Meine 13 Monate alte Tochter möchte einfach nicht in ihrem Kinderbett schlafen. Jedes Mal wenn ich sie hinein lege fängt sie sofort an zu schreien. Ich bleibe daneben sitzen, streichel sie, singe, erzähle,... Sie hört nicht auf zu schreien. Durch die Versuche ist es mittlerweile so schlimm geworden, dass sie jedes Mal anfängt zu schreien und mit den Füßen aufzustampfen, wenn ich sie nur irgendwo auf den Rücken lege. Auch auf dem Wickeltisch. Ich bin mit meinem Latein am Ende :( ich muss immer mit ihr zusammen ins Bett gehen, weil wir in unserem Ehebett keine Sicherheit mehr gewährleisten können, dass sie nicht rausfällt... Hat irgendjemand vielleicht noch einen Tipp für mich?
Antwort auf Beitrag von 3Komma1416
Hallo! Das klingt sehr nach dem, was Dr. Busse immer den Müttern rät, was aber längst nicht bei allen Kindern auch gut funktioniert. Hast du mal probiert, dich zu deiner Tochter zu legen, in ihr Bett? Du könntest auch das Ehebett an die Wand schieben, dann könnte das Kind an der Wand sicher schlafen. Übe mit ihr auch das Runterklettern (mit den Beinen voran). Dann kann sie gefahrlos unten ankommen, falls sie mal wach wird und ihr noch schlaft.
Antwort auf Beitrag von Ivdazo
Vielen Dank! Runterklettern schafft sie noch nicht. Das Ehebett stand bis vor ein paar Wochen noch an der Wand, auf der anderen Seite ein Stillkissen. Dann fing sie an sich nach unten zu rollen... Das ist uns jetzt alles zu unsicher.
Antwort auf Beitrag von 3Komma1416
Könnt ihr vielleicht das Kinderbett mit einer Seite offen an eurem Bett befestigen ? Also wie ein Beistellbettchen. Da ich 14 Monate gestillt habe, haben wir erst das kleine Beistellbettchen, dann ein größeres Bettchen an meiner Bettseite befestigt. So lag der Kleine bei mir, aber in seinem Bett. Irgendwann haben wir dann die Seite geschlossen und wenig später das Bett von meinem getrennt. Er schläft zwar noch neben mir, aber eben in seinem Bett. Da bei euch nun schon ein regelrechter Kampf bzw. Angst herrscht, musst du dich jetzt wirklich in Geduld üben. Jetzt hilft nur viel Nähe und ganz viel Streicheleinheiten. Bettsicherheit....vielleicht ein Kinderbettschutz und/oder Stillkissen dazu. Zwingt sie auf alle Fälle nicht in ihrem Bett zu schlafen, den Kampf könnt ihr nicht gewinnen.
Antwort auf Beitrag von SaSi_77
Vielen Dank für den Tipp! Das werden wir auf jeden Fall ausprobieren mit dem offenen Kinderbett direkt neben unserem.
Antwort auf Beitrag von 3Komma1416
Hallo, wir sind das Risiko eingegangen. Habe meine Tochter bis zum Einschlafen begleitet und an die offene Seite ein Stillkissen gelegt. Ja, sie ist zweimal rausgefallen aber dann nicht mehr. Wir waren aber immer in hörweite... Lg
Antwort auf Beitrag von 3Komma1416
Bettgitter ans Elternbett - funktioniert super - keine Gefahr - kein Theater Ich persönlich halte von der Dr.Busse-Methode auch nicht viel, auch wenn ich seinen Rat sonst sehr schätze.
Antwort auf Beitrag von 3Komma1416
Wir hatten zu der Zeit eine Matratze vor unserem Ehebett liegen (hatten eine übrig, da eh keiner im Kinderbett schlief
), da Töchterchen am offenen Rand schlief (die Mitte war bereits besetzt ^^). Das verhinderte zwar keinen Sturz, dämmte aber das Verletzungsrisiko erheblich ein, da sie weich landete. :-)
Wirklich aus dem Bett geplumpst ist meine Tochter übrigens super selten, vielleicht alle 4 - 6 Wochen einmal, um den zweiten Geburtstag brauchten wir die Matratze nicht mehr :-)
Wir haben damals auch ein Bettgitter für das Elternbett gekauft. Im Alter deiner Tochter würde ich dennoch übergangsweise eine Matratze davor legen. Hier wurde sich nämlich eine zeitlang gerne an dem Bettgitter hochgezogen und ein Köpper übers Bettgitter ist wahrscheinlich noch blöder ![]()
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