creatureoflight_11
Hallo, ich bin 27 und will ein Kind kriegen. Aktuell geht das sowieso nicht, weil ich länger am Fuß erkrankt bin und jetzt meinen Beruf wechseln muss, d.h neue Ausbildung. Mein nächstes Problem ist dass ich an Migräne seit vielen Jahren leide, ca. 8x pro Monat. Ich habe aber unerfüllten Kinderwunsch. Ich mache mir aber Sorgen, dass es mir mit einem Baby und der Migräne zu viel werden könnte-Schlafmangel, Stress, Sorge um das Kind usw. Allerdings (sollte ich aus Versehen trotz NFP und Kondomen, Sicherheit liegt bei ca. 95 Prozent) schwanger werden, möchte ich nicht abtreiben. Kann mir jemand, der schon Kinder hat, sagen wie stressig das wirklich ist? Ich stecke in einer sehr schwierigen Lage: einerseits könnte ich es bereuen ein Kind zu kriegen, andererseits ist der unerfüllte Kinderwunsch für mich sehr schmerzhaft und davon kriege ich langfristig Depressionen. Keine Sorge, ich plane nicht absehbar schwanger zu werden und verhüte weiterhin. Unterstützung ist in der Form von meinem Mann da, der müsste sich aber irgendwann wieder auf die Arbeit begeben. Sonst ist noch meine Mutter da, die für mehrere Monate rüberkommen könnte und aushelfen könnte mit dem Kind sowie eventuelle Krippen in unserer Nähe, da in unserer Stadt die Versorgung sehr gut ausgebaut ist. Finanziell wäre das Ganze eigentlich kein Problem. Ich habe aber trotzdem Sorge mit dem Baby so überfordert zu sein, dass ich es in eine Kurzzeitpflege geben muss, usw. Was tut man in so einer Situation?
Ich finde alles etwas chaotisch. Ich finde Deine Spekulationen „was wäre, wenn...“ nutzlos. Wenn Du Angst hast, die Verhütung könnte nicht ausreichen, dann wähle doch ein sicheres Verhütungsmittel, z. B. die Hormonspirale (wirkt sich nicht auf Migräne aus, sondern wirkt nur am Gebärmutterhals). Sprich darüber mit Deinem Gynäkologen. Wenn Du aber ein Kind möchtest, dann sind weder Fußprobleme noch Migräne ein Hinderungsgrund. Sehr viele Menschen haben irgendwelche Krankheiten und bekommen trotzdem Kinder. Wer ist schon völlig gesund? Fast jeder hat doch irgendetwas Chronisches. Lass Dich von Deinem Hausarzt beraten, welche Migräne-Mittel in der Schwangerschaft erlaubt sind. Sobald das Kind da ist, kannst Du ja außerdem Migränemittel der neuesten Generation nehmen, z. B. Maxalt. Das bremst den Anfall schon aus, wenn er gerade erst anfängt. Man kann sich dann trotz Migräne auch ums Kind kümmern. LG
Triptane nehme ich schon 3-4 pro Monat, möchte die aber nicht zu oft einnehmen da es doch den Medikamentenkopfschmerz fordert. Außerdem könnte ich zB wegen der Migräne nicht stillen, weil ich nicht möchte dass das Baby eine Ladung Medikamente durch mich abkriegt, welche es nicht braucht. Wäre meine Migräne weniger, wäre es alles mit einem Baby schon OK, da ich aber vor allem seit neuestem auf fast jeden Stress mit Kopfschmerzen reagiere (allein in diesem Monat 5x, und wir haben erst den 12.) muss das dringend besser werden!
Ich litt Jahre unter Migräne. Seit der Schwangerschaft und der Geburt, hatte ich nie wieder welche. Mal Kopfweh, ja, aber nicht mehr diesen lähmenden Schmerz, über Tage. Bzgl Stress: natürlich gibt es stressige Phasen mit Baby/ Kind. Aber weiß man das nicht vorher? Und ist es das eigene Kind, hält man schon einiges aus, was man vorher nicht gedacht hätte und die schönen Momente überwiegen immer!
