Sasilein10
Hallo, Hätte mal eine Frage mein Sohn (16 monate) wurde gestillt. Seit ein paar Tagen haben wir abgestillt ( haben eigentlich seit 2 monaten nur noch 2 mal nachts gestillt), da er eigentlich gut isst. (Frühstück, Mittagessen, nachmittagssnack und Abendessen isst er meist am Familientisch mit) Wir haben jetzt nachts meist 2-3 mal 130 ml pre (verdünnt weniger pulver reingegeben, auf anraten einer schlafcouching) da er hungrig aufwacht und sonst nicht weiter schlafen kann. Seit 2 Tagen fordert er jetzt auch 2-3 pre Flaschen mit 130 ml am Tag ein (er trinkt leider sehr wenig Wasser, Saft mag er nicht und Tee haben wir auch schon probiert trinkt er auch nicht so gut) Jetzt ist meine Frage da ich überall lese das man nur 300 bis 500ml milch (dazu zählt ja auch pre) geben soll ob das nicht zu viel ist. Aber wenn er kein Wasser trinkt bekommt er dann zu wenig Flüssigkeit! Isst er vielleicht zu wenig das er nicht satt genug ist. Habt ihr Ideen? Lg
Hi, ich kenne diese Sorgen. Ich konnte nicht stillen, also bekam mein Sohn von Anfang an die Flasche. Und er hatte ab dem Beikostalter so gut wie kein Wasser, Saft und/oder Tee getrunken. Vielleicht mal am Wasser genippt, dass wars. Gefühlt alle Trinklernbecher gekauft, die es auf dem Markt gibt, hat nichts gebracht. In Gemeinschaft trinken, zuprosten: hat irgendwann ab und zu geholfen. Bunte Plastegläser gekauft, ihn auch mal Wasser aus anderen Tassen, Gläser etc. angeboten. Auch nur mit mäßigem Erfolg. Er ist mit 13 Monaten in die Kita gekommen, dort hat es auch sehr lange gedauert, bis er was getrunken hat, meist hat er auch nur wenige Schlucke getrunken. Was hatte ich also getan? Er hatte eine verdünnte Nachtflasche, ca 150-180 ml bekommen und in der früh nach dem Aufstehen, die gleiche Menge, unverdünnt. Tagsüber mit vielen Lebensmitteln, die Wasser enthalten, Gurke, Melone, Saucen, Suppen etc. Vor seinem 2. Geburtstag habe ich ihm zuerst die Nachtflasche, dann die Morgenflasche abgewöhnt. Mein Sohn wird bald 3 und ist immer noch ein schlechter Trinker, aber super Esser. In der Kita gehts tatsächlich besser als zu Hause, die mischen Apfelsaft unter den Tee. Naja, ich sag mal nicht, was ich davon halte. Wenn mein Sohn krank ist, bekommt er von mir mittlerweile Apfelsaft, da er sonst kaum was trinken würde. Ich kenne nur die Grenze von ca. 300 ml Milch/Tag und ich hatte auch Schwierigkeiten drunter zu bleiben, da ja alle Lebensmittel mit rein zählen. Verdünnen für die Nacht ist gut und ob Du ihm tagsüber die Flasche noch geben willst, musst Du entscheiden. Ich würde das nicht mehr anfangen und schauen, dass er die Flüssigkeit über die Nahrung bekommt. Oder so lange verdünnen, bis er sie nicht mehr mag. Allerdings hatte das bei meinem Sohn zur Folge (da war er 12 Monate alt), dass er gar nichts mehr getrunken hatte, auch seine Milchflaschen nicht. War echt schlimm, denn ohne die Milchflaschen ist es definitv zu wenig Flüssigkeit. LG
Hallo, viele Kinder brauchen bis weit ins zweite Lebensjahr hinein noch recht viel Milch, und zwar auch nachts – das war bei meinen Kindern auch so. Ich würde nachts auch keine verdünnte Milch geben, wieso auch? Denn die hält nicht lange vor, und dann bekommt das Kind erst recht sehr bald wieder Hunger. Man sollte Milchpulver nicht verwässern. Anstatt Pre würde ich zudem Milch vom Typ 2 (mindestens Typ 1) geben. Pre enthält keinerlei Stärke und sättigt daher nur kurz. Sie ist gut für Säuglinge, aber für Kleinkinder ist sie oft nicht mehr reichhaltig genug, so dass sie sich nachts zu oft melden. Milch ab Typ 1 enthält dagegen bereits Stärke und sättigt deutlich länger. Babys melden sich damit nachts oft seltener und brauchen auch am Tag nicht so viel davon. Mein Sohn kam damit nur noch einmal nachts. Ich würde deinem Sohn die Milchmenge geben, die er braucht. Wie gesagt, außer er ist wirklich so schwer, dass der Kinderarzt selbst ausdrücklich gesagt hat, ihr sollt aufpassen. Aber auch dann würde ich eher an den Brei-Portionen drehen als an der Milch. Ich selbst habe bei meinen Kindern ehrlich gesagt gar keine Tabellen zur Menge konsultiert. LG
Ich frag mal etwas provokant: Wieviel Muttermilch hat er denn vorm Abstillen getrunken? 100 mL? 300 mL? 500 mL? Das weißt du vermutlich nicht einmal. Das ist aber ganz genauso Milch wie die Pre-Nahrung. Also... entspannen und Kind satt essen/trinken lassen. Vielleicht trinkt er gerade tagsüber auch gern Milch, weil er zahnt. Da fangen die Schmerzen ja an bevor man Zähne sehen kann. Oder er kränkelt etwas. Halsschmerzen kannst du ja nicht sehen, aber die machen Flüssignahrung oft auch attraktiv. Ich würde das für ein paar Wochen einfach tolerieren und ihn erstmal das Abstillen komplett verpacken lassen ehe ich an den Fläschchen auch reglementiere. Zumal verdünnte Pre natürlich nicht so satt macht wie Muttermilch. Da find ich es logisch, wenn er jetzt tagsüber mehr Kalorien braucht.
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