Mitglied inaktiv
Hallo liebe Eltern hier, nach langer Zeit habe ich wieder ein Problem, wo ich nicht weiterkomme. Mein jetzt 1 1/2 jähriger Sohn (hat eine 3 jährige große SChwester) hat sich seit 1 Jahr angewöhnt bei großer Wut oder wenn er fällt und sich weh tut einfach keine Luft mehr zu holen, blau anzulaufen und in Ohnmacht zu fallen. EEG ist gemacht und unauffällig, mein Kinderarzt nennt das "wegschreien" im Krankenhaus lief es unter dem Begriff "Schreiattacke". Unter beiden Themen kann ich nichts finden, wo man Tips bekommt, wie man sich am besten verhalten soll. Er macht das eigentlich nur bei mir, selten bei meinem Mann. Auch sonst ist er bei mir immer gleich am Heulen und will auf den Arm. Einerseits sagt man mir "er ist noch klein und braucht die Nähe" und andere sagen " er macht das nur wegen der Aufmerksamkeit, lass ihn mal stehen und kümmer dich nicht. Beides hat kaum einen Erfolg bewirkt. Und weil dieses ständige ohnmächtig werden meine Nerven zerrüttet suche ich nach Tips. Ich rede hier nicht von "mal umfallen" sondern fast täglichen Aktionen. Kennt das vielleicht einer von Euch? Kann mir da jemand helfen? Ich wäre sehr dankbar!
Frag mal am Montag bei Dr. Posth im Entwicklungsforum nach, der hat immer gute Tipps und vor allem gute Erklärungen. Niki
Mein Mama sagt, dass ich das auch gemacht haber (aber war bisserl älter). Sie hat mich einmal geschimpft und dann angeschrien: "Und du fällst jetzt nicht um." Seit dem soll ich nie wieder in Ohnmacht gefallen sein! Lg dreizwetschgen Wird dir wohl nur leider nicht weiter helfen.
LG Sandra & Co.
Hallo nimm Ihn liebevoll in den Arm und sage Ihm wenn er jetz fix aufhört könnest du deine arbeit shcneller erledigen, und dann hättest du etwas Zeit für Ihn zum vorlesen oder mahlen. aber du musst dann auch so 10 minuten Zeit schenken! Versuche eine Feste Zeit einzuahlten Im Tagesablauf die nur Ihm gehört! das immer wieder , wiederholte Ritual wird ihm Sicherheit geben und er kann sich dann auch darauf Konsentrien, das du dann Zeit hast für Ihn! viel Erfolg silvia
lt. seinen Kinderärzten ist das unbedenklich, hat man dir ja sicher auch gesagt. Wir haben auch den Rat bekommen, es weitestgehend zu ignorieren, da zu viel Aufmerksamkeit ihn nur (unbewusst) in dem Verhalten bestärkt. Und da es ja harmlos ist (nix Hirnschaden durch Sauerstoffmangel) tun wir das auch, es sei denn, er läuft mal wieder weiter, während er schon blau ist und droht mit dem Kopf irgendwo gegen zu schlagen. Dann verhindern wir halt, daß er sich verletzt, gehen aber auf das Luftanhalten selbst nicht weiter ein. Wir haben festgestellt, daß es immer mal wieder Phasen gibt, wo er häufig aufhört zu atmen, und phasen, in denen es selten oder gar nciht vorkommt. Da letztere mehr und länger werden, gehe ich davon aus, daß sich das ganze mit der Zeit "auswachsen" wird. Ändern können wir eh nichts. Grüße Nr. 3
Generell kenne ich das Problem selbst nicht bei meinen Kindern ( dafür haben wir aber etliche andere Probleme...*g*) Ich kann dir allerdings ein wunderbares Buch empfehlen, daß mir mit meiner Tochter besonders weiterhilft. Es ist leicht zu lesen und hat viele ganz überraschende, aber naheliegende und so einfache Gedanken, die uns unseren Kindern wieder näher bringen. Es ist auch für Leute geeignet, die nicht so gern lesen und ich bin immer wieder überrascht wie oft ich mich wiedererkenne ( mit meinen Fehlern) Das Buch kostet neu nur knapp 9 Euro und heiß " Das Geheimnis glücklicher Kinder " ISBN 3-89530-000-4
