Elternforum Rund ums Kleinkind

Und da wir gerade so schön am Diskutieren sind...

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...möchte ich Euch mal fragen, ob Ihr DAS auch als Gewalt empfindet, wenn man z.B. sein (KLEINES!!!) Kind von irgeneiner Gefahrenzone oder von einem Ort, wo es nichts "verloren" hat, wie z.B. Bücherregal, PC, CD-Kassettenrecorder... etc... etc... wegbringt/wegTRÄGT, es z.B., wenn es nicht nach Hause will vom Spielplatz, von der Spielecke im Kaufhaus..., es auf den Arm nimmt oder in den Einkaufswagen setzt..., wenn es sich partout nicht wickeln lassen will, es auf den Arm nimmt, "gewaltsam" zum Wickeltisch trägt, es "gewaltsam" auf denselben verfrachtet, es "gewaltsam" auszieht, "gewaltsam" mit Waschlappen (weil waschen/Wasser? Igitt; das Kind doch nicht!) und Creme hantiert, es sich "gewaltsam" schnappt, auf den Arm nimmt, weil es nicht ins Bett will und immer und immer wieder wegrennt... etc... etc... Frage nur deshalb, weil es auch Zeitgenossen gibt, die auch diese Dinge schon als Gewalt empfinden. Ich finde nicht, dass das Gewalt ist, denn dies sind alles notwendige Dinge, die nun mal eben sein müssen; da beißt keine Maus keinen Faden ab. Das alles passt dem Kind zwar auch nicht, klar, und es wird da auch lauthals kreischen wie abgestochen, aber wir brauchen da wenigstens kein schlechtes Gewissen zu haben, weil wir damit dem Kind ja nicht wehtun. Und das alles kann ja nur besser werden und das Kind vernünftiger und klüger - von Jahr zu Jahr! Gruß, M.


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für die einen ist das Konsequenz für die anderen seelische gewalt für die anderen sogar körperliche gewalt, ich sag ja die grenze ist sehr sehr fließend.... LG Heidi


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wenn mein kind in einer gefahrensituation ist, muss ich es da raus holen, egal wie, hauptsache es bleibt am leben. sonst habe ich fahrlässig gehandelt und meine aufsichtspflicht verletzt. ich glaube das muss nicht disskutiert werden. ich habe lilli schon paar mal vom spielplatz weggetragen, kann mir nicht vorstellen das das strafbar ist. ein kind wütend aufm wickeltisch wickeln...das würd ich mir nicht antun, ist stress pur, für beide, also erst auswüten lassen. lg manja


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würde ich sogar noch unterscheiden. Es gibt Situationen, da will das Kind nicht nach Hause gehen, man nimmt es aber mit, es ist darüber traurig, weint, kommt aber bzw. lässt sich tragen. »gewaltsam« wäre, wenn sich das Kind wehren würde, es zu einem »Kräftemessen« käme. Ich finde das schwierig. Man wendet ja doch Gewalt an und zeigt dem Kind seine körperliche Überlegenheit. Welche Möglichkeiten hat man denn, die Situation zu entschärfen? Problematisch finde ich ja auch, dass Kind in so einer Situation zu bestechen... Naja, schwierig. Aber wer denn gesagt, dass es leicht wird :-) LG nine


