Mitglied inaktiv
Hallöchen !!!!!!! Auch wir bleiben seit 5 Jahren Kinderlos! Ich hatte schon sämtliche Blutuntersuchungen, eine Gebärmutterspiegelung und die Eileiter wurden durchgespült. Auch mein Mann war schon beim Urologen(alles ok). Das ganze war vor drei Jahren. Jetzt hat mir mein FA eine Überweisung zur künstlichen geschrieben. Jetzt kommt ein zweites Spermiogramm. Wir wissen nicht sollen wir oder nicht, aber ein Informationsgespräch kann sicher nicht schaden. Ich hoffe doch jedes Monat darauf das es doch klappt. Und jedes Monat werde ich entäuscht. schöne Grüße von Marika an alle
Hallo Marika, da bei Euch medizinisch gesehen offenbar soweit alles in Ordnung ist, wollte ich Dich mal fragen, ob Du das Buch "Wenn die Seele nein sagt" von Ute Auhagen-Stephanos kennst. Die Autorin berät seit Jahrzehnten kinderlose Paare, aber nicht medizinisch, sondern psychotherapeutisch. Ihre wirklich bahnbrechende Entdeckung: Gespräche oder auch eine Psychotherapie haben gleich (!) hohe Erfolgsquoten bei Kinderwunsch, wie eine künstliche Befruchtung. Sogar, WENN medizinische Hindernisse vorhanden sind, gilt dies. So wurden nach Gesprächen mit ihr sogar Frauen schwanger, bei denen die Ärzte behauptet hatten, ohne künstl. Befr. hätten sie keinerlei Chance. Das Buch ist wirklich wunderbar und wie ich finde, eine echte Chance. Es gibt zahlreiche Frauen, die allein nach Lesen des Buchs (und plötzlichem Verstehen innerer, vorher unbewusster Gegegebenheiten bei sich selbst) schwanger wurden. Man darf die Autorin sogar ausdrücklich anschreiben oder anrufen, sie nimmt sich immer Zeit. Man braucht also nicht gleich eine Therapie machen. Dieser Ansatz ist auch deshalb so toll, weil er die Paarbeziehung und die Liebe pflegt und fördert. Wohingegen Paare, die sich auf den wirklich belastenden und steinigen Weg der künstl. Befr. einlassen, ein extrem hohes Scheidungsrisiko haben. Sex nach Plan, ständige Eisprungkontrolle in der Praxis/Klinik, evt. Eiabnahmen unter Vollnarkose und sich wiederholende Misserfolgserlebnisse sowie die starke Fixierung auf den Kinderwunsch als Hauptlebensinhalt können die Liebe sehr leicht zermürben und ruinieren. Hinzu kommt, dass die ganze moderne "Kinderwunsch-Industrie" eine rein kommerzielle Angelegenheit ist, bei der es um sehr hohe Gewinnspannen für die Ärzte geht. Weswegen sie großes Interesse daran haben, Frauen einzureden, sie hätten nur so eine Chance auf ein Kind. Und weswegen die Frauen sich inh. dieser Maschinerie so leicht entwürdigt und in ihren sensiblen Gefühlen missachtet fühlen. Für die Kinderwunsch-Ärzte sind sie nämlich lediglich Maschinen, bei denen etwas defekt ist. Und die man mit modernen Tricks doch noch dazu zwingen kann, ein Kind hervorzubringen. Ich hoffe, ich bin jetzt niemandem auf die Füße getreten. Aber ich darf das alles ruhig sagen, weil ich selbst auch angeblich keine Kinder kriegen konnte, ohne künstliche Nachhilfe (Endometriose). Ich habe mich geweigert, woraufhin mehrere Ärzte ob meiner Renitenz resigniert abwinkten und mir andeuteten, dann könne ich den Kinderwunsch vergessen. Ich war dann beim Homöopathen und habe zusätzlich eine Entspannungstechnik erlernt, um mich nicht so auf den Kiwu zu fixieren. Ergebnis: Eine inzwischen vierjährige Tochter :-) Meiner besten Freundin erging es ebenso, "keine Chance auf ein Kind". Ihre Kinder sind sechs und drei Jahre alt. Es gibt also doch noch Alternativen - Gott sei Dank! Liebe Grüße, Gabrielle
