Elternforum Rund ums Kleinkind

Habt ihr alle taufen lassen??

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Wir hatten zu ostern wieder mal das gespräch vom taufen *nerv* liss ist nicht getauft und ich werde das auch tunlichst unterlassen bis sie mir sagen kann was sie möchte. Ich werde ihr natürlich zeigen wie viele religionen es auf der welt gibt, aber da ich selber nicht christlich bin und auch nicht in die Kirche gehe, sehe ich überhaupt nicht ein warum ich sie taufen lassen sollte. Bekennt man sich als Elternteil doch in der Taufzeremonie dafür sein kind im christlichen glauben zu erziehen. Wie kann ich das wenn ich selber nicht glaube?? ich hab mich dagegen entschieden..zum leidwesen meiner schwiegertiger *nervnochmehr* da stosse ich auf unverständniss..na ja ... Wie ist das bei euch?? habt ihr taufen lassen udn wenn ja warum?? bzw wenn nein warum nicht?? Soll keine Grundsatzdiskussion werden interessiert mich nur.. lg silvi


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Ich bin auch gläubig und von daher hat sich die Frage für mich nicht gestellt. Du hast recht, man muss schon die Einstellung dazu haben um das Kind entsprechend des Glaubens der jeweiligen Religion zu erziehen. Wie ist es denn mit deinem MAnn? Hat der auch keine Einstellung dazu? Wenn dein Mann gläubig ist und die Erziehung im Glauben übernehmen möchte und für die Taufe ist, dann ist das o.k. und dann würde ich einer Taufe auch zustimmen. Allerdings nicht nur weil die Schwiegies es wollen. Das wäre ja quatsch. LG


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huhu dank dir fürs antworten, nein mein mann vertritt die selbe einstellung wie ich daher haben wir das auch überhaupt nicht eingesehen. Und für die schwiegertiger hab ich es nicht wirklich eignesehen oder auch nicht für meine Eltern. glg silvi


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Nein, alina ist nicht geatauft und das auch mit aus trotz. mein mann ist kath und ich ev. meine schwiegereltern streng kath! und die meinten wir sollten sie unbedingt kath taufen lassen. meine seite der fam war für ev. daher haben wir die nicht taufen lassen, sie soll selbst entscheiden. mal ehrlich, wo ist die kirche wenn man hilfe braucht? wir haben jetzt das problem, das meine schwiegermami ein pflegefall ist. und wo sind die netten herrschaften. sie ist echt der absolute kirchgänger gewesen und hat alles für die kirche gemacht, jetzt wo sie auf hilfe angewiesen ist, kommt niemand, noch nicht mal zum fragen wie es ihr geht. nee ich bin der meinung wir haben es richtig gemacht. lg daniela (die aus der kirche ausgetreten ist)


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dann hat sie wenigstens ne anständige bererdigung, man weiss ja nie was so alles passiert


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bescheuertes argument!!


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Hallo, ja bei uns sind alle 4 Kinder getauft worden. Selbst wenn wir nicht in die Kirche gehen, ist der Glaube wichtig. Gerade für Kinder finde ich diesen mehr als wichtig. Aber an was soll das Kind glauben? Glauben kann es nur an das was es wirklich kennenlernt. Gerade mein großer mit seinen 6 Jahren ist daran sehr interessiert und sein Jesuskreuz im zimmer ist ihm total wichtig. Genauso wie es ihm wichtig war, das im Zimmer seiner kleinen Geschwister so ein Kreuz hängt, damit diese gut beschütz sind. Ich bin der ansicht, das sich die Kinder nicht für oder gegen einen Glauben später entscheiden können, wenn sie nie einen wirklich kennenlernen bzw. leben lernen. Ich glaube an Gott, vielleicht nicht so wie es die katholische Kirche lehrt, aber an die höhere Macht. Mein Mann hat sich auch imlaufe seines Lebens einen eigenen Glauben "zusammengeschustert" aber dies war ihm auch nur möglich, weil er einen glauben gelebt hat und die wichtigen Punkte für ihn genommen hat. viele grüße Tine


