Mitglied inaktiv
... könnte grade voll losheulen. Hab gerade einen Artikel von der Chefin des KiWu Zentrums (gegen das wir uns entschieden haben, wegen der langen Anreise) gelesen. Die schreibt, dass bei sehr schlechter Spermienqualität (was ja bei uns der Fall ist), das Risko von Chromosomenschäden und somit Behinderungen des Kindes und somit auch FG's stark erhöht sind. Sie hält es in solchen Fällen für unabdingbar, vor der ICSI Behandlung eine entsprechende Abklärung durchzuführen. Also doch! Ich hatte ja schon solche Befürchtungen (mehr FG's, mehr Behinderungen). Obwohl die das alle verneint haben. *ärger* Bringt ja mehr Kohle eine ICSI als ein Untersuch und dann lassen die Leute keine ICSI mehr machen. Wäre ja auch unlogische, dass eine schlechte Qualität keine Auswirkungen haben soll. Oder? Muss das erstmal verdauen! So wie ich mich und meinen Schatz kenne, werden wird dann wohl die Abklärung machen lassen *seufz* und werden wohl auf die ICSI verzichten, wenn das Ergebnis schlecht ausfällt. *tränenunterdrückenversuch* Bin ich egoistisch, wenn ich um jeden Preis ein gesundes Kind will? Aber wer versucht ALLES um sehr wahrscheinlich ein behindertes Kind zu bekommen? LG, Tanja
Liebe Tanja, ich will Dir ein wenig Mut machen. Mein Mann hat auch ein sehr schlechtes Spermiogr.und wir haben trotzdem ein gesundes Kind bekommen. Bin damals auch sofort schwanger geworden, denn als wir das Ergebnis des Spermiogr. erfuhren, war ich schon ss. Jedenfalls hat uns der Arzt gesagt, dass ein schlechtes Spermiogr. nicht unbedingt bedeutet, ein krankes Kind zu bekommen. Einzig die Wahrscheinlichkeit, relativ schnell ss zu werden ist eingeschränkt. Von den "kranken" also pathologischen Spermien gelangt sowieso keines zur Befruchtung, da die sich i.d.Regel gar nicht bewegen bzw. nur im Kreis drehen. Die wenigen gesunden können ein Ei befruchten. Es ist eben nur der Nachteil, dass von diesen gesunden meistens nur sehr wenige vorhanden sind. Mach Dir nicht zu große Sorgen. Ich drück die Daumen. Sina
Menschenskinder, Tanja.. was hast du denn da grad wieder ausgegraben.. Aber es kann schon möglich sein, wenn man sich das ganze mal so durchdenkt. Was ich gehört habe ist, daß durch die ICSI-Behandlung eine Tendenz zur leichten Frühgeburt gegeben sein kann.. Aber damit könnt man ja leben. Menschenskinder, daß das alles aber auch so schwierig sein muss..? Aber du hättest wahrscheinlich eh eine Amniozynthese machen lassen sollen.. wg. der Möglichkeit auf Behinderung. Und nein, es ist nicht zuviel verlangt, wenn man ein gesundes Baby möchte! Und du hast auch eines verdient!! *grmpf* Fühl dich mal ganz ganz fest in den Arm genommen! Ich bin ein bisserl hilflos, weiss nicht genau, wie ich dir helfen kann, ausser dir zu sagen, daß ich für dich da bin! alles liebe, Claude
Füreinander dasein ist das Einzig, aber auch das Besste was wir tun können! Danke! Hab weitergegraben *lach* Nein! Ich bin nicht neugierig! Bin auf mehrere Studien gestossen, die von erhöhtem Missbildungsrisko sprechen. Je nach Studie 10-25% der Kinder. Toll! Andere Berichte spielen das Problem herunter: Das Risiko sei leicht erhöht. *grrrrr* Was immer das heisst? Mit einer FG hab ich ja schon gerechnet (wie das klingt). Wäre ja auch frech, zu erwarten, dass beim ersten Versuch alles klappt. Aber mit 10-25% Missbildungen, bei den geborenen Kindern *seufz* damit hab ich nicht gerechnet! LG, Tanja P.S.: Es geht mir wieder etwas besser!
Huhu Süße, hab leider nicht mehr viel Zeit, aber für dich klau ich sie mir ;-) Wäre interessant zu wissen, wie hoch das Missbildungsrisiko bei normaler Befruchtung ist. Eigentlich müsste man da doch die FG-Rate heranziehen können, zumindest teilweise! Dann sieht es nämlich gleich wieder ganz anders aus, wenn du bedenkst, daß ca. 40 % aller SS in Früh-Aborten (mit der Mens) oder in FG bis zur 12. Woche enden!!!!! Und die Überwachung bei ICSI-Kindern ist wesentlich besser.. aber natürlich ist das keine prickelnde Aussicht. Ich hab diese Gedanken jetzt einfach mal runtergetippt ohne sie erst groß in meinem Bio-Computer zu überprüfen.. Brain-Stroming sozusagen :-) Aber manchmal kommt ja was durchaus brauchbares dabei raus! Alles liebe, Claude. Und ich fang dich immer auf, das ist ja wohl klar! Wieviel wiegst du nochmal.. *lach*
Schöne Aussichten! Also alles was ich bisher so ausgegraben habe, sagt: etwa doppelt so hohes Risiko einer FG und etwa dreimal höheres Risiko einer Missbildung Dabei komme es natürlich darauf an, wie schlecht die Spermaqualität ist ... hmmmm ... auch nicht gerade aufmunternd. Alles Liebe, Tanja P.S.: Lass es lieber *grins* sonst hebst Du Dir noch nen Bruch ... 68 kg
Liebe Tanja, ich kann deine Gedanken voll und ganz verstehen. Ich denke jedoch , das der Körper meist ne natürliche Selektion durchführt und es gibt auch Statistiken darüber, das "kranke" Spermien, es meist gar nicht schaffen, ein Ei zu befruchten, weil sie es soweit gar nicht schaffen und wenn doch, der Körper natürlich reagiert...leider dann mit einer FG. Sicherlich in anderen Fällen auch nicht. Ich würde es auch abklären lassen und finde deine Denkweise überhaupt nicht egoistisch- auch ich habe den Anspruch auf ein gesundes Kind. alles Liebe !
Genau da liegt das Problem! Bei uns wird im Labor mit einem dieser fast unbeweglichen Schwimmer befruchtet. LG, Tanja