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Hallo, das habt Ihr beide sehr schön ge-/beschrieben! Klar ist es IRGENDWIE7IRGENDWO AUCH körperliche Gewalt (wenn man jetzt mal GAAANZ, GAAANZ PINGELIG sein will), wenn man das Kind von (s)einem geliebten Ort wie Spielplatz, Spielecke, von den vielen, vielen Regalen im Supermarkt/Kaufhaus oder von interessanten, aber gefährlichen Orten wie heißer Herd, Ofen, Straße... etc... wegträgt, da man damit/dadurch ja im Grunde genommen auch seine körperliche Überlegenheit demonstriert, die aber in diesem Fall nicht zu umgehen, sondern sogar dringend notwendig ist. Denn man kann ja nicht mit dem Kind bis in die Puppen/bis kurz vor Geisterstunde auf dem Spielplatz bleiben, nur weil es dem Kind dort eben so gut gefällt, man kann auch nicht das/sein Kind zig, zig Regale ausräumen lassen, weil das ja sooo interessant ist und mir dann von meiner Umwelt/von meinen "lieben" Mitmenschen nachsagen lassen, ich hätte mein Kind nicht im Griff, könne es nicht erziehen... etc..., möchte mir auch nicht nachsagen lassen, ich würde mein Kind vernachlässigen und verdrecken und verkommen lassen, nur weil es sich nicht (allem voran Gesicht und Hände) waschen lassen oder sich die Nase nicht putzen lassen will. Also von "Kräftemessen" kann da wohl gar keine Rede sein! @ajnam (manja): Das, was Du da schreibst, von wegen, ein wütendes Kind zu wickeln würdest Du Dir nicht antun; erst müsstet Ihr Euch beide abregen und beruhigen, kann ich auch sehr gut nachvollziehen und finde diese Deine Aussage auch sehr gut, logisch und akzeptabel, aber ich denke da halt an den Pavianpo, welchen das Kind dann bekommen kann und an den Gestank... denn "Kleinkindgerüche" sind ja keine "Babygerüche" mehr... und auch da ließe ich mir nicht (gerne) nachsagen, ich würde mein Kind nicht richtig pflegen und es vernachlässigen. Denn alles diesbezüglich, jeder kleinste "Fehler", fiele doch da auf mich als Mutter zurück! Und es gibt nun mal Leute, die alles gleich anprangern und gleich zum Jugendamt rennen würden. Und genau das will man ja vermeiden, da man das Beste für das Kind will. Und klar kann (weg)tragen und gewisse Gegenstände wegnehmen, die gefährlich und nichts für ein kleines Kind sind oder auch Spielsachen und/oder Essen und Trinken, wenn das Kind damit nicht vernünfig umgehen kann und damit wirft, nicht geahndet werden und diese Dinge stehen ja wohl absolut nicht unter Strafe. Und WENN schon, dann kann man auch alles andere - auch Gesetze/Verbote/Gebote bei uns Erwachsenen - als "Gewalt" interpretieren: Wenn man zu schnell fährt ->> Strafe/ggf. "Lappen" weg. Wenn man an die Arbeit öfters mal zu spät kommt oder eigenmächtig Urlaub nimmt und macht ->> Kündigung. Wenn man im Mietrückstand ist ->> irgendwann mal ebenfalls Kündigung... usw... usf... Die Reihe nähme kein Ende und ließe sich noch beliebig fortsetzen, aber wie man sieht, so ganz ohne Gesetzte/Verbote/Gebote/Regeln geht es im Leben halt nun mal nicht - nicht für Klein und auch nicht für Groß und irgendwie müssen wir alle damit klarkommen - ganz egal, wie alt oder wie "groß" oder wie "klein" wir sind! Gruß, M.


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Das sehe ich überhaupt nicht als Gewalt an und finde es dann schon wirklich etwas komisch wenn es auch hier Mütter gibt die dem Kind alles durchgehen lassen weil sie seinen Willen verletzen könnten... Stell mir gerade vor, mein Sohn steht auf der Strasse, die Autos kommen, er will da aber nicht weg... ich lasse ihn überfahren, den ich wollte den Willen meines Kindes nicht verletzen und ihn nicht gewaltsam wegtragen, den er könnte ja einen seelischen Schaden durch mein Eingreifen davon tragen... Darf ich hier bitte den Kopf schütteln ??? Irgendwo finde ich geht alles manchmal ein bissl zu weit... Ich weiss nicht was da für persönliche Gründe vorliegen wenn man in jedem Handeln und Tun gegenüber dem Kind schon Angst hat dessen Persönlichkeit anzutasten... nicht falsch verstehen, aber ich kann das nicht so ganz nachvollziehen dass man sich da wirklich Gedanken drüber macht ob man gegenüber einem Kind schon gewaltätig handelt wenn man es gegen seinen Willen wickelt weil es die Windel voll hat... Tina


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Ich finde hier einiges viel zu überspitzt wenn ich ehrlich bin:-) Ob solchige Diskussionen genauso ablaufen würden, würde man sich persönlich kennen und Auge in Auge gegenübersitzen bezweifle ich stark...