Allein schon diese Überschrift.... Du bist einfach noch nicht soweit Mutter zu werden. Ein Kind ist nie eine Belastung, stressig oder etwas wo vor man Angst haben sollte. Ist dies der Gedanke bist du einfach noch nicht soweit eine "Mutter" zu werden. Also bitte verhüte doppelt und dreifach. Das soll überhaupt kein Angriff sein. Aber die Frage hört sich einfach so unreif an. Irgendwann kommt auch bestimmt bei dir dieser Moment wo du dir sicher bist jetzt will ich Mutter werden und gebe mein bestes dafür. Ein Kind ist immer das eigen Fleisch und Blut, das Spiegelbild, die Zukunft und die wahrhaftige Liebe die so bedingungslos ist das man sofort sein eigenes Leben dafür geben würde. Wenn du irgendwann so denkst dann kannst du einem Kind das Leben schenken... und nicht wenn du fremde Fragen möchtest wie stressig ein Kind denn nun sei. Mach dir mal Gedanken darüber!
Erstmal danke an alle, die sich gemeldet haben. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, bin aber zum Schluss gekommen, dass ich nicht mit diesem Beitrag von dir einverstanden bin. Und zwar können Kinder nicht zu 100% der Zeit nicht belastend, stressig etc sein. Ich denke man sollte sich nichts vormachen: Kinder werden krank, sie schreien, sie machen volle Windeln usw...vor allem ein Neugeborenes muss bis zu 10x pro Tag gestillt werden. Ich denke nicht dass alle Eltern der Welt 100% der Zeit mit ihren Kindern total zufrieden sind. Es ist und bleibt sehr anstrengend. Es gibt auch Mütter, die es bereuen ihre Kinder bekommen zu haben. Ich finde es auch legitim, Fremde damach zu fragen, da ich in meinem eigenen Freundeskreis eher wenig Eltern kenne und wenn ja, sind das eher Freunde von meinem Partner. Meine eigene Mutter hat ihre Kinder ja wie gesagt vor Ewigkeiten bekommen und erinnert sich nur an das Gute-sie neigt aber nicht so zu Migräne. Wäre meine Migräne deutlich besser, würde es mir alles nicht so viel ausmachen, denke ich mal, aber da ich oft auf Stress mit starken Kopfschmerzen reagiere sind das definitiv keine tollen Voraussetzungen für Kinder. Ich denke mal liebt sein Kind sehr, aber meiner Meinung nach ist es alles nicht so rosarot. Deswegen versuche ich mir hier mal ein paar Erfahrungsberichte dazu anhören wie es wirklich ist.
Also wieso fragst du sowas wenn du doch genau weißt das dir Kinder gerade so garnicht passen? Was willst du denn von Müttern hören? Oh nein mein Kind stresst mich total bitte bekomm kein Kind? Keiner redet hier von rosaroten Tagen und das man nur am schmusen sei mit dem Baby aber ließ dir doch mal deinen verfassten Text erstmal nochmal gründlich durch? Niemand der bereit ist ein Baby in Die Welt zu setzen fragt solche Sachen ist dir das nicht selber Antwort genug? Mach mal erstmal deine Ausbildung jetzt sag ich dir was noch dazu kommt: Kinder ernährt man nicht nur von Luft und Liebe! Wenn du nicht mit ein wenig Kontra umgehen kannst dann stell auch nicht solche Fragen in einem Kinderwunschforum ...
Ach du meine Güte... jetzt hab ich mir deinen Text nochmal ganz durchgelesen... Kurzzeitpflege? Nicht dein Ernst oder? Also wenn du hier Fremde fragen möchtest... meiner Meinung nach lass es bitte...
Ich habe noch andere finanzielle Möglichkeiten außer der Ausbildung (die ziemlich weitreichend sind, mehr möchte ich nicht dazu sagen.)
und außerdem-das mit der Kurzzeitpflege war ja nur als Beispiel aufgeführt, wieso ich mir das erst Recht überlegen muss. Ich würde nie das (theoretische) Kind dahingeben, außer ich bin monatelang im KH oder irgendwelche Extremsituationen....
und was heißt schon ein wenig Kontra? Zum Leben gehört es nun mal mit anderen auch diskutieren zu können und das mache ich ja
Ich glaube viele sehen meinen Titel als direkten Angriff auf sie und verstehen mein Anliegen nicht.
