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@ninas59-zu meinem mann/workaholic

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Hallo! Ja, ich glaube, du hast mit deinem Posting den Nagel auf dem Kopf getroffen. Nur - so wie du sagst, ein Workaholic ist in der Gesellschaft anerkannt. Ich versuche nun schon seit ca. 2 Jahren meinen Mann auf "andere Ideen" zu bringen. Ich animiere ihn zu Systemischen Familienaufstellung und ähnlichem. Außerdem kenne ich eine liebe Psychotherapeutin, wo er dann auch schon das eine oder andere Mal war. ABER: im Grunde ist er nicht bereit dazu, etwas zu ändern und wenn, dann immer nur sehr kurzfristig. Ich denke halt auch, dass ich nicht viel mehr tun kann, als ihm zu zeigen, dass es auch anders geht. Den Weg und den Prozess kann ich ihm nicht abnehmen, das müsste er schon selbst machen. Also geht es hauptsächlich darum, dass ich für mich entscheide, ob ich weiter Geduld habe oder... Aber was oder? Die andere Alternative ist halt nur, mich von ihm zu trennen, denke ich mal. Und das, nur weil er halt mehr arbeitet als es gut für ihn/uns ist? Sonst kann ich mich ja nicht beklagen: er liebt mich, liebt auch seine Kinder, sorgt für uns, macht (an den Wochenenden) alles für uns, wird von meiner Familie akzeptiert, ... Ich habe halt auch derzeit etwas die Krise, weil ich mir noch ein Kind (3.) wünsche. Mein Mann ist mittlerweile auch nicht mehr dagegen. Ich habe halt ein bisschen die Sorge, dass ich es quasi alleine nicht mit 3 Kindern schaffe... So, das musste ich mal loswerden. Danke fürs Lesen. Wenn du noch einen Rat für mich hast, bitte gern!!!! Alles Liebe Sana


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bin zwar nicht ninas, aber fast so alt und vertrocknet... :-))) hab das verfolgt und rate DRINGEND von einem dritten kind ab, auch wenn er da nicht nein sagt. er wird sich nicht ändern, arrangiere du dich, bau dein leben auf, freundinnen, sport, arbeit etc. ist schon mit zwei kindern nicht leicht, aber ein drittes?? my2cents


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Zitat: "....im Grunde ist er nicht bereit, etwas zu ändern......" Tja. Wenn es eine Sucht ist - was sein kann, ich habe nur was gegen Ferndiagnosen - dann ist es eine Sucht. Und dann müßte es auch wie eine Sucht "behandelt" werden. Sprich: Er kann nur selber etwas tun, dafür muß er aber wollen, und dafür muß wiederum der Leidensdruck groß genug sein. Im Moment reicht er wohl noch nicht und es kann sein, daß er nie reicht bzw. daß es dann zu spät ist. Kümmere Dich um Dich selber. Mache Dir Dein Leben so, daß es für Dich okay ist. Wenn es dafür nötig ist, Dich von ihm zu trennen: Tu's! Wenn es (im Moment?) auch nocht ohne diesen drastischen Schritt geht: Dann tu es ohne. Wenn Du "ganz AE" wärst, dann müßtest Du auch irgendwie klarkommen, und Du würdest auch klarkommen. Baue Dir einen Freundeskreis auf, ein Netzwerk für die wechselseitige Kinderbetreuung, aber auch Freunde, die Dir Zeit, Ausgleich, Ruhe, Abenteuer, was-weiß-ich geben - halt das, was Du vermißt. Es KANN sein, daß er dann merkt, daß ihm das auch nicht recht ist, und er dann kürzer tritt. Es KANN aber auch sein, daß er das gar nicht wirklich merkt. Das ist egal. Tu es für Dich und die Kinder. Er gibt Dir nicht das, was Du brauchst? Dann hole es Dir woanders. KEIN Partner kann alle Bedürfnisse eines Menschen erfüllen. Solange es noch eine nennenswerte Anzahl an Bedürfnissen gibt, die er erfüllt, ist es okay, wenn Du für die anderen Sachen (Unterhaltung, Ausgehen, Ausheulen - was weiß ich) woanders hingehst. Ich persönlich ziehe meine Grenze bei den sexuallen Bedürfnissen, aber das ist ein anderes Thema *grins*. Gruß, Elisabeth.