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man aber auch einblicke in die TATSÄCHLICHEN erziehungsmethoden des jeweiligen anderen sehen und vermutlich gefallen die auch nicht jedem, grundsätzlich gilt doch..alle wollen das beste für ihr kind


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Ich sagte ja bereits, dass dies alles Notwendigkeiten sind, die nun mal sein MÜSSEN(!!!) und kleine Kinder immer mal nicht so wollen wie die Eltern, aber wenn dem nicht so wäre, dann wären sie ja auch keine KLEINkinder, sondern schon "fertige" Erwachsene, die die Eltern nicht mehr brauchen, nicht wahr?! Und auch wie gesagt, sind diese Gedankengänge nicht auf meinem Mist gewachsen und ich finde diese Dinge schon als Gewalt zu bezeichnen auch mehr als überspannt und hirnrissig! Dann kannn ich nämlich auch gleich behaupten, mein Vorgesetzter ist "gewalttätig" und nutzt seine finanzielle und ökonomische Überlegenheit mir gegenüber aus, wenn er mir kündigt, weil ich des öfteren zu spät kam oder einfach eigenmächtig Urlaub gemacht habe oder mir einfach keine Gehaltserhöhung gibt, weil ER eben nicht "will"! Haargenau dasselbe in grün und auch das habe ich schon erwähnt. Man kann wirklich alles übertreiben und grottenfalsch interpretieren; das stimmt schon. Gruß, M.


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Und klar täte mir das Kind (mein eigenes oder das, welches ich betreuen würde) auch leid, wenn es kreischen würde, wenn es nicht nach seinem Willen ginge, weil es ja in diesem Moment auch hilflos ist und nichts dagegen machen kann... aber in den von mir hier in diesem von mir eröffneten Strang genannten Dingen würde ich trotzdem nicht nachgeben, denn da müsste es dann halt durch! Aber man kann auch viel mit Liebe, Empathie und Geschick machen und lösen - ohne nachuzugeben, wenn das gerade nicht dran und angebracht ist. Gruß, M.


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und wer intelligent erzieht und sein Kind kennt, weiß auch, wie man es auch ohne Schläge spürbar maßregeln kann. MfG marcus67


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... das beziehe ich zwar nicht auf mich , den ich hau nicht drauf los , aber die richtig prügelnden Eltern ( zu denen ich mich ganz sicher nicht zähle, lachhaft) sind eher sehr hilflos, als dumm... viele prügelnde Eltern haben Abi und sind studiert... die würde ich nicht als dumm bezeichnen... Man könnte die Diskussion hier in ganz andere Bahnen lenken... ich bezeichne Mütter als gewalttätig die Rauchen... aber das ist ein ganz anderes Thema und würde noch eine riesigere Welle der Diskussion hier auslösen, schon xfach durchgekaut und trotzdem bringts nichts.


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ist meine Vorgehensweise. Wenn ich am "fütter-mich-mit-50cent-dann-wackel-ich-Auto" vorbeigehe, MUß ich damit rechnen, daß mein Kind da rauf will. Oder wenn ich auf den Spielplatz gehe, will mein Kind halt spielen. Also stell ich mich darauf ein, dann geht sie eben einmal oder zweimal wackeln oder ich geh VORHER einen anderen Weg. Und wir gehen eben rechtzeitig zum Spielen, damit es ihr irgendwann reicht. Muß ich eben was gegen meine Langeweile mitnehmen. Und dann erklär ich eben, BEVOR die Situation eskaliert, daß es bald genug ist. Aufgrund dieser Vorbereitung habe ich auch weniger Streß, die "Maßnahme" dann auch durchzuführen. Wegtragen oder mit Gewalt wickeln ist dann nicht mehr nötig, das Kind sieht es ein. Und wenn nicht, weiß es doch auf jeden Fall, WARUM und WOHIN es getragen wird. Es hat die Chance, alles logisch nachzuvollziehen.


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Hi, ... ich hab auch bewußt niemanden persönlich angegriffen. In einem Punkt hinkt aber Dein Vergleich: Ein Abitur hat nichts, aber auch gar nichts mit Intelligenz zu tun, allenfalls mit Fleiß. Viele mir bekannte Abiturienten sind dümmer und lebensfremder als so mancher Hauptschüler. Und das gerade (auch) die (Abiturienten) ihre Kinder schlagen, untermauert meine These. Kein Kind, vorallendingen nicht so kleine wie unsere, gehört geprügelt, wann verdammt nochmal rafft das der ordinäre Spießbürger denn endlich. Wer den letzten Grips noch nicht in der Kneipe versoffen oder beim Michael-Schumacher-Rennen-Kucken verloren hat, kommt irgendwann dahinter, daß es immer intelligentere Lösungen gibt, als auf Kindergartenkinder einzudreschen. Noch Fragen? MfG marcus67


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und wann " verdammt nochmal" rafft jeder das prügeln nichts mit Klapps auf den Po zu tun hat... Ende der Disskussion für mich.