Als erstes stellt sich mir die Frage, was Du unter Stress verstehst. Es gibt ja auch positiven Stress. Wenn man schon jede Menge Menschen mit ins Boot holt, wie den Mann, der irgendwann ja wieder arbeiten muss und die Mutter die ja ein paar Monate mithelfen kann und dann gibt es ja noch Kinderkrippen... Das liest sich nicht besonders toll! Kinder sollte man am Besten bekommen weil man sie wirklich haben möchte. Und sich auch kümmern möchte. Man sucht sich nicht Menschen aus die sich dann bitte kümmern. In meinen Augen bist Du noch weit davon entfernt einen wirklichen Kinderwunsch zu haben. Kinder sind nichts was man dann auf seiner gedanklichen To Do Liste abhaken kann und sich dann anderen Projekten widmet. Kinder sind ein Geschenk! Und sie bringen viel mehr mit als Stress. Bedingungslose Liebe zum Beispiel und die schönsten Momente im Leben. Und die Kinder reflektieren einen selber sehr gut, Mama entspannt, Kinder auch eher entspannt. Denk noch mal gut darüber nach. Migräne ist nicht an sich kein Grund sich gegen ein Baby zu entscheiden und Dein Fußleiden auch nicht. Aber mach mal erst Deine neue Ausbildung. Vielleicht bist Du dann gefestigter. Alles Gute
Ich denke man sollte sich gerade um Betreuung schon vorher Gedanken machen. Meine Mutter war 4 Monaten mit meinem Bruder damals völlig alleine, da weder mein Vater oder meine Oma ihr Hilfe angeboten haben. So saß sie jede Nacht stundenlang auf einem Stuhl und hielt meinen Bruder schlafend, weil er sonst geschrien hat. Ganz ehrlich: ich würde bei so etwas durchdrehen! Das hat nichts mit irgendeiner To Do Liste zu tun, sondern mit mal mehr als 2 Stunden am Stück schlafen oder andere lebensnotwendige Dinge so wie einkaufen, Haushalt usw. Es ist ja nicht so dass ich laufend irgendwelchen Hobbies nachgehe, sobald das Baby da ist.Es kann ja z.B. auch sein dass man ein Schreikind kriegt, dann braucht man erst recht Hilfe um kurz durchzuatmen. Das macht einen aber nicht zu einer schlechten Mutter, sondern zu jemandem der sich Gedanken macht wie man sich am besten um sein Kind kümmert. Und falls man Hilfe bracht, dann muss man sich das eingestehen und dazuholen. Der eine kommt mit 4 Stunden Schlaf super zurecht, ich gehöre aber nicht dazu. Wie gesagt: das sind alles erstmal nur Gedanken, hoffentlich bin ich nicht schwanger (habe in fast jedem Zyklus Sorge davor). Eine Abtreibung kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Ich lasse es einfach auf mich zukommen (natürllich trotz Verhütung.) Gerade weil ich mir realistische Berichte erhofft habe, habe ich hier nachgefragt, muss aber auch sagen dass hier viele eher zu der Sorte 'Mein Kind ist das Allerschönste was mir je passiert ist und die schlechten Seiten blende ich einfach aus' gehören.
Man wächst mit seinen Aufgaben. Viel mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.
Auch ich brauche normalerweise mehr Schlaf, aber immer wenn ein Baby da war (2 Mal) haben auch mal 2 Stunden gereicht (nicht zusammenhängend).
Ich hatte auch viele Ängste und Sorgen und war dazu auch noch sehr jung beim ersten Mal (21) aber eines hab ich gelernt. Die ganzen Fähigkeiten und die Geduld und die Nerven werden dir zusammen mit dem Baby nach der Geburt in die Arme gelegt.
Natürlich sind Kinder mal nervig und es ist niemals immer alles rosarot aber das weiß man vorher und das steht man auch durch. Auch ich hatte nicht viel Hilfe.