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Ich glaube du siehst das richtig. Du solltest ihn nicht schimpfen und nicht unter Druck setzen, sonst lieferst du ihm einen Grund für seine Flucht in die Arbeit. Auf jeden Fall würde ich ernst mit ihm reden, und deinen Verdacht äussern. Er hat bestimmt schon selbst realisiert, dass die REchnungen sich nicht von der Arbeit bezahlen sondern von gestellten Rechnungen. Ebenso würde ich ihm klarmachen, dass er seine Leistung runterfährt weil er sich Zeitmäßig überlastet. Vielleicht gibt es etwas was er schon immer gerne machen wollte, und versuche ihn darin zu bestärken. Vielleicht Motorradfahren? Er muss merken, dass du dir Sorgen machst, und er auch auf diese Art und Weise seine Kinder nicht aufwachsen sieht. Ausserdem steht er nahe am Burnout, dann geht gar nichts mehr. Wenn er gerne arbeitet, dann soll er lernen seine Arbeit zu dosieren. Vielleicht kannst du ihn mal ins Theater entführen, oder irgendwas was ihm gefallen könnte. Zuhause kommt er vorerst nicht zur Ruhe, denn die Arbeit ruft ja. Er selbst muss lernen Arbeit und Freizeit zu trennen und zu teilen. Wenn er gar nicht reagiert, bitte ihn doch seine Lebensversicherung zu erhöhen (war nicht ganz ernst gemeint) Um dich von ihm zu trennen fehlt dir noch ein ganzes Stück, da bist du noch zu leidensfähig. Ich glaube das dauert noch eine Weile. Ansonsten schließe ich mich Vallie und Emfuts Meinungen an.


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Hallo, also jetzt möchte ich doch noch einiges zu euren Antworten sagen: Ich HABE einen großen Freundinnen-Kreis, habe eine eigenes Leben, habe eine gute (ganztägige) Kinderbetreuung. Das passt alles. ICH habe genug Ausgleich und Zeit für mich. Das, was mir fehlt und worüber ich mich sorge, ist mein Mann. Und ein drittes Kind werde ich bekommen, weil ich es auch mit 2 Kids (sind mittlerweile ja schon 6,5 und 5 Jahre alt) zurecht kam. Ich lasse mir dann halt von anderen helfen (Oma, Fremdbetreuung). UND - mein Mann geht mit mir ins Theater oder auch sonst überall hin, wohin ich ihn bitte, mitzugehen. Er kann auch seine Arbeit unterbrechen, um die Kids vom Kindergarten abzuholen. Das, was er nicht kann, ist nicht an seine Arbeit zu denken. Aber wie gesagt, das ist seine Geschichte. Klar, es stört mich, weil ich dadurch ihn (fast) immer gemeinsam mit seiner Arbeit habe. Aber das ist wohl etwas, das ich akzeptieren lernen muss, wenn ich mit ihm zusammen bleiben will. Und wenn ich es nicht mehr will, dann trenne ich mich halt von ihm. Auch kein Drama - ich bin noch relativ jung, sehe ganz brauchbar aus ;-)), und komme durch meine Aktivitäten und Job ganz viel unter Menschen. Danke trotzdem, dass ihr mir geschrieben habt. Dadurch wurde mir klar, dass ich mein Leben derzeit nicht ändern will. Alles Liebe Sana


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*Und wenn ich es nicht mehr will, dann trenne ich mich halt von ihm. Auch kein Drama - ich bin noch relativ jung, sehe ganz brauchbar aus ;-)), und komme durch meine Aktivitäten und Job ganz viel unter Menschen.* super, klasse einstellung, drei kinder leiden vielleicht darunter, aber du bist ja jung und siehst passabel aus!!! der rest ist schweigen.


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Warum sollen 3 kinder automatisch unter einer trennung leiden? ich kenne genügend paare, die es nach einer trennung geschafft haben, gute eltern zu bleiben!!!!!!!!!!!!! nachdem hier im forum oft nur des ätzens wegen geätzt wird und nicht, weil man den ratsuchenden helfen will, ist das das letzte mal, das ich hier was gepostet habe! schönen tag noch sana


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es ist schon lustig, da sucht jemand nach rat, weil er eine trennung vermeiden will, er kriegt einen ganzen haufen gutgemeinte ratschläge und dann sagt er ( bzw. sie ) hach, ich mach ja doch was ich will, krieg mein drittes kind und wenn er dann immer noch nicht spurt, ach, dann trenn ich mich mal eben....ganz locker flockig, weil ich seh ja gut aus, ich find sicher noch einen... merkst was??? findest du, daß es opimal für kinder ist, wenn sich eltern trennen???? und wenn ich eins dick hab, dann ist es dieses beleidigte getue, wenn man mal nicht das liest, was man lesen will!!!