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das Letzte was ich dazu zu sagen habe: Hier gings im Anfangsposting um Klappse auf Po... die Diskussion entwickelte sich sofort in Richtung prügeln, schlagen, Kloppen ... keiner hier und auch ich nicht haben geschrieben dass Prügeln als Erziehungsmassnahme sinnvoll ist. darüber dürften wir uns alle einig sein. Mir gehts nur dermassen gegen den Strich dass hier gleich die Hardcore Variate immer in den Vordergund gezogen und mit allem verglichen wird. Hier rpügelt keiner sein Kind, keiner schlägt es windelweich und findet das toll. Auch ich nicht. Aber gelegentliche Klappse auf den Po , weil das Kind absolut nichts hören will oder sich in Gefahr begibt und Prügeln, Schlagen, verdreschen aus Aggression sind für mich 2 paar ganz unterschiedliche Dinge. Das sollte bitte auch beachtet werden.


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Kein Kind, vorallendingen nicht so kleine wie unsere, gehört geprügelt, wann verdammt nochmal rafft das der ordinäre Spießbürger denn endlich. ---> Hat das IRGEND jemand hier befürwortet?!? Hat irgendjemand hier Prügel für gut geheißen?! Ich klinke mich nun auch erstmal (!) aus der Diskussion aus, da es schon wieder (leider) emotional/argumentativ aus dem Ruder läuft. LG Antje


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Liebe Tine, nein, es geht nicht ums Prügeln. Aber darf ich noch einmal ein Posting von Dir zitieren: "ich bin der Meinung das ein Kind sehr schnell begreift dass es Konsequenzen gibt wenn es etwas tut was es nicht tun soll. Mein Sohn ist einer der probiert alles xmal aus, er testet regelrecht wie weit er gehen kann. Er stellt sich vor sagen wir mal den Ofen hin und macht absichtlich den Ofen an, obwohl ich daneben stehe und deutlich laut sage " Nein, das darf man nicht!"... keine Sekunde später greift er wieder hin. trage ich ihn weg in ein anderes Zimmer wartet er nur darauf wieder in die Küche zu laufen um den Herd anzumachen. Er weiss das macht er 3-4 mal und beim 5ten Mal gibts eine auf den Po. BZW brauche ich nur den kleinen Finger etwas anheben, er weiss was dann kommen würde... komischerweise macht er es dann aber nicht mehr. Tja und ich denke eben das hat er dann schon kapiert, wenn Mama sagt Nein und er machts trotzdem noch 3-4 mal hintereinander, dann kommt die Konsequenz. Und ich bleibe einfach bei meiner Einstellung, es schadet nicht. Ich schlage meinem Kind weder ins Gesicht, noch auf den Kopf, noch schupse ich ihn noch sonstwas was wirklich wehtun könnte. ich geb ihm einen Klapps auf den Po, da hat er eine Schrecksekunde und weiss aber das war die Konsequenz." So, nach der Beschreibung ist Dein Sohn etwa zwischen 1,5 und 2 Jahre alt. Dein Erziehungsstil basiert auf Angsteinflößung. Irgendwann ist er aber größer, da reicht ein Klaps nicht. Und was dann? Beginnst Du dann, Dir andere Strategien zu erarbeiten und verstärkst Du bewährtes? Und wenn Du eh´ früher oder später umschwenken müßtest, denn einem 12-jährigen wirst Du ja wohl keinen Klaps mehr geben, warum nimmst Du Dein Kind nicht von anfang an ernst? Warum ein Kind unter 2-3 Jahren ein "nein" nicht akzeptieren kann, hat Dr. Posth hier auf dieser Seite wunderbar erklärt. ALLE Kinder haben diese Phase, und bei allen Kindern endet diese auch wieder, auch ohne Klapse. Klapse ist die kürzeste und dümmste Erziehungs-Strategie. Die Grenze ist fließend, denn Du fordertest von Deiner Bekannten, eine 14-jährige zu schlagen. Deine Hemmschwelle ist also sehr niedrig, und DAS versuchen Dir die Mitdiskutierer klar zu machen. Niemand hier verurteilt eine Mutter, der aus Überforderung die Hand ausrutscht - vorausgesetzt, sie erkennt dies und sucht sich Hilfe, sollte sie dies nicht alleine abstellen können. Aber jemandem, dem bei Problemen als einziges einfällt: "hau der doch mal ein paar!" - dem können wir einfach nicht folgen. LG Elke


