Elternforum Schwanger - wer noch?

Bitte eure Erfahrungen - Geburt selber einleiten vor ET um Einleitng im KH zu um

Bitte eure Erfahrungen - Geburt selber einleiten vor ET um Einleitng im KH zu um

Jofrie

Beitrag melden

Guten Morgen! Leider muss ja bei mir aus gesundheitlichen Gründen die Geburt früher eingeleitet werden (zwischen 37+0 und 38+0). Ich habe wirklich Angst vor der medizinischen Einleitung. Da Hebammrn und Ärzte dennoch empfehlen, es zu versuchen und erst wenn es nicht klappt, einen KS durchzuführen, werde ich mich wohl dafür entscheiden. Allerdings mit einem unguten Gefühl. War oder ist evtl. jemand in einer ähnlichen Situation und hat es geschafft, mit eigenen Mitteln zu Hause vor der Einleitung im KH die Geburt anzuregen sodass es zu Wehrn oder Blasensprung kam? Ich kenne sämtliche Geburtseinleitungshausmittel (GV, Bewegung usw.) Nur frage ich mich ob sie wirklich funktionieren, vor allem bei wahrscheinlich noch geburtsunreifem Befund. Es ist auch mein erstes Kind. Würde mir so wünschen es ginge noch von selbst los. ;( Über Erfahrungen/Tips freue ich mich! :)


Rahme284

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ich habe schon öfter gelesen, dass eine künstliche Einleitung keine wünschenswerte Angelegenheit ist aber um ehrlich zu sein habe ich noch nicht herausgefunden was daran so schlimm ist - also hier ernstgemeinte Frage: was bedeutet es denn für die Gebärende wenn künstlich eingeleitet wird? Ist es schmerzhafter als natürlich? Oder muss man Komplikationen fürchten?


aomame84

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Rahme284

Oft dauert es ewig, bis etwas passiert. Oder es kommen Wehen und es tut sich nix am Muttermund. Selten Wehensturm. Oft schmerzhafter. Das Mittel der Wahl heißt Cytotec, ist aber etwas in Verruf geraten. Bei vielen funktioniert Einleitung auch gut - keine Frage. Mir wurde das auch empfohlen, aber habe abgelehnt, weil die Versorgung noch so super war. Am nächsten Tag ging es dann von selbst los.


LaraSontje

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Bei einem wirklich geburtsunreifen Befund, keine Chance. Auch die Einleitung im KH nicht mit "Hausmitteln" schon gar nicht....


Jofrie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von LaraSontje

Danke für die Antworten! Wieso nur raten dann die Hebammen und Ärzte zur Einleitung. Ich höre überall immer nur von schlechten Erfahrungen was das Einleiten betrifft. Aber warum wird dann noch eingeleitet und nicht direkt zu einem KS geraten?


Btby

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Das habe ich auch noch nie verstanden. Entweder ist alles so schlimm das das Kind geholt werden muss oder eben nicht und man kann abwarten. Ich würde den Grund fürs Einleiten hinterfragen. Warum soll denn eingeleitet werden?


KielSprotte

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ich kenne deine Geschichte jetzt nicht - warum wird dir dazu geraten? Welche Probleme gibt es denn, dass man die u.U. paar Tage oder max. 3 Wochen nicht warten kann/will, bis Baby sich auf den Weg macht?


Jofrie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von KielSprotte

Ich habe eine Schwangerschaftscholestase. Das ist eine seltene Lebererkrankung, die während einer SS auftreten kann und nur durch die Geburt geheilt werden kann. Hierbei sind die Gallensäurewerte im Blut erhöht und umso weiter die SS fortgeschritten ist, desto gefährlicher kann es auch für das Kind werden ab einem bestimmten Gallensäurewert. Dieser schwankt leider ständig, steigt aber tendenziell an trotz Medikament und es kann nun nicht täglich Blut abgenommen werden für 4 Wochen. Bei einer Cholestase wird i.d.R. ab 37+0 oder 38+0 (je nach Wert) eingeleitet, da zum Ende der SS auch das Risiko eines plötzlichen Fruchttodes besteht. Ein Grund ist also schon gegeben. Aber es ging mir ja um Erfahrungen. Naja wahrscheinlich versuche ich es mit der Einleitung und hoffe nur, wenn es nicht klappt kommt es dann zu einem "normalen" KS und zu keinem Notkaiserschnitt.


