Mitglied inaktiv
hallo, es geht um eine mail-bekannte aus einem anderen forum und die hat mir folgendes erzählt: 1. sie hat einmal, als ihr damals ca. 3jähriger sohn, nachdem sie nach hause kamen, nicht die 4 stockwerke hochwollte, sondern draußen bleiben wollte und wie verrückt gekreischt hat, ihn - laut ihrer eigenen aussage - "über die schulter geschmissen" und so hochgetragen! angelockt durch sein lautes gekreische stand dann auf einmal eine nachbarin auf der matte und meinte zu ihr, wenn sie "das" noch einmal sehen würde, dann würde sie das jugendamt anrufen! hallo?! verstehe nicht ganz, was daran jetzt so schlimm sein soll?! ich würde (m)ein kind auch hochtragen, wenn es partout nicht hochwollte und lieber draußen bleiben wollte; gut, über die schulter würde ich es jetzt vielleicht nicht "schmeißen" (benutze halt jetzt mal ihren o-ton), aber irgendwie muss das kind ja noch oben. als ich sie dann fragte, warum sie ihn gerade über die schultern "geschmissen" hätte, meinte sie, der hätte sich so sehr gewehrt, dass sie keine andere möglichkeit gehabt hätte. gut, kann jeder sehen, wie er will. tragen finde ich auf alle fälle 100 000x besser als klapsen und/oder po vermöbeln. jedenfalls empfinde ich die reaktion der nachbarin schon ziemlich überzogen! wie seht ihr das? und klar ist es löblich, wenn sich nachbarn auch mal einmischen, was ja leider etliche in viel schlimmeren fällen nicht tun und nur wegschauen, aber dennoch wüsste ich nicht, was am tragen schlimm sein soll; ich meine, sie hat ihn ja nicht gehauen oder so. und ich hätte ihn dann halt, wie gesagt, eben "ganz normal" hochgetragen; mir ein kind "über die schulter zu schmeißen - auf die idee würde ich gar nicht kommen. 2. nochmals diese mail-bekannte: ihre 3jährige tochter, die tagsüber schon sauber und trocken ist, aber eben nachts noch nicht, hat sich vor einiger zeit mal strikt geweigert, abends vor dem schlafengehen noch mal auf die toilette zu gehen und deshalb hat ihr vater sie dann einfach gepackt und auf die toilette gesetzt. da war das gekreische natürlich auch groß. meinung dieser mail-bekannten, warum sie so gehandelt hätten: die nachtpampers ihrer tochter würde morgens immer total "schwimmen" und das sieht sie nicht ein, nur weil sie solch einen dickkopf hat und abends nicht mehr auf toilette wollte! wie seht ihr das??? ich sehe es so; ich hätte (m)ein kind jedenfalls NICHT mit aller gewalt auf die toilette gesetzt, weil ich 1. meine, dass ein 3jähriges "das" schon im großen und ganzen steuern kann; (das WOLLEN bei einigen steht auf einem anderen blatt) vor allem dann, wenn es schon tagsüber "stubenrein" ist und abends vielleicht tatsächlich nicht mehr auf toilette musste? wir großen müssen ja auch nicht andauernd gerade vor dem schlafengehen. und außerdem denke ich, dass, auch wenn das kind abends noch auf der toilette war, die nachtpampers morgens auch nicht trockener ist und außerdem finde ich es irgendwo albern und total abstrus und kann es absolut nicht nachvollziehen, dass ein kleines kind mit aller gewalt abends auf die toilette gesetzt und gezwungen wird, nur damit morgens die pampers nicht (so) klitschnass ist. wenn das kind selbst gewollt hätte, ok., aber so nicht! somit hätte der ganze ärger für eltern und kind vermieden werden können. so, nun bin ich auf eure meinungen gespannt. lg, m.
Hi, über die Schulter würde ich meinen Sohn (fast 3) nicht schmeißen. Da würde mir bei seinen 16,5 kg glatt der Rücken brechen. Ich kann mich jetzt nicht konkret erinneren aber 1-2x habe ich ihn bestimmt auch schon hochtragen müssen. Letztendlich kommt es auf den "Wurf" an. Oft kann es ja auch für ein Kind witzig sein, über die Schulter geworfen zu werden. Unvorhergesehenes Verhalten kann eine angespannte Situation auflockern. Deswegen anmosern würde ich mich aber auch nicht lassen. 2. Wenn die Windel morgens schwimmt, hat das Kind vor bzw. beim Schlafen zuviel getrunken. Ich weiß das daher, weil mein Sohn sich nachts auch gern noch eine (manchmal zwei) Pulle(n) genehmigt und mit den Pampers konnte man dann wirklich Löcher in die Wand hauen. Zwangsweise auf den Topf bringt da garnichts und er ist übrigens trotz seiner Trinkgelüste auch ohne Windel nachts trocken und halt bis morgens durch. Töpfchen steht für den Notfall vorm Bett und wird auch genutzt, wenn es garnicht mehr geht. Mein Tip: die Easy-Ups von Pampers halten am meisten aus und sitzen auch so gut das nichts danebenläuft. Das bekommt man "Handgewickelt" so nicht hin. Kosten halt mehr, aber dafür ist das Bett frühs trocken. Das ist wirklich ganz, ganz selten passiert das das Bett nass wurde und dafür gibt es wasserdichte Unterlagen und Waschmaschinen. LG fusel
