Elternforum Rund ums Kleinkind

Trotzphase oder Schreistunde??

Trotzphase oder Schreistunde??

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Hi, ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben: Meine kleine Tochter (15 Monate) ist bisher wirklich JEDEN TAG super unkompliziert ins Bett gegangen - sie schläft bei mir, ich hab mich einfach neben sie gelegt, wenn sie müde wurde. Dann hat sie auch die ganze Nacht durchgeschlafen und war am nächsten Tag putzmunter. Auch ansonsten hat sie NIE geweint.... Seit einigen Tagen aber ist es so, daß sie - ich denke, wenn sie müde ist - nicht trinken will, auch nicht auf den Arm genommen werden darf - sie schmeißt sich auf den Boden und weint. Gestern war sie durch nichts zu beruhigen, schließlich hat sie sich soweit reingesteigert, daß sie sich ständig den Kopf angeschlagen hat und sich auf die Lippe gebissen hat. Was mich vor allem so wundert, ist, daß das von einen TAg auf den anderen kam!? Ich hab das Gefühl, sie wehrt sich gegen das Einschlafen - wobei wir sie ja auch nicht zwingen, sich hinzulegen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Verläuft/Verlief bei jemandem die Trotz/Schreiphase so ähnlich? Damit könnt ich dann ja umgehen - ich mach mir Sorgen - geh auf Fall am MO noch zum Kinderarzt...


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habe dir hier ein elternbrief von hipp kopiert - vielleicht hilft er dir?: 65-66. Woche Liebe Frau.........., Kindern geht es nicht anders als uns Großen: Das Schlafbedürfnis lässt sich kaum von außen beeinflussen. Manche Menschen brauchen zehn Stunden im Bett, um einigermaßen fit zu sein; andere sind schon nach sechs Stunden Schlaf frisch und munter. Es gibt keine verbindlichen Richtlinien, wie viel ein Kind von 15 Monaten schlafen sollte. Es gibt nur eine Durchschnittszahl: Etwa zwölf Stunden pro Tag (Mittagsschlaf mitgerechnet!) sind die Kinder in diesem Alter im Bett. Mittags machen die meisten Kinder nicht viel Theater und sie genießen sogar das Schläfchen auf dem Sofa (mit Kissen vor dem Herunterfallen geschützt) oder im Bett. Abends jedoch ist jetzt in vielen Familien Aufruhr. Aus mehreren Gründen: Den Kindern fällt der Abschied vom ereignisreichen Tag schwer. Sie haben das Gefühl, etwas zu versäumen, wenn sie im Bett liegen. Erwachsene sind abends müde, Mütter und Väter möchten wenigstens einmal in Ruhe Nachrichten anschauen. Oder einmal ohne Kind miteinander reden. Die Geduld mit dem Kleinen ist einfach erschöpft. Kinder mit etwa 15 Monaten wissen schon, dass Träume auch beängstigend sein können. Und - Realität und Traum lässt sich für sie schwer auseinander halten. Also fürchten sie sich oft ein bisschen vor dem Einschlafen. Leider gibt es kein Wundermittel für guten Schlaf. Aber eine Sache wirkt - wenn schon nicht Wunder, so doch auf längere Sicht: verlässliche Abend-Rituale. Sie begleiten ........ in den Schlaf, das Immer-Gleiche empfindet er als Schutz.


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hi mach dir keine sorgen mein sohn ist auch in der schrei und trotz phase! er ist nun 18 monate und kaum zu bändigen!!! das mit dem schlafen gehen war genau so! sobald wir richtung kinder zimmer sind hat er ein riesen tara gemacht obwohl es immer super lief!!! dann schrie er noch im bett und letztentlich habe ich ihn wieder rausgeholt! ich habe das aber gut lösen können! ich habe ihm eine kleine musik anlage in sein zimmer gestellt und jeden abend darf er 3-5 kurze kinder lieder hören!!! er freut sich nun darauf!!! und das zu bett gehen wäre damit schon mal gelöst!!! für alle anderen probleme die so auftauchen habe ich auch noch keine lösung! LG und viel geduld steffi


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Vielen Dank; - meine Sorge ist vor allem die, ob es wirklich "nur" Trotz ist - ersten kams so plötzlich (klar, kann sein), aber vor allem war meine Kleine so "weggetreten", daß sie sich ständig ihren Kopf angeschlagen hat und sich auf die Zunge biß - (Blut! sah SCHLIMM aus!). Kann natürlich niemand so pauschal sagen, was es nun genau ist, aber ich wüßte gerne, ob sich der Trotz bei anderen auch so äußert (und wenn ja, was mach ich denn ???? Ich kann sie sich ja nicht selbst KO schlagen lassen!)