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Berlin, 3. Juni 2003 Fachbereich Sozial- und Gesellschaftspolitik Albert Markstahler Telefon: 030 / 220 70-331 Telefax: 030 / 220 70-319 E-mail: albert.markstahler@cdu.de g:\sozial\briefe\ma-wxxxx.doc Sehr geehrte Frau W., für Ihre E-Mail, in der Sie sich zu der von der Bundesregierung geplanten Streichung der künstlichen Befruchtung aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung äußern, danke ich Ihnen. Nicht zuletzt wegen Ihrer persönlichen Betroffenheit habe ich großes Verständnis für Ihre kritische Haltung. Der Wunsch, Kinder zu haben, ist ein Grundbedürfnis von Menschen, für dessen Erfüllung die Politik die materielle und soziale Infrastruktur zur Verfügung stellen muss. Gerade vor dem Hintergrund einer sinkenden Geburtenrate und der daraus folgenden Schwierigkeiten für unsere sozialen Sicherungssysteme, müssen Menschen, die sich mithilfe einer künstlichen Befruchtung ihren Kinderwunsch erfüllen wollen, unterstützt werden. Falls aufgrund steigender Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung die künstliche Befruchtung im Rahmen der Gesundheitsreform aus dem Leistungskatalog gestrichen wird - wie es die Bundesregierung jetzt vorschlägt - sollten dafür aber andere Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden. Aus familienpolitischer Sicht ist es in unser aller Interesse, alles politisch Machbare zu tun, damit Menschen sich ihren Kinderwunsch erfüllen können. Gerne werden wir Ihre konstruktiven Hinweise und Anregungen in unsere weiteren Überlegungen zu diesem Thema mit einbeziehen. Mit freundlichen Grüßen Albert Markstahler Was haltet Ihr davon????? Ich weiß nicht genau ob ich denken soll das die meinen Brief wirklich ernst genommen haben! Was meint Ihr? Gruß Wiebke
Na das ist doch schon etwas! Das dir wenigstens schon mal zurückgeschrieben worden ist. Ich hoffe das es auch was bringt. Toll das es so Menschen wie du gibt die sich so für uns einsetzen. Natascha
Hi, ja, ich habe selber lange gebraucht um S zu werden. Und ich fände es sehr schlimm wenn ich mir vorstelle das ich auf eine IVF oä. angewiesen wäre (wer weiß kann ja noch kommen), das ich mir das nicht leisten kann und somit jegliche Chance auf ein Baby abschreiben müsste! Ich mache auch noch einen extra Aufruf auf meine Homepage, ich habe nicht viel Besucher 15 Leute im Schnitt, mal mehr mal weniger, aber ich denke das spricht sich rum und dann werden mehr diesen Aufruf lesen und die Adressen stehen ja dann auch dabei :-). Ich versuche eben mein möglichstes zu tun! Möchte nicht später sagen müssen ich habe es nicht versucht! LG Wiebke
Hi, wenistens hast du Antwort bekommen, obwohl die für mich nicht besonders positiv klingt. Ich hab auch emails abgeschickt und keine Reaktion bekommen. Werde es aber noch mal schriftlich versuchen. Ich bin zwar im Moment nicht betroffen, habe aber die Leistungen schon in Anspruch genommen, dadurch ist mein Sohn entstanden. Jetzt wollen wir ein 2. Baby und versuchen es erst mal so. Aber wir wissen ja nicht ob es jemals auf normalen Wege klappt und wenn ich das so lese wird mir Angst und bange. Da möchte man am liebsten gleich wieder in die Pracxis rennen um das noch vor der Streichung über die Bühne zu bringen. LG Biene30 mit Anton Paul (1J)
Nicht dass ich es gut finde dass sie die kuenstliche Befruchtung streichen wollen, aber wenn man nicht verheiratet ist, hat man sogar Probleme dass es UEBERHAUPT durchgefuehrt wird! IVF gibts als unverheiratete auch nur gegen Chasch! Also ist doch schon die Frage berechtigt, weshalb bei unverheirateten (zwei Personen zahlen in die Krankenkasse ein nach der Erziehungszeit, egal ob Frau oder Mann arbeitet!) die Kasse NICHT zahlt und bei verheirateten (wo nur ein Person einzahlt wenn Frau oder Mann zu Hause bleibt!) schon. IVF kostet in der Klinik in der ich war ca. 1000 Euro. Wie teuer ist eigenlich eine kuenstliche Befruchtung? Will nur wissen wieviel ich schon mal sparen soll! Andererseits stellt sich natuerlich die Frage ob man nicht diesen Posten rausnehmen soll wenn dadurch die Beitraege niedriger sind (was ich stark bezweifle, da dies wohl in der Gesammtrechnung nicht viel ausmacht!), denn wenn man ein Kind hat, muss man immer mit zusaetzlichen Kosten rechnen und ich denke die VIF zumindestens faellt damit nicht mehr gross ins Gewicht. Ich finde die Antwort leider auch nicht positiv, sondern sie ist wohl einer dieser "Standartbriefe" ohne Konzequenzen, und nur dazu da die "Anfragenden" zu besaenftigen.... Wie denken andere eigenlich darueber, dass man diesbezueglich eine Unterschied zwischen verheirateten und singels macht?
selbst wenn die Beiträge dadurch billiger würden, es ist ja auch noch vorgesehen, den Arbeitgeberanteil bei der KV zu streichen, so dass man die Beiträge an die KK komplett selbst zahlen müsste. Ich glaube nciht dass man da etwas spart im Gegenteil es ist eine sehr hohe finanzielle Belastung. Lies es dir mal durch weiter hinten, posting "....Gesundheitsreform..." LG Biene