Mitglied inaktiv
Hallo, einst, vor langer Zeit hatte ich ein gut essendes Kleinkind zu Hause, dem fast alles geschmeckt hat. Nun ist dieses Kleinkind 30 Monate alt und verweigert immer mehr Nahrungsmittel. Obst geht im Moment gar nicht, an Gemüse isst er nur noch Karotten und Brokoli. Ansonsten isst er Brot mit Butter, ab und zu Käse, Marmelade darauf. UnD sonst am liebsten Nudeln. jeden Tag kommt eine Zutat mehr auf, die "Mag-ich-nicht-Liste". Gestern waren es die sonst heißgeliebten Champignons... Selbst ausgesprochene Kindergerichte, wie Nudeln mit Tomatensosse, Lasagne, Pizza mag er überhaupt nicht. Nicht mal probieren will er. Ich habe aber keine Lust jeden Tag Nudeln mit Karotten zu kochen, zumal wir gut und gerne kochen... Was mache ich denn nun? Wie damit umgehen? Irgendie mache ich mir Sorgen. Soll ich ihm nun jeden Tag ein Extra Essen kochen oder ihn "hungern" lassen? Liebe grüße nieke, total verschnupft
kanns einfach mal ne Zeitlang nicht mehr sehen oder was auch immer. Ich würde ihm einfach ne Zeitlang das kochen, was er liebt, das wird dann auch irgendwann wieder eintönig und er kommt von selber auf anderes Essen. Das gbts sich wieder und an einseitiger Ernährung stirbt bei uns kein Kind. Würde da keinen Aufstand machen sondern es einfach ignorieren. Er ist ja noch nicht mal 3 Jahre alt..... Wenn du Lust hast, dann koch extra, wenn du keine Lust hast, dann gibts halt nur ein Butterbrot für ihn, fertig! Oder probier ganz neue Sachen für ihn aus. Wenn eh schon gern kochst...*gg* LG
Auf keinen Fall extra kochen! Unsere Erziehungsberaterin sagt zu diesem Thema: es gibt was auf den Tisch kommt. Das Kind entscheidet wovon und wieviel es isst. Gibt es Kartoffeln und Käse und das Kind isst nur Käse ist das i.O. (!) In der Regel regulieren sich die Kinder selbst (ausgenommen sind natürlich Süssigkeiten, Junkfood wie Hamburger und Pommes-Frites, Salzbrezel etc.), d.h. der Kleine isst z.B. zwischendurch ein Butterbrot und trinkt vielleicht einen Orangensaft oder isst eine Karrotte. So hat er Kohlenhydrate und Vitamine schon bekommen. Unser Sohn ist 3 Jahre alt und auch ein heikler Esser. Er darf dann halt die Nudeln nur mit Butter essen und ich stell ihm einen kleinen Teller mit Sauce hin, von der er sich bedienen kann wenn er will. Das einzige was er immer haben kann ist Butterbrot und Früchte (bei dir könnten es ja Butterbrot und Karrotten sein). Zum Essen zwingen sollte man das Kind auf keinen Fall. Man kann einführen, dass ein kleiner Bissen gekostet werden muss, wenn man das in der Familie als "Kultur" wünscht - bei uns ist das nicht der Fall. Viel Erfolg - wie Biene sagt: die Kinder sorgen schon dafür, dass sie genug essen!
