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Temperaturmethode ... noch ein paar Fragen

Temperaturmethode ... noch ein paar Fragen

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Huhu Mädels, Ich will ja unbedingt ab dem nächsten Zyklus die Temperaturmethode ausprobieren. Jetzt gibt es nur zwei Sachen bei denen ich noch unschlüssig bin ... 1.) Ich steh nicht jeden Tag um die gleiche Zeit auf. Nat. geht Wecker stellen, ist aber recht .... oede. Bonnie schrieb weiter unten, man muesse nicht auf die Zeit achten? Stimmt das nun? Immerhin will ich mich dann nicht jeden morgen umsonst in aller herrgotts Früh ausm Bett reissen wenn es nicht wirklich nötig ist. ;-) 2.) Ich wollte mir so einen Thermometer fürs Ohr zulegen. Stell ich mir einfacher und praktischer vor, als die restlichen Möglichkeiten. Auch eine Möglichkeit, oder so schlecht wie Achsel? Ich hoffe ihr habt ein paar Antworten für mich. Bald bin ich auch wieder aktiver hier, meine Grippe wird zwar immer besser, aber noch wird mir ganz schummrig wenn ich länger als 10 Minuten vor dem PC sitze. Immerhin gewöhn ich mich grad ans messen ;)) LG Cherry


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hi cherry, entscheidend ist die aufwachtemperatur, also deine temperatur bevor du den "tag begonnen hast". am besten du misst noch im bett. da kommt es, glaub ich auf ein zwei stunden nicht so an. ohrtermometer sind sch**** ...*g* die achsel auch nicht viel besser. das sicherste ergebnis bekommt du wenn du rektal (popo) oder vaginal misst. lg anne


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Hallo Cherry! Also ich mess mit einem digitalen Thermometer im Mund, und nicht immer um die selbe Zeit. Zwar nicht erst um zehn am Wochenende, aber so gegen sieben, obwohl ich sonst meist schon um halb sechs messe, und meine Kurve verändert sich dadurch nicht. Nur die Tage an denen ich nachts öfter wach war lassen sich anhand der Kurve genau nachvollziehen. Aber solange du Grippe hast brauchst du das messen gar nicht beginnen, das ist ja wohl klar, oder? Gruß TINE


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hallöchen, also ich habe immer versucht mir den wecker zustellen, hat aber nicht immer geklappt. allerdings empfehle ich dir nicht das ohrthermometer, das ist zu ungenau. ich hab immer eins mit quecksilber genommen und fünf minuten unter die zunge gelegt, einfach den wecker ein zweites mal klingeln lassen. du solltest nur nicht, wie ich, dabei einschlafen. das ist mir ab und zu mal passiert und das kann bei diesem thermometer doch mal sehr unangenehm werden. ich wünsch dir viel glück und gute besserung. lg nikki