Letztendlich würde ich dir auch raten, dich erstmal um deine berufliche Laufbahn zu kümmern und den kinderwunsch nach hinten zu verlagern, denn dein Text klingt schon noch sehr egoistisch und unreif. ![]()
Muss ehrlich sagen, dass ich es schon mies finde, mir zu sagen es klingt egoistisch und unreif. Was ist daran bitte egoistisch, sich Gedanken um das Wohl seines theoretischen Kindes zu machen? Besser so als ohne Ausbildung und chronisch krank schwanger. Denke ich bin aber eh nicht im passenden Forum unterwegs.
Du weisst schon das dieses Forum hier Kinderwunsch heisst oder? Sicher haben Kinder auch Nachteile und mein erstes war ein Schreikind und ich hatte null Hilfe. Aber auch das schafft man. Was möchtest Du denn hören? Du bist doch selber so negativ eingestellt und möchtest anscheinend eine Bestätigung dafür haben das Kinder voll stressig sind und das man so viel Hilfe braucht und am besten das Kind schon mit zwei Monaten Vollzeit betreuen lässt. Ich verstehe Dein Ansinnen einfach nicht. Keiner kann Dir sagen was Du für ein Baby bekommst. Alle Pläne die Du jetzt machst können bei der Geburt schon nicht mehr passen. Vielleicht bekommst Du eines das nur schläft und super pflegeleicht ist. Aber vielleicht auch eines das viel schreit. Vielleicht ist es auch krank. Oder es passiert etwas während der Geburt. Natürlich sind Kinder anstrengend manchmal, aber man vergisst einfach viel, fängt schon bei der Geburt an. Es tut höllisch weh aber der Moment wenn das Baby da ist ist so magisch, das man es noch mal in Kauf nimmt. Also viele. Tut mir leid, aber ich finde nicht das Du wirklich Mutter werden möchtest.
Ich finde, das sind ganz schön harte Worte. ICH konnte mir, solange ich keine Kinder hatte, nicht wirklich vorstellen, wie es mit Kind ist (und dabei habe ich deutlich jüngere Geschwister, also mir ist das Leben mit Kindern nicht per se fremd, aber das Mamasein ist schon noch etwas anderes), und habe mich auch öfters gefragt, ob Kinderkriegen wirklich etwas für mich ist, bei mir nicht krankheitsbedingt, sondern weil ich beruflich stark eingespannt war/bin und mein Mann nie besonders kinderbegeistert war (dafür ist er nun umso stolzerer Papa) und ich Sorge hatte, dass unsere Beziehung Schaden nehmen könnte, wenn wir uns Nachwuchs zulegen würden. Dem bloß zu entgegnen, dass Kinder wunderbare Wesen sind, die gerne anstrengend sein dürfen, und man auch die anstrengenden Anteile gefälligst gut finden müsse, und jedem, der das in Zweifel zieht, die Fähigkeit/Reife zum Elternwerden abzusprechen, ist unfair. Kinderwunsch ist, meine ich, einfach ein Gefühl. Dem der Verstand durchaus das eine oder andere "Aber" entgegensetzen darf, ohne dass die versammelte Mamawelt kollektiv aufschreit und einen als nicht "kindgeeignet" abstempeln darf. Wer schon ohne Kinder ein ausgefülltes Leben hat oder krankheitsbedingte Einschränkungen hat, darf sich, finde ich, durchaus fragen, wie da ein Kind dazupassen soll. Und da spielt natürlich eine Rolle, wieviel "Aufwand" so ein Kind mit sich bringen würde. Nur kann man das, die Aussage ist richtig, gar nicht pauschal sagen.