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... auch in meinem von dir zitierten Posting geht es nicht ums prügeln. Ganz klar und deutlich nein. Es geht auch sicherlich nicht ums Angsteinflössen... den das sind Situationen die sind nicht jeden Tag oder jede Woche in unserem Leben sondern ab und zu mal. Mein Sohn hat garantiert keine Angst vor mir. Es wird hier so getan als wäre das bei uns an der Tagesordnung. Definitiv :NEIN!!! für alle dies nicht verstehen wollen , können etc... Ständig kommen dann diese Argumentationen, wenn das Kind dann älter wird werden schwere Geschütze aufgefahren .... Leute ich war auch Kleinkind, ich bekam früher auch mal eine auf den Po... ich wurde als ich dann 10,11,12 etc... und älter war aber NICHT geprügelt, NICHT versohlt bis die Finer glühten... nein es wurde geredet und ich habs dann so verstanden und wenn ich trotzdem dann etwas gemacht hatte was aber abgesprochen war ich darfs nicht tun und habs trotzdem ausprobiert was kommt wenn ichs mache, dann gabs eben in diesem Alter mal ne Ohrfeige. Da wurde nicht rumgeprügelt. Verstehe nicht weshalb hier immer davon ausgegangen wird wenn man Kinder mal eine auf den Po gibt dass man dann im Teenyalter der Kinder zum dreschenden Monster wird... Jeder der hier postet hat sicher früher mal auch eine aufn Po bekommen und wurde nicht zum rachsüchtigen Kinderschlageneden Monster... verstehe ich nicht weshalb hier immer wieder diese Leier angesprochen wird. Und nochwas: Ich habe nie geschrieben meine Bekannte, ist im übrigen meine Schwiegermutter, soll ihrer 14 Jährigen Tochter... hab ich auch nie geschrieben... die ist nämlich jetzt schon 18 ( hat mit 14 ein Kind bekommen...) ein paar schallern, ich schrieb das dieses Mädl nie Grenzen kennegelernt hat, rotzfrech wurde und immer alles durfte... dass man ihr in dem jetzigen Alter keine mehr schallern kann ist klar. Würde auch nichts mehr bringen...


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Du hast Geschrieben: "Wenn ich mir meine Schwägerin ansehe, das Mädl ist 18, hat wohl noch nie im Leben eine auf den Arsch bekommen, die hat überhaupt keinen Respekt vor ihren Eltern, betitelt sie mit blöde Kuh und all sowas und meine Schwiegermutter steht wie ein begossener Pudel im Zimmer und fängt fast zu weinen an. Als ich sie gefragt habe wieso sie ihr keine knallt dann meinte sie " Ach sie ist doch noch ein Kind"... " Also ist Dir doch nichts besseres eingefallen, als daß man sich Respekt durch körperliche Gewalt verschafft. Dir fällt auch jetzt nichts besseres ein. Und noch einmal für Dich, weil Deine Grenzen etwas zu verschwimmen scheinen: eine Ohrfeige ist schlagen! Schlagen fängt nicht erst an, wenn das Kind windelweich geprügelt ist. Demütigung durch körperliche Schmerzen erreicht man auch schon mit einer Ohrfeige - was eigentlich auch sonst? Respekt sicher nicht! Und hier: "Jeder der hier postet hat sicher früher mal auch eine aufn Po bekommen und wurde nicht zum rachsüchtigen Kinderschlageneden Monster... verstehe ich nicht weshalb hier immer wieder diese Leier angesprochen wird." Merkst Du etwas? Du gehst davon aus, daß es normal ist, geschlagen zu werden. ES IST NICHT NORMAL, GESCHLAGEN ZU WERDEN! Ich bin nicht geschlagen worden, von Trinity weiß ich es, und einige andere hier auch nicht. Gewaltfreie Erziehung geht, wenn man den Weg gehen WILL. Du willst es nicht, und das ist sehr bedauerlich. LG Elke


