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Bitte um Rat wegen Stillen sonst verzweifle ich

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Liebe Mamis, meine Maus ist gerade 17 Tage alt, ich versuche seit Geburt an zu stillen.Meine Brüste bzw. meine Brustwarzen sind dermaßen schon am Leiden, verkrustet, blutig, trotz dessen versuche ich weiter zu machen. Aber irgendwie kriege ich keine Routine hin. Ausserdem muss ich ab zu noch mit Säuglingsnahrung zufüttern. An der Milch liegt es glaube ich nicht, die ist vorhanden. Aber heute z.B. lag die kleine von 13:30-16:00Uhr an meiner Brust und um 17:00Uhr hat sie noch ne Flasche bekommen die sie vollkommen leer getrunken hat. Es kann doch nicht angehen, dass ich den ganzen Tage mit meinem Kind nur an der Brust verbringe, ich krieg sonst nichts gebacken, bin Tag ein Tag aus nur am Stillen und Füttern. Bitte hilft mir doch bevor ich verzweifle.


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Hi, leider kann ich dir nicht helfen, da ich noch nicht soweit bin. Aber es gibt hier ja ein Stillforum, vielleicht kann dir da jemand weiterhelfen.


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hi also das mit den entzündeten brustwarzen liegt an der anlegetechnik. offenbar machst du etwas falsch. du solltest dich von einer stillberaterin vorort beraten lassen. das mit dem zufüttern ist so ne sache. wenn du die flasche gibst, dann wird deine brust wohl kaum genug milch produzieren. das ist ein teufelskreis. ausserdem kann es gut sein, dass dein baby die brust ganz verweigern wird, sobald es begreift, dass es mit der flasche einfacher geht. halte durch und lass dich wie gesagt, von einer stillberaterin instruieren. mehr kann ich dir leider auch nicht dazu sagen. ich persönlich habe meine grosse 11 monate gestillt und nie probleme gehabt. lg veralynn


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Hallo, so wie veralynn schon gesagt hat, kann es gut sein, dass du nicht so richtig anlegst und daher die wunden Brustwarzen kommen. Allerdings brauchen die Brustwarzen auch eine Weile bis sie "stilltauglich" sind und nicht mehr so empfindlich. Bei mir wars nach 4 Wochen alles toll und hatte ab da keine Probleme mehr. Empfehlen gegen die wunden Brustwarzen kann ich dir Stilleinlagen aus Seide und Wolle. Die haben bei mir Wunder gewirkt. Ansonsten gibts in der Apotheke auch Salben, z.B. Lansinoh (was allerdings sehr teuer, aber auch gut ist, gibt aber auch andere gute deren Namen ich jetzt nicht weiss). Aber die Stilleinlagen waren meine Rettung. Das Flasche geben ist natürlich äußerst schwierig. Denn durch das Zufüttern wird sich deine BRust nie auf die Milchmenge einstellen können, die das Baby braucht. Wenn du stillen möchtest, dann musst du das ein paar Tage lang mal aushalten, dass dein Baby scheinbar tag aus tag ein an der Brust hängt. Das geht auch wieder vorbei. Außerdem kann es ja auch ein Wachstumsschub sein. Dann ist es noch umso wichtiger nichts zusätzlich zu geben. Eine Hebamme oder Stillberaterin könnte aber sehr sinnvoll für dich sein. LG Chloe


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Hallo, also ich würde sagen daß von 13.30 - 16.00 Uhr definitiv zu lange ist. Gönn der Maus einfach mal eine Pause und versuch sie abzulenken, z. B. mit spazierengehen. Ansonsten hat meine Hebamme mir ein supergutes Rezept gegeben, wie man was zur Pflege der Brust selbst herstellen kann, ist mit Olivenöl usw. Wenn Du willst schick ich Dir das Rezept. Ich hatte nämlich bei meinen drei Damen dasselbe Problem, hat sich dann aber bald gebessert. Ansonsten sagte sie auch viel "barbusig" rumlaufen und die Muttermilch androcknen lassen. Viele Grüße und gute Besserung!


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Du hast doch sicher eine Hebamme ruf sie am bessten heute noch an das sie morgen früh noch kommt. Und wenn du Quark im haus hast.. mach dir die nacht etwas drauf.. oder Baby wund und heilsalbe aus Kamille.. Wenn du keine Hebi hast ruf in dem KH wo du endbunden hast die Hebi die bei deiner endbindung da war wenn sie nett war usw. frag sie ob sie mal kommt. LG Steffi


