Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen ruft Roses Revolution zum fünften globalen Aktionstag für eine gewaltfreie Geburtshilfe auf. Betroffene, die während Schwangerschaft, Geburt oder im Wochenbett eine Form von Respektlosigkeit und Gewalt erlebt haben, sind dazu eingeladen, symbolisch eine Rose vor die betreffende Einrichtung zu legen und über ihre Erfahrungen zu berichten. Seit Beginn der Roses Revolution in Deutschland 2013 machen immer mehr Frauen auf erlittene Gewalt oder Respektlosigkeit während der Geburt ihres Kindes aufmerksam. (...) 2016, legten Mütter vor 170 Kliniken eine rosafarbene Rose nieder oder schrieben eine Postkarte. Damit waren 2016 mehr als 22% der insgesamt 741 geburtshilflichen Kliniken betroffen. (...) „Die Aktion will die Gewalt beim Namen nennen. Es gibt ein #Metoo im Kreißsaal!“, sagt Mascha Grieschat, Gründerin von Gerechte Geburt und eine der drei Initiatorinnen der Roses Revolution Deutschland. „Denn die Folgen der stark tabuisierten Gewaltform sind oft schwer und halten lange an. ‚Für jede 20. Frau wird die Geburt zum Trauma‘ titelte im Juli die Sächsische Zeitung und stützt sich auf die Aussagen der Professorin Kerstin Weidner, Direktorin der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik Dresden. (...) Je nach Definition von Gewalt in der Geburtshilfe gehen Experten von 10-50% Betroffenen aus. (...) Das Roses-Revolution-Deutschland-Team fordert umfassende Reformen in der Geburtshilfe sowie Prävention und schnelle Hilfen für Betroffene von Gewalt durch die konsequente Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen der WHO-Erklärung „Vermeidung und Beseitigung von Geringschätzung und Misshandlung bei Geburten in geburtshilflichen Einrichtungen“ (WHO, 2014/2015). (...)" Mehr dazu unter http://www.gerechte-geburt.de/rosrev/
Antwort auf Beitrag von Bauchgefühl
Ich glaube du braust eine Therapie!
Und Du Benehmen!
Antwort auf Beitrag von kath1983
Was läuft bei dir falsch???
Antwort auf Beitrag von kath1983
Echt jetzt? ![]()
Antwort auf Beitrag von Bauchgefühl
Super Aktion. Beschäftigt mich sehr aufgrund meiner eigenen Geburt, die für mich ein Trauma war. Ich hatte den Mut gestern ein Gespräch mit der Klinik über die Geburt zu führen. Tat gut. Und sie fanden es gut. Sicherlich noch besser als anonym etwas anzulegen.
Antwort auf Beitrag von Lotusblume84
Toll das du den Schritt gemacht hast. Ich traue mich bis her nicht.
Antwort auf Beitrag von tink91
War auch nicht leicht... bin aber froh es gemacht zu haben!
Antwort auf Beitrag von Bauchgefühl
Eine wundervolle Aktion die hoffentlich etwas ändern kann!!! In ein paar Jahren wird die Aktion hoffentlich richtig groß sein!
Die letzten 10 Beiträge
- Erfahrungsaustausch gesucht – hat jemand etwas Ähnliches erlebt?
- Verlauf zweite Geburt
- Stille Geburt bei Verlust nach der 14. Schwangerschaftswoche NICHT die einzige Möglichkeit: Mein Weg über eine D&E
- Erfahrungen KS? Wann haben sich eure Babys gedreht?
- Hebammen Vermissung
- Einleitung mit Ballon
- Geburtsverletzungen wann wirds besser?
- Bitte um Erfahrungsberichte
- Entbindung in Düsseldorf - Florence Nightingale?
- Erbrechen bei der Geburt