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Hallo! Meinst Du, Dein Sohn lernt schneller, auf Verbote zu achten, wenn Du ihn klapst? Die Frage ist ernst gemeint! Ich meine, wenn er schon vor dem erhobenen Zeigefinger zurückschreckt, hilft das trotz allem nicht beim VERSTEHEN lernen. Nur beim Schüren der Angst vor Mama. Ein Kind muß die Bedeutung des Wortes "Nein" erst lernen. Ebensogut könntest Du "Apfelkuchen" sagen. Meinen Sohn habe ich dutzende Male irgendwo weggetragen, versucht, abzulenken, und ERKLÄRT. Das ist das wichtigste, denn nur so können die kleinen LERNEN. Sie lernen nur, daß ein Verbot wehtut. Ein Kind, daß an einer Pflanze spielen will und dann geschlagen wird, weiß trotz allem NICHT, warum es geschlagen wurde. Weil es doch nur seinem "Entdeckungstrieb" folgte. Und wird deswegen auch weitermachen. LG Antje


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Hallo Antje, ich bin zwar nicht Tina, sondern M., aber das war und ist ja die ganze Zeit schon meine Rede, einfach das Kind aus gewissen Gefahrenzonen oder von gewissen Orten, wo es halt nichts "verloren" hat, weil da etwas kaputtgehen kann, WEGTRAGEN und/oder ABLENKEN! Oder es an gewisse Orte HINTRAGEN (wo es hin "soll" und wo man es "haben" "möchte"! Das geht zwar auch nicht immmer - vom Kind aus - friedlich ab, aber ist das denn SOOO SCHWER?! Ich z.B. würde mich absolut nicht dabei wohlfühlen, wenn (m)ein noch sooo kleines Kind vor mir Angst hätte und gerade wir als Erwachsene/Mütter müssten doch da schlauer/schlau genug sein und das "anders" als durch "Klapse" (ich mag dieses Wort überhaupt nicht, denn das ist doch nur eine Verniedlichung vom Hauen und somit Vortäuschung falscher Tatsachen)! Gruß, M.


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Ich werde mich hierzu nun nicht mehr äussern, jeder hat seine Auffassung dazu. Ich weiss dass ich mein Kind nicht schlage und nicht prügle. Mein Kind hat es sehr gut bei mir, ich liebe es über alles. Ihm geht es mit 100% besser als manchem Kind postender Mütter hier. Wer weiterhin meint den Moralapostelweg gehen zu müssen, ist ok, ich bin felsenfest der Meinung das viele hier nur eine Maske aufhaben. Ich möchte zb nicht wissen wieviele Mütter die hier " gegen" mich schreiben Raucherinnen sind. Das finde ich zb die Nummer 1 der Körperverletzung an Kinder schlechthin. Das ist das mieseste was man einem Kind nur antun kann und entzieht sich leglichem Verstädniss meinerseits. Das Prügeln und Schlagen natürlich auch zu den Körperverletzunegn zählt, keine Frage, aber ich frage mich ernsthaft was schlimmer ist : ein kleiner Klapps auf den Po ( was für mich absolut nicht mit Prügeln und Schlagen gleichzusetzen ist ) vielleicht 1 mal im Monat oder 24 Stunden Nikotin Berieselung durch eine qualmende Mutter ( und auch wenn sie auf den Balkon oder sonstwohin geht... macht für mich keinen Unterschied und ist ebenso schlimm) und das ein ganzes Kinderleben lang ????? Andere lachen sich wahrscheinlich schon scheckig warum ich mich hier immer wieder rechtfertige und schreibe. Ich bin mir sicher es sind etliche ebenfalls meiner Meinung sind , halt einfach nicht posten weil sie die ewigen Diskussionen die im Endeffekt nichts bringen leid sind. Ich weiss dass ich meinem Kind noch nie irgendwelche Schmerzen zugefügt habe und ihm noch nie furchteregende Angst eingeflösst habe. Und jeder Mutter ist oder wird im Laufe der Kindererziehung mal die Hand ausrutschen, der Einen früher, der Anderen später. Wie hier in einem Posting mal geschrieben wurde, das ist als wenn du im Partnerschaftsforum fragst wer sich selber befriedigt. Die wenigsten werden ehrliche Antworten liefern, der Rest schreit ganz entsetzt " nein ich doch nicht!". Ich habe nie behauptet dass ich Klappsen als konsequente Kindererziehung ansehe, aber ich war so ehrlich zu sagen, ja ist bereits passiert aber als tragischen Weltuntergang empfinde ich es nicht. Ich habe mein Kind dadurchsicherlich nicht gequält und werde es auch in Zukunft nicht tun, weil ich hier nie behauptet habe ich brenne gerade zu danach ihm wieder einen Klapps zu geben. Amen ich habe gesprochen und auch das letzte Mal jetzt zu diesem Thema.


