Mitglied inaktiv
Guten Morgen Mädels! Nächste Woche Montag, 29. September, wird bei mir eine Bauchspiegelung, wg. einer Vorangegangenen OP im Dez. letzenJahres, gemacht und sicherheitshalber der Eileiter "durchgepustet". Am 3. Oktober hab ich meinen Eisprung...*freu* Jetzt dachte ich mir, da wäre dann doch eine sehr große Wahrscheinlichkeit dass ich SS werden, wenn der EL durchgepustet wird und 4 Tage nachher der ES stattfindet. ODER, Was meint ihr? Danke für die Antworten! Lg, Nora
Hallo Nora, also ich weiss nicht wie das nach so einer Bauchspiegelung ist aber muss man sich da nicht schonen? Bzw. muss man da nicht etwas Zeit verstreichen lassen, bis man ss werden darf? Wie Du siehst kenn ich mich da nicht so aus. Hatte Anfang des Jahres auch eine Bauch-OP die mittels minimal invasiven Eingriff gemacht wurde. Das ist doch aus sowas wie eine Bauchspiegelung, oder??? Hab 4 kl. Schnitte bekommen... Aber warscheinlich sind das zweierlei Dinge...wünsch Dir ganz viel Glück, damit alles gut durchgepustet wird;-) Hat Dir das Dein Gyn. geraten oder willste das von Dir aus haben? Liebe Grüße, Wira
Hallo Du! :-) Das ist eine Second-Look Bauchspiegelung....wg. einer OP im Dez. 2003 (mir musste ein Eileiter mit einer 10cm großen Eiterzyste entfernt werden)...und damit wir wissen, dass alles funktioniert muß diese Bauchspiegelung gemacht werden....mein FA sagt dass sei wichtig, weil wenn ich länger warte und der Eileiter ist tatsächlich zu, kann man nix mehr machen. Sollte sich am 29.9. herausstellen, dass er etwas verlegt ist (von der Entzündung), dann wird er durchgepustet und alles funktioniert wieder, wenn ich aber länger warte, vielleicht Jahre, dann kann man nix mehr machen und muß auf künstl. Befruchtung zurückgreifen. Lg, Nora
Hallo Nora, ach so, das hört sich ja nicht schön an. Dann ist es gut, wenn Du die BS schnell hinter Dich bringst. Und wenn Du Dich danach nicht zu schonen brauchst, sieht es ganz gut aus denk ich mal. Dann würde ich auch gleich durchstarten *g* Ganz viel Glück wünsch ich Dir und das danach alles i.O. ist! Liebe Grüße, Wira
Hallo, klar kann es ganz schnell klappen nach der Bauchspiegelung. Du solltest Dich aber zeitmäßig nicht unter Druck setzen. Wenn die Eileiter frei sind bzw. freigepustet werden, bleiben sie es in der Regel auch. Ich selbst hatte auch eine Bauchspiegelung mit Eileiterdurchgängigkeitsprüfung und bin danach einmal nach vier Monaten und ein weiteres Mal nach anderthalb Jahren schwanger geworden. Sehr viele Frauen haben Bauchspiegelungen hinter sich, mit und ohne leichte Verklebungen der Eileiter. Meist werden sie hinterher problemlos schwanger. Lass es auf Dich zukommen. Wenn Du zu große Eile und Zeitdruck empfindest, kannst Du damit eine Schwangerschaft erfolgreich verhindern. Bleib gelassen und geh davon aus, dass es auf jeden Fall klappen wird. Egal ob jetzt oder in acht Monaten oder noch später. Wollte Dir noch den Fall einer Freundin berichten, zur weiteren Beruhigung ;-): Sie hatte verklebte Eileiter und hat sie sich per Röntgenuntersuchung mit dem üblichen Kontrastmittel (also NICHT per Bauch-OP) durchblasen lassen. Sie wurde im nächsten Zyklus schwanger, hatte dann leider eine frühe Fehlgeburt. Wurde im darauffolgenden Zyklus gleich wieder schwanger (ohne Wartezeit einzuhalten), das Kind ist jetzt ein Jahr alt. Sie hat vor kurzem aufgehört zu verhüten und