Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, mein Sohn ist am Sonntag 3 Jahre alt geworden. Er ist nicht trocken. Allerdings muss ich dazu sagen, dass er Entwicklungsdefizite hat in Sprache und Motorik (bin in Behandlung mit ihm) Er ist nur mäßig in der Lage, seine Hose runterzuziehen. Dann muss es aber auch ne Jogginghose sein. Sobald die Hose einen Knopf o.ä. hat, geht gar nichts. Er spricht wenig und undeutlich, aber er sagt ja auch so mal pullern, und ich verstehe ihn. Aber wenn er wirklich muss, kommt er leider nicht und gibt Bescheid. Eine Windel mache ich ihm zuhause nicht mehr um, damit er o. entsprechender Bereich im Gehirn weiß und versteht, dass es keinen Schutz mehr gibt. Wenn wir wegfahren, bekommt er eine um, denn auf ständig nasse Sachen habe ich keine Lust, und jetzt ist es schon Herbst. Ich kann doch nicht immer 4x Wechselsachen mitnehmen. Gestern hat er hier zuhause 2x eingepullert und 1x groß, alles in die Schlüpfer. Wenn ich ihn regelmäßig auf den Topf setze, (und das schon seit er 1 Jahr und 3 Monate ist) macht er meistens pipi. Aber manchmal nörgelt er auch (obwohl er muss). Dann sitzt er, macht nix, aber kurze Zeit später ist es in der Hose. Ich sage ständig zu ihm, er soll auf den Topf gehen, wenn er muss. Mal sagt er ja, und mal nein. Ich habe schon alles versucht, und bin echt am Verzweifeln. Denke manchmal, dass er nur zu faul ist. Gestern bin ich mit ihm auf Toilette zum Pullern. Er soll immer versuchen, die Hose allein runterzuziehen (lt. Ergotherapeutin), denn wenn ich es immer tue, lernt er es nie. Da hat er ganz schnell eingepullert, nur um die Hose nicht runterziehen zu müssen. Noch ein Grund, warum ich denke, er ist zu faul, ist der, dass er im Sommer, als es die Wochen so heiß war, immer allein auf den Topf gegangen ist. Nie brauchte ich ihn erinnern. Da war er unten rum auch nackt. Nix war da zum Runterziehen. Nun muss ich ja wieder etwas anziehen, und aus ist es mit ihm. Verstehe das nicht, denn offenbar merkt er ganz genau, dass er muss, er will nur nicht gehen. Was soll ich bloß tun? Nur Schimpfen bringt auch nichts. Aber manchmal bin ich nach der xten nassen Schlüpfer so wütend, dass ich sie ihm um die Ohren hauen könnte. Ab Dezember kommt er in den Kiga. Ich habe keine Lust, jeden Tag 5 Schlüpfer mit nach Hause zu nehmen und mir das Gemecker der Erzieher anzuhören. Die haben ja noch mehr Kinder zu behüten. Ich habe es ja schon angesprochen, dass er ist, wie er ist. Da haben sie nichts gesagt. Aber wenn er erstmal da ist. Ich danke Euch für Eure Antworten. LG STEFFI
hi je mehr du ihn unter druck setzt, je weniger wirst du dein ziel erreichen. auch wenn er, wie du denkst, nur zu faul ist bzw. er einfach nicht will, dann lass ihn. er reagiert ja mit trotz, ein eindeutiges zeichen, dass deine versuche ihn windelfrei zu bekommen, nichts bringen. warum muss er denn deiner meinung nach schon trocken und sauber sein? die meisten jungs werden erst nach dem dritten geburtstag vollkommen windelfrei und deiner ist ja auch noch entwicklungsverzögert. der wird dir dann schon zu verstehen geben, wann er soweit ist. und vielleicht wär das alles schon längst geschehen, wenn du nicht die ganze zeit stress machen würdest. ich würde ihn lassen, und dem allem easy entgegen sehen. auch daheim würde ich persönlich ihn nicht ständig einnässen lassen. veralynn
ich kann mich nur veralynn anschließen. mit druck erreichst du gar nichts, im gegenteil nur trotz. unser sohn ist letzten monat 3 geworden u. er hatte auch keine lust trocken zu werden. ich hab ihm seine pämpi gelassen u. kein druck gemacht - das ständige wegwischen war mir viel zu dumm. vor 2 wochen hat dann die erzieherin im kiga gesagt er wäre jetzt groß genug für eine unterhose u. seit dem ist er trocken. die große ist auch erst im kiga trocken geworden - ganz ohne druck und hetze. so haben wir uns viel ärgern, wäsche u. unfälle gespart.
