marion, ich habe soetwas befürchtet! ich möchte noch ein paar dinge klarstellen... zum einen habe ich mich immer versucht, in sie hineinzuversetzen. das war das ERSTE mal, dass ich den mund überhaupt so direkt ihr gegenüber aufgemacht habe. wir haben ein ganzes jahr lang versucht, das ganze zu klären, du weißt, was wir alles getan und vorgeschlagen haben... die ganzen kleinigkeiten (mit dem bild, dem zuspätkommen und dem geschenk), das sind alles dinge, wo ich nihcts zu gesagt habe und auch nichts zu gesagt hätte... aber ich bleibe dabei: sie kann elia nihct einfach von mir wegziehen. ich war mit tischdecken beschäftigt, ich hätte ihn eh nicht von ihr fernhalten können, selbst wenn ich es gewollt hätte. und davon abgesehen habe ich ihn bzw. BEIDE kinder doch die ganze zeit bei ihnen gelassen, eben weil sie sie sonst nicht sehen können. natürlich fällt es mir schwer, aber ich bin nicht blöd und ich denke auch nicht nur an mich. ich bin total traurig, dass das so rübergekommen ist. die geschichte, dass ich ihr den kleinen entziehen wolle, als er grade eine woche alt war - das war doch nur der auslöser und zeigt sehr deutlich, dass sie vorstellungen hat, die nicht erfüllbar sind. das ist der einzige grund, warum ich dieses beispiel gerne anführe. sie hast sich bei ihrem sohn nur ausgeheult? warum erzählt sie dann nicht ALLES? ich habe vollstes verständnis, dass sie mit jemandem reden muss - aber warum sagt sie dann "petra will nicht mit mir reden!" anstatt "petra will nicht mit mir reden, weil sie schwanger ist und angst um das baby hat!"??? oder wenn sie das nciht sagen wollte, hätte sie doch sagen können, dass es dafür einen guten grund gibt - denn wir hatten ihr das erklärt. marion, ich bin wirklich entsetzt! ich kann verstehen, dass du dich in manchen punkten wiederfindest, mir ist auch klar, dass manche dinge sicher missverständnisse sind. aber nicht ALLE! bleib ruhig, das war das letzte mal, dass ich über diese geschichte geschrieben habe - sowohl hier als auch im oaf! ihr habt den vortritt hier und so soll es bleiben. glaubst du wirklich, dass ich diesen ganzen scheiß toll finde? ich bin psychisch völlig am boden, die gute-laune-postings der letzten zeit war reine balenkunsgversuche, weil ich - wie du es mir geraten hast - nicht mehr an der geschichte festhalten wollte. ich glaube nicht, dass meine sm diesen streit geniesst - nein, ich habe immer gesagt, dass ich weiß, dass sie auch darunter leidet. aber was tut sie denn, damit es besser wird? hat sie auch nur einmal auf das gehört, was wir vorgeschlagen haben? also sind doch immer die st schuld? warum ist sascha nie in der lage gewesen, das zu tun, was ihm gut tut? warum ist er nicht zu seinen eltern gegangen, wenn ER es wollte, sondern meist mit dem gefühl, dass es verlangt wird? ich habe sascha immer gesagt, er muss als allererstes nach SICH gucken und nicht nach seinen eltern, seinen geschwistern ODER NACH MIR! auch wenn es mir mit seinen entscheidungen manchmal nicht gut geht - und er hat es auch oft genug so gemacht. soviel zu meinere "gehirnwäsche" marion, ich finde es unendlich schade, dass das alles so gekommen ist und dass es so vieles kaputtzumachen scheint... ich werde mich hier nun wirklich zurückziehen. ich wollte dich nicht verletzen. aber ich denke auch, dass jeder diese situationen aus den eigenen erfahrungen heraus bewertet und die sind bei mir nunmal andere als bei dir. im übrigen hat meine mutter (die nun weiß gott auch verständnis für meine sm hat) diese aktion tatsächlich als rache bewertet - eben weil ich aus sicht der sm schuld bin, dass sie die kinder nicht zu sehen bekommt. und die schuld lag ja immer bei mir... ich habe sm vor unserem umzug gesagt, dass ich zu einem gespräch bereit bin, wenn sie sich wirklich mit der situation auseinandersetzen will. wir haben ihr ein gespräch mit einem mediator vorgeschlagen, damit nicht nur vorwürfe gemacht werden sondern eine lösung erarbeitet wird. WAS SOLL ICH DENN NOCH MACHEN? wahrscheinlich wirst du deine meinung zu meiner geschichte nun eh nicht mehr ändern, das ist dein gutes recht. schade, dass ich wie so ein kleiner tyrann rüberkomme... ich habe mein verhalten und meine einstellung immer wieder hinterfragt und erst durch eine therapie ist das gefestigt worden. es mag sein, dass ich in dieser situation überreagiert habe - das dann aber nur, weil sich zu viel aufgestaut hat und weil so viel passiert ist. das wars hier von mir... ich habe genug eigene probleme, im moment zieht mich das hier noch weiter runter.