Mitglied inaktiv
Ja, ich sollte schlafen...kann aber nicht...u.a. Reizhusten.
Suche Ideen...
Was macht man mit einem Ehemann und Vater, der zeitweise unangebracht
... kein Bock auf Reden hat (immer)
... sich undiszipliniert und bequem verhält
... Nicht an Absprachen hält
... total chaotisch und unaufgeräumt ist
... dem Kind kaum bis keine Regeln und Grenzen nahebringt
... dem Kind Konsequenzen gibt für sein Handeln
... meistens für sich sein will und jede freie Minute zockt
... ... ...
Er meint es nicht böse, ehrlich. Verhält sich nur wie so ein Blatt im Wind und Tonfall usw. wie beim genervten Teenie.
Überhaupt ist die Atmosphäre hier momentan gereizt und nicht harmonisch...Alles hektisch, genervt, ungeduldig usw. Meint ihr, es bringt was, wenn wenigstens ich bedingungslos geduldig, ruhig und liebevoll konsequent bin? Färbt das wohl ab, auch auf Partner?
Manchmal denk ich, uns fehlt mal ein WE nur zu zweit mit schalldichten Wänden und stabilem Bett &521;... die Kleine fremdelt aber soooooooooo stark, der Wahnsinn.
Unser Vierjähriger lässt sich wenig sagen ohne Protest, klar, Trotzphase aber er ist teilweise frech und sture bis zum Kreischen. Will dann zu Papa. Und das Zocken entwickelt sich zum größeren Hobby als mit Papa Auto spielen &Co. Dass der Junge KG für LWS braucht und viel toben und klettern muss, ist Vatern schnuppe. Ich komm nicht allem nach, hab noch Still baby Haus usw. Und kann auch noch nicht alles machen, Probleme körperlich.
Rat?
Danke.
Versuche noch bißl zu schlafen, vermisse die Maus in unserem Bett :)
War der schon immer so ? Wenn ja, warum stört es Dich jetzt ? Wenn nein, seit wann ist das so ? Für mich liest sich das nach 3. Kind und nicht Partner auf Augenhöhe.
Ja, es war mal so. Nach meiner Mutter-Kind-Kur hat es sich aber sehr zum Positiven gebessert nach einigen klärenden Gesprächen und der Andeutung, dass ich sonst nicht Heim kommen mag. Es gibt natürlich auch Momente mit “Partner auf Augenhöhe“ aber eher weniger. Für ihn ist ALLES (fast) “Na und?“ “Nicht schlimm!“ “Egal.“ ... Das macht mich traurig und manchmal echt wütend. Vlt. hab ich durch meine damalige Wochenbettdepression, die dann 1,5Jahre ging, einiges kaputt gemacht zwischen uns. Klar, auch er hat seinen Teil dazu beigetragen. Doch ich kann sehr temperamentvoll und beharrlich sein. Ich glaube, er hat “abgeschaltet“ und macht einfach “sein Ding“. Vlt. müde in jeglicher Hinsicht, denn er hat sehr große Verantwortung im Job, Gemeinde und dann noch Haus, Garten usw. Alle wollen quasi was von ihm.
Ich finde deine Beschreibung etwas zu abstrakt, um da was zu zu sagen. Und teilweise widersprüchlich. Er setzt dem Kind keine Grenzen, aber gibt Konsequenzen? Undiszipliniert und chaotisch sind ja recht relative Begriffe. Da hat jeder andere Ansprüche, und was dem einen flexibel und ausreichend ordentlich erscheint, findet der andere undiszipliniert und chaotisch. Ähnlich ist es mit Grenzen setzen. Manche setzen sie eng und früh, andere erleben das als Käfig und setzen sie eng und weit. Das erleben dann die ersten als Fehlen von Grenzen. Auch das mit dem Zocken ist mir nich klar. Der letzte Abschnitt klingt, als zocke der Vierjährige stundenlang mit? Das fände ich auch völlig unpassend. Nur bin ich nicht mal sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Ich glaube nicht, dass du alles in die Bahnen lenken kannst, die du dir wünschst, wenn du "bedingungslos geduldig, ruhig und liebevoll konsequent" bist. Du könntest dadurch aber den Status Quo leichter ertragen. Ob das vernünftig wäre, lässt sich ohne konkretere Beispiele aber kaum beurteilen.
