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das Geschenk der Weisen - Liebe und Achtsamkeit in der Beziehung

das Geschenk der Weisen - Liebe und Achtsamkeit in der Beziehung

Mitglied inaktiv

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unten liests ja keiner http://www.kulturserver.de/home/klangundstille/text%20weihnachtsgeschichte.htm Bei der Geschichte kommen mir die immer noch die Tränen, owohl ich sie schon wirklich lange kenne.


96AlteLiebe

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Das ist wirklich schön....


Leewja

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mir auch! Rasmus auch, übrigens, aber ich denke, eher wegen seines Langhaarfetischismus ;)


Pamo

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Ein schöner Klassiker! Phineas & Ferb haben sich in einer Folge übrigens auch des Motivs bedient (Candace und Jeremy opfern gegenseitig). Und ich bin froh und glücklich, dass ich es mir leisten konnte mein Haar an eine Organisation zu spenden, die Perücken für Kinder in Krebsbehandlung stiften.


Johanna2

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Ich konnte mit dieser Geschichte noch nie etwas anfangen - weder damals im Deutschunterricht noch vor ein paar Jahren auf der betrieblichen Weihnachtsfeier. Für mich ist sie eher ein Sinnbild für missglückte Kommunikation..


Terkey235

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Musste im Anglistik-Studium darüber referieren und find edie Geschichte ebenfalls extrem kitschig. Lang nicht so abartig-moralisch wie die unten, aber trotzdem kitschig und mit keiner guten Message. LG terkey


Mitglied inaktiv

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Ich finde sie total traurig - natürlich fehlt es auch an Kommunikation, aber ich wollte annährend am Thema bleiben und da spielte die Tränendrüse mit. Immerhin werden die Haare nachwachsen und nächste Weihnachten bekommt er eine neue Uhr - und das wird ihnen nicht nochmal so passieren. Eher ein Beispiel für "so nicht aber soooo lieb gemeint".


franziska1958

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Für mich gibt es keine Geschichte, die es so auf den Punkt bringt wie Erich Fried Was es ist Es ist Unsinn sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist lächerlich sagt der Stolz Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht Es ist unmöglich sagt die Erfahrung Es ist was es ist sagt die Liebe


Mitglied inaktiv

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Das ist so schön. Vor allem gesungen von Oliver Steller, schau mal bei YouTube danach.


Strudelteigteilchen

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Seit ich jeden Tag an einer B&O-Werbung vorbeilaufe, die dieses Gedicht abwandelt, hat es für mich irgendwie seinen Charme verloren. Wobei es schon Glanz ließt, als es auf jeder Hochzeit im Bekanntenkreis zu hören oder zu lesen war. Genauso wie die - eigentlich sehr schöne - Stelle aus dem ersten Korintherbrief mit "das Höchste unter ihnen aber ist die Liebe". Schöner Text, nur leider zu oft gehört/gelesen. Schade. Das Problem mit diesen ausgelutschen Geschichten/Gedichten/Aphorismen ist, daß sie keinen Denkanstoß mehr geben. Sie setzen nichts mehr in Gang außer einem zustimmenden Nicken ob der ewigen Wahrheit - oder vielleicht doch eher ob des ewigen Wiedererkennungswertes? - dieser Worte.


franziska1958

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Dann darf das auch nicht fehlen: Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. Psalm 139 Das sie keinen Denkanstoß mehr geben, da gebe ich Stt recht. Aber es gibt immer wieder jemanden, der es noch nicht kennt. Franziska


Johanna2

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Das geht mir anders - zumindest mit einigen alten Bibelworten (so auch mit dem von Dir genannten) - gerade im "guten alten Lutherdeutsch". Das geht mir unter die Haut, obwohl ich das schon 1000mal gehört habe. Vielleicht ein Relikt aus der Kindheit/aus meinem alten Kinderglauben, als ich noch darauf vertrauen konnte und mir die Worte eine gewisse Geborgenheit gaben? Ich denke, es gibt für jede Person und jede Lebensphase verschiedene passende und treffende Worte, Geschichten, Weisheiten. Mal rühren sie etwas in uns an und mal eben nicht.


Minimonster

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Ich bin gläubig, aber gar nicht bibelfest... wo finde ich denn die Stelle, die Frau Käßmann damals zitierte, so: sie könne "nicht tiefer fallen als in Gottes Hand" (oder so ähnlich). Weißt du das so? Sonst google ich mal, aber das fällt mir gerade ein, dass ich das schon so lange wissen will. Die Stelle kommt mir jedenfalls durchaus öfter mal in Krisenmomenten in den Kopf. Sie ist so einfach und - für mich - so beruhigend, das finde ich unglaublich. So, bin schon wieder weg, aber danke dir schonmal, falls du das liest und weißt, :-) LG, M.


franziska1958

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Antwort auf Beitrag von Minimonster

Der Satz ist aus einem evangelischen Kirchenlied. "Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand (EG 533)" von Arno Pötsch. In ihrer Rücktrittsrede hat Margot Kässmann es zitiert. Dann liebe ich noch von Rilke: Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.


Minimonster

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Antwort auf Beitrag von franziska1958

Vielen Dank! Also ein Lied, das wusste ich nicht. Nun weiß ich ja, wo ich blättern muss. :-) Das Rilke-Gedicht finde ich auch schön, kenne ich v.a. im Zusammenhang mit Beerdigungen und stimmt mich immer wehmütig... Danke und Lg, M.