Mitglied inaktiv
hallo, ich schreibe diesen Beitrag für eine super Freundin. Sie und ihr Mann haben heute erfahren, dass sie auf natürlichem Weg kein Kind bekommen können. Es wurde festgestellt, dass es an seinen Spermien liegt. Er sollte ca. 80000 Fäden haben, hatte allerdings nur ganze 5. Sch.... mensch. Jetzt erfahren Sie erst gegen Anfang/Mitte März, ob es überhaupt mit ner künstlichen Befruchtung klappen würde. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, oder wer kann Tipps geben?Ich würde Sie so gerne aufbauen, bin aber total hilflos. Ein herzliches Danke schön vorab Liebe Grüße Sandra
Hallo, habe zwar noch keine Erfahrung mit künstlicher Befruchtung (bin gerade frisch in der Kinderwunschpraxis und noch bei den Voruntersuchungen). Mir wurde aber erklärt, dass es schwer vorherzusagen ist, wie hoch die Erfolgsquote einer sogenannten ICSI ist, bei der die künstliche Befruchtung auch bei nur wenigen vorhandenen Samenfäden des Mannes möglich ist. Hierbei reicht schon ein einziges, bewegliches Spermium. Es wird direkt in die Eizelle der Frau injiziert, und diese wird ihr dann eingepflanzt. Diese Methode würde auch bei Deiner Freundin zum Tragen kommen. Generell ist die Erfolgschance umso größer, je jünger das Paar ist und sinkt über 30 ab. Leider ist auch im Zeitalter der Hightech-Medizin der Erfolg der künstlichen Befruchtung statistisch gesehen nicht so hoch. Der Körper stößt die künstlich eingepflanzten Eizellen leider meist ab. Du solltest Deiner Freundin aber nicht mit Statistiken kommen, sondern ihr Mut machen. Vielleicht gehört sie zu den Glückspilzen, bei denen es klappt! Grüßle, Bonnie