Meine 7-monate alte Tochter hatte jetzt innerhalb von 3 Wochen 2 Schreikrämpfe. Beim 1. mal war die Kleine bei der Oma doch beim 2. Mal war ich selbst dabei und vermutlich waren starke Verdauungskrämpfe der Auslöser. Die Kinderärztin hat mir geraten das Kind unbedingt auf dem Rücken liegen zu lassen, die Beine hoch zu halten, einen nassen Lappen auf die Stirn zu legen und kühle Luft ins Gesicht zu blasen. Ausserdem, soll man ganz ruhig und möglichst entspannt auf die Kinder einreden, damit sie sich wieder beruhigen. Man kann das Kind auch auf den Arm nehmen, aber dann in einer waagerechten Haltung mit den Füssen nach oben. Diese Haltung verhindert nämlich, dass das Blut aus dem Kopf (der ohnehin während eines Schreikrampfes nicht genügend durchblutet wird)nicht nach unten läuft und das Kind riskiert in Ohnmacht zu fallen. Beim 2. Schreikrampf habe ich mich dann an all diese Vorschriften gehalten und nach 5 Minuten hatte die Kleine sich Gott sei Dank wieder beruhigt. mfG Sylvia aus Luxemburg
Hallo Krabbenmama76, das Problem hatten wir auch mit unserem Kleinen, ungefähr als er so alt war wie Deiner. Ich habe mit unserem Kinderarzt gesprochen, er meinte, das kommt bei einigen Kindern vor und ist "krankheitstechnisch" unbedenklich. Es sei wohl eine Art Machtkampf, meinte er. Das einzige, was er uns geraten hat, war, sich in dem Moment zusammenzureißen und sich die Angst, die man bekommt, nicht anmerken zu lassen (ich weiß, gar nicht so einfach, aber wenn man sich das og einmal klar gemacht hat, klappt das schon irgendwie!!!), weil der Kleine das dann als Druckmittel einsetzt. Im schlimmsten Fall, so der Kinderarzt, fällt das Kind in Ohnmacht und fängt dann sofort wieder normal an zu atmen, da es ja keine pathologische Ohnmacht ist. Da wir dann seinen Vorschlag befolgt haben, und unser Kleiner dann offensichtlich bemerkt hat, dass sein Verhalten nichts bringt, hat er sich das sehr schnell wieder abgewöhnt. Er ist übrigens auch nie in Ohnmacht gefallen, obwohl er auch immer grün und blau anlief, aber ich kann mir vorstellen, wie man sich fühlt, wenn es soweit ist. Deshalb mein Rat, wenn er wieder zu sich kommt, nicht übermäßig beachten oder deswegen irgendwas auf ihn einreden. Geh normal zur Tagesordnung über, auch wenn Du Dich vor Aufregung am liebsten übergeben würdest (so ging es mir immer :-)))), nur so kommst Du aus dem Teufelskreis raus! Ach ja, das Geheimnis glücklicher Kinder halte ich auch für das beste Erziehungsbuch überhaupt, alle anderen kannst Du echt in der Pfeife rauchen!!!! Und noch etwas: Taten statt Worte ist meine Devise, auch wenn hier einige aufschreien werden, denn ein Kleinkind (gerade ein 1,5 jähriges) versteht mehr durch Beobachten als durch Zuhören von Worten, von denen niemand von uns weiß, ob ihre Bedeutung auch wirklich ankommt. Das finde ich zumindest, ist der schwierigste Teil der Erziehung, gerade wenn man etwas "Negatives" wegbekommen will! Gutes Gelingen und liebe Grüße kleine Wildkatze
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