Hallo habe da einen buchtip für dich und zwar von jesper juul - was gibt es heute ??? ein sehr gutes buch zum thema schlechte esser - uns hat es sehr geholfen mfg pflaumenmus
Also ich denke, das er gerade eine Phase hat, in der er eben nicht alles essen mag. Das kann vielleicht ein Grenzentesten sein oder vielleicht hat er einfach nicht so viel Appetit. WEnn Du gut kochst, wird er sich schon wieder an normales Essen gewöhnen. Ich würde nicht auf seine Gelüste zu sehr eingehen. Daraus kann sich meines Erachtens zu schnell ein Machtkampf entwickeln. Wie heisst es so schön? Hunger ist der beste Koch. Wenn sich mein Sohn (31 Monate) ausgetobt hat, dann schmeckt ihm einfach alles. :-) Gute Nerven Marion
Hallo, die meisten Kinder haben eine "Vitamin-Allergie" ;-), verweigern also hartnäckig beinahe alles, was gesund ist. Bei unserer Tochter ist das ähnlich. Die allererste, wichtigste goldene Regel lautet: Bitte bloß KEINE ZWISCHENMAHLZEITEN!!! Wenn Dein Sohn nicht mal typische Kindergerichte mag, hat er vielleicht nicht genug Appetit. Sei rigoros und erlaube zwischen den Mahlzeiten keinerlei Snacks, Süßes, Chips, Brötchen, auch keine gesunden Dinge wie Milch oder Käse - außer Obst, das immer erlaubt ist. Wenn Du hier konsequent bist, wird er zu den Hauptmahlzeiten deutlich mehr Appetit haben - und damit auch experimentierfreudiger sein. Und noch ein zweiter Tipp: Mach aus den Mahlzeiten kein Thema. Biete mehrere gesunde Dinge zur Auswahl an, er braucht nicht immer von allem zu essen. Wenn er nix isst, räumst Du den Teller kommentarlos und ohne Vorwürfe ab, schimpfe nicht, gucke nicht enttäuscht, gar nix. Beim Essen soll man das Kind nicht zum Essen drängen und nicht über das Essen sprechen. Wenn das Kind gut isst, wird nicht gelobt, wenn es schlecht isst, wird nicht getadelt. Essen ist etwas Normales, Angenehmes und Alltägliches - dafür braucht es kein Lob. Sprecht beim Essen über andere Dinge und geht auf das Essverhalten Deines Sohnes nicht ein. Sonst wird das Essen von ihm ruckzuck instrumentalisiert und er sträubt sich absichtlich, um todsicher Eure Aufmerksamkeit zu erregen. Viele Kinder benutzen das Essen als Mittel, um Machtkämpfe mit den Eltern auszufechten. Dem entgeht man nur durch Nicht-Beachtung des Essverhaltens und durch Übergehens absichtlicher Ess-Streiks - beides wird uninteressant, wenn die Eltern nicht mehr darauf anspringen. Bei unserer Tochter hat das prima funktioniert. Grüßle, Hexe
Hallo Du Arme ! Ich kenne das Thema, seit einem Jahr haben wir dasselbe Problem. Wir haben wirklich alles ausprobiert um unserer Kleinen (32 Monate) das Essen 'schmackhaft' zu machen. Sie hat auch vorher alles gegessen und von einem Tag auf den anderen wurde es weniger und weniger. Wie gesagt, alles ausprobiert, was man an 'Erziehung' ausprobieren kann. Nun machen wir folgendes: wir setzen uns alle an den Tisch und beginnen das Essen. Wenn Maribel nicht mitessen mag, muß sie in ihrem Zimmer warten bis wir fertig sind. Allerdings haben wir am Essen so viel Spaß, wir reden und lachen.... naja, und durch ihre Neugierde kommt sie natürlich bei uns an. Sie kann gerne mit uns am Tisch sitzen, soll dann aber auch Essen.... Ob das Richtig oder Falsch ist, weiß ich nicht. Allerdings bin ich mit meinem Latein dermaßen am Ende, daß ich den Ratschlag erstmal angenommen habe. Ich muß auch dazu sagen, Maribel ist und ißt den ganzen Tag im KiGa und wir haben nur am Wochenende mit dem Mittagessen das Problem. Frühstück und Abendbrot klappt super. Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Glück und das diese Phase schnell vorbei ist ! Liebe Grüße Nina mit Maribel
Mmmh, ich weiß jetzt nicht, ob meine die Phase nicht hatte oder ob wir es einfach nicht bemerkt haben. Wenn ihr etwas schmeckt, isst sie so schnell wie wir, schmeckts nicht oder sie hat keinen Hunger, schiebt sie den Teller weg. Manchmal pickt sie sich auch nur spezielle Sachen heraus. Jeder konzentriert sich auf sein Essen, Luise eben auch. Wenn sie anfängt zu spielen, ist sie wohl fertig und ihr Teller kommt weg. Egal wie voll oder leer. Fängt sie an zu mäkeln, kommt auch der Teller weg. Manchmal merkt sie, daß sie wohl doch noch Hunger hat und dann will sie den Teller wieder. Beim nächsten Spielen bekommt sie ihn aber nicht mehr und das weiß sie auch. Ich bettle sie nicht an zu essen und bremse sie auch nicht. Wenn ich ihr zwischendurch was gebe (weil sie eben Hunger hat), muß ich mich auch nicht wundern, wenn sie abends keinen Hunger mehr hat. Dann ist sie eben nach einem Häppchen fertig.
ot
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