Mitglied inaktiv
Hallo, mittlereweile bin ich ziemlich verzweifelt. Unsere Tochter 29 Mon.ist eigentlich total lieb und fit. Doch der Papa darf nichts. Weder vorlesen, noch mitsingen, noch Popo abwischen. Kussi bekommt er schon lange nicht mehr. Was sollen wir nur machen? Er ist ein guter Papa aber sie lässt es nicht zu. Wenn ich alleine bin, klappt alles wunderbar.... Geht es euch auch so. Wen kann ich fragen und darüber reden?
Oh ja, das kenne ich nur zu gut. Mein Sohn ist 2 J. 8 M. u. Papa - den mag er fast garnicht in letzter Zeit. WEG heisst es da nur. Fast kommt mir das so vor, wie lass mir die Mama alleine. Gestern z. B. wollte ich noch Büroarbeit fertig machen - eine halbe Std. ging es gut mit Papa draussen spielen - dann hat er nur noch gebrüllt "zu Mama..." bis er ihn zu mir lies.... Nur glaube ich manchmal ist (bei uns zumindest) der Papa "mit schuld" - wenn auch unbewusst. Er ist halt selbstständig u. hat unter der Woche eher wenig Zeit. Wenn er dann mal abends kommt oder am WE - möchte mein Sohn eben nicht. So nach dem Motto - der ist ja sonst auch nie da ..... Wenn wir dann zusammen Urlaub machen braucht mein Sohn erst mal so 1-2 Tage um sich an den Papa zu gewöhnen - schlimm..... Wie ist es bei euch? Ist der Papa häufig da - oder auch durch die Arbeit oder sowas eher selten???? Lt. Dr. Posth wäre es wichtig dass der Vater sich auch Zeit nimmt für das Kind - wegen der "Loslösung".... viele Grüße
hallo, bei uns ist es fast ähnlich. der papa ist halt auch nur am abend und am wochenende da. eine zeitlang "darf" er mit angelika spielen, aber es sollte immer irgendwo die mama in blickweite sein. abends ist es am schlimmsten, da möchte sie sowieso nur die mama. und wenn sie nachts aufwacht richtet der papa auch nichts bei ihr aus, da muss unbedingt die mama herhalten. ich glaube halt, es liegt daran, dass doch wir mütter bei den kindern den ganzen tag zu hause sind, und wir einfach die bezugspersonen sind. wenn die papas daheim wären, wäre es sicher umgekehrt. ich denke auch, dass sich das erst gibt, wenn die kleine etwa älter werden. bis dahin müssen wir da durch. lg, irene
Hallole! So krass habe ich es noch nicht erlebt, aber dass ich ggf. bevorzugt werde schon. Linda ist fast 3 Jahre alt. Ich bin auch die absolute Hauptbezugsperson, da unsere Familien & Freunde auch sehr weit weg wohnen. Wichtige Person ist noch die Tagesmutter. Doch, ein Fall fällt mir ein. Wir wollten am Samstag mit dem Rad in die Stadt und wir haben an beiden Rädern den Adapter für den Kindersitz. Normalerweise nimmt mein Mann Linda, wenn wir zusammen unterwegs sind und ich habe dann noch Platz auf dem Gepäckträger. Und da hat Linda zum 1. Mal auch unerklärlicherweise mit Krokodilstränen protestiert und wollte bei mir drauf. Ich habe sie aber dann bei ihm drauf gesetzt, ruhig auf sie eingesprochen und das Ganze konsequent durchgezogen. Nach rund 10-15 min Fahrt war der ganze Spuk wieder vorbei. Eine konkrete Lösung für Deinen Fall habe ich leider auch nicht. Auf jeden Fall braucht Ihr Geduld und Verständnis. Vielleicht abends 30 min oder am Wochenende einen Nachmittag als "Papazeit" festlegen und dann solltest Du als Mutter auch außer Reichweite sein. Letzte Woche war mein Mann im Ort und hat auch in der Firma gearbeitet. Ich mußte nachmittags noch mal weg. Habe Linda erklärt, dass ich gehe usw. und bin dann auch entsprechend