Jeder darf hier seine Meinung äußern, aber wenn man selbst keinerlei Erfahrungen in Kiwu-Praxen gesammelt hat, sind Deine Worte recht anmaßend. Ja, es gibt immer Wunder, daß es jahrelang nicht klappt, und dann plötzlich doch. Aber Du machst die Kiwu-Praxen einfach nur schlecht. Viele Paare haben nun mal den einzigen Weg dahin, der ihnen bleibt. Und das diese Ärzte was verdienen daran, ist wohl auch ganz normal. Oder meinst Du, die arbeiten dort umsonst so viel. Wenn Du einmal eine Praxis gesehen hättest, wie voll es dort ist und welche Arbeitszeiten die haben, würdest Du anders denken. Leute mit Deiner Einstellung sind genau die, die wir brauchen. Denn dann werden die Leistungen der KK bald gestrichen. Und dann kann sich ein Normal-Verdiener die Behandlung nicht leisten. Hast Du mal darüber nachgedacht, wieviele Paare sich scheiden lassen, weil sie keine Behandlung machen ? Bei uns wurde auch nie richtig festgestellt, an was es liegt. erst nach einer IVF wurde erkannt, daß meine Eizellen sich nicht normal befruchten lassen. Was hast Du denn da für ein Patentrezept ? Ich bin den steinigen Weg gern gegangen, denn er hat mir Erfolg gebracht, den ich sonst nicht gehabt hätte. Und wir haben vorher auch alles versucht. Tschau Susi (nach ICSI 27. SSW)
Hallo Susi, ja, ich weiß, es klang wirklich sehr negativ. Aber ich habe das ja auch nicht irgendjemandem gepostet, sondern Marika, die ausdrücklich gesagt hat, dass bei den medizinischen Untersuchungen bei ihr nichts Negatives gefunden wurde. Und die zudem ausdrücklich nach Meinungen gefragt hat. Es wäre doch langweilig und nicht sehr hilfreich für sie, wenn jetzt nur Leute mit Deiner Ansicht gepostet hätten, oder? Im übrigen ist es tatsächlich so, dass ich auch dann keine Kiwu-Behandlung hätte machen lassen, wenn ich NICHT schwanger geworden wäre. Weil ich kein Kind um jeden Preis wollte, und weil ich mir das technisierte Befruchtungskarussell selbst nicht antun wollte. Ich darf hier also durchaus mitreden, besonders, da ich zur Zeit schon wieder vor derselben Entscheidung stehe. Weil wir nämlich schon drei Jahre vergeblich auf ein zweites Kind warten. Mein Mann und ich haben uns aber gerade wieder gegen ICSI und Co entschieden. Grüßle, Gabrielle
Es ist immer eine schwierige Entscheidung. Bei uns wurde auch nie richtig was festgestellt. Erst nach einem IVF-Versuch wurde erkannt, daß meine Eizellen sich nicht befruchten lassen außer durch ICSI. Aber ich bin froh, daß ich es getan habe. Tschau Susi (nach ICSI 27. SSW)
Entspannungstherapien so erfolgreich wie künstliche Befruchtung Viele Paare, die nicht gleich ein Kind bekommen, geraten in einen Teufelskreis. Sie setzen sich selbst psychisch unter Druck. Diese Belastung hindert sie daran, ein Kind zu bekommen, denn der Körper reagiert sehr empfindlich auf Stress. In ihrer Not entscheiden sich viele Paare für eine künstliche Befruchtung (IVF), obgleich die Erfolgsrate lediglich bei neun bis 30 Prozent liegt. 60.000 bis 70.000 Behandlungen werden jährlich vorgenommen. Dabei kann die Lösung viel einfacher sein. Ein psychologisches Team hat in einer Studie Paare miteinander verglichen. Eine Gruppe ließ sich künstlich befruchten, eine andere Gruppe wurde psychologisch betreut. Nach sechs Monaten waren von den künstlich befruchteten Paaren 14,6 Prozent schwanger, bei den psychologisch betreuten Paaren lag die Rate schon nach vier Monaten bei 15,8 Prozent. Gute Erfolge wurden auch mit Akupunktur, Tiefenpsychologie oder Homöopathie erzielt. Bevor man also zu strapaziösen und teuren Mitteln, wie der künstlichen Befruchtung, greift, sollten klare medizinische Befunde vorliegen oder alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein. hier ein Link aus Münster::::: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/TEXTE/ARCHIV/PRESSEDIENST_GID140/MEDIZIN/MEDIZIN.HTM#M15 hier ein weiterer Link::::: http://www.wunschkinder.net/news/wmview.php?ArtID=184 soweit ist das also nicht weg mit der Seele und dem Kinderwunsch. lg flo
Hallo Marika Auch wir sind seit 5 jahren kinderlos und ich habe so ziemlich das gleiche wie du hinter mir. Ich habe schon 3 zyklen mit gonal stimuliert, auch wurde schon einmal eine inseminaton gemacht aber es hat immer noch nicht geklappt. Was meint dein arzt denn mit künstlichen befruchtung? Meint er eine IUI oder ISCI? Es gibt da ja verschiedene möglichkeiten. Du solltest dann weitermachen wenn du das gefühl hast das richtige zu tun, dass ist zwar nicht immer einfach, ich weiss. Liebe grüsse tanja