ist jetzt bereits wieder schwanger (nach zwei Übungszyklen) mit dem zweiten Baby. Es fluppt also bei ihr ganz wunderbar, trotz der inzwischen recht lang verstrichenen Zeit nach der Durchgängigkeitsprüfung. So wird es ganz sicher auch bei Dir sein. Und wer weiß, vielleicht hast Du ja eh keine Verklebungen, dann kannst Du noch gelassener sein. Ich verstehe aber, ehrlich gesagt, die Panikmache Deines Arztes nicht. Ich selbst hatte bereits mehrere Unterleibs-OPs (Zysten-OP an beiden Eierstöcken, Ausschabung nach FG und Kaiserschnitt). Trotzdem hatte meine Ärztin nie die glorreiche Idee, hinterher nochmal aufschneiden zu lassen, um nachzugucken, ob die OPs irgendwelche Verwachsungen oder Eileiterverschlüsse verursacht haben. Warum bei Dir der zweite Eileiter kontrolliert werden soll, obwohl doch nur der eine entfernt werden musste (der damit ja auch räumlich ganz woanders ist, als der zweite), ist mir schleierhaft. Zumal jede Bauchspiegelung ihrereseits wiederum das Risiko von Verwachsungen und Verschlüssen birgt, was Dir Dein Arzt offenbar nicht gesagt hat. Wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich auf eine OP zunächst verzichten und stattdessen eine Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit per Röntgen machen lassen. Ist eine Kleinigkeit (man wird an eine Spezialpraxis überwiesen, die Sache dauert nur ein paar Minuten). Erst wenn sich dann eine Verklebung herausstellt, ist es sinnvoll, an eine OP mit Durchpusten zu denken. Ist der Eileiter auf dem Röntgenbild durchgängig, kannst Du eh gleich fröhlich anfangen zu üben und hast Dir die OP gespart. Das Röntgenverfahren wird von manchen Ärzten nicht bevorzugt, weil man erstens im Falle eine Verklebung natürlich nichts machen kann und doch operieren muss. Und weil das bildgebende Verfahren etwas gröber ist, als bei einer direkten Durchgängigkeitsprüfung per OP, man also die Ursache der Verklebung nicht erkennt. Das Röntgenverfahren wird aber von anderen Ärzten wiederum sehr empfohlen (u.a. von meiner Ärztin), weil es nicht-invasiv ist, kein Verwachsungsrisiko birgt. Und: in vielen Fällen seinerseits ein Lösen der Verklebungen bewirkt, weil das Kontrastmittel per leichtem Überdruck durch die Eileiter geschickt wird. Meine oben erwähnte Freundin ist ihre Verklebungen auf diese Weise losgeworden. Liebe Grüße, Astrid
Hallo, ich sehe das wie Bonnie. Ich würde einfach erstmal einige Zyklen lang "üben" und dann evt. eine Durchgängigkeitsprüfung per Röntgen erwägen. Auch wenn Du Dich für die Bauchspiegelung entscheidest, solltest Du eine SS nicht zu sehr erzwingen wollen. Auch unter optimalen Bedingungen liegt ja in jedem Zyklus die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, bei einer jungen Frau bei etwa 30 Prozent. Eine Wartezeit von einigen Monaten bis zu anderthalb Jahren gilt als normal und unbedenklich. Meine Mutter hat übrigens auch zwei Kinder mit nur einem Eileiter bekommen. Sie wurde mit mir und meiner Schwester jeweils nach nur vier bis sechs Übungszyklen schwanger. Damals dachte kein Mensch daran, nach einer Eileiter- und Eierstocksentfernung ein zweites Mal aufzuschneiden... Liebe Grüße, Bonniebee
hhh
weil der Schlauch in die falsche Richtung in die Gebärmutter eingeführt wurde, und ein Teil den Eingang zum gesunden EL versperrt hat, konnte man nicht feststellen, ob der EL nun offen oder zu ist.... Lg, Nora