Jofrie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Frauenarzt, Ärzte und die Hebamme im Expertenforum und die Ärzte und Oberärztin in meinem KH inkl. meiner Beleghebamme raten mir in meinem Fall zur Einleitung. Ich werde kein Risiko eingehen, dass meinem Kind etwas passiert, indem ich bis zum ET warte.


Btby

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ok verstehe, ich glaube ich würde mich auf den Heckmeck mit Einleitung nicht einlassen sondern einen Kaiserschnitttermin in Ruhe vereinbaren. Für mich ist es eine Alptraumvorstellung tagelang auf Station an mir rumdoktorn zu lassen, nicht schlafen können weil Krankenhaus und am Ende doch einen eiligen Kaiserschnitt zu bekommen.


Pandi

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Hallo, bei mir wurde die Geburt mit Tabletten eingeleitet. Das hat sehr gut geklappt. Allerdings war ich auch schon über dem Termin, es hat sich nur einfach von alleine nichts getan. Die Einleitung mit Cytotec ist ein Off-Lable-Use und das Medikament ist wohl auch nicht immer verfügbar. War immer erst 30 min am CTG dann Tablette, dann wieder 30 min CTG. Und das in 3 oder 4h Abstan so genau weiß ich es leider nicht mehr. Ich hatte lange uneffektive Wehen, dann wieder keine und der MM wollte einfach nicht aufgehen. Hab noch eine Eipollösung machen lassen und irgendwann nach 5x Tabletten ging es dann gan schnell und unkompliziert. Die Fruchtblase ist erst unmittelbar vor der Pressphase geblatzt. Man hätte sie auch öffnen lassen können. War nur knapp 4h im Kreißsaal. Hatte ab SSW36+0 geburtsvorbereitende Akupunktur. Keine Ahnung ob das was gebracht hat, ich würde es aber wieder machen. Bei einigen Freundinnen hat GV im Anschluss Wehen ausgelöst. Da geht es ja vor allem ums Prostaglandin. Ich hab diesen widerlichen Übertragungstee aus der Apotheke schon vor Termin getrunken weil mein Kind schon recht groß und laut Hebamme absolut reif war. Hat aber nichts gebracht. Übertragungsöl für den Bauch auch nicht. Wehencocktail habe ich mich nicht getraut! Schließlich ist das Alkohol drin. Frage mich was das soll. Die Hebamme hat mir das Rezept gegeben und meinte ich sollte fragen ob ich das im KH unter Aufsicht nehmen kann. Weißt du denn wie sie dich einleiten wollen Tabletten / Tropf / Gel? Ich würde es probieren. Eine Freundin wurde ebenfalls mit Tabletten eingeleitet mit Zwillingen sie hatte eine Schwangerschaftsvergiftung und weil es nichts gebracht hat hat sie irgendwann gesagt sie möchte doch den KS. Das muss man vielleicht auch in der Situation entscheiden. Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg


KielSprotte

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Dann würde ich nach deinem Nervenkostüm entscheiden: meist bringen die Einleitungen nichts, wenn es noch keinen geburtsreifen Befund gibt - aber so wird dein Kind schon etwas "vorgewarnt" (wenn es zu leichten Wehen,kommt, die zwar nicht für die Geburt reichen, aber für das Kind doch spürbar sind). Bei einem geplante KS ist dein Kind natürlich total unvorbereitet und es könnte es Anpassungsschwierigkeiten kommen.


