Mitglied inaktiv
hallo mädels, zum leidigen thema "ferber" hab ich mal ein bisschen gegoogelt und eine seite mit kritiken über ein paar bücher rund ums baby/kind gefunden, die vielleicht einige von euch hier interessieren könnte: http://www.babygruppen.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=127#search=%22richard%20ferber%22 hier mal der auszug zu dem buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" Zitat: "Die dort beschriebene Methode ist geklaut und wird entgegen der Empfehlung des ursprünglichen Urhebers Dr. Richard Ferber von Kast-Zahn bereits für Kinder unter 13 Monaten empfohlen, was der Urheber ausdrücklich nicht empfiehlt. Geht von diversen wissenschaftlich völlig überholten Annahmen aus (Kind braucht nachts kein Essen, keinen Schnuller, kann mit 6 Monaten rein neuronal durchschlafen; Kind mit 6 Monaten schreit, weil es die Eltern manipulieren will. Diese Annahmen sind alle widerlegt!!). Kindliches Schreien im ersten Lebensjahr wird in der Entwicklungspsychologie immer als Stresssignal des Kindes gedeutet, welches es sofort abzustellen gilt, da häufiges Schreien zu irreparablen hirnphysiologischen Veränderungen führt! Ist ein völlig überholtes Elternbuch, dass nicht ausreichend auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht, sondern nur auf die der Eltern. Schon noch von der Bezugsperson hoch abhängige Säuglinge werden hier komplett unnötig auf frühe Selbständigkeit gedrillt und Eltern das Bild des kindlich-manipulierenden Tyrannen eingeredet. Entwicklungspsychologisch gesehen ist die Durchführung der Methode vor dem 13. Lebensmonat hoch problematisch für die Persönlichkeitsentwicklung! Im ersten Lebensjahr sollte unter Bindungsaspekten und dem Aspekt der Herstellung des Urvertrauens immer sofort auf jedes Weinen des Kindes reagiert werden und das Kind nicht systematisch über Minuten schreien gelassen werden! Der Urheber Dr. Richard Ferber hat sein Programm überarbeitet, wer wirklich was lernen möchte, schaue bitte beim Original nach. Dr. Ferber himself empfiehlt mittlerweile sogar das Schlafen im Elternbett, wenn die entsprechenden Sicherheitsfragen bzgl. des plötzlichen Kindstods (Verhinderung der Überhitzung etc.) berücksichtigt werden." Zitat Ende hört auf euren bauch und auf euer herz und ihr KÖNNT gar nicht verkehrt handeln! in diesem sinne euch allen einen schönen abend und ruhige nächte! lg Andrea.
und aus aller Not probiert man alles aus. Nix hat geklappt. Aber im Urlaub durfte sie (8 Mon.) 14 Tage im Grübchen schlafen und promt schläft sie super ein und auch durch. Auch nach dem Urlaub in ihrem Zimmer im eigenen Bettchen.
siehe auch hier: http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=2&range=20&action=showMessage&message_id=78020&forum=110 lg pitti
ach muss das jetzt auch noch wieder durchgekaut werden?
ach muss das jetzt auch noch wieder durchgekaut werden?
ja, ich finde, das darf man immer wieder durchkauen. wenn ich sehe, wie verbreitet diese methode aus unwissenheit immer noch ist, ist es wichtig, immer und immer wieder darauf hinzuweisen, wie schädlich sie ist. hier lesen ja auch immer wieder neue leute mit und die dürfen/sollen das auch lesen. ich hab da auch einen echten missionarseifer, weil es mich so ärgert und so traurig macht, dass so viele eltern immer noch das mit ihren babys und kleinkindern machen und die späteren folgen (verstärkter trotz/verstärkte aggressionen, schlafstörungen, trennungsängste) dann damit überhaupt nicht mehr in verbindung bringen.
