Mitglied inaktiv
Hallo Kathrin, genau das meine ich doch: als Berufstätige ist man (meist) einfach resoluter. Der ganze Arbeitsalltag ist davon geprägt, dass man schnell agiert, statt nur zu reagieren. Zügig braucht man eine Lösung . Das was man dann tut, erfolgt mit Nachdruck und einer inneren Bestimmheit. Wenn dein Kind nachts weint, tust du etwas nachvollziehbares: Du nimmst dein Kind mit ins Bett und schläfst weiter. Ohne wenn und aber, resolut eben. Du denkst darüber vermutlich nicht mal nach. Du probierst nichts aus und verunsicherst damit dein Kind nicht zusätzlich. Deine Ruhe und Bestimmtheit beruhigt das Kind. Kerstin´S Tochter hat seit Wochen ein Schlafproblem. Kerstin sucht einen Weg, dass ihre Tochter in ihrem Bett liegen bleibt und weiterhin alleine im Kinderzimmer schläft. Und stehen schon zwei Gegegensätze gegenüber: das Kind mag nicht alleine sein und der Wunsch von Kerstin. Kerstin kann nur durch Bestimmtheit ihr Ziel erreichen und wenn sie selber von der Richtigkeit dieser Entscheidung überzeugt ist. Beim ersten Kind war ich die ersten 14 Monate zu Hause und dann wieder das 3. Jahr. Das 2. Jahr Erziehungurlaub hat mein Mann genommen. Beim zweiten Kind werde ich wahrscheinlich bis zum Kindergartenalter (3 Jahre) zu Hause bleiben und dann wieder arbeiten gehen. Wenn man nur zu Hause ist, „mutiert“ man eben viel eher zum „Weichei“ (bitte nicht negativ auffassen, mir fiel kein besseres Wort ein - ich bin schließlich auch das Weichei zu Hause). Meine Erfahrung ist, dass man sich dann auch viel leichter von den Kindern „beschwatzen“ läßt. Das mit der Berufstätigkeit war keine Wertung hinsichtlich gut oder schlecht, es war einfach eine Feststellung, wie man auf das Kind wirkt. Liebe Grüße Heike
Hallo, hab nicht alle Beiträge gelesen dazu, aber das was Mama Heike hier schreibt, steht genauso im Buch "der kleine Tyrann", nämlich dass die Leute vor 100 Jahren keine andere Möglichkeit hatten wenn die Kinder nachts nicht in ihrem Bett schliefen als sie mit zu sich ins Bett zu nehmen. Denn es gab noch keine Zentralheizung, nachts war die Wohnung eiskalt im Winter..... Tja, heutzutage reden leider die KA gleich schlecht, wenn man das praktiziert. Mein Sohn (23 Monate) schläft z. B. meist in seinem Bett, aber noch in unserem Zi. Denn oft meldet er sich, weil er den Schnuller verloren hat, ein bisschen Wasser trinken will oder Zahnweh hat. Bei den 1. beiden Pkt. bleibt er in seinem Bett - beim 3. will er meistens zu uns u. schläft auch sofort weiter - wo ist das Problem. Ich (u. mein Mann auch) habe ihn gerne noch bei uns im Zimmer, denn ich mache 3 Schritte u. bin an seinem Bett wenn was ist, kein Licht etc. u. ich kann sofort wieder einschlafen danach. Müsste ich immer über den Gang u. dann in sein Zimmer würde ich ewig nicht weiterschlafen können. Unser KA meinte bei der U7 auch es gäbe keinen Grund, einen 2jährigen noch im Elternzimmer schlafen zu lassen, wenn wir ihn umquatieren sollen wir es aber konsequent machen u. ihn nie mehr zu uns lassen - na soviel zum Thema Fingerspitzengefühl.... Viele Grüße
Aha! das kam bei mir erst so an, an würden berufstätige Mütter mit einem gewissen Widerwillen ans Bett ihrer Kinder gehen und ich wollte Dir versichern, dass das nicht so ist. Man sagt am besten niemand (schon gar keinem Kinderarzt) dass man immer noch stillt und das Kind im Elternbett schläft - dann hat man rundum Ruhe und kann sogar "nebenher" noch arbeiten. Liebe Grüße Kathrin
Hallo, wie recht Du hast! Ich werde meinem KA auch nur noch sagen was er hören will.... denn fachlich sind wir sehr mit ihm zufrieden, daher will ich nicht wechseln - den Rest braucht er nicht zu wissen, ist unser Kind u. wir 3 müssen zusammen klar kommen!!! viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Kleinkind und Baby - bitte positive Erfahrungen 😄☺️
- Welche Schuhe?
- Kleinkind essen Probleme
- Einzelkind komme damit nicht klar wenn Ferein sind
- Kopfasymmetrie/ kopfverformung
- Kennt das jemand!? Gelblich bräunliche Zunge…
- Hilfe, mein Sohn ist ein Wenigschläfer!
- Kleinkind plötzlich extrem anhänglich
- Gesellschaftsspiele mit 3,5
- Dreijähriger Junge flippt öfters aus - Frau sagt evtl. Autismus, Vater sagt Trotzphase