Also die ersten 6 Monate sind auf jeden Fall stressig. Ich musste bei meinen beiden in der Nacht ca. alle zwei bis drei Stunden aufstehen. Wenn sie einmal sechs monate sind, kannst du aber beginnen Brei oder ähnliches zuzufüttern. Dann haben sie in der Nacht weniger Hunger und schlafen früher oder später durch. Ich hatte bei beiden Kindern das Glück, dass sie ab dem achten monat durchgeschlafen haben. Wenn du aber auf die Unterstützung deiner mutter und deines Mannes zählen kannst, verteilt sich dein Stress auf mehrere Schultern. Kinder sind etwas Wunderbares und ich möchte meine beiden nicht missen, aber du musst dir im Klaren sein, dass Kinder auch eine große Verantwortung bedeuten, die man mit anderen Teilen, aber nicht abgeben kann. Sorgen wirst du dir um deine Kinder immer machen, egal wie alt sie sind. Aber gemeinsam lassen sich die meisten Probleme lösen und die Sorgen vergehen wieder. Und im gegenzug bekommst du von deinen Kindern irrsinnig viel zurück. Wenn sie laut "Mama" schreien und auf dich zugelaufen kommen, damit die sie vor einer Spinne oder ähnlichen Gefahren rettest, geht dein herz sicherlich auf. Wichtig ist es, dass du dir sicher bist, bevor du versuchst schwanger zu werden und mit allen Personen redest, die dich später unterstützen können. Hilfe zu holen spricht für Stärke. Wenn es ungeplant passiert. ist es natürlich etwas anderes. Da geht es nicht mehr um das ob, Viel Glück
Also ehrlich? Es gibt immer Phasen da ist das Mamasein sehr stressig und auch mal nervig.. Das gibt es nicht das es nie so ist. Da ich einen 17 jährigen Sohn habe u eine 1 Jährige Tochter habe ich bis Pubertät ja schon alles durch. Ich bin auch chronisch Krank, leide unter schwerer Neurophatie, Nervenschmerzen ABER es kommt ja darauf an was DU für eine Persönlichkeit bist u wie du damit umgehst. Deswegen kann man das ja gar nicht so pauschal sagen. Ich habe täglich Schmerzen u das seit 25 Jahren, mir merkt man es mir kaum an, ich jammere nicht ect. Aber wenn ich besonders schlimme Schübe habe dann geht halt alles etwas langsamer. Aber es geht. Es ist wirklich unmöglich dir eine allgemeine Antwort zu geben. Jedes Kind ist anders, jede Mutter ist anders
Meine Güte, was seid ihr mal wieder streng und schwarz/weiß unterwegs... Ich habe eine Kollegin die zwei Kinder hat, die sie liebt. Sie sagte zu mir, hätte sie vorher gewusst, wie anstrengend Kinder sind und was das alles bedeutet hätte sie darauf verzichtet. Sie würde ihre Kinder um nix in der Welt hergeben aber hätte sie in ihrem Leben zu anderen Zeitpunkten andere Entscheidungen getroffen, wäre es ihr leichter gegangen (so sagt sie). Klingt hart? Ja vielleicht, ich denke aber sie ist einfach nur ehrlich. Und gewiss nicht der einzige Mensch, der so denkt. Ja Kinder sind anstrengend. Ich finde sogar sehr. Mein Leben wäre ohne meinen beiden Jungs deutlich leichter. ABER: Kinder geben einem noch was ganz anderes. Sie sind ein Teil von dir, sie gehören zu dir. Es ist ein Gefühl was sich nur schwer beschreiben lässt und was man erleben muss. Sie bringen dich dazu, deine Prioritäten vollkommen zu verschieben. Dich hinten anzustellen ist kein abstrakter Gedanke wie bei dir sondern man macht es automatisch, nicht immer gerne, aber man macht es weil es auch nicht anders geht. Mutter sein ist kein Beruf oder keine Aufgabe die man annimmt und dann wieder abgibt. Es wird ein Teil von dir der bleibt. Mit allen Vor-und Nachteilen ist dein Leben nicht mehr das gleiche. Überlege es dir gut ob du dies möchtest. Deine Gedanken und Überlegungen machen aber vorab wenig Sinn, denn hinterher ist alles anders als du es dir jetzt vorstellst. Einfach weil du zwar kognitiv planen kannst, aber die dazugehörigen Emotionen kannst du weder jetzt vorab berechnen noch planen noch erahnen. Du wirst dann eine andere Perspektive haben, andere Kraft und eine andere Bereitschaft. Man geht als Eltern über sämtliche eigene Grenzen, sei es Schlaf, Kraft, Zeit etc. Manchmal sehr gerne, manchmal weil man muss. Manchmal ist Eltern sein das schönste auf der Welt, manchmal engt es auch sehr ein. Wie es für dich sein wird, kann dir keiner sagen. Du kannst es vorab aber auch nicht erahnen.