Elternforum Rund ums Kleinkind

privat versichert und man ist besser dran..*grummel*

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halli hallo, ich habe in letzter zeit immer mehr festegestellt, daß privat versicherte besser behandelt werden und man als gesetzlich versicherter der letzte dreck ist. bsp. bin 1 tag nach der geburt nach hause gegangen....mußte mit den zwillinge zum dok kommen für die u2. eine freundin ist privat versichert und der dok kam zu ihr nach hause. noch ein bsp. da hört man, daß ein arzt die praxis übergibt und erfährt unter der hand, daß er nur noch private patienten annimmt. die spezialärzte..biste privat versichert, dann kommste sofort dran, mußt nicht ewig warten. ich mußte man bei einem spezialdok mit meiner nichtmal 1 jährigen tochter 2 stunden warten..sie wurde quengelig und schrie und trotzdem kamen patienten vor mir dran, weil die privat versichert waren. das ist echt der hammer. und ich hatte auch einen termin, den ich dann 2 stunden später wahr nehmen durfte. ich finde dieses klassensystem echt gemein. so, der frust ist jetzt mal raus. lg mici


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muß mal kurz intervenieren ;-))): wir sind gesetzlich versichert und unsere KiÄ kam zur U2 nach hause (habe meine kleine daheim entbunden) und das, obwohl sie etwa 18km einfachen weg vor sich hatte. das liegt doch sehr am arzt... lg, kleinerkrümel lilly


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Hallo Mic, wir sind privat versichert, und haben nicht diese Erfahrung gemacht! Im Gegenteil, was trauere ich meiner guten Techniker Kasse nach! Hupe doch auf die paar Ärzte, die sich so einen Stamm aufziehen wollen, auf deren Kompetenz würde ich mich nicht verlassen! Auch zum Thema Leistungen, unsere Kasse ist bei weitem nicht so gut wie die gesetzliche, und der Dünkel besser versichert ist ein wahrer HOHN! Viele Grüße Tina


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hallo, also das kann ich so gar nicht bestätigen. ich warte beim kinderarzt genauso lange wie jeder gesetzlich versicherte, ebenso beim hausarzt. es ist mir als privat-versicherte noch nie passiert daß ich bevorzugt behandelt werde. auch nicht beim zahnarzt, und im krankenhaus lieg ich genauso wie die anderen in einem mehrbettzimmer. ich weiß ja nicht bei welchem arzt du bist, ich würde das aber dann ansprechen wenn du dich benachteiligt fühlst. liebe grüße, janine


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stimmt, die bedingungen sind was hilfsmittel angeht schlechter als bei den gesetzlichen. wir bekommen bei einer bronchitis keinen pari verschrieben und müssen auch die kosten für´s ausleihen selbst tragen (was bei den gesetzlichen nicht der fall ist). was hab ich mich mit denen schon rumgestritten...


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Die Sonderbehandlung beim Arzt ist tatsächlich beim ein oder anderen gegeben. Die Ärzte bei denen wir sind, tun das nicht! Den Vergleich habe ich selbst, weil ich lange in der GKV war, während mein Mann schon in der PKV war. Als die Kinder kamen, habe ich in die PKV gewechselt, weil ich sie nicht familienversichern durfte in der GKV. Sonst wäre ich da definitiv geblieben, hatte aber immer eine Zusatzversicherung für Krankenhaus (kann ich jedem nur dringend empfehlen, denn nur damit hat man die freie KKH-Wahl). Ich hätte schon 10 Jahre vorher wechseln können. Fakt ist, dass wir etliches in der PKV komplett selbst bezahlen müssen - über den sehr hohen Selbstbehalt hinaus, was die GKV selbstverständlich für die Kidner übernehmen würde: Pariboy für die Kinder, Encasings fürs Bett etc. Unsere Kinderärzten macht übrigens Hausbesuche in Abhängigkeit der Uhrzeit und der Schwere der Krankheit. Eine U2 würde sie sicher nicht als Hausbesuch machen, es sei denn, die Mutter oder ein anderer kann wirklich nicht weg. Gruß Tina PS: Ich will nicht jammern, dass ich in der PKV bin, ich will damit nur sagen, dass man sich auch die richtigen Ärzte suchen muss, die keine Sonderbehandlung machen (obwohl kein Arzt ohne Privatabrechnung in freier Praxis gut leben kann).