Minimimmi

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ich habe zwei mal sehr gute Erfahrungen mit Einleitung gemacht. darüber hört man nur einfach nicht so oft was.. ist ja über all so, wenn etwas nicht so läuft wie geplant hört man mehr davon weil einfach eher drüber gesprochen wird Zur Frage: ich habe auch sämtliches was ich moralisch vertreten konnte getestet… spazieren, großputz, Sex, „heiß“ baden, scharf essen, Ananas essen, in sämtliches was ich gegessen habe Zimt gegeben usw nichts davon hat funktioniert.. irgendwelche Einläufe, Rizinusöl, Alkohol etc. finde Ich sehe verwerflich da das ernsthaft schaden kann.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ich kenne viele Frauen, die nach der Einleitung normale Geburten hatten und Frauen, die trotzdem einen KS brauchten. Ich würde eine Einleitung g versuchen. Das Ergebnis kann dir vorher keiner sagen. Aber das ist bei dem Versucheiner spontanen Geburt immer so. Blöd ist z.b., dass es zu einem Wehensturm kommen kann, aber da kann man ja auch helfen. Bzgl hausmittel würde ich mich mit der Hebamme und dem Kh abstimmen. So Dinge wie Rizinus sollte man nicht auf eigene Faust machen. Ich wünsch dir viel Erfolg!


AliceBrownful

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Also mit Hausmitteln wirst du bei geburtsunreifem Befund keine Chance haben. Ich wurde beim ersten Kind bei geburtsunreifem Befund eingeleitet, weil ich eine beginnende Gestose hatte. Die Einleitung hat 3 Tage gedauert, dann hatte ich eine normale Geburt. Die lief zwar nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, das hatte aber mit der Einleitung nichts zu tun. Nach der zweiten, nicht eingeleiteten Geburt kann ich nun auch sagen, dass die muttermundswirksamen Wehen gleich schmerzhaft sind, bei der eingeleiteten Geburt gab es nur nicht so eine langsame Steigerung der Wehenintensität, sondern es ging schnell zur Sache. Rückblickend würde ich wieder die Einleitung wählen und keinen geplanten Kaiserschnitt machen.


Freyja0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Eine gute Freundin von mir hatte eine Einleitung. Der ganze Geburtsprozess hat sich sehr lang gezogen und war deutlich unangenehmer als bei einer natürlichen Geburt. Alles in allem hatte sie zwar eine wirklich nicht schöne Geburt aber würde es jederzeit lieber tun als einen Kaiserschnitt zu erwägen. Bevor operativ eingegriffen wird (was zwar für euch gesundheitlich ungefährlich ist) und man dann länger mit Folgen zu kämpfen hat, wollte sie das natürlich durchziehen und danach fit mit ihrem Kind zusammen sein können. Es hat wie gesagt lange gedauert und war wirklich nicht einfach aber sofern es gesundheitlich geht, immernoch besser als eine OP. LG Jessi


Lana1987

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Also ich denke, kein einziges Hausmittel sicher wirkt, wenn das Kind nicht sowieso kommen würde. Ehrlich gesagt denke ich auch, das bei mehr als 24 Stunden herumdoktorn mit Gel oder (fragwürdigen) Tabletten auch nur "Erfolg" erzielt wird, wenn es bereit ist. Ich würde ausmachen, dass ich maximal 24 Stunden irgendein Zeug nehmen/schmieren lassen würde und wenn sich dann nichts tut ein geplanter Kaiserschnitt gemacht wird. Cytotec würde ich komplett verweigern und dieses Gel eigentlich auch (da die Wirksamkeit nicht garantiert ist und es da oft zu diesen Tagelangen "Einleitungen" kommt).


