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Wieviel Konsequenz ist richig, alter 16 1/2 monate und thema spielen?

Wieviel Konsequenz ist richig, alter 16 1/2 monate und thema spielen?

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mich würde mal interessieren, wieviel grenzen ihr euren kindern in dem alter setzt. Manchmal komme ich mir vor, als würde ich viel zu oft "nein" sagen. Mein sohn ist auch nicht gerade der, der auf "nein" hört. Im gegenteil, manchmal macht er sich einen spaß daraus. außerdem würde mich interessieren, ob euere kinder schon etwas allein spielen, sich beschäftigen. Und wieviel ihr euch mit ihnen beschäftigt? Manchmal habe ich wirklich schon ein schlechtes gewissen, wenn ich mal keine zeit für ihn habe, sondern mich hinsetzte und etwas trinke. bin nämlich auch wieder Schwanger im 7.monat. freue mich über jedes posting


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Hi, unser Kleiner ist jetzt auch knapp 17 Monate alt und im Moment sehr schwierig zu händeln; Trotzphase hoch zehn :-// Ich versuche schon konsequent zu sein, besonders wenn es um gefährliche Dinge geht; er klettert beispielsweise seit neuesten liebend gern auf der Eckbank rum, von da aus am liebsten auf den Tisch. Das ist gefährlich und da hol ich ihn dann runter. Auch wenn es ihm nicht passt. Ich laß mich auch nicht immer erweichen wenn er vor der Nasch-kiste steht und mit Hundeblick um "lade" bettelt (Schokolade). Tja, wenn er mal was spannendes in meinem Schrank entdeckt, dann kann es schonmal sein, das er so 10 Minuten ganz versunken da sitzt und spielt. Ansonsten muß sein großer Bruder auch schon manchmal als Spielgefährte herhalten; aber zu mehr als Versteckspielen reicht es in dem Alter noch nicht aus, dafür ist er einfach noch zu klein. Wann ist denn Dein Kleiner geboren? Unser Julius kam am 19-08-04 LG Katharina mit Jan (*01-10-01) und Julius


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vormittags mach ich Haushalt, sofern ich im Moment dazu komme.(Er hängt zur Zeit ständig am Bein). Nachdem er Mittagschlaf gemacht hat holen wir seinen großen Bruder vom Kiga ab und gehen noch bissl spazieren. Nachmittags/abends teilen mein Mann und ich uns die Kids auf; mal spielt er was mit dem großen und ich mit dem Kleinen oder umgekehrt. Ich bin aber keineswegs ein "Rund-um-die-Uhr Entertainer" für meine Söhne, manchmal stell ich auch nur was zum Spielen hin und mach anderweitig was. LG Katharina