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ich habe dazu eine ganz ausführliche Erklärung geschrieben, die kann man ganz einfach finden wenn man den Begriff Temperatur im Feld SUCHEN eingibt. Dann müssen die Frauen nicht immer das selbe wiederholen ;-) Hier der Text: Oft lese ich hier Fragen nach dieser Methode den Zyklus zu bestimmen. Aus diesem Grund möchte ich gerne ein Posting schreiben, welches diese Methode erklären soll, und was man immer wieder hochkopieren kann bei entsprechenden Fragen. Ich stütze mich hier bei auf ein Buch zum Thema "natürliche Famlienplanung". Dreh - u. Angelpunkt der T methode ist der "Eisprung" (Ovulation). Die T Methode basiert auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen von den natürlichen, hormonbedingten Temperaturschwankungen während des Menstruationszyklus. Auch bei verkürzten oder verlängerten Zylkusintervallen gelingt es mit Hilfe der Morgentempeartur (Baslatemperatur) den Termin des Eisprungs mit einer Genauigkeit von +- 1 bis 2 Tagen zu bestimmen. Während direkt vor dem Eisprung häufig ein Absinken der Körpertemperatur um ca. 0,1 Grad zu beobachten ist, steigt die Aufwachtemperatur 1 bis 2 Tage nach dem Eisprung auf 0,2 bis 0,5 Grad an. Diese Zeitspanne, in der ein Eisprung erfolgt, ist durch Messen der feinen Temperaturschwankungen während eines Zylus sicher zu ermitteln. Die erhöhte Bsaltemperatur bleibt bis zur nächsten Regelblutung auf etwa gleichem Niveau und sinkt dann wieder ab. Ein immer wiederkehrender Vorgang, der mit einer Endloskette zu vergleichen ist, in der der erste Tag einer Regel asl Schnittstelle, da äußerlich erkennbar, festgelegt ist. Wenn eine Frau ihren individuellen biologischen "code" mit Hilfe des Thermometers gefunden hat, wenn sie den Ovulatinostermin im Zylkus ermittelt hat, braucht sie ihre Fruchtbarkeit nurn och mittels Messung zu kontrollieren und ihre sexuellen Aktivitäten danach einzurichten. Normalerweise springt immer nur ein einziges Ei, das pro Zyklus aus einem Eierstock entsteht. Die Eierstöcke sind in ausgewacsenem Zustand nach der Pubertät nur etwa 3 Zentimeter lang und bis zu 14 Gramm schwer. Das Ei selbst - übrigens die größte Zelle im menschlichen Körper - ist mit einem Durchmesser von weniger als einfünftel Millimeter etwa so groß wie eine Nadelspitze und kann mit bloßem Auge gerade noch gesehen werden. Umhüllt ist das Ei von einer einfachen Zellage - follikel genannt, was im Lateinischen soviel wie "kleine Tasche" bedeutet. Vom Follikel umhüllt, genährt und geschtützt, ruht das Ei und wartet auf einen Impuls, der es zum Wachstum anregt. Dieser Impuls wird durch eine hormongesteuerte Flüssiktseinlagerung in den follikel gegeben. Nun beginnt ein regelrechtes Wettwachsen. Währenddessen das jeweilige Ei in der Innenwand des umhüllenden Follikels eingelagert ist, wird es von der Flüssigkeit gewissermaßen an die Wand gedrückt. Derjenige Follikel, der es während des nun einsetztenden enormen Wachstumsprozesses bis zur sprungreifen Größe schafft, erreicht einen Durchmesser von um die 20 Millimeter. Ein Ultraschallbild zeigt zu diesem Zeitpunkt eine deutlich sichtbare kleine Ausbuchtung an der oberfläche des betreffenden Eierstocks. Die ganze T Methode hängt mit körpereigenen Hormonproduktion zusammen, die sich im Rahmen eines biochemischen Informationstransers zwischen Gehirn und Eierstöcken vollzieht. (darum Kurvenblätter immer mimt zum Frauenarzt nehmen, er kann hier bereits Hinweise auf Anomalien gewinnen). Sobald nämlich im Eierstock durch den hormonellen Impuls eine Anzahl von follikeln zu wachsen beginnen, kommt es zur vermehrten Produktion der Östrogene, der wichtigsten weiblichen Sexualhormone. Mit beginnender Follikelreifung werden enorme hormonelle Antriebskräfte ausgelöst. Wenn der Östrogenspiegel im Blut ansteigt, hat dies wiederum Signalwirkung auf verschiedene Schaltstellen im Zwischenhirn, das nun die Steuerung der Hormonproduktion übernimmt. vom Eierstockhormon Östrogen werden pro Tag nur 0,1 bis 0,4 Milligramm produziert, wobei die Ausschüttung Schwankungen unterliegt, die verschiedene Ursachen haben können. Wie immer die Hormonausschüttung im einzelnen reguliert wird, der ansteigende Östrogenspiegel im Blut bewirkt