Mitglied inaktiv
Hallo, ich mache mir heute so meinte Gedanken: Eine Arbeitskollegin von mir hat vor drei Wochen leider ihr Baby verloren (10.SSW). Sie war am Montag wieder auf der Arbeit. Alle haben Mitleid mit ihr und behandeln sie deswegen ganz komisch. Gestern haben wir uns darüber in der Mittagspause unterhalten. Es ist total schlimm für sie, dass fast jeder sie darauf anspricht (auch wenn die Leute es nur gut meinen). Ich finde das Ganze total schlimm. Jetzt habe ich eine Frage: Ist man eigentlich verpflichtet, seinem Arbeitgeber eine Schwangerschaft sofort mitzuteilen? Muss der Arzt, der die Schwangerschaft feststellt, irgendetwas für den Arbeitgeber ausstellen? Man sagt doch, dass in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft ziemlich häufig etwas passieren kann. Kann man die ersten drei Monate abwarten und das Attest bzgl. der Schwangerschaft erst danach abgeben? Geht das oder gibt das Schwierigkeiten? Sorry, ich war (leider) noch nie schwanger und bin einfach ziemlich ahnungslos. Habe aber hier im Forum Gott sei Dank eine tolle Stelle gefunden, um meine Gedanken los zu werden. LG Rubi
Hallo, genau weiss ich es nicht, aber ich glaube, dass Du (wenn überhaupt) erst nach Ablauf der ersten 3 Monate etwas mitteilen musst. Und ausserdem: Wer will Dir denn hinterher nachweisen, dass Du es nicht selbst erst so spät erfahren hast...:-) Hoffe, ich konnt Dir ein wenig helfen. Sina
...hatte vor Dale eine FG und habe dann absichtlich meinem AG und Kollegen erst nach 13 Wochen von meiner erneuten Schwangerschaft erzaehlt ! Liebe Gruesse, Diana & Dale !!!
Hallo, also, man ist nicht verplichtet, seinen AG zu informieren- nichtmal, wenn man einen neuen Job anfängt und scho SS ist.(der AG darf auch nicht danach fragen) Es wird jedoch empfohlen, so bald wie möglich bescheid zu sagen, weil man ja dann bestimmte vorteile bekommmt, z.b. bzgl. Arbeitszeit... ...auch kann man nicht mehr entlassen werden- nur aus schwerwiegenden Gründen, wie Klauen o.ä. was ih auch interessant finde... wird man gekündigt und informiert man den AG innerhalb von 2 Wochen nach der Kündigung über die SS, dann wird die Kündigung unwirksam. was davon nicht betroffen ist, sind von vornherein befristete Arbeitsverträge. - und natürlich muss der AG die Information über die ss vertraulich behandeln... ... hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen! LG Tanja
Hallo Rubi Du mußt gar nix sagen-niemandem. Hast dann natürlich auch keinen Anspruch auf irgendwelche Vergünstigungen z.B. längere Ruhepausen, als Schwangere darfst du auch keine Nachtdienste machen und Überstunden nur im Notfall die du aber in der gleichen Woche noch in Freizeit ausgleich nehmen mußt... Es gibt ja auch bestimmte Tätigkeiten die du dann nicht mehr machen darfst. Wenn der Arbeitgeber aber nicht weiß das du schwanger bist kann er dir diese RECHTE auch nicht einräumen. Vielleicht ist es ja bei dir auf der Arbeit auch möglich nur dem Chef was zu sagen -den Kollegen aber nicht. ICH persönlich würde aber glaub ich warten bis nach den 12 Wochen und es dann den Kollegen sagen die es was angeht- dem Chef allerdings zuerst. So ich hoffe ich hab nix falsches geschrieben und konnt dir ein wenig helfen. Ciao JB
Hallo Rubi, wenn ich richtig informiert bin, kann man es dem AG so früh wie möglich mitteilen (wenn man den MuPa hat), muss es aber nicht. Wenn der AG nichts weiß, braucht er natürlich auch keine Rücksicht zu nehmen. In bestimmten (SS-schädlichen)Berufen sollte man die SS natürlich auch so früh wie möglich mitteilen. Wenn Du eine Kündigung bekommen hast und innerhalb von 10 oder 14 Tagen (genau weiß ich es nicht) eine SS vermeldest (mit Attest vom Arzt), wird die Kündigung unwirksam. Wäre bei mir im Mai / Juni so gewesen, leider hab ich mein Baby wahrscheinlich durch den ganzen Stress in der 7. SSW verloren und bin jetzt trotzdem arbeitssuchend. Der AG hat nichts von der SS erfahren, ich war halt einfach 3 Wochen krank - und zum Glück hat mich keiner bemitleidet. Jetzt war ich wieder schwanger, das hätte ich dem Arbeitsamt sofort nach Erhalt des MuPa melden müssen. Aber leider musste ich Di wieder zur AS ;-(( LG Anja
wenn du dachdeckerin, Gerüstbauerin etc bist (ist zu gefährlich). wenn du Marlein-Lackiererin bist wegen den Stoffen die du einatmest auch als Schmacherin bzw irgendwas was du einatmest und nicht gesund ist (kleber, farbe, lacke etc.) wenn dann was passiert übernimmt das KEINE versicherung. aber wenn du nen job hast hast wo dirnix passiert, brauchst du das nicht.