auch sagen muss, dass es niemals eine 100%ige Sicherheit gibt. Lass dich nicht verrückt machen und wenn du schon eine Untersuchung vornehmen lassen möchtest, die mehr Aussagekraft hat, dann die Fruchtwasseruntersuchung. Diese wird von der Kasse übernommen (das nur am Rande). Alles Gute!
Ich hatte in meinen beiden späten Schwangerschaften jeweiles eine Fruchtwasseruntersuchung, weil ich kein vielleicht wollte sondern es 100% wissen und auch nicht um abzutreiben sondern auch um zu wissen, was auf mich zukommt... ... im Nachhinein sehe ich das als unnötig an, wenn man bedenkt, daß die wenigsten Behinderungen schon genetisch angelegt sind sondern während oder nach der Geburt erworben werden. Ich wäre auch nie auf den Gedanken zu kommen mein Kind,welches unter der geburt Schaden nahm wegen Sauerstoffmangel töten lassen zu wollen. Um überhaupt eine Spätabtreibung in Betracht zu ziehen hätte man meinem Kind schon ein wirklich qualvolles Leben vorhersagen müssen, daß ich den Tod als Erlösung gesehen hätte. Es gibt viele Gendefekte die nicht untersucht werden. Es gibt das immer wieder erwähnte DownSyndrom, bei dem ein Kind fast normal leben kann und genau das wird als so schlimm immer angesprochen. Die wirklich bekannten Gendefekte wie T13 oder T18 werden getestet und die harmlos klingenden Syndrome, die schwerste Behinderung oder nicht lebensfähig bedeuten... werden bei einer FU nicht einmal getestet oder schwere Neuralrohrdefekte werden zu 90% Sicherheit nachgewiesen. Nicht zu vergessen... das Risiko, daß bei einer FU etwas schief geht und es zu einer FG kommt ist mit 1:200 höher als die Wahrscheinlichkeit, daß ein Gendefekt entdeckt wird. Ich würde keinem mehr dazu raten es sei denn es gibt in der Familie schwerer Erbkrankheiten.
Naja, also es wird doch meines Wissens nach getestet, ob die Chromosome intakt sind. Also ob eine Translokation oder einfach nur ein Chromosomendeffekt vorliegt. Dass nicht für alle Veränderungen an den Chromosomen die passenden Erklärungen vorliegen, ist doch klar, dafür ist die Genforschung noch nicht fortgeschritten genug. Aber ein Defekt bzw. eine Veränderung der Chromosome kann bei einer FWU immer nachgewiesen werden. Das Risiko einer Fehlgeburt ist natürlich vorhanden, aber sehr gering - es liegt bei ca. 0,3 bis 0,5 %. Ich hatte jetzt schon zwei FU und bei beiden ist nichts passiert. Letztendlich muss ja jeder wissen, was er tut und welches Risiko er bereit ist einzugehen. So eine FU ist nicht ohne, ich habe noch nie einen vergleichbar ekligen, abstoßenden Eingriff gehabt (und ich hatte z.B. schon einige KieferOPs bei vollem Bewusstsein miterleben müssen) wie die FU.. *schüttel* Trotzdem würde ich es nochmal machen lassen, sollte ich mich für ein weiteres Kind entscheiden. Wie gesagt - eine 100%ige Sicherheit gibt es nie und so wie du sagst - es kann auch unter der Geburt noch einiges passieren, das ist aber meiner Meinung nach ein anderer Schuh als ein Gendefekt, den man vorher entdecken kann.
Ich habe keine der beiden Untersuchungen machen lassen. Einfach weil ich nicht in die Lage gebracht werden wollte, über Leben und Tod des Babys entscheiden zu müssen. Ich hoffe einfach, dass alles in Ordnung ist, so wie bei den anderen 3. LG Silke