gegangen. Im Hausflur habe ich sei noch heulen gehört - war halt ungewohnt, aber es hat sich gleich wieder (lt. meinem Mann) gegeben und die Wiedersehensfreude war groß. Ein Teil ist bestimmt auch Gewöhnung. Bei uns war es von Anfang an, dass ich immer da war und der Papa (arbeitsmäßig) meist nicht. Allerdings hat er sich in der ersten Zeit sehr, sehr viel mit unserer Tochter beschäftigt (wenn er da war). Er ist von 360 Tagen 200 - 230 auf Montage und somit auch über Wochen hinweg nicht da. Und wenn er da ist, ist irgendwie immer Ausnahmezustand. Ich habe den Papa immer in den Alltag mit einbezogen. In kurzen Sätzen erzählt, wo er ist und was er macht und dann kurz vor der Rückkehr auch auf's Wiedersehen vorbereitet. Anfangs öfter mal ein Foto angeschaut, später möglichst 2-3x die Woche per Telefon "Hallo" sagen lassen und seit bald einem Jahr schicken wir ihm abends ein Luftküßchen. Leider habe ich es trotz festem Vorhaben nie geschafft, eine "Papazeit" einzurichten. Manchmal - in letzter Zeit - gibt er sich meiner Meinung nach auch zu wenig mit ihr ab. Sie spielt und beschäftigt sich allerdings auch sehr gut und relativ lange allein. Wenn die zwei doch mal alleine sind, muß er quasi nicht groß nach ihr schauen ... Ich bin halt auch froh, wenn er da ist und wir sind dann auch viel zusammen. Das sind meist auch höchstens mal 3 Wochen am Stück. Es ist auch alles kaum planbar, weil die Baustellentermine sich ständig verschieben. Blöd ist halt noch, dass meine Freunde alle soweit weg wohnen und ich in dem neuen Ort nur wenige Bekannte habe. So ist es auch schwierig, sich mal zu verabreden. Ich denke, wichtig ist es, dass das Kind auch mit dem Vater Zeit alleine verbringt und mit ihm zurecht kommen muß. Manchmal möchte ich meinem Mann sagen, nicht das Verbot oder besser so handeln ... aber ich lasse es, denn die zwei müssen ja auch miteinander klar kommen. Ist ja auch gut so, wenn er anders handelt und reagiert wie ich. Früher habe ich immer das Zimmer verlassen, wenn er Linda gewickelt und angezogen hat. War gut so. Und obwohl er manchmal weniger geduldig und strenger ist, vergibt sie ihm schneller ... ja, ja. Wünsch' Euch viel Geduld & sprecht mal in Ruhe (ohne Kind) drüber, wie Ihr jeweils alleine Zeit mit ihm verbringen könnt und evtl. Rituale einführen könnt. Vielleicht kann er ihn morgens immer wecken? Grüßle crispi
hat papa genug zeit? viele väter arbeiten ja recht viel, da können sie noch so gute väter sein - da hapert es manchmal mit der loslösung. oftmals ist das ja nicht zu ändern, irgendwie muss ja das geld her. aber vielleicht ist das die erklärung, wenn er sonst einfühlsam, geduldig und liebevoll ist.
Danke für Eure Tipps. Eigentlich hat mich beruhigt, das es anderen auch so geht. Ihr Papa kommt oft früh von der Arbeit, d.h.spätestens 16 Uhr. Das ist wirklich toll - finde ich. Sie leider nicht. Sie sagt auch manchmal, das er wieder auf die Arbeit gehen soll etc.und telefonieren will sie überhaupt nicht mit ihm. Wir verstehen das wirklich nicht, weil er wirklich ein liebevoller Vater ist!? Ich weiß nicht mehr weiter, aber ich werde versuchen, einfach mal jeden Tag eine halbe Stunde spazieren zu gehen etc. Wir bekommen auch bald Nachwuchs und ich hoffe nicht, das das zu schlimm wird für sie, wenn der Papa doch mal mehr macht als ich...
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