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Solchen Diskussionen habe ich mich längst entzogen. Zu diesem Thema zu diskutieren bringt es nichts. Lass es einfach, und erziehen dein Kind, wie du es für richtig hälst.


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Hallo, mein Posting war als Denkanreiz gedacht. Nicht angreifend oder unsachlich. Daß Du jetzt so auskeilst, zeigt mir, daß ich einen wunden Punkt getroffen habe... Anscheinend... Mir war übrigens die Lieblosigkeit meines Vaters 1000 mal schlimmer als sein Rauchen, nur mal so nebenbei. LG Antje (NICHTRAUCHERIN - sagt das irgendwas über mich aus?!?)


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Gewalt ist ALLES, was über das ABSOLUT Notwendige hinausgeht. Notwendig ist es, mein Kind aus einer Gfahrensituation heraus zu nehmen oder mit ihm nach Hause zu gehen, wenn es Zeit ist. Notwendig kann es auch sein, es anzuziehen, wenn man einen Termin hat. Aber auch das nicht mit GEWALT. Es ist NICHT notwendig, das Kind gewaltsam zu waschen oder ins Bett zu stopfen.


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Hallo Dreieinigkeit *grins* (aber das bedeutet Dein nick ja auf Deutsch!), also das, was Du schreibst, finde ich auch sehr gut und schon gar nicht 0815 *lach*, aber das meine ich jetzt NATÜRLICH ehrlich und nicht ein bisschen ironisch, gell! GANZ KLAR ist alles Gewalt, was über das Notwendige hinausgeht; da hast Du wirklich recht und bringst es diesbezüglich sehr gut auf den Punkt. Und von "direkter" "Gewalt" ist hier in meinem eröffneten Strang auch gar keine Rede und damit mein(t)e ich auch nicht, dass man ein kleines Kind GEWALTSAM waschen, wickeln oder ins Bett stopfen soll und darf. Diese Dinge SIND aber nun mal notwendig - zumindest ab und an, wenn es Zeit dafür ist, aber dann soll man es auch so behutsam wie möglich machen, auch wenn es dem Kind 100x nicht passt und es sich dabei windet wie ein Aal und unsere Nerven deswegen ab und an mal blank liegen (können). Und man "knallt" ja deswegen das Kind auch nicht auf den Wickeltisch, kommt mit dem KALTEN Waschlappen an, ZERRT es auch nicht unsanft zum Waschbecken, um Hände und Gesicht zu waschen, sondern man TRÄGT es SANFT zum Waschbecken und/oder HEBT es SANFT auf den Wickeltisch oder ins Bett, wenn es nicht "freiwillig" mitkommt, oder setzt es einfach kurzerhand in den Einkaufswagen oder in den Buggy, nimmt es auf den Arm, wenn es andauernd wegrennt und auf die Straße will. Aber dem Kind passen diese Dinge oftmals nicht und es empfindet es dann eben als Gewalt - so mein(t)e ich das! Und klar, wenn ein (wichtiger) Termin ansteht oder der Flieger geht, dann MUSS das Kind angezogen, gewickelt, ggf. noch gewaschen werden, wenn eins dieser Dinge ansteht, denn, auch wenn man 100x Urlaub hat und in den Urlaub startet; der Flieger wartet nicht und wenn man gebucht hat, will man ja auch nicht irgendeinen Aufpreis zahlen, nur, weil das Kind gerade bockt und nicht will. Aber wie Du schon sagst, BEHUTSAMKEIT heißt hier das Zauberwort! Aber nicht so mein Opa früher, als mein Vater, meine Tante und meine Onkels noch klein, oder zumindest Kinder waren: Meine Tante hat mir erzählt, dass mein Opa mal, als ihm die Nerven total durchgegangen sind, einen meiner Onkels regelrecht ins Bett GESCHMISSEN hat - und zwar schon von der Türe aus und DAS find ich schon ziemlich brutal; also so würde ich nicht agieren! Und noch etwas zum Thema "notwendige" "Gewalt: Mir ist dazu noch etwas eingefallen, nämlich, dass eben diese "notwendige" "Gewalt" auch in gewissen, brenzligen Situationen auch bei "großen" Menschen (Jugendlichen und Erwachsenen) notwendig ist - und ich sie auch da ganz gezielt und bewusst anwenden würde: Wenn z.B. sich eine suizidgefährdete Person aus dem Fenster oder sonst wo runterstürzen will, sich auf die Gleise legt... dann würde ICH aber, würde ich das sehen und diese Person in flagranti dabei ertappen, mit "GEWALT" davon "befreien", sprich "grob(er)" aus der Gefahr wegziehen/-zerren! Aber das ist ja auch etwas anderes, denn, würde ich das NICHT TUN und da NICHT HANDELN, würde ich mich ja auch wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar machen. Aber auch wenn (m)ein Tier (wenn ich denn eines hätte), Hund oder Katze, über die Straße laufen wollte, würde ich es mit "Gewalt" dabei hindern; auch wenn ich es am Schwanz zu fassen bekäme, was ja auch nicht gerade sachte ist, aber das wäre mir in DEM MOMENT egal; Hauptsache, dem Tier passiert nichts und es käme nicht unters Auto. Also insofern geht es im Leben in einigen Situationen nicht ganz ohne "Gewalt". Und ich setze das Wort Gewalt absichtlich in Gänsefüßchen, weil es ja im Grunde genommen keine Gewalt ist, sprich keine "böswillige" "Gewalt". Und wie gesagt, ein Kleinkind irgendwo hin- oder wegtragen, wo drauf- oder runterheben fällt bei mir noch lange nicht unter die Kategorie Gewalt. Gruß, M.


