Mitglied inaktiv
hab mal ne dumme Frage, bei dem heißen Wetter hat man ja nicht Lust jeden Tag zu kochen oder warm zu essen. Als Erwachsener isst man da viel Salat und so, was kleine Kinder aber schlecht kauen können. Wie kann ich in der Sommerzeit meinen Kindern gesund und ausgewogen ernähren? Sie sind jetzt 1 und 2 Jahre und essen beide am Tisch mit und essen da eigentlich alles, außer eben grünen Salat. Die ganze Zeit habe ich schon darauf geachtet, dass sie jeden Tag Gemüse essen aber nun frage ich mich, ob es auch Alternativen gibt. Wie macht ihr das?
Hej! Ich verstehe nicht ganz, wieso kleine Kinder keinen Salat kauen können sollen. Der ist ja nun gerade NICHT hart. Achte weiterhin auf viel Gemüse und Obst - gerade im Sommer gibt es das reichlich, frisch und preiswert. Ein 2-j. Kind kann weitgehend am Tisch mitessen, ein 1j. Kind wird langsam an die "Erwachsenen"-Speisen rangeführt. Wenn es warm ist, bieten sichz.B. Milchspeisen mit Obst und Obstsuppen, kaltschalen etc. an. Kinder dürfen gerne eine extraporition Fett bekommen, sie und ihr Gehirn sind im Aufbau und allein das verbaucht viel Energie, aber auch ihr Bewegungsdrang verbrennt viel - also fettarme Küche ist nicht unbedingt richtig. Geht aber auch leicht: An den Gemüsebrei (sofern der noch gegessen wird) oder an das Gemüse einen Extralöffel gutes Öl oder Butter, an die Kaltschale Sahne statt Milch. Hautsache ausgewogen - dann bekommen Deine Kinder, was sie brauchen. Einen hoffentlich schönen Sommer wünscht - Ursel, DK
Mein Sohn ist auch ungern Salat, ich gebe ihm dann das Gemüse als Fingerfood dazu, also Paprika, Tomate, Gurke und Möhren. Das machen wir auch beim Abendbrot immer, also einen Teller Gemüse zum Brot dazu. Sonst kann man Gemüse grad in leichte Küche sehr gut reinzaubern, bei Bratkartoffeln kann man auch Zuccini, Möhren und/oder Paprika dazu braten, in Frikadellen Zuccini o.Ä. mit reinreiben.... Wie gesagt, als Salat hat mein Sohn das nicht gegessen aber als Fingerfood zum Essen dazu schon und einen Unterschied macht das nicht. Das man den Salat von Kindern mit Sahne statt Milch anmachen soll usw., finde ich Quatsch. Wenn man sich normal ernährt bekommen auch Kinder hier genügend Fett ich finde nicht, dass man da noch extra drauf achten muss und etwas irgendwo dazu machen soll. Klar in den Gemüsebrei soll es rein, damit die Vitamine besser aufgenommen werden aber ansonsten find ichs Quatsch. Hierzulande wird genug Fett zusich genommen, in Form von Butter auf dem Brot, von Wurst auf dem Brot etc. ich find das reicht vollkommen. Und fettarme Küche und leichte Sommerküche bedeutet ja nicht fettFREIE Küche.
Hej Anja! Das ist beleibe kein Quatsch. Hierzulande haben die Krankenschwestern, die besonders zur Betreuung von Familien und Dchulkindern ausgebildet sind und viele Arztfunktionen (wie in Dtld.) übernehmen, zwar gegen Übergewicht bei manchen Schulkindern zu kämpfen, aber ebenso anders zu steuern, wenn sich die Familie auf dem Gesundhetstrip befinden und Fett geradezu verteufeln. Übergewicht bei Schulkinder entsteht durch falsche Ernährung (Getränke, Chips, zu fett, zuviel ...) + zu wenig Bewegung (Computer und TV werden als Haupt-, aber nicht einzige Verursacher genannt). Wer sich normal ernährt, nimmt ganz sicher auch genug Fett zu sich, zu beobachten ist aber tatscählich rein pyhsiologisch, daß Kinder, Kleinkinder allein für ihren Gehirnaufbau und die Gehirntätigkeit weitaus mehr Fett als wir Erwachsenen brauchen. Die haben einen anderen grundbedarf als ein Schulkind oder Erwachsener. Wenn Du mal darüber nachdenkst, wie schnell gerade Kleinkinder dazulernen und Querverbindungen im Gehiorn geknüpft werden, dann wirst Du vielleicht sogar einsehen --- nie mehr lernt der Mensch soviel so schnell wie im Baby- bis Kleinkindalter. das ist Höchstleitung für´s Gehirn --- auch physische Tätigkeiten wie Motirik etc. sind ja hirngesteuert, müssen unter großer Kraftanstrengung gelernt werden. Höchstleistung erfordert andere Ernährung als normale oder wenig Leistung. Logisch, oder? Und deshalb wird eben auch empfohlen,den berühmten kleinen Klecks Butter oder Schuß Sahne für die KLEINEN Kinder zuzufügen. Der Bedarf ist proportional größer als bei Erwachsenen. Zu dem kommt, daß Kindermnengen kleiner sind, logischerweise essen sie ja weniger, weil ihr Magen kleiner ist, d.h. auch, sie nehmen im Verhältnis eben auch weniger Fett zu sich. Auch darum ist es gut, für ein bißchen Extra zu sorgen. Und da niemand eben wirklich noch mit dicken Fettaugen kocht, ist es ratsam, bei Kleinkindern in der ersten Entwicklung darauf zu achten --- und danach umzustellen. (Ich persönliche halte Zucker für viel gefährlicher, weil er auch "süchtiger" macht als Fett, aber das steht auf einem anderen Blatt.) Die Etxraportion Fett wird hier also sogar medizinisch empgohlen - gerade in Zeiten von gesundheitsbewußter Ernährung bei Eltern, und die Portion Zucker eben nicht. Gruß Ursel, DK
Es gibt sogar Studien, die gefunden haben, dass Kinder von Eltern, die sie besonders gesund ernaehren wollen, teilweise Naehrstoffmaengel haben, da sie nicht genuegend Fett und damit fettloesliche Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Insofern Vollmilch und Nuesse fuer Kinder - dafuer die Kindermilchschnitte weglassen. Gruss FM
Genau das war einer der Ausganspunkte, die Kampagne auch hier zu verstärken, FM. Wir haben eine Tante gehabt, die in diesem Bereich gearbeitet hat und mich gleich als erstes darauf aufmerksam machte, als meine Große geboren war --- ich habe mich dann trotzdem noch ein bißchen schlauer gemacht. Also - alles andere als Quatsch! Gruß Ursel, DK