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Beziehung am Ende kurz vor der Geburt – Diagnose Klumpfuß – Wie werde ich ein guter Vater?

Beziehung am Ende kurz vor der Geburt – Diagnose Klumpfuß – Wie werde ich ein guter Vater?

Jacky89

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Hallo zusammen, ich schreibe hier, weil ich gerade keinen zum Reden habe und das Gefühl habe, dass mir alles über dem Kopf zusammenbricht. Meine Freundin hat die Beziehung vor kurzem als beendet erklärt (das war Ende November), wir wohnen aber noch zusammen. Sie ist hochschwanger. Der Grund war unter anderem, dass ich emotional nicht so für sie da war, wie sie es gebraucht hätte (ich habe z.B. die Planung ihres letzten Geburtstags komplett verpeilt). Die Stimmung zu Hause ist eiskalt. Es ist so weit, dass sie mich bei der Geburt nicht im Kreißsaal dabei haben will. Gestern haben wir erfahren, dass unser Kind mit einem Klumpfuß zur Welt kommen wird. Sie gibt sich die Schuld dafür und ich habe in der Situation (aus Unsicherheit und dem Versuch, die Lage zu entschärfen) einen dummen Spruch gemacht, der alles nur noch schlimmer gemacht hat. Ich fühle mich gerade wie der schlechteste Partner und Versager auf ganzer Linie. Ich will für sie und das Baby da sein, weiß aber nicht, wie ich die Mauer zwischen uns durchbrechen soll, ohne sie noch mehr zu stressen. Hat jemand Ähnliches erlebt? Wie schaffe ich es, jetzt ein verlässlicher Vater und Partner zu werden, oder ist die Beziehung vielleicht nicht mehr zu retten ist? Und wie gehe ich mit der Diagnose Klumpfuß um, wenn die Kommunikation zwischen uns so gestört ist? Danke fürs Zuhören.


best

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Antwort auf Beitrag von Jacky89

Hallo! Das ist für euch beide eine neue Situation und es ist normal, dass man sich überfordert fühlt und vielleicht auch, dass man mal etwas sagt, was nicht so gemeint war. Vielleicht hilft auch ein Brief an deine Freundin,  in dem du über deine Gefühle und Sorgen schreibst. Ist manchmal einfacher,  als wenn man voreinander steht... Aber schon allein die Tatsache,  dass du dir darüber Gedanken machst und für beide da sein willst, spricht erstmal für dich und hört sich überhaupt nicht nach einem Versager an. Vielleicht muss einfach etwas Zeit vergehen,  bis sich alles legt und man dann in Ruhe, ohne Vorwürfe,  miteinander reden kann. Vielleicht wäre es auch eine Hilfe, sich jemand dazu zu holen (Beratungsstelle oder jemanden dem ihr beide vertraut und der nicht parteiisch ist). Am Ende, geht es doch um das Wohl des Kindes!  Und zum Thema Klumpfuss: Soviel ich weiß, kann man das heute sehr gut therapieren. Entscheidend ist ein früher Therapiebeginn. Aber da werden euch die Ärzt sicherlich gut beraten und beiseite stehen. Ich wünsche euch allen, das ihr einen friedlichen Weg finden werdet.