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Plötzliche Zyklusänderung (PCO) und keine Ahnung, was das für Eisprung bedeutet

Plötzliche Zyklusänderung (PCO) und keine Ahnung, was das für Eisprung bedeutet

Mone1410

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Hallo alle zusammen, ich bin 36 und habe PCO. Seit Absetzen der Pille im Juli wegen Kinderwunsch und Test beim Endokrinologen Anfang August zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Eissprungs sah alles super regelmäßig aus. Wir haben wohl den Zeitpunkt den LH-Peaks für den Bluttest erwischt und ich hatte bis Mitte September zwei Zyklen ohne Pille, die exakt 26 Tage mit Peak an Tag 11 waren. Der erste Versuch Schwanger zu werden war beim Eisprung im September. Hat aber laut negativen Schwangerschaftstests noch nicht geklappt. Allerdings muckt wohl PCO wieder auf, denn statt am 9. Oktober hab ich erst seit vorhin etwas, das man als beginnende Periode bezeichnen könnte (mehrere Tage drüber, aber negativer Test war ziemlich fies...). Ob es wirklich so ist, weiß ich aber erst morgen, schätze ich. Jetzt bin ich komplett verunsichert, was das Ganze jetzt für die Dauer meines Zyklus bedeutet und wollte deshalb mal nachfragen, ob andere Frauen hier mit PCO sowas in der Art bei Kinderwunsch erlebt haben. Frage mich gerade, von welcher Zykluslänge ich jetzt ausgehen sollte. Eher länger? Natürlich werde ich ab Tag 9 einfach mal mit Ovlationstests starten und schauen, wie es dann rauskommt. Hab nur Angst, ob jetzt wieder alles total aus dem Tritt gerät. Ich hatte in den vergangenen Tagen teilweise Panik, ob die Periode plötzlich wieder ganz weg bleibt. Seltsam ist übrigens auch, dass ich zuletzt zwei Peaks hatte. Am errechneten Tag vor dem mutmaßlichen Eisprung im September (ZT11) und dann sieben Tagen später (ZT18) auch. Das weiß ich aber nur, weil ich so hibbelig war, dass ich dachte, ich könnte das mit dem Orakeln mal versuchen, auch wenn die Meinungen dazu sehr auseinander gehen. Aber ab ZT19 war nichts mehr aus dem Ovu zu sehen. Ich schätze, ich sollte mit meinem Endokrinologen sprechen. Aber vielleicht gibt es hier ja Frauen mit ähnlichen Erfahrungen. Ich finde es super, dass es so ein Forum gibt.


Windpferdchen

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Antwort auf Beitrag von Mone1410

Bei einer Hormonstörung kann man solche Dinge einfach nicht so exakt ausrechnen, wie Du Dir das wünschst. Letztlich kann da niemand hellsehen, Du musst es einfach ausprobieren und in jedem Zyklus in der fraglichen Zeit alle zwei Tage herzeln. Generell solltest Du Dich auch mit den Ursachen von PCO beschäftigen. Es ist zum Beispiel meist durch Übergewicht bedingt. Es verschwindet dann in dem Moment, wo man wieder Normalgewicht erreicht. Für ein Baby lohnt sich die Mühe, das ist eine gute Motivation. Ich selbst bin auch erst nach einer kräftigen Gewichtsabnahme schwanger geworden. PCO fällt nicht vom Himmel, es ist ein Hilferuf des Körpers, weil da gerade etwas entgleist. LG


Mone1410

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Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Danke für deine Antwort. Ich beschäftige mich schon seit ich 19 bin und die Diagnose bekommen habe mit dem PCO und spreche auch regelmäßig mit meinen Ärzten darüber. Es ist so, dass ich im vergangenen Jahr 20 Kilo abgenommen habe, auch wenn ich immer noch übergewichtig bin. Aber das mit Normalgewicht und PCO weg kann nicht so einfach sein, auch wenn es schön wäre. Es wird nur einfacher. So ist es mir zumindest von meinen Ärzten erklärt worden und man liest ja auch über all, dass man es zwar in den Griff bekommen kann, aber nie ganz los wird. Es gibt wohl auch viele Schlanke, die es haben, höre ich immer wieder. Bei mir wurde PCO sogar festgestellt, als ich mit 19 Normalgewicht hatte (nachdem ich sogar gerade abgenommen hatte, weil ich davor 12 Kilo zuviel hatte). Damals blieb plötzlich grundlos meine Periode weg. Und seither kämpfe ich damit. Ich weiß natürlich, dass ein (Über)Gewicht eine große Rolle spielt. Deshalb arbeite ich ja auch am Abnehmen. Der hoffentlich künftige Papa wohnt leider momentan noch anderthalb Fahrtstunden entfernt und das lässt sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Da können wir uns nicht alle zwei Tage sehen, sondern müssen es immer irgendwie hinbekommen und timen. Oft klappt es nur alle zwei Wochen. Deshalb machen mich solche Verschiebungen oder Unklarheiten in meinem Zyklus so nervös. Ich werde jetzt halt mal an ZT9 mit den Ovus anfangen und schauen, ob ein positiver Test und das Timing zusammenpassen. Außerdem werde ich mir einen Termin bei meinem Endokrinologen geben lassen und mir von ihm noch Rat holen. Ich möchte halt keine Zeit verlieren, weil mir die durch das Alter davonrennt. LG


AmyBell

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Antwort auf Beitrag von Windpferdchen

Sorry, aber das stimmt so nicht. Ich hatte nie Übergewicht und meine Schilddrüse ist top, ich habe kein Diabetes und bin nicht Insulinresistent, alles andere wurde auch kontrolliert. Trotzdem habe ich mein Leben lang bereits PCO und werde es auch immer haben. Grundsätzlich ist aber richtig, dass die Gewichtsfrage die einzige Schraube ist, an der man ohne ärztliche Hilfe, drehen kann. An die Fragenstellerin: auch mit PCO kann man Kinder bekommen. Es ist nur etwas aufwendiger als normal


AmyBell

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Antwort auf Beitrag von Mone1410

Bitte deinen Arzt dir Metformin zu verschreiben. Es ist bei PCO ein off-lable Medikament, kann aber bei PCO Wunder wirken. Mit oder ohne Insulinresistenz. Bei mir war es eine wichtige Schraube im Uhrwerk auf den Weg zum Kind Viel Erfolg


Mone1410

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Antwort auf Beitrag von AmyBell

Metformin habe ich in den vergangenen Jahren mehrfach versucht (auch unterschiedliche Hersteller und das Original), aber ich vertrage es leider nicht. Ich bekomme davon starken Durchfall von der Art, dass innerhalb einer Minute eine Toilette da sein muss oder es gibt ein Unglück. Ich habe zwar trotzdem überlegt, ob ich es nochmal versuche, aber habe echt Panik vor den Nebenwirkungen. Aber trotzdem Danke für deine Antwort :)