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Auch wenn Liss nicht getauft ist werd ich das Thema religion ja nicht von ihr fernhalten, wenn das so rüberkam sorry. Ich will schon dass sie religion kennenlernt, aber nicht nur das christentum sondern bei interesse in alles einen einblick bekommt. Wenn sie dann zum koran konvertieren sollte - auch gut, wenn es ihr freier wille ist. Ich denke man sollte den kindern das schon näherbringen und meine Mutter geht auch mit ihr in den krabbelgottesdienst, will ja mein kind nicht von etwas weg erziehen *smile* aber ich habe es einfach nicht über mich gebracht sie taufen zu lassen weil ich das gefühl nicht losgeworden bin, sie in was hinein zu drücken was sie selber nicht bestimmen kann und ich nicht "gut heissen" will.. glg silvi


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wir haben unsere sohn nicht taufen lassen - und werden es beim zweiten kind (kommt im herbst) auch nicht machen lassen. sind beide selbst null gläubig und unsere familien sind teils-teils. in meiner family sind alle überzeugte atheisten, bei meinem freund z.t. ziemlich religiös (katholisch), aber zugleich tolerant. wir erziehen auch überhaupt nicht religiös, sprechen aber natürlich drüber, wenn das thema auftaucht. lg paula


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wie bringe ich meinem Kind verschiedene Glaubensrichtungen bei? Aus Büchern vorlesen.... und erklären? Kann man an etwas glauben, was man nur so gelesen hat. Mir fällt es schwer. Einen Glauben haben heißt für mich, den Glauben erleben. Wenn ich bete, das Gefühl zu haben, jemand hört mir zu... ist bei mir. Als Kind und auch heute noch. Geht es denn beim Glauben nur um Rituale, Vorschriften ... geht es denn nicht um das Gefühl bei Gott bin ich gut aufgehoben? Liebe Grüße Urri


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bei uns im kindergarten wird über alle glaubensrichtungen gesprochen und das ist auch gut so. ich werd ihr nicht vorschreiben, wie sie sich entscheiden soll, denn so etwas geht meistens nach hinten los. die kommt jetzt schon nach hause und erzählt mir wieder etwas neues über irgentwelche religiösen themen. ich find es so in ordnung... dani


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LG


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Hallo, ich habe alle mein Kinder taufen lassen - weil für mich der Glaube ein Bestandteil meines Lebens ist. Ich bin zwar kein großer Kirchgänger - aber trotzdem ist Gott für mich wichtig - und genau das möchte ich auch an meine Kinder weitergeben. Steffi


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Hallo, viele Eltern erziehen ihre Kinder unreligiös und sagen, ihre Kinder dürften eines Tages selbst entscheiden, was sie möchten. Klingt gut, funktioniert aber nicht gut. Was dabei außer acht bleibt: Kinder sind bereits als Kinder (und nicht erst "später") von Natur aus religiös, es ist Teil ihrer Psyche. Fast alle Kinder beten zumindest heimlich gelegentlich. Findet Religion zu Hause nicht statt, basteln sich Kinder heimlich ein eigenes Gottesbild, über das sie jedoch nicht sprechen. Weil sie fühlen, dass dies zu Hause nicht üblich ist. Dieses eigene Gottesbild ist oft obskur und nicht gerade liebevoll. Man kann die religiös veranlagte Kinderseele daher vielleicht berücksichtigen, ohne deshalb das Kind gleich christlich zu erziehen, wenn man selbst nicht christlich ist. Indem man zum Beispiel nicht sagt: "Also wir glauben nicht an Gott, hindern Dich aber nicht daran, Dich später selbst zu entscheiden". Sondern vielleicht: "Wir wissen nicht, ob es Gott gibt oder wie er ist. Was meinst Du denn, wie er sein könnte?" Dann erfährt man etwas über die Vorstellung des Kindes und kann sie eventuell sanft steuern, vielleicht so: "Ja, das wäre schön, wenn er alle Menschen lieb hätte, Du hast Recht, vielleicht ist das so." Mögliche negative Vorstellungen des Kindes von einem strengen Gott, der alles sieht, vieles missbilligt und manchmal auch straft usw. kann man dann gerade rücken: "Ich glaube nicht, dass er so ist, wenn es ihn gibt." Ich finde es wichtig, immer wieder und in jedem Alter des Kindes über Gott zu sprechen und dem Kind auch nicht gleich aufzudrücken, dass man selbst nicht an ihn glaubt. Denn dann ist das Kind mit seinem natürlichen Kinderglauben ganz allein. Ich würde die Frage weit und offen lassen und dem Kind Raum geben, seine religiösen Vorstellungen und Gedanken immer mal wieder zu äußern, zu überdenken und zu reflektieren. Wir haben unsere Kinder taufen lassen, einfach weil es ihnen einen Weg eröffnet. Ob sie ihm folgen wollen und werden, wird sich zeigen. Unserer älteren Tochter (wurde erst mit drei Jahren getauft) hat der Gedanke, dass Gott sie ganz doll liebhat und die Taufe symbolisch zeigen soll, dass sie zu ihm gehört, sehr gefallen. Grüßle, Mimi