Eins vorweg, damit nicht alle über mich herfallen: ich bin gegen irgendwelche Methoden ein Kind zwanghaft zum Einschlafen zu bewegen! Das ist auch in meinen Augen nicht gerade der vernünftigste Weg! Aber!!!!!! :-) So wie es häufig dargestellt wird, sehe ich es wiederum nicht. Denn wenn das zur Folge hätte, dass alle Kinder verängstigte Wesen ohne Selbstbewusstsein und Verlustängsten werden, dann gibt es aber doch sehr, sehr viele Menschen die "irre Glück" gehabt haben müssen. In meinem Jahrgang 1969 war es nämlich durchaus üblich so zu verfahren! Und auch eine geraume Zeit später. Wenn wir alle unsere Grossmütter fragen würden, für die solche Methoden "normal" waren, würden die uns wahrscheinlich sogar sagen "guck dich doch mal um bei der heutigen Jugend! Null Disziplin, kein Respekt, null Bock auf nix etc - geschadet hätte es denen nicht, wenn man denen mal gezeigt hätte wo es lang geht!". Und was soll man da sagen? Ein bisschen Recht hätten sie sogar, oder? *zwinker* Nachtrag für diejenigen, die immer nur 3 Worte aus einem Beitrag lesen und nicht die Gesamtaussage: nein, ich bin gegen Einschlafzwang und Durchschlaffolter! Man entschuldige ausserdem meine Ausdrucksweise... :-)
ja das stimmt...es ist auch vor allem eine grausame Methode,aber garantiert ist jetzt nich die halbe Bevölkerung gestört...das regt mich ja auch immer so auf,das da so ein Drama gemacht wird,das trotz ect. auf sowas zu führen ist. Aber das Thema trotz möchte ich jetzt auch nich durch diskutieren,jeder weiss das das eine ganz normale entwicklungsphase ist..die das Kind sogar stärkt...
es ist sicher richtig, dass nicht alle der älteren generation gestört sind. aber es haben auch längst nicht alle früher die harte methode gefahren. was ich sehr wohl merke, ist, dass in meiner generation sehr viele herumlaufen, die mit sich und ihrem leben unzufrieden sind, beziehungsunfähig sind, sich selbst nicht leiden können, dauernd partnerschaftsprobleme haben, ihre kinder nicht in den griff kriegen usw. da kann ich nicht finden, dass die erziehung früher das non plus ultra war. das allein auf die säuglingszeit zurückzuführen, ist sicher falsch und vermessen. ein mensch ist immer die summe seiner gemachten erfahrungen. ein extrem geferbertes baby kann natürlich zu einem liebenden menschen heranwachsen, wenn sonst eigentlich alles gut lief im leben. genauso kann ein familienbettschläfer später amok laufen, wenn sonst viel falsch lief im leben. aber wir sind uns sicher einig, dass die methode zunächst einmal eine negative grundlage legt bei der seelischen entwicklung eines kindes und dass kinder, deren eltern nicht danach verfahren, zunächst mal im vorteil sind. auf jeden fall wehre ich mich dagegen zu behaupten, uns allen hat der konservative erziehungsstil nicht geschadet. dazu kenne ich einfach zu viele menschen, die psychisch instabil sind, wenn auch erst auf den zweiten blick. mit liebevoller erziehung, und dazu gehört für mich der verzicht auf das ferbern, legt man zumindest eine günstigere grundlage.
xx
Muße gerade schmunzeln, als ich deinen Beitrag gelesen habe. Also, mir ist nich aufgefallen, daß so viele in meinem Alter beziehungsgestört und unzufrieden sind. Und wenn, dann hängt das mit anderen Dingen zusammen, z.B. Arbeitslosigkeit, chron. Geldmangel, der Angst, die Kinder nicht "durchzukriegen". Und das hat nicht unbedingt mit früherem schreienlassen zu tun. Im Gegenteil, ich bin in einer Generation geboren, wo das Stillen verpönt war (wegen angeblicher Giftstoffe in der Mumi) und wo bei Frauen grundsätzlich unter der Geburt ein Schmerzmittel gegeben wurde (aber keine PDA) Und mir fällt eher auf, daß unsere Generation trotzdem sehr wenige Allergien kennt und praktisch keiner von uns litt im Kindesalter an Diabetes oder Bluthochdruck (den sogenannten Altenkrankheiten) Und gestört sind wir erst recht nicht. Ich glaube, heute wird eher alles überdramatisiert, das fällt mir auch immer wieder auf in versch. Postings. Da wird bei einem 2-jährigen Kind, daß nicht richtig spricht, direkt von Autismus gesprochen Sorry, muß aufhören, Kiddies sind wach LG, tina
anfang 70-er doch, ich kenne ziemlich viele neurotische menschen. weniger welche mit existenz- und geldsorgen, mehr so die kategorie: gut verdienend, aber neurotisch. bevor mir das jetzt wieder jemand ankreidet: ich glaube nicht, dass das am schreien lassen liegt!!! ich bin nur der ansicht, dass das schreien lassen im säuglingsalter eine schlechte grundlage für alles weitere ist. mehr nicht.