Mangoherz

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Also ich hatte mir die letzte woche bevor es los ging eine zimt kerzr angezunden, geburtsvorbereitungstee aus der apotheke getrunken, war viel spazieren und war an dem tag als es dann richtig los ging 4 mal duschen und hab dabei warmes wasser auf den unteren rücken regnen lassen.. hat sich angefühlt wie eine massage. Unser großer ist zwei tage vorm termin gekommen


Mama08-15

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Guten Morgen! Ich war 10 Tage über ET und habe ALLES an Hausmitteln probiert, hat nichts geholfen. Ich wurde eingeleitet. Die Geburtswehen waren heftiger als natürliche, aber die Geburt war trotzdem schnell und gut zu schaffen, in meinem Fall ohne Schmerzmittel etc. Probiere es mit der Einleitung aus, sei aber nicht verbissen. Wenn du an Grenzen kommst und trotzdem keine baldige Geburt in Aussicht ist, sei offen für den Kaiserschnitt. Ich würde es mit der Einleitung probieren und kann von mir sagen, das die Wehen zwar schneller und heftiger waren als bei meinen zwei ersten Geburten, der geburtsverlauf aber sehr ähnlich war und ich die Geburt an sich nicht schlimmer fand. Man kann es vorher leider nicht wissen, darum sei in alle Richtungen offen und höre gut auf deinen Körper! Egal wann du dich wofür entscheidest, du weißt am besten was gut für dich ist! Liebe Grüße


Ne1991le

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Huhu Ich wäre am ET (24.02.) eingeleitet worden. Ich habe was homöopathisches und UT-Öl zur Einnahme und Anwendung zuhause von den Hebammen bekommen (am 22.02.). Ich weiß nicht ob es geholfen hat, aber am 23.02. um 3.15Uhr bin ich mit Wehen wach geworden. Es war bei mir 1 Woche vor ET die Rede von einer Einleitung weil seine Versorgung nicht mehr optimal war, ich sollte keinesfalls über den ET gehen...Ich wollte eine Einleitung auch verhindern und habe gesagt, dass ich einer Einleitung auf medizinischem Weg nur zustimmen werde wenn die Gesundheit meines kleinen gefährdet wird, sprich er sich nicht vor/am ET selber auf den Weg macht. Da aber viel laufen, baden, Treppen steigen etc nichts gebracht haben, habe ich am 22. um Hilfsmittel von den Hebammen gebeten. LG


aomame84

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Hausmittel können es evtl beschleunigen, aber nicht starten, wenn es noch nicht soweit ist. Spontan soll besser für das Baby sein. Daher wohl die med Empfehlung. Ich würde mich an deiner Stelle mit der Einleitung befassen und Fragen stellen. Auch die Mittel klären, die eingesetzt werden. Falls du dann immer noch ein ungutes Gefühl dabei hast, dann würde ich an deiner Stelle auf den Kaiserschnitt bestehen. Ich selbst habe die Einleitung zum Termin abgelehnt (insulinpflichtiger Gestationsdiabetes) weil es keinerlei Anzeichen gab, dass die Versorgung irgendwie schlecht wäre. Zwei Bekannte hatte nach Blasensprung eine Einleitung, weil sie keine Wehen bekamen. Bei der einen klappte dann spontan, bei der anderen gab es einen Kaiserschnitt. Alles Gute


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ich kenne das nur so dass alle Hausmittel das ganze maximal anstupsen wenn der Befund eh schon reif ist Andererseits klappt eine Einleitung mit Medikamenten im Krankenhaus auch nicht immer wenn der Gesamtbefund nicht passt,ich war vier Tage eingeleitet ab 37+2 und es hat sich null getan


Ruto

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Jofrie

Ich musste auch früher eingeleitet werden, mein Muttermubd war bis dahin bombenfest, hatte alles mögliche vorher probiert (nichts bewirkt). Habe schon den Eindruck, dass ich durch die Einleitung heftigere Wehen hatte (wobei das ja von Frau zu Frau unterschiedlich ist). Aber sonst hab ich nur gute Erfahrung gemacht: der erste Versuch klappte direkt, nach nicht Mal 5 Stunden ging es richtig los und das Kind war 1,5 Stunden später auf der Welt.