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Grenzen der Kostenübernahme für Hormontherapien

Grenzen der Kostenübernahme für Hormontherapien

lisamarie

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Hallo, soweit ich weiß, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Hormontherapien zur Unterstützung der Eizellenreifung (für den Verkehr an fruchtbaren Tagen, auch bezahlen sie zu 100 % sämtliche Leistungen zur Ursachenklärung. Aber weiß jemand, ab wieviel Zyklen (mit der o. g. Hormontherapie) Schluss ist? Ab wann die Krankenkasse nicht mehr bezahlt? Folgende Situation: Ich bin 42 und im Kinderwunschzentrum. Ich habe schon ein Kind (sofort entstanden wie ich 38 war). Wir haben eine zeitlang wieder versucht. Es stellte sich nicht ein. Ich war dann beim KInderwunschzentrum. Mein TSH-Wert wurde mit Tabletten verbessert. Ich bin dann nach 3 Stimulationszyklen schwanger geworden. Leider eine Fehlgeburt bzw. Herz schlug nicht mehr (9. Woche). In dieser Zeit musste ich mit Famenita-Kapseln den Progesteron-Spiegel aufrecht halten, da er niedrig war. Zuletzt mit Spritzen nachhelfen. Nach dem Schock habe ich etwas pausiert und habe dann 6 Stimulationszyklen gehabt. Hier immer 1-2 reife Eizellen und Verkehr nach Plan mit Auslösespritze. Es gibt keinen anderen Grund, warum es nicht klappt. Gerinngungsstörung konnte ausgeschlossen werden. Dann hat das KWZ eine IVF empfohlen. Wir haben es komplett mit Einfrieren selbst bezahlt (4800 Euro). Ausbeute: von 7 Eizellen haben sich 4 Eizellen (B-Qualität) befruchtet. 2 Embryonen wurden mir eingesetzt. 2 wurden eingefroren. Das Einnisten ist gescheitert. Das Kryo ist auch gescheitert, da die befruchteten Eizellen das auftauen nicht überlebt haben. Wir haben auch nicht hoch stimuliert (daher 7 Eizellen, im Ultraschall waren es 4, bei den anderen 3 war es schon deutlich dass sie noch nicht reif sind). Erst nach dem gescheiterten Kryo bin ich auf Infos zu Vitamin-D und Kinderwunsch gestossen. Ich habe privat einen Bluttest machen lassen und der war tatsächlich niedrig und unter normalen Wert. Ich habe Rücksprache mit dem KWZ gehalten und nachgefragt, warum sie dies nicht getestet haben ( andere KWZ machen das zum Teil). Da das vielleicht ein Grund ist, möchte ich nicht gleich sofort mit der zweiten IVF anfangen. Ich möchte noch 1-2 Zyklen überwacht mit Stimulation zum Zyklusoptimum machen. Bevor es mit IVF weitergeht. Das KWZ ist nicht begeistert und meint, dass das meine Chancen nicht erhöht und dass das am Vitamin D liegt eher unwahrscheinlich ist. Sie wollen keinen normalen Stimulationszyklus mit Überwachung machen. Sie meinen, dass das die Kasse nicht weiterbezahlt und dass man sowas eher 3-4 x macht und dann IVF macht. Ich soll mich für ein IVF entscheiden. Das heisst, sie behandeln mich nicht nach meinen Wunsch weiter. Ich habe aber gelesen, dass die KK die Hormontherapien bezahlen und nirgendswo die Grenze gelesen bzw. dass sie ab dem und dem wievielten Versuch eines Hormonzyklus zum Optimum nicht mehr bezahlen. Daher brauche ich Rat von Euch. Die obrige Frage beantwortet und was ich sonst tun kann. Ich danke schonmal :-)


lisamarie

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Antwort auf Beitrag von lisamarie

ich habe noch was vergessen zu sagen: Spermiogramm ist super, meine Werte sind auch stabil und gut ( bis auf den schlechten Progesteronwert während der Schwangerschaft die in eine Fehlgeburt endete). Wir müssen die 2. IVF selbst bezahlen. Unser Gefühl, dass der KWZ damit nur die Chancen sieht, auch aufgrund meines Alters. Ich fülle gerade aber den Vitamin D-Spiegel auf und möchte gerne so 1-2 Zyklen nach VZO (Verkehr zum Zyklusoptimum mit Stimulation) noch machen (vorausgesetzt Vitamin-D Spiegel ist auf dem Niveau wie die Empfehlung der Reproduktionsmedizin ist). Mein Gefühl ist, dass die Einnistung schwieriger bei mir ist, daher ist es gut wenn man das überwacht.


FrauStorch

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Antwort auf Beitrag von lisamarie

Ruf bei deiner Krankenkasse an und frag nach. Wenn die sagen, dass die das übernehmen, kannst du das der KiWu Klinik mitteilen. Eine IVF bringt denen einfach mehr Geld ein. Stimu + GV nach Plan gibt denen kaum Einnahmen.