Also, es sollte heißen “keine oder kaum Konsequenzen“... sorry. Ja, jeder hat andere Ansprüche, da hast du recht. Ich habe meine schon ziemlich runter geschraubt. Er seine allerdings kaum höher. Nein, nicht stundenlang. Der Kleine sieht Papa einfach in jeder seiner freien Minute am Tablet, PC, Fernseher ... Er spielt kaum noch mit ihm. Was schön ist, dass er den Kleinen nicht mehr weg schickt, wenn er werkeln muss oder so. Da lässt er ihn möglichst dabei sein. Beide Kinder sind Wunschkinder und geliebt, keine Frage. Vlt. erwarte ich zu sehr den Papa, der es einfach mal handelt die Kids vernünftig mit zu erziehen und auch noch halbwegs immer Ordnung zu halten. Er hat keine Erziehung genossen. Ist ein Rebell. Aber hat auch liebenswerte Züge, sonst hätte ich ihn ja nicht geheiratet :). Ist nur schwer, wenn man quasi im Alleingang durchs Leben geht, obwohl man jemanden da hat.
Hm... es ist so (war offenbar immer so) und nun wo ein 2.Kind da ist und du nicht beiden gerecht werden kannst scheint es dich zu stören. Ich befürchte, dass du einen erwachsenen Mann nicht umerziehen kannst.
Es hat mich auch mit einem Kind gestört. Wir hatten unsere “Steine“ damals gemeinsam beiseite geräumt. Dann ging es wieder an, das alte Muster. Nein, umerziehen nicht. Aber normal über dies und jenes MAL bereden... selbst das geht nicht wirklich.
...nein, wohl eher 14. Denn mein 17-Jähriger verhält sich (in den meisten Punkten) disziplinierter. "Meint ihr, es bringt was, wenn wenigstens ich bedingungslos geduldig, ruhig und liebevoll konsequent bin? Färbt das wohl ab, auch auf Partner? " Nein. Bei der Erziehung meiner Teenies habe ich die gegenteilige Erfahrung gemacht. nämlich, dass der geduldige und gut gemeinte Ton manchmal nicht mehr ausreicht, sondern der lautstarke Befehlston eines Generals einfach viel besser und schneller gehört und verstanden wird. Ich rede hier von einem gewissen Alter zwischen 13 und 16. Wenn dein (erwachsener?) Mann sich also wie ein Teenie verhält, dann liegt bei ihm offenbar eine geistige Behinderung/Zurückgebliebenheit vor, der man wohl am besten mit Teenie-Erziehungsmethoden, sprich Härte, Strenge und vielen Dezibel in der Stimme, begegnet. Mit 17 wird's dann wieder besser.
"Mit 17 wird's dann wieder besser."
Ich liege gerade unterm Tisch, danke!
Ist dein Beitrag ernst gemeint? Ehrlich gesagt finde ich es nicht gut, dass du Worte wie geistige Behinderung u. Ä. verwendest zu meinem Mann. Das tut weh! Er ist ein ganz normaler Mensch mit einem Hobby, das ihn stark einnimmt. Und er hatte keine Erziehung von seinen Eltern, ein kleiner großer Rebell eben. Trotzdem ist er auch liebenswert und hat einen guten Job mit großer Verantwortung, den man nicht studiert haben kann, wäre man “krank“... Sein Verhalten ist einfach genervt und müde. Ich denke es kommt vom vielen Stress und Aufgaben, die auf ihm lasten. Meine Erwartungen passen ihm nicht. Er kennt es nicht so von Zuhause und kann nicht aus dem Ärmel schütteln, was er nicht gelernt hat. Ihm fehlt in manchen Dingen Einsicht. Und ganz ehrlich? Auch wenn das “bedingungslose Lieben usw.“ nicht gleich fruchtet... wenn Frauen so behelfsmäßig mit ihrem Mann umgehen, wundert es mich nicht, wenn diese “dicht machen“ oder es kracht. Das geht bestimmt auch erwachsener und auf Augenhöhe. Und danach strebe, suche ich...
Sorry, ich wollte dich nicht beleidigen. Ich wollte dir nur Ratschläge geben, wie man einen Teenie erzieht, bzw. einen Menschen der auf der Entwicklungsstufe eines Teenies zurückgeblieben ist.
Dass er sich wie ein genervter Teenie verhält, waren deine eigenen Worte und jetzt bestätigst du ja auch, dass er von seinen Eltern keine Erziehung bekommen hat. Nun, es ist offensichtlich, dass du die Erziehungsversäumnisse deiner Schwiegereltern ausbaden musst und um des Zusammenlebens willen die Erziehung nachholen musst - sofern das bei einem erwachsenen Mann überhaupt möglich ist.
