Elternforum Erster Kinderwunsch

@verena017 (wg. Schilddrüse)

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Hallo Verena, bei mir wurde Hashi im Sommer 2001 festgestellt. Eigentlich nur durch Zufall. Ich hatte mal wieder Blasenentzündung und die aber so heftig, dass ich am Wochenende zum Notdienst fahren musste. Da sich die Entzündung irgendwie nicht beruhigen wollte, hat mein Arzt ein Blutbild von mir machen lassen. Tja, und durch dieses Blutbild hat er dann festgestellt, dass ich in höchsten Maßen an einer Unterfunktion leide und es doch ein Wunder wäre, dass ich so noch vor ihm sitze! Die Diagnose hat mich dann echt umgehauen, da ich davor nie daran gedacht habe, dass ich eine "Krankheit" habe. Ich hatte zwar ständig Verdauungsprobleme und brüchige Fingernägel, war immer müde und auch depressiv! Aber wer kennt diese "Wehwechen" nicht, oder? Ich habe jedenfalls nie besonders auf diese Zeichen gehört! Jetzt im Nachhinein denke ich mir auch, dass ich es schon früher hätte merken können, dass bei mir was nicht stimmt. Nach endlosen Untersuchungen, Medikamenten, Ärztewechsel usw. hat bei mir das "Einstellen" ziemlich lange gedauert. Ich habe ca. 1 Jahr gebraucht, bis ich mich richtig wohl gefühlt habe. Mittlerweile geht es mir gut und ich gehe nur noch ca. alle 8-12 Wochen zur Kontrolle. Anfangs war ich ja alle 3 Wochen, da meine Werte so geschwankt haben! Zur Zeit nehme ich Euthyrox 125 und bin bei einer Internistin, die sich besonders mit der Schilddrüse auseinandersetzt, in Behandlung! Man kann da wirklich so viel falsch machen und viele Ärzte kennen sich auch nicht wirklich damit aus! Ich kann jedem nur empfehlen, der davon betroffen ist, sich auch soviel es geht selbst zu informieren. Es gibt eine sehr gute Internetseite (darf ich hier nicht nennen, oder?) und auch sehr gute Bücher! Ich weiss schon seit längerem von meiner Ärztin, dass man eben nur bei einem bestimmten TSH-Wert schwanger werden kann. "Schwanger werden" ist bei mir aber erst seit kurzem ein Thema, deshalb muss ich auch noch "exakt" eingestellt werden! Habe für nächste Woche einen Besuch geplant, davon kann ich Dir gerne nochmal berichten. Mein letzter Wert im November war 0,2. Wieviel ist denn von Deiner Schilddrüse noch übrig? Von meiner ist mittlerweile nichts mehr zu sehen beim Ultraschall. Irgendwie komisch, oder? Würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen. Ich kenne nämlich bisher nur eine weiter Person, die auch Hashi hat! Liebe Grüße & viel Glück, dass es bald klappt! Sylvia


