Mitglied inaktiv
Hallo! Da man ja viel über die 'neue' Windpockenimpfung hört und unterschiedliche Meinungen liest, würde mich mal interessiren, was ihr für Erfahrungen schon mit Windpocken gemacht habt. Wir hatten sie noch nicht, überleg, ob impfen oder nicht. Ich kenn viele Nachbarskinder, die gerade eben Windpocken hatten - die hatten keine Probleme damit - waren sogar im Garten Fußballspielen damit... ABER wie schaut es allgemein aus? DAnke
Ich hatte sie als Schulkind und habe sie nicht als weiter schlimm in Erinnerung. Hatte aber auch kaum juckende Pusteln, was allerdings auch eher dafür spricht, daß sie zu leicht waren, als daß ich nun immun bin... Dafür habe ich aber meinen Vater und meinen Onkel mit den Windpocken angesteckt und die fanden das alles andere als witzig und es ging ihnen sehr schlecht! Da ich absolut kein Problem mit Impfungen habe und der Ansicht bin, daß es für Impfschäden immer eine erklärung gibt, habe ich meinen Sohn impfen lassen. Zum einen, weil ich ja nicht weiß, wann es ihn erwischt. Im Hochsommer schwitzend mit eiternden Pusteln im Bett zu liegen, möchte ich ihm ersparen. Ebenso, vielleicht in der Schule wichtigen Stoff zu verpassen. Zum anderen bin ich mit dem zweiten Kind schwanger, somit würde Windpocken im Haus sowohl für mich als auch für das Kind eine Gefahr darstellen. Später habe ich auch keine Lust, zwei oder vielleicht drei Kinder mit Windpocken zu Hause liegen zu haben. Aber ich denke, daß auch bei den Spätfolgen von Windpocken total übertrieben wird... Klar KANN immer was passieren, man kann aber auch an einem eingewachsenen Zehennagel sterben. Ich finde nur, wenn man nicht impft, muß man auch so konsequent sein, nicht auszuflippen, wenn das Kind sich dann ansteckt bzw. angesteckt haben könnte. Wir haben so ein paar Mütter in der Krabbelgruppe, die reißen sofort ihre Kinder weg, wenn ein anderes Kind irgendwo eine Pustel hat und sind stinksauer, wenn eine Mutter unwissentlich mit einem Windpockenkind kommt.
Meine Tochter (3Jahre) hatte im April die Windpocken. Selbst unser Kinderarzt sagte, so schlimm hat er sie schon lange nicht mehr gesehen. Unsere Tochter hatte alleine im Gesicht 60 Pocken und nochmal genauso viel auf dem Kopf. Am Körper haben wir irgendwann aufgehört zu zählen. Es hatte sie so schlimm erwischt, daß wir in die Uni-Klinik Köln mussten. Das zweite Kind wird direkt geimpft. Wir haben die Nase voll von Windpocken. LG Anja
Hallo! Als nichtimpfende Mutter muß man doch damit rechnen, daß das eigene Kind in Krabbelgruppe o.ä. mit dem Erreger in Berührung kommt? Eine Erkrankung wird durchs Nichtimpfen doch eigentlich in Kauf genommen! Was machen diese Frauen dann, wenn das Kind in KiGa kommt und andauernd irgendwelche Krankheiten (Wipocken/Masern etc.) herumseuchen?! Bleibt es dann für die meiste Zeit des Jahres zuhause?!? Das ist ja echt bescheuert! LG Antje
mein grosser hatte mit 1,5 von irgendwoher die Windpocken -woher weis ich nicht wir waren da noch in keiner Krabbelgruppe da ich zu der Zeit wieder arbeitete. Er hatte sie sehr sehr stark mit 100erten von Pusteln im Gesicht und ganzen Körper und mit 3 Tagen über 40 Fieber. Was mich aber nicht davon abhält abzuwarten was dem Kleinen passiert. Ich impfe dann, wenn der Kleine (nach einem Test der sich als neg. erweist) wenn er in die 4. Klasse kommt, denn ab da sind längere Fehlzeiten teilweise wirklich nicht gut. Mein Grosser hat jetzt in der 1. Klasse durch eine Krankheit 4 Wochen gefehlt, die wesentlich schlimmer war als Windpocken aber da macht es noch nichts aus. Ich weis ja nicht wie stark der Kleine sie bekommt und der Grosse war fast 3 Wochen ausser Gefecht bis die letzte Pustel ausgetrocknet war. Also einfach mal abwarten was passiert - wenn es stark kommt pech gehabt, wenn es leicht ist wie bei den meisten Kindern ist es gut. Es ist immer besser die Kinderkrankheiten durchzumachen, denn oft ist es mit einmal impfen nicht getan und es muss ständig nachgeimpft werden. Gruss Birgit
Ich lasse meine nicht impfen, sollten sie aber bis zur weiterführenden Schule also Beginn Pubertät keine bekommen haben, werde ich sie dann impfen lassen. Windpockenerkrankungen bei Kindern können zwar auch sehr kräftezehrend sein (in Ausnahmefällen), aber Spätfolgen sind nicht zu befürchten. Während ein Erwachsener doch sehr darunter leiden kann. Gruß Tina
Hallo! Windpocken werden leider oft unterschätzt! Man kann sich nicht vor allem schützen, und als schwangere auch nicht zu Hause bleiben, aber halt auch an die anderen denken! Neugeborene können daran sterben (es führt zu Organversagen) wenn sie keinen Imunität von der Mutter haben! Leider wird das heute kaum untersucht, weil jeder davon ausgeht Windpocken hatte man! Wir hatten das selber, ich stand zwei Wochen vor der Entbindung als mein Großer Windpocken gekriegt hat, da ich mir ziemlich sicher war sie nicht gehabt zu haben wurde das Blut untersucht, und für die Kleine eine Globiliaimpfe bestellt, die sie gleich nach der Geburt bekommen hat! Wir haben sehr viel Glück gehabt, ich habe nachts unsere Nele geboren und mittags die Windpocken bekommen! Ich mag gar nicht dran denken wie es hätte ausgehen können! LG Claudia
Windpocken werden leider unterschätzt. Habe schon mehrere Berichte in Zeitungen und Fernsehen gesehen/gelesen, wo Kinder nach einer Windpockenerkrankung einen Schlaganfall bekommen haben. Es gibt auch eine Studie darüber, dass es eine Verbindung zwischen Windpocken und Schlaganfall gibt. Ich habe meine Große (23 Mon.) impfen lassen und die Krankenkassen bezahlen momentan wohl eine Impfung zwischen dem 12. und 14. Monat. Ich werde meine Kleine (9 Mon.) auf jeden Fall impfen lassen. Liebe Grüße Anja
Lt. Stiko, die seit Sommer 2004 die Impfung empfiehlt: 750.000 Erkrankungen im Jahr, davon bei 7,5% der Patienten ernste Komplikationen. Das finde ich eine ernorm hohe Zahl.
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