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"Kinder sind bereits als Kinder (und nicht erst "später") von Natur aus religiös, es ist Teil ihrer Psyche." ==>Wer sagt das? Versteh mich nicht falsch, ich will das nicht abtun, ich möchte nur erfahren, wo man das ggf. mal nachlesen kann. Ich persönlich habe noch nie gebetet und habe auch kein Gottesbild. Und ich kann mich nicht erinnern, dass das als Kind anders war. Viele Grüße Petra


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Hallo, ich habe Jessica auch nicht taufen lassen, da ich selbst nicht an Gott glaube. Zum Glueck gibts da keine familiaeren Probleme, da beide Zweige aus "Unglaeubigen" bestehen :-) Wenn sie mochte, kann sie sich natuerlich spaeter taufen lassen bzw. die Religion ausueben, die ihr beliebt. LG Berit


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Huhuu wenn meine Tochter beten möchte und in die Kirche gehen will, werde ich natürlich mitgehen, um ihr das ganze Bremborium (so nenn ich das halt) näher zu bringen, ich werde sie nicht belächeln sondern das ernst nehmen, wie vieles andere in ihrem leben auch. Es ist ein Teil von ihrer Entwicklung und ICH als mutter muss doch sorge tragen dass sie daraus lernen kann und darf. Wenn sie sich aber für den Buddhismus interessiert darf und wird sie auch mit mir einen Tempel besuchen dürfen und können. Ich will udn werde ihr das ermöglichen. Dass ist für mich die bezeichnung: frei entscheidung. Nicht dass da was missverstanden wird. Will ich mein kind nicht FERNHALTEN sondern einfach dafür sorgen dass sie selber entscheiden darf. glg silvi


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huhu silvi!!!! Also meine Maus ist nicht getauft und ich werde sie auch nicht taufen lassen,obwohl es hier in bayern dann schon schwer für sie ist. Aber ich denke wenn sie in der Schule mal Religioh hat und sie findet es interessant, werde ich sie natürlich unterstützen diesen Glauben zu verfolgen. schöne ostern!!!!! susan und lena


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Hallo, unsere Kinder sind getauft. Ich glaube an eine göttliche Macht, bin aber kein großer Anhänger der Kirche. Für mich war der Glaube und auch die Kinderkirche als Kind enorm wichtig. Ich fühlte mich geborgen und sicher darin. Das wünsche ich mir auch für meine Kinder. Taufe ist dazu nicht wirklich notwendig, da gebe ich Dir recht. Dennoch war es für mich eine Möglichkeit, meine Kinder "offiziell" Gott anzuvertrauen und ihm irgendwe auch zu danken, dass sie gesund bei uns sind. Bin in solchen Dingen etwas sentimental veranlagt *grins*. Dennoch haben auch wir darüber nachgedacht, ob es richtig ist, so über die Kleinen zu "bestimmen". Aber sie haben trotzdem die Möglichkeit, ihre Entscheidung später selbst zu treffen. Nämlich dann, wenn es darum geht, ob sie sich konfirmieren lassen oder nicht. Sie können also im Teenageralter ihre Taufe sozusagen bestätigen oder eben nicht. Da werden wir ihnen nicht dreinreden. Viele Grüße.


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Unsere Tochter ist nicht getauft, sie wird aber katholisch erzogen. Wenn sie später möchte, werden wir sie taufen lassen. Mein Mann war aber gegen eine Taufe im Baby Alter und mir war es egal, so lange ich sie in meinem Glauben erziehen kann. Das hat teilweise meine Familie ein wenig verwirt aber es war halb so schlimm. Regelmässig gehen meine Tochter und ich in die Französisch Krische in Frankfurt, da fühlen wir uns pudel wohl. Dort wird sie auch später taufen lassen können, falls es ihr danach ist.