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Bitte um Erfahrungsberichte

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LV87

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Hallo! Ich bin 38 Jahre alt, schwanger im 34. SSW mit zweitem Kind, muß Insulintherapie machen und laut Frauenarzt ist das Baby 2556 Kilo. Er meinte wenn das Baby bis 39+0 nicht kommt dann müsste man einleiten. Ich würde jedoch am liebsten in der 38. SSW das Baby entbinden, weil ich sehr erschöpft bin und mit einem 4 jährigen zu Hause einfach am Ende bin. Ich habe nochmal einen Termin am kommenden Freitag beim Frauenarzt und werde es mit ihm besprechen.  Meine Frage an euch : Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen? Wie wird man eingeleitet? Ich habe wirklich keine Ahnung wie die Einleitung so abläuft. Ich habe mein erstes Kind spontan entbunden und es war alles super. Hab sehr gute Erfahrungen gemacht.  Danke und Alles Gute für euch :) 


TatsächlichLiebe

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Also erstmal hoffe ich, dass Du Gramm meinst 😜  Mit Insulin hab ich keine Erfahrung, aber ich hatte beim 2. Kind auch die Einleitung. Es ging montags mittags los mit der Eipollösung. Das war nicht schlimm. Dann bekam ich solche Gele gelegt. Bis Mitternacht sollte ich ganz viel spazieren gehen und war in der Wanne. Hat aber nichts gebracht, insofern, dass genug Wehen gekommen wären. Ich sprach aber immerhin darauf an. Man hat mich dann schlafen lassen und morgens ging's weiter. Um 11 kam mein Mann dazu, um 14 Uhr kam das Baby dann auf die Welt. Also rund 24 Stunden nach der ersten Maßnahme. 


LV87

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Antwort auf Beitrag von TatsächlichLiebe

Gramm🙈 Danke für deine Antwort! Was ist Eipollösung? 


TatsächlichLiebe

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Einfach mal googeln, aber praktisch war es so, dass die Frauenärztin mit ihren Fingern zur Gebärmutterwand geht und gefühlt ein Mal rumgerührt hat 😉 


Pinguina1

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Das Ende der Schwangerschaft ist für fast alle Frauen sehr anstrengend und die meisten wünschen sich eine Geburt in der 37. Woche, wenn das Kind "fertig" ist. Bei Vorerkrankungen ist es tatsächlich oft sinnvoll, das Kind früher zur Welt zu bringen. Eine Einleitung funktioniert in der Regel mit Medikamenten, mit Gel oder Tabletten. Wie hier bereits beschrieben, kann auch mechanisch oder mit Hausmittelchen (Z.B. Nelkentampon) nachhelfen.  Bei meiner Einleitung nach Blasensprung hat es auch nur eine Tablette gebracht, bis die Wehen begannen, allerdings bei SSW 40+5. Auf dem Aufklärungsbogen stand jedoch, dass es durchschnittlich 3 Tage braucht. In meinem Zimmer war eine Frau, die bereits 5 Tage eingeleitet war.  Wenn du also für den Körper viel zu früh beginnst, kann es ggf sehr lange dauern und im Kaiserschnitt enden. Dann ist vielleicht ein geplanter Kaiserschnitt die bessere Option... Aber besprich das am besten mit den behandelnden Ärzten. Die 2. Kinder kommen ja oft früher als die ersten. 


