Mitglied inaktiv
hallo zusammen, meine töchter sind 8monate und 3jahre. ich bin sonst ein total ruhiger typ, verliere so gut wie nie die nerven und habe eine wahnsinns geduld. aber seit die kleine da ist bin ich total genervt, die grosse ist extrem mühsam (tobsuchtanfälle, schreianfälle, usw) und vorallem ist sie extrem auf mich fixiert. die kleine war ein totales schreibaby, jetzt ist sie friedlicher. es klingt jetzt hart, aber meine kinder nerven mich total. wenn ich es jamandem erzähle, dann heisst es. du hast es ja so gewollt, da musst du durch, es war bei uns auch so usw. geht es jemandem ähnlich? und was tut ihr dagegen? lg shelly
hallo, meine kinder sind bei weitem nicht so anstrengend, aber wenn es am abend kein ende gibt und erst die eine nicht ins bett geht und danach der andere rumwuselt, dann komme ich auch an meine grenzen. ich bleibe am abend noch mindestens eine stunde länger wach als der rest der familie und genieße die ruhe :-) wegen deiner tochter: auch wenn es nicht so scheint und sich die aggressionen nicht gegen den bruder sondern gegen dich richten, kannst du davon ausgehen, dass sie eifersüchtig ist oder zumindest durcheinander und auf der suche nach ihrem platz in der familie. meine Tochter hat auch ab und an solche »Ausfälle«... LG nine
bin auch der meinung, dass es bei deiner großen viel mit eifersucht zu tun hat. sie sucht einfach ihren platz innerhalb der familie, dadurch, dass jetzte ein familienmitglied mehr da ist. deine kleine hat auf diese unruhe vermutlich mit ihren mitteln, sprich schreien, darauf reagiert. den mittelweg, beiden kindern gerecht zu werden und sich selbst als mutter dabei nicht zu vergessen, ist nicht ganz einfach. ein trick, was bei meiner schwägerin sehr gut funktioniert hat, ist das ältere kind an allem teilhaben zu lassen, was die pflege des jüngeren kindes angeht. bezieh deine große auch mehr in deinen alltag ein, drück ihr ein staubtuch in die hand und lass ein bißchen putzen...auch wenn nichts halbes und nichts ganzes dabei herumkommt...deine tochter merkt aber, dass sie sehrwohl noch wichtig ist für dich. was dich ganz allein betrifft...scheu dich nicht, hilfe anzunehmen. lass mal ruhig freunde oder verwandte auf die kids aufpassen und genieß dann diesen kleinen freiraum. auch wenn es nur eine stunde ist... tu nur mal etwas für dich allein. shoppen, ein friseurbesuch, sport oder einfach einen spaziergang...entspann dich in der badewanne, verwöhn dich selber, schöpfe neue kraft für die dinge die kommen werden.
Hallo Shelly, ich kann mich Nini nur anschliessen, tu was für dich selbst und allein!!!!! Wie siehts mit deinem Partner aus, nimmt der die Kinder mal allein (Wochenende, abends usw.). Ansonsten besorg Dir einen Babysitter (Schülerin, Nachbarskind, Leihoma ...). Meine beiden sind zwar schon älter (6 und 3 Jahre) aber ich genieße meine zwei freien Stunden in der Woche, wenn ihre geliebte NIna kommt. Und ich tue wirklich nichts!!!!!! im Haushalt, ich nehm mir ein Buch und geh ins Cafe. Dann ist mein Akku wieder aufgeladen und ich kann mich entspannter meinen Kindern widmen. Viele Grüße Renate
mir geht es auch manchmal so. wenn mir alles zuviel wird, rufe ich nachmittags einfach eine freundin an, die keine kinder hat, und sage: so, es ist wieder so weit, heute abend gehen wir weg! :-) zum glück kommt sie dann fast immer mit, weil sie ja nicht so gebunden ist, und ich bekomme mal wieder ein paar stunden ruhe und den kopf frei. mein mann muss dann wohl oder übel mitspielen. ;-) passiert so zweimal im monat. ansonsten kann ich dir nur raten: such dir ein hobby und geh raus, tu was für dich. dann kannst du deine kinder auch wieder viel mehr genießen.
vermutlich geht der arbeiten, aber nach feierabend und am wochenende muss er auch seinen beitrag leisten. der hat es nämlich "auch so gewollt", der "muss da auch durch". vielleicht hilft er dir ja, jedenfalls schreibst du davon nichts.
