Jose185
Hallo zusammen, ich habe eine etwas komplexe Situation mit zwei Arbeitsverhältnissen während der Elternzeit und bin unsicher, wie sich das auf Mutterschutz, Mutterschaftsgeld und Elterngeld für mein zweites Kind auswirkt. Kurz zu meiner Situation: Ich bin aktuell in Elternzeit bei meinem ersten Arbeitgeber (bis juni 27) Mein erstes Kind ist am im Juni 25 geboren Während der Elternzeit arbeite ich seit Mitte April 26 bei einem zweiten Arbeitgeber in Teilzeit (unbefristet, 24 Std./Woche) Der zweite Job ist wegen eines Wohnortwechsels entstanden VET für mein zweites Kind ist der im April 27 (Mutterschutz ab Februar) Ich bin gesetzlich versichert Einkommen: früher bei 100% deutlich höher beim ersten Arbeitgeber als aktuell beim zweiten Arbeitgeber Nun zu meinen Fragen: Kann ich meine Elternzeit beim ersten Arbeitgeber vor Beginn des Mutterschutzes vorzeitig beenden? Wenn ja: Wird der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld dann auf Basis meines früheren Gehalts beim ersten Arbeitgeber berechnet? Welches Einkommen zählt für den Arbeitgeberzuschuss – das frühere Gehalt beim ersten Arbeitgeber oder mein aktuelles Einkommen beim zweiten Arbeitgeber? Bekomme ich Mutterschaftsgeld bzw. Arbeitgeberzuschuss aus beiden Arbeitsverhältnissen oder nur aus einem? Falls aus beiden: Wie wird das konkret berechnet und aufgeteilt? Muss ich den zweiten (unbefristeten) Arbeitsvertrag kündigen, wenn ich die Elternzeit beim ersten Arbeitgeber beende, oder kann er einfach weiterlaufen? Habe ich nach der Geburt Anspruch auf Elternzeit beim zweiten Arbeitgeber, obwohl ich dort während der Elternzeit beim ersten Arbeitgeber angefangen habe? Wie wirkt sich meine Situation mit zwei Jobs auf das Elterngeld für mein zweites Kind aus? Welcher Bemessungszeitraum wird für das Elterngeld bei einem ET im April herangezogen? Werden die Mutterschutzmonate vor der Geburt beim Elterngeld ausgeklammert oder berücksichtigt? Gibt es in meiner Situation Möglichkeiten, Monate mit wenig oder keinem Einkommen aus der Berechnung auszuklammern? Gibt es sonst noch Besonderheiten oder Tipps, die ich beachten sollte, damit ich keine Ansprüche verliere? Ich wäre sehr dankbar für Einschätzungen oder Erfahrungen, da die Kombination aus zwei Arbeitsverhältnissen für mich ziemlich unübersichtlich ist. Vielen Dank euch!
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