Falls es für einen erwachsenen Mann merkwürdig klingt, muss man es ja nicht "Erziehung" nennen, man könnte auch "Regeln des Zusammenlebens aufstellen und sich bitteschön daran halten" dazu sagen.
Für die Art und Weise, wie du die Einhaltung der Regeln oder deiner Erwartungen, wie du sagst, durchsetzt, gibt es dann verschiedene Methoden:
Ein Mensch auf Kleinkind-Niveau muss mit unendlicher Geduld und Liebe erzogen werden, ausnahmslos. Auf dieser Entwicklungsstufe wärst du mit deiner Methode "endless love" richtig.
Einem Menschen auf Entwicklungsstand eines Grundschulkindes kann man schon ein paar Regeln nahebringen, mit vielen geduldigen Erklärungen und Erläuterungen, warum und wieso man dies und jenes so machen muss. Das ist die Methode "erklär mir die Welt".
Teenager hingegen, die sich nun egoistisch, ständig genervt, patzig und pampig, faule Sau im Haushalt, rücksichtslos, spielsüchtig, unhilfsbereit und unkooperativ aufführen (sie sind nicht alle so, aber solche gibt's eben, auch wenn es daneben auch viele brave Teenies gibt), diese brauchen eine harte Hand. Glaub mir. Ich hab da Erfahrung mit.
Sobald ein Teenie endlich mal die erwünschten Verhaltensweisen zeigt, bekommt er von mir sehr viele Freiheiten und Rechte, überaus großzügiges Taschengeld und tolle Gespräche und Diskussionen auf der Augenhöhe von Erwachsenen. Das macht die Gefahr eines Rückfalles sehr gering. Es mag geringfügige, zeitweilige Rückfälle geben, aber wer einmal die Privilegien der Erwachsenenbehandlung gekostet hat, möchte sie eigentlich nicht mehr verlieren, so dass sich das schnell zum besseren einpendelt. Methode "Zuckerbrot und Peitsche" eben. Mit der Überreichung des endgültigen Zuckerbrotes ist mein Erziehungsauftrag - im Großen und Ganzen - abgeschlossen.
Vielleicht klappts ja bei deinem erwachsenen Teenie auch so. Der Prozess wird allerdings wesentlich länger und mühsamer sein. Vielleicht ist es aber auch gänzlich aussichtslos. Was Hänschen nicht lernt.... Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben.
Das alles hat aber nicht mit “Zurück geblieben“ oder Behinderung zu tun. Ich sehe meinen Mann einfach als Rebell, der sein Herz doch am richtigen Fleck hat. Ich muss nur herausfinden, wie ich die schöneren Seiten eines Mannes aus ihm heraus kitzelte. Na ja, “genervter Teenie“ eher im Tonfall und im Blick auf “so wie es MIR passt“... Glaub mir, Befehlton u.Ä. schlagen nicht an. Im Gegenteil... Am meisten bewirke ich wohl eher mit Ruhe und Ausdauer.
..... *keine Konsequenzen* sollte es heißen. Sorry
..... *keine Konsequenzen* sollte es heißen. Sorry
Der Therapeut stellte nachher fest dass wir eine "Mutter-Sohn-Ebene" denn eine partnerschaftliche haben. Hinzu kamen Depressionen. Einer langer, 5 Jahre dauernder Leidensweg für uns alle. Mittlerweile hat er auch die Diagnose ADS. Mir wurscht. Ich bin geschieden. Alleine mit 3 Kindern - aber glücklich. Man kann niemanden "umerziehen". Eine Partnerschaft klappt nur wenn beide daran arbeiten.
Ja, da erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich ihn unbewusst bemutterte statt auf Augenhöhe mit ihm zu “verhandeln“. Oder eben diskutiere und das charaktergeprägt im Temperament. Das tut mir leid, dass es so war bei euch. Mein Mann ist ja nicht krank in dem Sinne. Ich glaube, zumindest sagte er das öfter, er ist Urlaubsreif. Er ist müde, gestresst usw. Überlege, ihm ein Wochenende ohne uns zum Enstpannen zu schenken. Bei allem ... verdient hätte er es. Ja, ich auch!!! Aber ich denke bißl Luft zwischen den “Fronten“ tut mal gut. Oder ich mache Urlaub bei Mutti mit Kids. Mal sehen.