eine Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Aufnahme einer Eizelle, die erweiterte Öffnung des Muttermund und eine vermehrte Schleimproduktion im Halsteil der Gebärmutter (Zervis). Erkennbar am "spinnbaren" Schleim an o. in der Scheide. Spinnbar bedeutetet wenn man die Finger mit Schleim auseinander zieht, ziehen sich spinnfäden. Der Schleim ist klar,wie Eiweiß oder Eiklar. Sobald es zu einer vermehrten und verflüssigten Zervisxschleimproduktion kommt, kann davon ausgegangen werden, daß die Eierstöcke bei einem bestimmten follikelwachstum vermehrt Östrogene gebildet haben und im Prinzip sprungreif sind. Erst jetzt, in ausgereiftem Zustand, kann der Ffollilkelsprung erfolgen, allerdings nur, wenn das Zwischenehirn den hormomnoellen Anstoß (Mediziner sprechen hier vom sogenannten LH-Peak) dazu gibt. Ohne LH Peak kein Eisprung. Das LH HOrmon wird ewta 24 Stunden vor dem Eisprung in steil ansteigender Menge ausgeschüttet. Produktion und Ausschühttung des LH Hormons werden im Zwischenhirn kontrolliert. Im Kopf wird entschieden, ob das reife Ei zum Sprung freigegeben wird oder nicht. Ohne den entscheidenden LH Peak bleibt der Eisprung aus, selbst dann, wenn eine Eizelle optimimal ausgereif ist. (LH-Tests´) Die Sensibilität des hormonellen Auf und Ab wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, daß ein Eisprung häufig dann nicht erfolgt, wenn körperliche, seelische oder umweltbedingte STreßfaktoren gegen eine eSChwangerschaft sprechen. DAraus erklärt sich auch die Tatsache, daß in Kriegszeiten, beim Hochleistungssport, unter Stress und in extrem belastenden Konfliktsituationen die Fruchtbarkeit reduziert ist und sogar die Menstruation mitunter gänzlich ausbleibt. Kommt es aber zum Eisprung dann steigt die Temperatur wie beschrieben nach 1 bis 2 Tagen an und bleibt in dieser Hochlage für etwa 12-16 Tage. Die T Methode gilt auch als "Schwangerschaftstest" wenn man das so sagen darf. Und zwar kann man zu über 99 % davon ausgehen ss zu sein, wenn die Temperatur länger als 18 Tage in HOchlage bleibt. Wie Messe ich??? Grundsätzlich kann zwischen drei verschiedenen Meßstellen gewählt werden, nämlich der Messung im Enddarm, auch rektal genannt, in der Scheide, vaginal genannt, oder im Mund, unter der Zunge am Zungenbändchen, oral genannt. Von Messungen in der Achselhöhle wird abgeraten, weil sie wegen der großen Fehlermöglichkeiten nicht zuverlässig genug sind. Die einmal gegwählte Meßstelle darf innerhalb eines Zylkus nicht gewechselt werden, da geringe Unterschiede durch den unterschiedlichen Grad der Durchblutung möglich sind. Am ersten Tag der Menstruation wird mit den Eintragungen begonnen. Morgens vor dem Aufstehen, möglichst um etwa die gleiche Uhrzeit wird gegemessen. Ein Zeitfenster von drei Stunden ist zum Messenen möglich. Jede Tätigkeit (Essen, Trinken, Aufstehen, Telefononieren, Rauchen etc.) kann die Aufwachtemperatur beeinflussen und sollte unbedingt vermieden werden. Bei nicht ausreichender Schlafpause von min. 5-6 Stunden sollte entweder die Messung ausfallen o. d. gefundene Meßwert besonders makiert werden. Später reicht es dann sogar aus, wenen man die Zeit des Eisprunge einige Zyklen verfolgt hat, nur einen bestimmten Zeitraum zu messen. Das würde dann heissen: die Messerin kann am 5. ZT spätestens am 7-8 Tag vor dem frühest ermessenen T Anstieg aus mind. sechs aufeinanderefolgenden Zyklen mit ihrer Messung beginnen. Etwa 3-4 Tage nach erfolgtem T Anstieg können die Messungen beendet wererden. Für frauen mit relativ stabilem Zylkus ergäben sich daraus dann etwa 10-14 Messtage pro Zyklkus. Wichtig ist auch das Thermometer, Quecksilber Thermometer sollten beispielsweise mind. 4-5 min. im Mund behalten werden. Am besten ist aber man legt sich ein "Frauenthermometer" z. B. Cyclotest zu, die sind viel genauer und zeigen gleich die fruchtbare Zeit an. Und noch was: man sollte nicht gleich in Panik verfallen wenn die T mal für einen Tag runterfällt oder aber hochgeht, es gilt man sollte immer drei Tage messen, und erst dann Schlüsse ziehen. Soviel zum Eisprung und zum richtigen messen, ich hoffe das kam nun auch für Neumesserinnen einfach rüber. Bei Fragen einfach schreiben. Sorry für Tipfehler, meine Tastatur spinnt herum. danke eure flo