Hi, Situation 1: War bei mir ein ganz normales Vorgehen, wenn meine Tochter sich mal wieder irgendwo hinwarf (Supermarkt, vor die Rolltreppe bei Karstadt usw) und dabei um sich schlug. "Normal" tragen ging in solchen Situationen gar nicht, denn ich hätte sie erstens nicht halten können und 2. hätte ich wohl ´ne gebrochene Nase nachher gehabt, die Trageweise diente also auch meinem Schutz :-o 2. sorry, dazu kann ich nur sagen: Die spinnen! Absolute Quälerei! LG Ivonne
Ach ja, nicht das das falsch rüberkommt, ich habe meine Tochter noch nie "geschmissen", weder über die Schulter noch sonstwohin, ich habe sie mir halt über die Schulter "gelegt", allerdings hat Leonie selbst jetzt mit fast 5,5 Jahren nur 13,9 kg, mit 3 hatt sie erst 9, ging also vom Gewicht her ;) LG Ivonne
Hallo! Hab mir unsere Tochter auch schon öfters über die Schulter geschmissen, im Spaß wie im Ernst (aua Rücken). Nachbarin labern lassen. ODER vielleicht kann ja die Nachbarin den Kleinen überreden oder "sanft" hinauftragen *ggg*. Aufs Klo zwingen, nur das die Windel nicht nass wird! *kopfschüttel* Ok. Helena will manchmal auch nicht, bevor wir runtergehen (weil einfach zu faul) dann nehm ich sie mir auch, und setz sie einfach drauf (es kommt natürlich, "welche Verwunderung" immer literweise). Aber sie hat ja auch keine Windel mehr. LG Claudia
Hi, hm, zu 1): Finde die Reaktion überzogen. Wahrscheinlich war es mehr das Gekreische, dass die Nachbarin aufgeregt hat. zu 2) Mit Gewalt auf die Toilette - nein. Aber ich lege schon Wert darauf, dass meine Tochter (5) abends nochmal auf Toilette geht. Auch wenn sie sagt, dass sie nicht muss. Meistens muss sie nämlich doch. LG Jutta
Hallo, ich werfe mir meinen Sohn (4. J.) regelmäßig über die Schulter und er findet es meistens zum Kugeln. Natürlich habe ich das auch schon gemacht, wenn nichts, aber auch gar nichts gehen seinen Sturkopf geholfen hat. Ja und? Er erleidet dadurch doch keinen Schaden und es ist die einzig mögliche Art, strampelnde 17 Kilo zu transportieren. Auch schicke ich meinen Sohn abends vor dem Schlafengehen zur Toilette. Auch der denk manchmal, er wüsste es besser und will nicht. Aber das hat bei uns nichts mit dem Toilettengang an sich zu tun, sondern damit, dass er eben gerne mal probiert, wie weit er sich gegen Aufforderungen von uns sträuben kann. Das ist doch normal und gehört zur Entwicklung. Ich zwinge ihn dann auch, wenn man das so sagen will. Nur reichen bei mir Worte. Grundsätzlich denke ich, dass es der Nachbarin weniger um das Kindeswohl ging, sondern darum, sich eben mal schnell einzumischen. Sonst beurteile ich eine Situation doch nicht völlig aus dem Zusammenhang gegriffen, sondern Frage, ob ich vielleicht helfen kann. Genauso denke ich, dass Eltern mit Kleinkindern, oftmals am Ende ihres Lateins, nicht immer "pädagogisch wertvoll" und korrekt reagieren müssen. Einzelne Fehler sind durchaus gestattet und ein Kind verzeiht so was. Es kommt doch auf die grundsätzliche Haltung in Erziehungsfragen an. Mein Sohn weiß, dass ich auch nur ein Mensch bin, und keine Maschine, die immer gleichbleibend freundlich und geduldig reagiert. Und wir finden das beide ganz o.k. Gruß, Joy
Hallo, meine erste Tochter habe ich auch oft so getragen: über die Schulter geschmissen. Wobei das "geschmissen" nicht wörtlich, sondern sprichwörtlich zu verstehen ist. Anders konnte ich sie auch nicht sicher halten, wenn sie sich aus Leibeskräften gewehrt hat. Auf diese Art kann man beide Füße des Kindes festhalten (die können einem dann nicht ins Gesicht oder sonstwohin treten). Und das Kind kann zappeln wie es will, es kann nicht raus aus dem Griff. Und der Mutter höchstens auf den Rücken klopfen - tut nicht sonderlich weh, jedenfalls weniger als im Bauch oder Gesicht. Ich kann da überhaupt nichts Schlimmes dran finden. Und zur Töpfchensache: ich denke, ich würde mir da allgemein nicht so nen Stress drum machen. Ist doch wurscht, wie voll die Windel morgens ist. Aber nach einem Voll-Stress-Tag mit 2 kleinen Totzköpfen kann ich verstehen, wenn Eltern mal der Gaul durchgeht nach dem Motto: und du machst jetzt, was ich sage, ob du willst oder nicht. Richtig finde ich es nicht, aber: wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. ALLE Eltern sind mal ungerecht oder zu forsch zu ihren Kindern. Wobei in deinem Post mal steht "mit Gewalt" und mal "mit aller Gewalt". Kommt natürlich auch darauf an, WAS genau darunter zu verstehen ist. Ich denke mal, dass der Vater sie draufgesetzt und an den Schultern festgehalten hat. Wie gesagt: nicht richtig, aber als Einzelfall auch nicht dramatisch. Viele Grüsse, Rio
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