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Halo Sylvia, ich hab mich auf der Seite www.hashimotothyreoiditis.de über Hashi schlau gemacht. Mein erster Arzt (Hausarzt) hat die Unterfunktion im februar 03 durch Zufall endeckt. Ich war dort weil ich innerhalb von 2 Wochen 3 mal Herpes hatte. Er wollte abklären, ob ich evtl. Diabetes habe. Die Werte waren aber alle ok, bis auf den TSH-Wert. Er hat mich dann zum Radiologen geschickt, der nochmal nen Blutbild und Ultraschall gemacht hat. Der Radiologe hat meinem Hausarzt einen Brief geschrieben in dem alles ganz genau drin stand (Antikörper und die anderen Blutergebnisse) und das er eien Behandlung mit L-Thyroxin 75 empfiehlt + Kontrollen alle 4-6 Wochen. Mein Hausarzt hat mir L-Thyroxin 50 verschrieben und ich sollte nach 3 Monaten wieder kommen. Er meinte es wäre ne Entzündung und nach nem Jahr wieder vorbei. Mir ging es aber nicht besser. Und der Arzt hat mir bei der Kontrolle nahc 3 Monaten nichts gesagt. Über eine Frau die ich im Internet kennen gelernt habe (hatte mal wieder ne Depriphase) habe ich dann die Hashi-Seite endeckt. Und als ich da so die Symptome und so las - ich konnte nur Nicken. Das alls traf absolut auf mich zu. Ich hab so gut wie jedes Symptom von Hashi: - Müdigkeit, allgemeine körperliche Erschöpfung - Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche - Depressive Stimmung, Depression, Angst- und Panikattacken - trockene, struppige, stumpfe, und glanzlose Haare - Haarausfall - teigige trockene Haut, (Myxödem) - Verstopfung - leichtes Frieren - Gewichtszunahme - Zyklusstörung, unerfüllter Kinderwunsch - Abnahme des sexuellen Verlangens - apathischer Gesichtsausdruck - Wesensveränderungen Ich war so platt und hatte so ne Wut auf meinen Hausarzt:-( Ich habe dann selbst einen Termin beim Endokrinologen ausgemacht. Und der hat dann definitiv Hashimoto diagnostiziert. Er meinte die Blutwerte wären eindeutig. Ich bin nun alle 2-6 Wochen dort. je nach dem wie meine Blutergebnisse waren. Ultraschall wurde bei mir nur beim Radiologen gemacht, da war sie aber noch ok. Meine Blutergebnisse, bzw. alle Befunde auch von meinem früheren Hausarzt habe ich in Kopie. So hab ich auch selbst die Kontrolle und kann sie ggf. an meine Frauenärztin wieter geben, bzw. ihr zeigen. Du hats absolut recht, es ist sehr wichtig, dass Hashi-Patienten selbst übder die Krankheit Bescheid wissen. Mein Doc zum Beispiel hat mir eigentlich nur eien Dosis von 112,5 L-Thyroxin verordnet. Ich hab nun selbst auf 125 gesteigert, weil ich mich noch nicht so optimal gefühlt habe. Zur Zeit geht es solala. Ich bin sehr müde und friere mal wieder den ganzen Tag. Allerdings kann das auch am Wetter liegen, bzw. am Streß. In 2 Wochen gehe ich wieder hin, mal sehen was die Blutwerte sagen. Genau wie du habe ich diese "Wehwechen" immer auf etwsa anderes geshcoben. Wenn ich mal wieder gefroren hab, war ich halt ne ganz verfrorene, bzw. empfindliche. Die Gewichtszunahme habe ich auf meine Eßgewohnheiten und den Bürojob geschoben (obwohl ich weniger aß...) Keine Lust auf Sex - > die Pille, deswegen hab ich sie dann auch abgesetzt.... Die Liste kann man beliebig fort setzten Ich fand immer ne Ausrede. Ich muss sagen, ich weiß mittlerweile besser über Hashi Bescheid als manch ein Arzt. Das Thema wird einfach unterschätzt, bzw. die älteren Ärzte wissen oft nicht mal was darüber. Die geben einem "bestenfalls" noch Jod *grussel* Mein Endokrinologe - obwohl ich so mit ihm zufrieden bin (er hört auf das was ich sage, wenn ich es z.b. anders möchte) - hat z.b. gesagt, dass es meistens eine Krankheit ist die "älter" bekommen. So ab frühestens 25. Zum einen habe ich über das Hashi-Forum andere kennen gelernt die das ebenfalls haben und in meinem Alter sind. Die jüngste von der ich gelesen habe (dieEltern haben geschrieben) war 9 Jahre!!!! Und zum anderen bn ich mir sicher, dass ich es schon min. 2 Jahre habe. Denn im Nachhinein sieht man vieles was man damals als "Wehwechen" abgetan hat als ein Symptom. Aber wer geht schon wegen Konzentrationstörungen, Müdigkeit oder leichtes frieren zum Arzt? Hat eigtl. jemand aus deiner Familie auch Probleme mit der SD? Mein Papa hat ne Unterfunktion. Er will aber net zum Doc um sich auf Hashi untersuchen zu lassen:-( Ich nehme aber mal an, dass ich es von ihm habe. Den Hashi, bzw. die Autoimmunerkrankung der SD kann auch erblich bedingt sein. Deswegen ist es auch so wichtig, dass die Baby`s einer Hashi-Kranken die ersten Wochen nahc dre Geburt sehr genau kontrolliert werden. Wenn das Baby 2 Wochen in ner Unterfunktion war kann es nämlich geistige Schäden davon tragen:-0 So, dass war wohl lang genug *gg* Würd mich freuen wieder wsa von dir zu hören. Kannst mir auch mailen: starnight2002@web.de lg Verena