Hallo, danke für Eure Antworten. Ich setze ihn ja nicht unter Druck. Wenn er geht, dann geht er, und wenn nicht dann eben nicht. Darüber rege ich mich ja nicht auf. Die Windel wegzulassen, haben der Psychologe und die Ergotherapeutin geraten. Wenn er gar nichts anhat, klappt es ja komischerweise. Das beweist doch, dass er es bereits kann. Er will eben nur seine Hose nicht runterziehen. Jedes Kind ist schon anders, das ist klar. Meine Tochter z. B. ist jetzt 1 Jahr und 4 Monate und sagt Bescheid, wenn sie auf den Topf muss. Hier hat eben das frühe "auf´s Töpfchen setzen" geholfen. LG Steffi
Hallo Steffi, unsere Zwillinge sind im Mai 3 Jahre alt geworden und ich dachte schon nicht mehr daran, dass sie trocken werden. Nun ja, viele Leute gaben gute Ratschläge und viele meinten "wie? mit 3 Jahren noch Windeln?" Das hat mich auch unter Druck gesetzt. Hab aber meine Ohren auf Durchzug geschaltet und die Kids in Ruhe gelassen. Der Sommer hat uns geholfen. Da liefen sie viel nackig bzw. mit Badehose rum. Und es ging immer besser. Seit 1.9. gehen sie in den Kiga und es klappt gut. Ein paar Unfälle hatten wir zu verbuchen, aber das war harmlos. Und auch das große Geschäft landet nun im WC. Das hatten sie sich ne zeitlang bis zum Abend (Windel) verkniffen. Was uns geholfen hat, das waren die EasyUps. Die hab ich als Unterhosen-Windeln für große Kinder "verkauft". Das fanden sie toll und sie konnten sich die auch selber runter ziehen. Hast Du das schon probiert? Drück Euch die Daumen! LG Martina
Hallo Martina, danke für Deine nette Antwort. Klingt schon wesentlich besser als Deine Vorgänger. Mit den Easy-Pants hab ich es noch nicht versucht. Werde ich gleich in Angriff nehmen. Ich will ihn und mich ja nicht unter Druck setzen, aber so langsam nervt es auch irgendwie, weil man sich nicht "frei" bewegen kann. Ständig schnüffelt man an seiner Hose, wenn man unterwegs ist. Jetzt geht er zur Ergotherapie. Da macht er auch schön vor meinen Augen und den der Therapeutin in die Hose, ohne was zu "deuteln". Das ist mir schon manchmal unangenehm. Er hat auch keine festen Zeiten. Es ist mal so, mal so. Die Pantys werde ich jedenfalls mal versuchen. Vielen Dank für den Tipp. LG Steffi
hi nochmal du schreibst, du möchtest ihn nicht unter druck setzen...... es ist dir vielleicht nicht bewusst, aber genau das tust du. du sagst, du setzt ihn auf den topf seit er 1 jahr und 3 monate alt ist. genau das ist eigentlich falsch. kinder sollte man nicht auf den topf setzen, sondern immer warten, bis sie von alleine drauf kommen. gut, bei deiner tochter hats geklappt. aber es sind halt nicht alle kinder gleich. weiter schreibst du, dass du am verzweifeln bist und bereits alles versucht hast. dass du ihm die nassen höschen manchmal am liebsten um die ohren hauen würdest. dein kind spührt deine wut und genau das setzt ihn unter druck. ausserdem kommt er im dezember in den kiga, bis dahin möchtest du ihn windelfrei haben, auch das spührt er als druck. dass eine kind kurz nach seinem dritten geburtstag noch nicht windelfrei ist, ist ganz normal. viele werden erst im 4. lebensjahr trocken und sauber. aber dein kind ist ja entwicklungsverzögert von daher verlangst du vielleicht doch zuviel von ihm. deiner meinung nach, liegt es nur daran, dass er sich die hosen nicht runter ziehen kann. tja, aber er ist ja entwicklungsverzögert, da muss doch verständnis haben für. die ergotherapeutin meint, er müsse das alleine machen, sonst lerne er das nie. meiner meinung nach vollkommener quatsch! oder