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also, wir warten u.a. beim hno-arzt auch 2 stunden, nur unsere ki-arzt-praxis ist so klasse organisiert, daß ich noch nie warten mußte. bei der anderen vorher bis zu 1,5 stunden. ein mal hat es was gebracht, da war meine mutter mit dem kleinen beim hno und als dann rauskam, daß er privat versichert ist, da kamen sie sofort dran. aber sonst finde ich nicht, daß wir bevorzugt behandelt werden. gruß claudi


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Zudem man in der GKV die Kinder umsonst mitversichert sind, man aber in der PKV für jedes Kind einen, meiner Meinung nach, hohen Anteil zahlen muss. Ich könnte gut auf die PKV verzichten! LG Nieke


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naja, ich hoffe doch, daß ich dann nicht mehr solche blöder erfahrungen sammeln werde. wir selber sind gesetzlich versichert, weil, wei schon angesprochen, man jedes kind zahlen müßte bei der privaten und bei 3 keinen kiddis iast das schier unmöglich! lg mici


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Hallo, wenn man privat versichert ist, zahlt man ja auch dementsprechend mehr. Für uns lohnt sich das nicht, weil man bei zwei Kindern wahnsinnig viel bezahlen muß (und auch Vorkasse leisten muß). Mein Mann ist bei meiner BKK freiwillig versichert. Wir haben diverse Zusatzversicherungen und sind so sehr zufrieden. Okay, mein Schwager kommt bei seinem Hausarzt sofort dran, aber er zahlt auch dementsprechend. Er hat damals ganz schön geschluckt, als er für sein CT (wegen Knie) erstmal in Vorlage treten musste. Ich weiß, dass ich für einen Augenarzttermin locker 1 1/2 Stunden einplanen muß (reine Wartezeit), das gleiche auch beim HNO und bei meinem Hausarzt sitze ich auch immer fast ne Stunde. Na und? Gruß Iris


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Hallo, also ich kann das nur bestätigen!!! Ich habe mich auch schon oft darüber aufgeregt, obwohl ich noch nie anders als privat versichert war und davon auch schon viele Vorteile hatte. Da wir alle ein bis zwei Jahre umziehen müssen, hätte ich als Nicht-Privatversicherte keine Frauenärztin gefunden. Überall wo ich anrief hieß es, daß sie keine neuen Patientinnen annehmen oder Termine in einem halben Jahr haben. Aber als ich sagte, ich sei privat versichert, hieß es es gebe eine Privatsprechstunde und ich konnte sofort kommen... Das ist mir nun schon mehrfach passiert. Aber es gibt auch Ärzte, die keine Unterschiede machen. Als Kind hatte ich allerdings einen KIA, der hatte sogar ein Wartezimmer extra für Privatpatienten mit schönerem Spielzeug und so. Das empfand ich damals als Kind schon unfair. Ich glaube, mit meinen Kindern würde ich einen solchen Arzt nicht aufsuchen... Aber tröstet Euch, vielleicht werden wir uns ja demnächst alle in einer Einheitsversicherung wiederfinden... Liebe Grüße, Ch.


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es gibt auch eine andere Seite: wir sind privat versichert, d.h. wir zahlen für alle 3 (meinen Mann, mich und meine Tochter) monatliche Beiträge, obwohl ich nur noch eingeschränkt arbeite und damit auch nicht mehr so viel verdiene wie vorher. Mitversichert über Mann - geht nicht. Kinder kostenlos mitversichert - geht nicht. Bei gesetzlicher Versicherung zahlt eben die Frau mit Kindern nichts mehr, wenn sie aufhört zu arbeiten. Wir zahlen im Monat insgesamt für die ganze Familie rund 800 Euro Krankenversicherung im Monat und das ist ganz schön happig. Sorry, aber wenn ich dann ein wenig bevorzugter behandelt werde, ist das für mich ein Ausgleich für die hohen Kosten. Ich denke, das Problem ist eher, dass keine Wahlfreiheit im System herrscht.


