Mitglied inaktiv
ich habe ein problem mit meinem 18 monate altem sohn. er ist seit ca 6 wochen extrem auf mich fixiert. der papa darf ihn weder abends ins bett bringen noch die morgendliche oder abendliche flasche geben. dann wird er total hysterisch, weint bzw. schreit ganz furchtbar. da ich 2 x woechentlich abends eigentlich zu einem kurs muesste, haben wir es nun dreimal probiert, dass sein papa (hat sonst ein gutes verhaeltnis mit ihm) ihn ins bett bringt, aber unser sohn schreit bereits, wenn er mich aus den augen verliert (ich zur tuer rausgehe). das geht soweit, dass er anfaengt zu weinen, wenn ich nur in einem anderen zimmer bin und er mich nicht sofort sieht. habt ihr aehnliche erfahrungen bzw. anregungen wie man die situation verbessern koennte bzw. wie lange "so eine phase" (ich hoffe es ist nur eine phase) dauert? danke. p.s. er geht vormittags fuer 5std in eine krippe (sehr gerne und froehlich) und den rest des tages verbringen wir gemeinsam.
Ich vermute, dass ihn die Krippe doch mehr überfordert, als es den Anschein hat. Dieser Rückschritt in Richtung Mama ist ein deutliches Signal. Muss er dorthin, arbeitest du? Wenn nicht, dann würde ich ihn rausnehmen. Wenn ja, dann einfach Geduld haben, verstärkt für ihn da sein, auf seine Wünsche nach Mama-Nähe eingehen. Der Papa sollte aber trotzdem präsent sein, denn der ist ja für die Loslösung notwendig. Die hinkt nur gerade ein wenig, weil er in die Krippe geht (meine persönliche Laienmeinung).
Hallo, mein Kleiner ist auch 18 Mon. und hat deutlich mehr probleme damit ohne Kinder wo anders zu bleiben als mit, dass könnte also auch ein Grund sein. Er ist häufig bei seiner Omi und ich habe jetzt rausgefunden, dass er mich besser gehen läßt, wenn er noch eine kleine Aufgabe für mich erledigen kann. So gebe ich ihm z.B. den Autoschlüssel und bitte ihn mir den zur Tür zu bringen. Klappt seit dem echt besser auch wenn ich nicht erklären kann warum. Gruß Ute
Hab bei Dr Posth gelernt, dass die Losloesung mit 18 Monaten gerade erst anfaengt. In dieser Zeit ist es wohl auch normal, dass die Kleinen dann extrem anhaenglich sind. Wenn sie noch dazu "gewaltsam" entfernt werden (Krippe) brauchen sie vielleicht doppelt Aufmerksamkeit? Elio ist jetzt fast 2. Bei ihm war es genauso. Er war mit 18 Monaten extrem anhaenglich, hatte mir schon Sorgen gemacht. Ich konnte nicht mal allein zur Toilette. Hab das alles mitgemacht und nach ein paar Wochen war der Spuk vorbei. Gleichzeitig wollte er naemlich ploetzlich vieles allein machen. Das Verhalten war total ambivalent: auf der einen Seite weinte er, sobald ich vom Sofa aufstand, auf der anderen Seite wollte und will er Dinge allein machen und schickt mich auch oefter mal weg. Die Phase ist ein bischen anstrengend, vergeht aber eigentlich schnell wieder und dann kommt der Trotz.......ahhhhhhhh... Gruss Christiane
Hi, meine maus hatte das auch so 18-19 monat gemacht. da war papa total abgeschrieben (er konnte es nicht verstehen und war sehr enttäuscht). allerdimgs ging das so 1-2 wochen und danach war ich dran. mama, nein danke (und von da an konnte ich meinem mann seine enttäuchung gut verstehen). so nach 1-2 wochen haben wir es komplett überstanden. tja, jetzt ist sie 21 monate alt und braucht uns nicht mehr (auser essen und trinken). morgens nach dem frühstück verschwindet sie direkt in ihr zimmer und kommt da auch nur raus zum essen oder trinken. wenn ich mit ihr was spielen will, läst sie mich eiskalt abplitzen. sie kommt nicht mehr schmusen oder küsschen geben, nichts, rein gar nichts. und wenn wir raus gehen ist es nicht anders. sie geht ihren eigenen weg. macht schön winke, winke und ist verschwunden. das ist so richtig enttäuchend.(ich will mein anhängliches baby zurück, heul) also, geniese diese zeit, die sie noch mit dir verbringen möchte. das kann nämlich ganz schnell vorbei sein, da spreche ich aus erfahrung. mach das beste draus. lg nicole