denkst du in allem ernste, dass wenn du ihm dabei hilfst (jetzt noch), dass er mit 18 immer noch deine hilfe brauchen wird?!? wenn es doch sonst so gut klappt, hilf ihm doch noch dabei, bis er sich vollkomen sicher fühlt und dann kannst du den nächsten schritt unternehmen und ihn dazu motivieren, dass er es alleine versucht. das mit den easy up ist in euerem falle keine gute idee. weil da muss er ja dann sogar zwei sachen runter ziehen. unterhosen zieht man viel einfacher runter als easy ups! und ausserdem wäre das noch ein versuch ihn windelfrei zu kriegen, was ihn wiederum unter druck setzen würde. wenn ich dich wäre, würde ich wirklich überhaupt nichts tun und ihn vorallem nicht spühren lassen, dass du genervt bist. warum kannst du nicht lockerer sein was das thema betrifft. sei doch zuversichtlich und hoffe, dass er das im kiga den anderen kids abschauen wird. und wenns halt noch länger dauert, lass ihm die zeit. offenbar braucht er in manchen dingen halt länger als andere wegen des entwicklungsdefizits. aber wie gesagt, es ist absolut normal, dass er noch nicht soweit ist. lg und viel geduld wünsche ich dir! veralynn
Hallo! Mit Druck, Zwang oder Schimpfen erreichst Du nur das Gegenteil! Er ist nicht faul, er kann es nur noch nicht so gut kontrollieren bzw. einhalten. Mach Deinem Kind nicht so einen Streß, dann wird es auch klappen. Es muß von IHM ausgehen, ER muß es kapieren. Er WEISS NICHT, warum Du ihn schimpfst, er kann es nicht verstehen, weil er es nicht mit böser Absicht macht! Mein Sohn hat auch lange gebraucht - er war mit dreieinhalb Jahren tagsüber absolut trocken. Ohne Druck, ohne Streß. LG Antje
Mein Sohn ist auch drei geworden und is noch nicht trocken. Mach ihm auch keinen Streß und mir auch nicht das wird schon. Er brauch halt noch Zeit
Hallo, danke für Eure Beiträge bzgl. meiner Anfrage. Aber um eins mal klarzustellen. Mein Sohn ist wegen der Toilettengeschichte nicht gestört oder sonstwas, wie es hier manche darstellen. Er ist ein sehr lieber Junge, der vollkommen ausgeglichen ist und das tut, was andere Kinder in seinem Altern auch tun. Er kommt kuscheln und küssen, usw. Ich schimpfe ihn nicht, wenn er in die Hose macht!!!! Das hatte ich geschrieben. Was ich denke weiß er nicht. Und toll finden muss ich es ja nicht. Das Problem, es nicht halten zu können, hat er nicht. Er ist nur zu faul, sich die Hosen runterzuziehen. Ja, er hat Entwicklungsdefizite, aber mittlerweile ist er in der Lage, seine Hose runterzuziehen. Er kann es, will nur nicht aus Bequemlichkeit!!! Hier wollte ich Tipps von Euch und nicht die Meinung, dass es vollkommen in Ordnung ist, mit 3 Jahren nicht mal im Ansatz trocken zu sein. Ich reiße ihm den Kopf nicht ab, wenn er in der Kita noch so ist wie er jetzt ist. Aber toll finden muss ich es wohl nicht! Im Übrigen habe ich nie Kinder erlebt, die ganz von allein, ohne Hilfe der Eltern, trocken geworden sind.Da gibt es sicher nur wenige Ausnahmen. Zumindest fängt man ja wohl an, auszuprobieren. D.h. die Windeln weglassen oder eben regelmäßig auf den Topf setzen. So hab ich es auch gelernt, und Ihr alle sicherlich auch. Mal so nebenbei: In ehem. DDR Zeiten war es Bedingung, dass das Kind trocken ist. Sonst durfte man es nicht in den Kiga geben(ab 3). Wie gesagt, das frühe Aufstöpfchensetzen hat schon was gebracht, da er es ohne Sachen kann. Und nur weil ich ihn regelmäßig frage, ob er auf die Toilette muss, wird er daraus kein Trauma entwickeln!!! LG Steffi
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