Mitglied inaktiv
Hallo an diesem wunderschön sonnigen Morgen, leider sitzte ich gerade ein wenig in Depri-Stimmung auf der Arbeit vorm PC. Mein Chef ist auch schon da (sonst kommt er selten so früh :-() Gestern waren es 14 Tage seit ich meinen Krümel hergeben musste. Und dauernd muss ich dran denken, dass dieses kleine Wesen doch mein größter Geburtstagswunsch war (hab nächste Woche). Naja, vielleicht kann ich am Wochenende mit meinem Mann was schönes Unternehmen und mich ablenken. Jetzt hab ich aber noch eine wirklich doofe und vielleicht etwas indiskrete Frage an alle, die auch eine FG hatten: Ich war ja einen Tag im Krankenhaus zur Ausschabung und war insgesamt vom FA eine Woche krankgeschrieben. Im Büro wussten ein paar Kolleginnen, dass ich S war und denen hab ich ja dann auch gesagt warum ich krank war. Aber was sage ich den Kollegen/Kolleginnen, die es nicht wussten. Bisher hat mich niemand direkt gefragt was ich hatte. Jetzt kommt am Montag eine Kollegin aus dem Urlaub, die vielleicht Fragen wird. Ich weiß, es ist sollte mir unwichtig sein, was andere denken. Aber ich bekomme seit drei Jahren ständig Tipps zum Kinderkriegen, von Leuten die uns überhaupt nicht richtig kennen. Mir geht das so auf den Nerv. Was habt ihr den den Personen gesagt, die nichts von eurem Kinderwunsch bzw. der SS wussten? Etwas deprimierte Grüße Maria
Hallo Maria Ich habe/hatte das gleiche Problem... (Hatte genau vor 14 Tagen eine FG in der 10. SSW)Habs wirklich nur meiner Familie und meiner besten Arbeitskollegin erzählt... Mein Chef wusste es auch, den andern hat er erzählt ich sei im Urlaub... Ich hab nur manchmal Mühe, wenn ich ne "Heul-Phase" habe, wenn die andern es dann sehen oder merken, ich sag dann halt einfach mir gings heut nicht so besonders und dann hören sie auch auf zu fragen, sonst entgegne ich es sei Privatsache und ich wolle nicht darüber sprechen.... Vielleicht hats dier ja geholfen... Ganz viel Mut, Glück und es klappt bestimmt wieder!! Liebe Grüsse
Hallo Maria, wir waren ja zusammen im Oktoberforum. Ich hatte vor 3 Wochen die Ausschabung und muss heute zur Kontrolle zur FÄ. Bei mir im Büro wusste noch niemand, dass ich schwanger war. Nach der Fehlgeburt habe ich es nur unserer Sekräterin und einer Kolligin (mit der ich mich auch privat bisschen zu tun habe) erzählt, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Allen anderen habe ich gesagt, dass ich die Grippe hatte. Ich habe auch noch Phasen, wo es mir nicht so gut geht. Eine Kollegin von mir hat am selben Tag, an dem ich die Ausschabung hatte, ihren Sohn gekriegt. Heute Mittag gibt es eine Feier für sie und das Kind. Ich würde mich am liebsten in irgendeiner Ecke verkriechen und mich dort nicht zeigen lassen, aber das geht wohl schlecht. Ich werde es schon irgendwie durchstehen. Ich habe übrigens auch nächste Woche Geburtstag. Ich tröste mich damit, dass ich nächstes Jahr bei meiner Geburtstag hoffentlich schon ein Baby habe oder bald einen kriegen werde. Kopf hoch und liebe Grüße ildiko
Danke für eure Antworten. Ich habe mich nach meiner Eileiter-SS im November so auf das Baby gefreut und da ich mit einer FG nicht gerechnet habe (wie doof, wer denkt denn auch schon an so was), habe ich es leider schon zu vielen Leuten erzählt. Ich werde abwarten, ob noch jemand etwas zu mir sagt und dann überlege ich mir eine Antwort. @ildiko Ich wünsche dir viel Kraft für die Feier. Vielleicht kannst du ja noch einen Termin vorschieben falls es dir zu viel wird? Wann hast du denn Geburtstag und wie alt bist du wenn ich fragen darf? Ich habe am 03. April und bin noch 27. Ich muß zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht mehr viele Namen aus dem Oktoberforum weiß. Ich habe auch vor der FG nicht mehr so oft dort gelesen (viel zu tun im Büro und so müde ;-)). Liebe Grüße Maria
Hallo Maria, das ist doch keine doofe Frage! Ich hab mir auch den Kopf zerbrochen, dann es so gemacht: Wer so gefragt hat, dass ich das Gefühl hatte, er/sie möchte es wissen und kann ein bisschen Anteil nehmen, dem habe ich's erzählt. Wenn jmd. "Na wie gehts, auch wieder fit, was hattest Du denn?" gesagt hat, habe ich "Bronchitis" gesagt (was auch stimmte). Wenn ich mir nicht sicher war, "eine kleine OP" - dann konnte ich sehen, ob und wie jmd. nachfragt. Bei den "entfernteren" Chefs habe ich nix erzählt. Das geht aber ja nicht überall so locker. Vor allem kann sich ggf. der Arbeitgeber dann ja denken, dass man demnächt noch mal schw. wird und Mutterschutz / EU nimmt. Wenn die Atmosph. nicht so gut ist, würde ich ausweichend antworten. Lieben Gruß, Almut