Elia
Aaalso: Unsere Tochter ist 23 Monate alt. Seit dem Säuglingsalter erleben wir sie als sehr fordernd und schwer regulierbar. In den ersten Lebensmonaten war sie ein ausgeprägtes Schreikind und lag bei Geburt Gewichtstechnisch lange im unteren Perzentilenbereich (1. Perzentile)- ich habe das immer ein wenig darauf geschoben, dass sie irgendwie unterversorgt war im Bauch und dadurch ihre Hypophysen-Achse einfach sensibilisiert war (Stress/Adrenalin/Cortisol) ...Organisch wurde damals keine eindeutige Ursache festgestellt. Aktuell zeigt sich folgendes Bild: sehr hohe Unzufriedenheit im Alltag, häufiges Weinen bzw. Motzen ohne klar identifizierbaren Auslöser geringe Frustrationstoleranz wirkt schnell überreizt große emotionale Intensität und EXTREM Aktiv- auspowern ist unmöglich ich könnte sie in ein Hamsterrad stecken den ganzen Tag und sie wäre immer noch fit. Von schlafen will ich gar nicht reden- mit Hilfe von Schlafberatung dauert das einschlafen immerhin nur noch 60 min... gleichzeitige altersentsprechende bis fortgeschrittene kognitive Entwicklung (sehr viel Sprachen - versteht 3 Sprachen und antwortet auch, etc.). In der Krippe übrigens ganz anderes Bild: sie wird als angepasst u extrem analytisch beschrieben. Macht super mit kleckert beim essen kaum/ äußert ihre wünsche - weiss dass die Erwachsenen für ihre Bedürfnisse zuständig sind usw. Dort schläft sie wohl auch mittags innerhalb 5 min ein.... Wir (Eltern man würde meinen gebildet/Arzt/Psychologe... ) versuchen eigentlich von anfang an alles "richtig" zu machen. Wir bieten einen stabilen, liebevollen Rahmen mit festen Routinen, viel Zuwendung und Aufmerksamkeit aber auch klaren Grezen usw. An sich ist sie auch sehr "intelligent". Sie macht zb nichts kaputt oder "dass sie alles verunstaltet oÄ"- aber sie will den ganzen Tag auf Beinen sein- ein Buch anschauen in Ruhe? Langweilig. Tv (lange gemieden bis es menschlich nicht mehr ging) = langweilig. Legos? Langweilig. Es muss gerannt werden von Raum zu Raum gegangen werden oder von Etage zu Etage. Draußen das selbe. insgesamt erleben wir die Situation als extrem belastend (das Thema Scheidung steht irgendwie bereits im Raum- da wir menschlich/persönlich auf höchstem Niveau gefordert werden seit Monaten und emotional füreinander gar nichts mehr übrig haben). Mehrere Bezugspersonen berichten ebenfalls, dass sie unsere Tochter als sehr anstrengend empfinden- die Großeltern lieben sie unfassbar- aber länger als ein Wochenende zusammen mit uns schafft keiner. Manchmal bekommen sie bei unserem Anblick tränen und sagen tauschen würden wir nicht gerne mit euch. Zusatzinfo: die Gesellschaft in der wir leben propagiert eher die "alte" Schule was Erziehung/Schlaftraining angeht. Das ich mich zusammen mit Grosseltern dagegen wehre haben diese Menschen nur belächelt. Wir waren letzten Sommr als große Familie im Urlaub- ratet mal wessen Kind gar kein Spaß hatte dort? Meins. Es hat nur geweint wollte nur auf den Arm/ nichts gegessen usw. Während die anderen Kinder alle den Urlaub genossen habe rumgerannt sind hat meine mir den Urlaub zur "Hölle"gemacht- ratet mal was ich hören durfte "das hast du von deiner modernen Erziehung- war doch klar dass sie so wird"... es schmerzt. Mein Mann möchte so oft es geht sie bei den grosseltern lassen und unter der Wo. eine der Omas bei uns haben zur "Entlastung" das fühlt sich für mich wie ein absolutes "Versagen" an. Bereits die Krippe habe ich lange versucht zu meiden bis es eben nicht mehr ging.... unser Kinderarzt sagt zwar es wäre regulation aber auch er empfindet sie als super toll - da sie bei den Untersuchungen ohne Probleme alles zulässt super lieb ist usw. Er sieht einfach starken Willen/Temperament als Ursache. nungut an sich ist sie auch liebenswert und hätte ich einen Klon würde es auch energetisch reichen nur so wie es aktuell ist sind wir als Eltern absolut am Ende. Mein Mann hilft im übrigen wo er kann jeden Abend nehmen wir uns vor am nächsten Tag besser zu werden/ihr zu genügen. Jeden mittag um 13 uhr liegen wir platt und die nerven sind blank.
Die letzten 10 Beiträge
- Urlaub- Bedenken wegen Balkontür
- 23 Mo. zieht unsere Energie.
- Mädchen 4,5 geht nicht aufs klo
- Unsere Tochter (21 Monate) sehr ängstlich vor ungewohnten Situationen und Personen
- Bilirubin und erys im Urin Kleinkind
- Einschlafen mit Papa
- Kann ein 3 Jähriges Kind schon "deprimiert" sein
- !VERZWEIFELT! Mit Schnuller Haare ausreißen
- Schlafenszeit Kind 3 Jahre
- Junge 2 Jahre 12 Stunden keine nasse Windel