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Hallo Sibel, bist Du tapfer, dass Du dennoch durchhältst! Das tut bestimmt ganz schön weh. Sinnvollste Reihenfolge der Maßnahmen: - Bitte Deine Hebamme, noch heute zu kommen! Wenn Du keine hast, such' Dir eine Stillberaterin und rufe diese heute noch an (evtl. im Krankenhaus, in dem Du entbunden hast? Über die La Leche Liga oder guck' mal unter www.afs-stillen.de - da kannst Du nach Stillberaterinnen in Deiner Nähe suchen udn außerdem gibt es eine 24-Stunden-Hotline, die würde ich an Deiner Stelle anrufen und mich professionell beraten lassen (12 ct/Min.).) - Weiter stillen ist gut. Allerdings kannst Du gerade beim Stillen viel falsch machen (die Tipps kommen ein bisschen spät, aber vielleicht hilft es trotzdem schon etwas weiter): Deine Tochter zweieinhalb Stunden anzulegen, geht gar nicht - Du solltest jetzt auch an Dich denken. Solange die Brustwarzen entzündet sind lieber öfter, aber immer nur kurz stillen! - Beim Anlegen darauf achten, dass die Kleine den ganzen Warzenhof erfasst, nicht nur die Brustwarze. - Das Kind immer zur Brust führen (hast Du ein Stillkissen?), nicht die Brust zum Kind. Dadurch verziehst Du sie so, dass die Brustwarzen übermäßig strapaziert werden. - Gerade jetzt das Baby immer wieder in unterschiedlcihen Positionen anlegen: mal Bauch an Bauch mit Dir, mal im Rückengriff, mal im Liegen. So saugt die Kleine immer an anderen Stellen der Brustwarze besonders heftig, das entlastet insgesamt. - Wenn die Brustwarzen blutig sind, jetzt nicht mehr die Muttermilch auf der Brust trocknen lassen! - Lieber nach dem Stillen die Brust kalt abtupfen/-waschen (oder mit Schwarztee!) und anschließend mit Lansinoh betupfen. Hast Du Quark im Haus (und keine Milchallergie?): dick draufschmieren, das hilft auch. Oder Mandelöl... - Die Brustwarzen so oft wie möglich "Luft schnappen" lassen. - Nach Möglichkeit jetzt keine Stilleinlagen mit Kunststoff verwenden, sondern nur reine Woll- oder Seideneinlagen. Beim Ansaugen ist der Unterdruck, den Deine Maus aufbaut, besonders groß: Erwärme die Brust vorher leicht (Waschlappen) und streiche etwas Milch aus. Dann fließt sie besser und Deine Kleine muss nicht so heftig "zerren". Noch ein Rat: Versuche weniger zuzufüttern. Das Trinken aus der Brust ist für die Kinder 60 Mal anstrengender als das Trinken aus der Flasche. Kein Wunder, dass Deine an der Brust nur nuckelt und wartet, bis sie endlich das Fläschchen bekommt. Da fällt das Trinken dann viel leichter! Udn wie Du schreibst, hast Du ja genug Milch. Außerdem haben die anderen Recht. wenn Du zufütterst, geht der Milchfluss zurück, weil Dein Körper nicht weiß, dass eigentlich mehr Milch benötigt wird. Soviel von mir. Aber das sind alle nur allgemeine Tipps: Eine professionelle, kompetente Beratung ist jetzt das einzig richtige! Alles Liebe, Lenara


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Hallöchen, ich hatte am Anfang auch Probleme ... Ich habe mir Stillhütchen von A*ent (*=v) aus der Apotheke gekauft ... Dadurch wurden die Brustwarzen geschont und der Mops konnte trinken !!! Ruf auf jeden Fall noch deine Hebamme an und kläre mit ihr ab wa du noch machen kannst !!! Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und lass dich nicht unterkriegen !!! LG ClaudiaT & Dominik (22 MOnate)


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Mir ging es genauso meine Brustwarzen waren blutig und eitrig und erst die Schmerzen.... Bei mir war der Grund, dass meine Maus die Zunge nicht auf das Unterkiefer gelegt hat und darum hat sie mir mit dem puren Kiefer die Brustwarzen aufgescheuert. Hol dir aber bitte Rat einer Stillberaterin, die sieht sofort was los ist. Wünsch dir alles Gute. Carmen


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hallo, meine kleinste tochter emilie war von anfang an ein brustsaugkind :o) auch meine brustwarzen waren wund und mussten sich erst an die tägliche tortur gewöhnen. es geht aber nach ein paar wochen weg und die brüste tun dir nicht mehr weh. wegen dem langen stillen ... emilie war ein dauerstillkind. du kannst darüber im internet nachlesen. diese kinder brauchen ganz viel körperkontakt und können nur an der mutterbrust richtig zur ruhe kommen. ich hab auch oft gedacht, daß das nicht normal sein kann. alles hat sich nur nach der kleinen gerichtet. aber sobald sie mehr von ihrer umweld warnehmen können, umso länger werden die stillpausen. es sind phasen und vielleicht wächst sie auch grad wieder ? gönn ihr die zeit mit dir. sie ist noch so klein und braucht deine volle aufmerksamkeit... Nicole