bedingungslos liebevoll? Ja, mach mal. Dann wird Dein Mann seinen Teenie-Modus bis ans Lebensende pflegen; sofern Ihr dann noch zusammen seid. Ich hatte so ´ne "liebevolle" und "bedingungslose" Tante; deren Mann auf ihre Kosten tatsächlich ein aus seiner Sicht schönes und bequemes Leben führen konnte, ohne je richtig erwachsen zu werden/werden zu müssen (zumindest bez. Partnerschaft und Haushalt). Ich empfand ihn immer irgendwie semi-, wenn nicht dreiviertel-junggesellig. - aber sie, die bedingungslose, fand auch irgendwie Gefallen dran. Und unterstützte das indirekt enorm. Gehören ja immer zwei dazu. Ich seh viele Schreckensparallelen zu Euch. War vieles ähnlich. (statt Zocken waren es früher halt andere "Hobbies", meist außerhäusig). Hast Du Gefallen dran, solch eine Rolle einzunehmen? ´ne Art Muddi? Auf Dauer?
"Meint ihr, es bringt was, wenn wenigstens ich bedingungslos geduldig, ruhig und liebevoll konsequent bin?" Beim 4-Jährigen wird es wohl was bringen. Beim Partner? Das hätte seine Mutter tun müssen, damals, als er 4 gewesen ist. Wie alt ist er heute? LG
Sorry aber was meinst du mit Muddi? Mutter? Nein, gefallen tut mir das nicht. Ich bin nur auch irgendwann müde gegen Wände zu laufen. Na ja, eine Trennung käme bei mir nur wg. Fremdgehen oder Gewalt in Frage. Habe ja versprochen in “guten UND schlechten Zeiten“. Halte meinen Teil ein. Es ist ja nicht so, dass wir schrecklich leiden. Nur merke ich, wie der Kleine immer trotziger wird und lieber zu Papa will. Der lässt ja viel mehr zu als Mama und achtet nicht viel auf erziehungstechnische “Details“. Und wir kommunizieren (fast) gar nicht mehr wie Eltern, die auf Augenhöhe versuchen einen gemeinsamen Weg zu finden. Mein Mann hilft im Haushalt, kocht auch mal wenn es sein muss und das echt lecker. Er ist wirklich bequem und macht gerne “wenn nicht heut, dann lieber morgen“. Ich bin einfach disziplinierter und hasse es, das doppelte an Aufwand zu haben, nur weil ich zu bequem war am Vortag. Das wäre halb so wild, hätte ich nicht klammerndes Baby, Haus und Garten, elende Busfahrerei und Trotzkitakind in vollen Zügen usw. Das größte Problem stellt mir aber die Erziehung und Beziehung bei uns da. Erstens fehlt die Zeit und zweitens die Fähigkeit oder was auch immer bei meinem Gatten in Ruhe zu kommunizieren...klären, angehen, packen, durchziehen usw. Lieben Tu ich ihn trotzdem. Ist ja kein verlorener Nichtskönner oder so. Nur eben bißl bequem und uneinsichtig. Das macht's mir schwer.
Jaaaaa, da hat die Mama bzw. Beide Elterteile schon öfter gesagt, dass sie ihn nicht erzogen hätten. Wat machen...
Kann Deine Mutter nicht mal ein Wochenende bei Euch einhüten ? Das übersteht vielleicht auch das Quengelbaby , sofern nicht mehr gestillt. Um wieder auf Augenhöhe zu kommen, solltet ihr Euch mal wieder als Paar wahrnehmen und zwar gemeinsam. Wir machen das regelmäßig wenn wir bei den Schwiegereltern sind, dann bleiben die Kinder bei Ihnen im Haus und wir gehen ein bis zwei Tage ins Hotel. Als Eheleute, nicht als Eltern.
Du glaubst nicht, wie lange ich mir das schon wünsche. Der Große (wird vier) würde das mitmachen. Die Kleine (8Monate) nicht. Sie wird noch voll gestillt mit Beikost (abstillen klappt noch nicht). Und selbst bei Papa bleibt sie kaum. Sie fremdelt und ist sehr anhänglich. Ich krieg hier kaum den groben Haushalt oder vernünftig kochen hin. Sie meckert nicht, sondern schreit sich ins Würgen und das von jetzt auf fast gleich. Schlafen ist ebenfalls nicht so toll. Habe schon überlegt für ein paar Tage oder eine Woche zu meinen Eltern zu gehen. Auf Abstand. Die dreiwöchige MKK tat uns so gut.
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