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Hallo Amily (ist das richtig?) unsere Kleine ist 14 Monate. Alles was nicht erlaubt ist wie Schere, scharfe Messer, Reinigungsmittel, Werkzeug und so sind weitesgehend aus ihrem Blickfeld geräumt. Erwischt sie doch mal zum Beispiel eine Schere (wir haben ein neunjährige Tochter, die auch gern mal was liegen läßt) sagen wir ihr "Schere darfst du noch nicht haben. Gib sie mir bitte." Gibt sie sie nicht, müssen wir sie nehmen und Ende. Ein striktes Nein gibt es bei den Blumentöpfen, die auf der Erde stehen und bei den Unterlagen, Geräten, der Computeranlage und den Schränken im Arbeitszimmer. Ebenso bei brennenden Kerzen auf dem Tisch. Im Wohnzimmer sind zwei Schränke gesichert (das gute Porzellan und die wichtigsten Dokumente). In der Küche ist der Schrank mit den Gewürzen gesichert. Da darf sie nur schauen und ausprobieren, wenn ich dabei bin. (Mag ja nicht, dass sie den ganzen Paprika in der Wohnung verstreut.) Der Rest der Wohnugn steht sozusagen zu freien Verfügung. Was uns irre wichtig und auch nicht kindersicher ist, liegt eben oberhalb. Auch die Große hat sich dran gewöhnt und hat ihre Schätze oben im Regal. Mit den Neins sind wir dadurch sehr sparsam. Hat sie zum Beipiel mein Wasserglas vom Tisch ergattert, darf sie es solange zum Trinken nehmen, so lange sie sorgfältig damit umgeht. Haut sie zu doll oder schleppt es irgendwohin, nehme ich ihr das Glas weg und lenke sie notfalls ab, falls es zu Wutgeheule kommt. Dadurch das sie zusätzlich zu dem Spielzeug in ihrem Kinderzimmer in alle Räume darf, hat sie genügend Freiraum und findet eigentlich immer etwas interessantes. Meistens hält sie sich eh in meiner Nähe auf und macht die Dinge, die ich tue. Bei Hausarbeit bekommt sie einen kleinen Lappen und sie wischt durch die Gegend oder ich gebe ihr Schüsseln zum Kochen. Ab und zu je nach Laune spiele ich nebenbei auch mit ihr, wenn ich merke das sie eine Anregeung braucht. Dann lege ich ihr kleine Püppchen in ein Körbchen oder spiele mit ihr Steckpyramide oder so was. Sie guckt sich auch gerne mal ein Buch mit mir an. Ich setzte mich dann mit ihr und los gehts. Dann bleibt meine Arbeit einen Moment liegen. Der Nachmittag und Abend gehört den Kindern. Wir vespern, die Große macht Hausaufgaben und oft sind wir mit dabei, weil sie gerne mit mir zusammen ihr Aufgaben erledigt. Dann sind wir in der Küche, schwatzen bereiten Abendessen vor, machen nebenbei die Küchenarbeit. Die Kleine ist je nach Laune dabei oder ist auf ihren Entdeckung durch die Wohnung unterwegs. Aber meistens bleibt sie bei ihrer großen Schwester, denn die ist für jeden Spaß zu haben. Zum Thema Grenzen und Verbote: ich denke, dass Verbote nur die Aufgabe haben sollten, unsere Kinder vor Schaden zu bewahren und nicht dafür da sind unser Leben ordentlich und geordnet zu halten. (Eine Grundordnung müssen natürlich auch schon die Kleinen lernen, denn Blumenerde mag ich nicht auf dem Fußboden haben.) Und wenn es nur darum geht, Schaden abzuwenden, da bleiben für so kleine Kinder eingentlich nicht viele Neins übrig, denn das meiste stellt man eh schon ab, wie Gefahr Steckdosen und ungesicherte Treppenaufgänge. Damit ist das Leben auch schon viel entspannter. Was verbietest du denn so, dass es dir schon zu viel vorkommt? Übrigens: meine Ruhephasen mache ich im Kinderzimmer in der Kuschelecke. Auf dem Sofa hat man garantiert keine ruhige Minute. Aber im Kinderzimmer kann man einfach nur dabei sitzen und ein wenig schwatzen und ansonsten die Seele baumeln lassen, auch wenn ich mal einen Ball kullern muss oder kleine Tränen trocknen, weil der Teddy einfach nicht in die Kiste paßt, wie er soll... Wichtig ist, sich nicht von den unerledigten Aufgaben hetzen zu lassen, wenn du mal Pause machst. Und das solltest du mit deiner "Murmel" viel öfter als ich. Alles Gute für dich. Liebe Grüße Heike


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Hallo, ja würde mich auch interessieren, wieviel konsequenz und wie wichtig ist ein strikt eingehaltener tagesablauf? wie gestaltet ihr denn so eueren tag und was stellt ihr den kindern zum spielen hin, damit sie sich selbst beschäftigen? man kann ja nicht dauernd neues spielzeug bieten und dann ist doch meist immer das interessanter, was mama gerade macht, auch wenn es abspülen ist oder?? wie ist es bei euch?