mamileinchen85

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Hallo! Ich wurde bei der 2. Schwangerschaft am Anfang der 38. SSW eingeleitet. Es wurde ein Bändchen gelegt. 20h später ist die Fruchtblase geplatzt und es haben Wehen begonnen. Weitere 2h später hielt ich mein Baby in den Armen. Dass es so schnell geht, muss nicht sein, es kann auch mehrere Tage dauern. Der Kinderarzt im KH hat auch gesagt, dass es mit der Einleitung nur so gut geklappt hat, weil es dem Baby im Bauch nicht mehr gut gegangen ist und es raus wollte. Wenn es dem Baby im Bauch gut gefallen hätte, wäre es nicht so schnell gekommen. Als ich erfahren habe, dass eingeleitet wird, war ich komplett fertig. Mein Mäuschen hätte die Zeit im Bauch noch gut gebrauchen können. Zum Glück war sie aber schon geburtsreif und es ist ihr gut gegangen. Sie war einfach nur ein Fliegengewicht. Eine Einleitung solltest du machen, wenn es medizinisch notwendig ist und nicht, weil es anstrengend ist. Das Ende einer Schwangerschaft ist immer anstrengend. Und ein Baby und Kleinkind zu Hause ist noch anstrengender. Was das mit dem Insulin betrifft, kenne ich mich nicht aus, aber eine Einleitung solltest du nur machen, wenn die Ärzte dazu raten.


misses-cat

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Dir kann keiner sagen wir deine Einleitung abläuft , ich hätte zwei spontane Geburten, vier eingeleitete wo alles super war ( auch bei mir wegen Diabetes) das 7 Kind wurde 5 Tage eingeleitet, nix hat funktioniert, gar nichts es endete mit einem Kaiserschnitt der meine Tochter das Leben gerettet hat, sie müsste eine Woche auf intensiv  Fakt ist je eher vor Termin eingeleitet wird desto eher kommt es zu Komplikationen 


Astrid

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Antwort auf Beitrag von LV87

Hallo, hm, ich finde den Grund, warum du das Kind früher bekommen möchtest, sehr unlogisch. Denn ein neugeborener Säugling ist ja viel, viel anstrengender als ein Baby im Bauch. Der Stress geht dann ja erst richtig los. Dass man am Ende der Schwangerschaft erschöpft ist und keine Lust mehr hat, ist total normal, vor allem wenn man schon ein älteres Kind hat. Das ist kein Grund, ein Kind zu zwingen, unreif auf die Welt zu kommen. Es hat ja einen Grund, warum eine Schwangerschaft 40 Wochen dauert. Eine frühes Holen stresst das Baby, und oft hat es dann länger anhaltende Anspassungsstörungen. So war es bei meinem Sohn: Er wurde in der 38. SSW geholt, weil es nicht anders ging. Er hate eine geschlagene Woche lang Anpassungsprobleme, täglich musste der Klinikarzt nach ihm sehen. Eine Einleitung hatte ich auch schon, beim ersten Kind. Der Haken daran ist, dass der Wehentropf oft zu schnelle und zu dicht aufeinanderfolgende Wehen auslöst. Das Baby kann sich zwischen den Wehen nicht gut erholen. Nicht selten muss dann wegen Sauerstoffmangel und Stress beim Baby ein Kaiserschnitt gemacht werden. So war es auch bei meiner Tochter. Die Kaiserschnitt-Wahrscheinlichkeit bei Einleitung ist generell hoch, das muss man vorher wissen. Alle medizinischen Maßnahmen haben natürlich unerwünschte Wirkungen und Risiken. Und man muss überlegen, ob es einem das wert ist, dass das eigene Baby diesen Risiken ausgesetzt wird. Vor allem, wenn dein Kind von der Schwangerschaftswoche her noch gar nicht geburtsbereit ist. Sorry für die Ehrlichkeit und fürs Ins-Gewissen-Reden. Aber ich finde, dass Erschöpfung kein Grund ist, seinem Baby mehr zuzumuten als nötig. LG


Amysmama

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Antwort auf Beitrag von LV87

Hey 👋 ich wurde bei meiner zweiten Geburt in der 38. Woche eingeleitet, weil ich eine Schwangerschaftsvergiftung hatte. Wurde mit Tabletten eingeleitet und es ging kurz nach der zweiten Tablette los. Die Geburt war der Horror, ich dachte meine erste Geburt wäre schlimm gewesen, aber von den Schmerzen war es noch schlimmer. Dennoch werde ich bei einer dritten Schwangerschaft entweder eine Einleitung fordern oder einen Kaiserschnitt machen lassen, weil ich zu sehr schnellen Geburten neige und es diesmal nicht mehr ins Krankenhaus geschafft hätte, wenn es zuhause losgegangen wäre...