Hallo zusammen, ich schreibe hier, weil ich gerade keinen zum Reden habe und das Gefühl habe, dass mir alles über dem Kopf zusammenbricht. Meine Freundin hat die Beziehung vor kurzem als beendet erklärt (das war Ende November), wir wohnen aber noch zusammen. Sie ist hochschwanger. Der Grund war unter anderem, dass ich emotional nicht so für sie da war, wie sie es gebraucht hätte (ich habe z.B. die Planung ihres letzten Geburtstags komplett verpeilt). Die Stimmung zu Hause ist eiskalt. Es ist so weit, dass sie mich bei der Geburt nicht im Kreißsaal dabei haben will. Gestern haben wir erfahren, dass unser Kind mit einem Klumpfuß zur Welt kommen wird. Sie gibt sich die Schuld dafür und ich habe in der Situation (aus Unsicherheit und dem Versuch, die Lage zu entschärfen) einen dummen Spruch gemacht, der alles nur noch schlimmer gemacht hat. Ich fühle mich gerade wie der schlechteste Partner und Versager auf ganzer Linie. Ich will für sie und das Baby da sein, weiß aber nicht, wie ich die Mauer zwischen uns durchbrechen soll, ohne sie noch mehr zu stressen. Hat jemand Ähnliches erlebt? Wie schaffe ich es, jetzt ein verlässlicher Vater und Partner zu werden, oder ist die Beziehung vielleicht nicht mehr zu retten ist? Und wie gehe ich mit der Diagnose Klumpfuß um, wenn die Kommunikation zwischen uns so gestört ist? Danke fürs Zuhören.