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hallo unsere tochter ist zwar ein ganzes stück älter (wird im april 3) kann dazu aber nur sagen, dass sie erst seit ca. einem halben jahr gut und über eine längere zeit alleine spielt (mal eine stunde oder so). ich versuch dann halt, sie auch nicht zu stören, wenn sie in ein spiel versunken ist. aber ihren entertainer war ich nie. ich habe mich vielleicht mal eine halbe stunde hin gesessen und mit ihr was gemalt, gespielt oder mal ein lego haus gebaut. meistens wollte sie aber sowieso dass machen, was ich mache! in der früh mache ich meinen haushalt und koche, am nachmittag gehen wir meistens zusammen raus, auf den spielplatz, spazieren oder erledigungen machen. das heisst, sie passt sich eher mir an als umgekehrt. das mit dem konsequent sein, ist nicht einfach. manchmal muss man halt einfach nachgeben, man kann ja die kinder auch nicht ständig unterbuttern. es gibt halt dinge, die mir persönlich sehr wichtig sind und da bleibe ich konsequent. z.b. keine süssigkeiten schon am vormittag bzw. vor dem mittag essen. kein tv (sie darf viedeo gucken aber kein tv). gefährliche sachen sind natürlich absolut tabu! bei anderen dingen bin ich nicht immer sehr konsequent. aber wenn ich etwas ernsthaft "androhe", dann zieh ich es auch durch. ansonsten tanzen die kleinen einem sehr schnell auf der nase rum! das geht nicht. ich bin der chef und ich sage, wos lang geht. heisst aber nicht, dass sie nicht auch ihre argumente einbringen darf und ich sie dann gegebenenfalls berücksichtige! lg veralynn


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Hallo ich versuche schon konsequent zu sein. Mein Sohn 18 Monate nimmt aber die neins auch nicht immer erst. Aber ich denke, dass das auch noch am Alter liegt. Das wird bestimmt noch besser. Ich halte einfach an meinen Vorstellungen fest. Mein Sohn beschäftigt sich schon alleine. Meistens morgens in seinem Zimmer. So ca. 1 Stunde, da mache ich dann meine Arbeit. Ich habe das ganz bald schon angefangen. Als er so ca 3-4 Monate alt war, habe ich ihn mal für 5 Minuten alleine im Laufstall spielen lassen. Die Zeit habe ich immer verlängert. Funktioniert prima. Ich setze mich zwischendurch auch mal hin, da ich zur Zeit ziemlich müde bin. Ich bin in der 9. Schwangerschaftswoche. Habe dabei kein schlechtes Gewissen, denn ich gebe mich über den Tag verteilt, immer wieder mit ihm ab. LG Sabine


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Mmmmhhh... wieviel Neins braucht man denn am Tag? Also, ich halte eigentlich gar nichts von vielen Verboten, die leuchten noch ein, wenn es um wirklich gefährliche Sachen geht (vom Tisch springen, Mein scharfes Küchenmesser zur Selbst- oder Mamaverstümmelung benutzen usw.), aber eigentlich kommt es bei uns nicht oft zu solchen Situationen - und wenn, dann finde ich es total wichtig, daß man erklärt, warum etwas gefährlich ist (nicht wie unsere olle PeKip-Tante, die doch tatsächlich behauptet hat, Erklärungen bringen gar nichts - ist ja wohl eine Sache des Respekts!) -Wenn ich sage, daß ihr etwas ganz schlimm weh tuen könnte, läßt sie´s auch eigentlich bleiben. Ansonsten sehe ich absolut keinen Grund darin, "Konsequent" zu sein - außer natürlich darin, die Entwicklung eines Kindes zu fördern. Und dazu gehört auch, es ausräumen, vollschmieren, angucken, anfassen (notfalls auch mal zu Bruch gehen lassen) usw. zu lassen (Na gut, eine Einschränkung gibt´s bei mir: meine Bücher sind mir heilig... aber die schaut sie sich auch höchstens mal an + dann ist gut). Und genauso wichtig ist es auch, da zu sein - das Kind geht ja wohl vor alle (Haus)Arbeit - ich habe nat. auch Glück und steck mitten im Studium - darum kann ich auch wirklich immmer zu Hause bleiben, wenn ich nicht weg "darf" - klappt natürlich nicht bei jedem. Aber ich hab neulich eine Mutter getroffen, die ihr Kind, wenn sie kocht in einen Laufstall steckt, den weinenden Protest ignoriert, das als Trotzen abtut und es nunmal ganz furchtbar wichtig findet, daß das Essen rechtzeitig auf dem Tisch steht. Pardon, aber absolut nicht meine Einstellung... Bedürfnisse des Kindes gehen nun mal immer vor, und allein schon den Ausdruck, Angst vorm Verwöhnen zu haben, ist doch lächerlich + bezeichnend...