ich danke euch fuer eure meinungen/anregungen etc. auch ich glaube, dass die krippe ihn wahrscheinlich etwas ueberfordert, auch wenn er gerne hingeht und dort ein sehr froehliches kind ist, sehr schoen spielt, gut isst ... leider muss ich vormittags arbeiten und habe keine wahl, daher bin ich schon froh, dass er sich dort wohl fuehlt. aber vermutlich bedingt diese situation nun auch die erschwerte/verzoegerte losloesung von mir. ich gehe in unserer gemeinsamen zeit auf (fast) alle seine wuensche ein, speziell natuerlich die nach naehe. er kommt selbstverstaendlich ueberall hin mit (wenn er das moechte), auch wenn es auf toilette ist. ansonsten gehe ich auch ueberhaupt nicht mehr weg abends, da er leider noch haeufig aufwacht und wenn ich dann nicht da waere, waere es genauso schlimm fuer ihn. ich frage mich nur wie lange diese phase ungefaehr andauern wird?? bzw. was der papa noch machen kann, um die losloesung zu erleichtern? habt ihr da noch ideen? danke und gruesse.
Hallo, also unser Sohn kam auch mit 18 Monaten in die Krippe. Die Anti-Papa und Mama-soll-alles-machen-Phase hatte er auch. Die haben aber genauso Nichtkrippenkinder. Ich musste auch arbeiten, hätte ihn aber trotzdem spätestens mit 2 Jahren in die Krippe gebracht, ihm gefällts und er braucht die anderen Kinder. Bei uns hat geholfen: Immer mal sagen, dass Mama kurz aus dem Zimmer geht und gleich wiederkommen. Immer öfter und länger probieren. Tags mal für ein paar Minuten aus dem Haus, zuverlässig wiederkommen. So fassen die Kleinen Vertrauen. Grundsätzlich: nur versprechen, was man auch hält. Wenn Du zur Tür rauskommst, ist schon halb gewonnen. Unser Sohn ging in dem Alter auch nur problemlos ins Bett, wenn ich nicht da war. Ansonsten hatte Papa keine Chance. Inzwischen ist er 2 Jahre und 7 Monate, man kann viel mit ihm aushandeln und gelegentlich hat er auch noch mal ne Mamaphase (besonders wenns ihm nicht so gut geht). Wenn Mama mal weg muss, sagt er Tschüß und ich krieg ein Küsschen - er vertraut darauf, dass ich wiederkomme, Alles Gute, stillmama
Meine Tochter ist 20 Monate alt und auch total auf mich fixiert. Sie hängt mir permanent am Rockzipfel und spielt so gut wie nie alleine. Wehe, ich gehe mal einkaufen und lasse sie beim Papa, da weint sie mir bitterlich hinterher. Wahrscheinlich muss sich dein Sohn daran gewöhnen, dass er auch mal mit dem Papa alleine ist. Das versuche ich bei meiner Tochter gerade. Ich schicke sie zusammen in den Supermarkt oder auf den Spielplatz. Das funktioniert bei uns ganz gut, denn da wird die Kleine abgelenkt und gewöhnt sich gleichzeitig daran, auch mal mit ihrem Vater alleine zu sein. Vielleicht solltet ihr so was auch mal probieren. Also erst mal woanders hin alleine mit dem Papa gehen, nicht gleich in der Wohnung alleine lassen, denn da fällt es ja besonders auf, wenn du nicht da bist. LG und viel Erfolg Martina
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