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*ggg* Dabei bezieht sich mein Nick gar nicht auf die Wortbedeutung, sondern lediglich auf ein olles Kaff in einer US-Fernsehserie (American Gothic) die dich ziemlich gut fand. Natürlich ist es ein energisches Eingreifen, wenn ich ein sich wehrendes Kind unter Aufbietung meiner körperlichen Überlegenheit festhalten oder irgendwo hinbringen muss.Und natürlich wird es vom Kind als Zwang empfunden. Deswegen beschränke ich solches Eingreifen auch nur auf Situationen, wo es WIRKLICH unerlässlich ist, damit nichts Schlimmes passiert. Oder wo äußere Zwänge mir keine Wahl lassen. Aber den Begriff "Gewalt" verwende ich nur im Zusammenhang mit nicht legitimierten Übergriffen. Also überall da, wo es, objektiv betrachtet, auch anders geht. Das bezieht sich natürlich auch auf Erwachsene. Zwangswaschen z.B (und sei es auch noch so behutsam) gibts bei mir nicht. Ist das Kind wirklich völlig eingekleistert, würde ich freundlich erklären, dass eine Grundreinigung notwendig ist, wenn es 1. mit uns am Tisch essen und 2. von uns in den Schlaf gekuschelt werden möchte. Beides Dinge, auf die mein Sohn (drei)durchaus Wert legt. *g* Selbstverständlich biete ich ihm dazu meine Hilfe an, indem ich ihm Wasser in sein Waschbecken einlasse bzw. in die Badewanne, Waschlappen danebenlege und ihn alles weitere selbst entscheiden lasse. Klappt gut. Ich kenne auch kein Kind, das NICHT gerne mit Wasser rumpantscht. *g* Im Zweifelsfall hätte ich aber auch kein Problem damit, MEINE Grenze zu wahren: "Tut mir leid, aber ICH mag nicht mit Leuten am Tsch sitzen, die so dreckig sind und ich mag auch nicht mit solchen Leuten kuscheln. Wasch Dich bitte." Aber dann muss man halt auch sehen, dass das Kind dreckig ist. *g* Und ins Bett geht bei uns auch jeder freiwillig (oder eben auch nicht *g*). Hier IN IRGENDEINER Form Druck auszuüben empfände ich durchaus als Gewalt, über ihre Grundbedürfnisse (essen, schlafen, kuscheln ect.) entscheiden meine Kinder selbst.