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Hallo, da hast Du schon recht. Wir bezahlen nicht so viel, da mein Mann die KV vom Arbeitgeber bekommt und ich Beihilfe habe, also nur 50% bezahle. Aber teuer ist´s natürlich trotzdem. Und im Alter wird es immer teurer. Wenn mein Mann im Ruhestand ist, muß er alles selbst zahlen. Das ist dann auch echt viel... Und für die Kinder zahle ich 35 € pro Nase. Wenn ich länger als drei Jahre zu Hause bleiben würde, etwa weil ich als Landesbeamtin mit unserer ständigen Umzieherei keine Stelle bekomme, muß ich auch 100% löhnen. Aber eine bevorzugte Behandlung beim Arzt ist mir trotzdem irgendwie peinlich. Aber als ich mit der Kleinsten neulich im KH war, hatte der Chefarzt jeden Tag Zeit für uns und hat alles geduldig besprochen. Die Mütter im Nachbarzimmer haben den Stationsarzt oft nur eine Minute gesprochen, dann war er wieder weg, weil total überlastet. Das war schon echt beruhigend, und da war ich dann froh, privat versichert zu sein... Schönen Tag, Ch.


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warum? ganz einfach, weil die privatkassen auch immer weniger leistungen zahlen, aber die ärtze genauso wie früher abrechnen. Bin immer auf einigen Kosten sitzengeblieben und das geht ins geld. Zu den 250 euro die sowieso jeden monat geleister werden mußten. Im übrigen kannste das pauschal nicht sehen. Meine KIÄ kommt auch nicht ins Haus zur U2 wenn wir noch privat wären. Bei ihr ist es absolut üblich, das man vor der sprechstunde den U2 termin bekommt. Meine beiden großen Jungs waren auch erst privat versichert, aber es hat sich KEIN unterschied ergeben, als wir gewechselt haben zur gesetzlichen. Deswegen warten wir nicht länger oder kürzer. viele grüße tine


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Hallo, ich habe lange Zeit als Arzthelferin gearbeitet, nicht nur in einer Praxis und da ist auf jeden Fall was dran. Mein Mann ist priv. vers. und hatte letztes Jahr ein Unfall mit seinem Auge, egal ob wir in der Augenarztpraxis waren oder in der Uniklinik er musst nie lange warten, im Gegensatz zu anderen Patienten. Obwohl, meine Kinderärztin wäre zur U2 auch gekommen und ich bin gesetzl. versichert, aber ich musste doch länger im KH bleiben, von daher hatte sich das erledigt. Lg.Mandy


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Hallo, ich bin selber privat versichert und habe negative und positive Erfahrungen damit gemacht. Negativ ist, dass ich in der PKV z.B. keine Kur bekommen habe, mein Arzt meinte in der gesetzlichen wäre es kein Problem gewesen. Positiv ist die Übernahme von Homöopathie und so, aber das kann man ja auch in der gesetzlichen mittlerweile zusätzlich versichern. Ganz negativ sidn die Vorleistungen, ich verdiene 1000,- Eur oim Monat und bin derzeit schwanger. Ich muss in der Apotheke jedes Rezept komplett bezahlen, und das sind ja schon mal schnell 100,- Euro und mehr. Dazu kommt jede Rechnung, bei der mir von ärztlicher Seite immer so 2 -4 Wochen zum Bezahlen eingeräumt werden. Also renne ich los und reiche die Rechnungen der KK ein, oft dauert es aber 8 Wochen, bis ich von dort und von der Beihilfe (Beamtin) das Geld bekomme. Sprich, bin ständig im Minus deswegen und zahle Zinsen über Zinsen. Die Kosten für mich und bald zwei Kinder betragen 310,- Euro monatlich, das geht von meinem Gehalt runter. Ganz toll war auch, als ich zur Geburt des ersten Kindes in die Klinik kam, dass man mir an der Anmeldung sagte, dass ich nur aufgenommen werde, wenn ich jetzt und sofort 1000,- Euro auf den Tisch lege. Also Kreditkarte raus und ab in die Miesen. Konnte mich dann mit frischer Kaiserschnittnarbe und allem anderen Stress und Schmerzen telefonisch mit der KK und der Beihilfe verständigen, damit die mir einen Vorschuss überweisen. Also, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich werde beim Kinderarzt und auch sonst keinem Arzt bevorzugt behandelt. Habe aber auchschon von Extra-Privat-Wartezimmern gehört. Für mich wäre das nichts, aber es kommt glaube ich nur bei einigen Ärzten vor. Liebe Grüße Marina