Meine sind 3,5+4,5Jahre bei uns ist auch nicht immer alles rosig...hab ich einen schlechten Tag-haben es meine Kinder automatisch auch, oder auch umgekehrt. Man muss immer das beste daraus machen. Es ist nicht immer einfach, aber kopf hoch es kommen auch bessere Zeiten. Versuch mal Zeit f. Dich zu bekommen, vielleicht kann ja mal ab und zu (wenns nur f. eine Stunde ist) jemand auf die Kids aufpassen und Du machst was f. Dich. Nehme Dir eine Auszeit....wirst Du bestimmt brauchen. Sei gedrückt....LG Bianca www.homepage24.de/familieboeff
Hallo, ich bin zwar nicht dauergenervt, aber es gibt bei mir Momente, in denen ich mich ähnlich fühle wie Du es beschreibst. Meine Kinder sind 3 Jahre und 9 Monate, also fast gleich wie bei Dir. Und auch ich bin nicht mehr ganz so ruhig, gelduldig, gelassen wie ich es war, als ich erst ein Kind hatte. Auch meine Tochter hat sich verändert, ist anstrengender, fordernder, eifersüchtig.... Also zum einen heißt das, dass Du nicht allein bist mit dieser Situation. Ich finde es auch oft schwierig, den richtigen Mittelweg zu finden, um beiden Kindern einigermaßen gerecht zu werden. Es gibt Tage, da tut mir meine Große echt leid, z.B. wenn der Kleine krank ist oder zahnt und nur auf meinem Arm klebt und jammert. Dann gibt es Tage, an denen ich denke, ich kümmere mich nicht genug um mein Baby, das aber einfach so stillvergnügt vor sich hinspielt, während die Große meine ganze Aufmerksamkeit einfordert und wehe ich wende mich dem Kleinen zu. Und es gibt auch Tage, an denen alles wunderschön und harmonisch abläuft und ich gar nicht weiß, wieso ich gestern noch so fertig war. Bestimmt gibt`s die bei Dir auch?! Meiner Erfahrung nach wird alles erst richtig schwierig, wenn ich genervt bin und die Kleinen das spüren. Deshalb schließe ich mich den anderen an: Such Dir hin und wieder eine Stunde, in der jemand Dir die Kinder abnimmt und geh allein spazieren, baden, Kaffe trinken, mit einer Freundin telefonieren, auf`s Sofa oder was immer Dir gut tut. Das lädt die Batterien auf und anschließend findest Du die Kleinen wieder zuckersüß ;-). Dann hab ich festgestellt, dass es allen gut tut, wenn jeder mal Zeit mit Mama oder Papa allein hat. Also darf mal die Große mit zum Stadtbummel und Papa oder Oma nimmt den Kleinen und mal darf die Große Oma besuchen und Mini geht mit zum Einkaufen.... Meine Tochter liebt die alleinige Aufmerksamkeit, sei es von mir oder einer anderen Bezugsperson. Und ich fühle mich wie auf Erholung, wenn ich mal nur ein Kind im Schlepptau habe. Natürlich geht sowas auch nur höchstens ein Mal pro Woche, doch das tut schon gut. Ansonsten atme ich manchmal tief durch und mache mir bewußt, wie kostbar diese Zeit eigentlich ist, wie schnell sie groß und selbständig sein werden und wie sehr ich mich dann vielleicht nach diesen Jahren zurücksehnen werde. Das hilft auch, wieder zu genießen und anders zu reagieren. Und trotzdem gibt`s natürlich auch jene Situationen, wo ich einfach nur genervt bin und das auch nicht verstecken kann. Doch ich denke wir alle sind nur Menschen und es ist legitim, auch mal schwach oder genervt zu sein. Ich denke am wichtigsten ist, dass Du Dir den Freiraum verschaffst Deine Nerven wieder zu regenerieren, dann wirst Du auch wieder mit Hingabe Mama sein. Alles Liebe und gute Nerven wünsch ich Dir!
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