Hi, ich verstehe was du meinst. Ich glaube aber, Deine Ausführungen sind für dieses Forum ein wenig zu, na sagen wir, akademisch. Deshalb sind sie nicht falsch, um Gottes willen. Im Gegenteil. Aber man braucht einen gewissen Background, um dem zu folgen. Das kann Du nicht überall erwarten. Deshalb wird hier eben über Deine Postings geschmunzelt. Es ist eher eine Art Nicht-verstehen. Andrea (auch mit neurotischen Bekannten :o)))))
mehr viel mit akademischer Bildung zu tun. Wenn du das glaubst, dann träume weiter. Dann such dir lieber ein "Reiche-Eltern-Forum", vielleicht findest du dann Kontakt zu den neurotischen und akademischen Mittdreissigern. LG, Tina
wollte schreiben Arbeitslosigkeit hat heutzutage nicht mehr viel damit zu tun, ob man eine akademische Ausbildung hat oder nicht. Ich kenne sehr viele arbeitslose Akademiker, Juristen, aber auch Ingenieure. Und besonders schwer haben es die FH Absolventen. @mams: Das weicht jetzt aber vom Thema ab, daher wünsche ich dir und deinem neurotischen Bekanntenkreis, daß sie niemals arbeitslos werden und dann auf einmal noch nen Grund bekommen, dazu dann noch deppressiv zu werden. LG, Tina, die das Glück zu schätzen weiß, daß sie selbst als auch ihr Mann nen sicheren Arbeitsplatz haben, da die reichen Eltern leider fehlen :-))
Ich habe das Buch gelesen, der Urheber des Zitates aber anscheinend nicht. Ich bin absolut gegen das Programm, aber in dem buch steht überhaupt nichts davon, den Schnuller wegzunehmen, ganz im Gegenteil. Und das ein Kind mit 6 Monaten keine Nachtmahlzeit mehr braucht, ist auch nicht überholt. Es gibt einen Unterschied zw. Brauchen und Wollen. Meiner hat zwar mit 3 Monaten 11 Stunden am Stück geschlafen (und bis heute, nun 10 Monate alt, beibehalten), aber wenn er nachts noch trinken wollte, hätte er es bekommen. Aber ob ers noch gebraucht hätte, glaub ich eher nicht. Aber diamiju hat recht, ständig aufs neue diese Diskussionen übers ferbern bringen rein gar nichts. Die Ansätze finde ich nämlich überhaupt nicht so schlecht. Ich würde mein Kind keine Minute schreien lassen. Aber man kann seinem Kind helfen, das Schlafen zu lernen. Bei meinem Kleinen gibt es keinen Grund, aber meine Große hatte massive Probleme mit dem Schlafen. Ich schreibe bewußt, SIE hatte Probleme. Sie ist nachts alle 2 Stunden aufgewacht und von alleine nicht mehr eingeschlafen. Und ich habe ihr geholfen, einschlafen zu lernen, ohne richtig wach zu werden, UND OHNE schreien zu lassen. Ich habe mir aus dem Buch das rausgezogen, was mir sinnvoll erschien. Das war z.B. auch viele Schnuller ins Bett zu legen (meine Tochter hatte ständig 6 Stück im Bett), so fand sie nachts immer sofort einen. So schreibt es auch der Autor. Das ganze Programm ist nur für Eltern gedacht, die kräftemäßig am Ende sind, die Kinder sollen geschützt werden vor elterlicher Gewalt, die durch die Situation entstehen könnte und nur dann sollte das Programm durchgezogen werden.(Ich bin trotzdem dagegen, dann kann man sich auch woanders Hilfe suchen, aber viele wissen nicht, wohin sie sich wenden können) In "leichteren" Fällen sollen die Eltern sich das raussuchen, was sie mit ihren Prinzipien vereinbaren können. Auch das schreibt der Autor. Und das war bei mir, viele Schnuller ins Bett, mit 6 Monaten langsam nächtliche Fläschchen abgewöhnen (meine Tochter trank damals nachts doppelt so viel wie tagsüber) und im Bett beruhigen. Von mir aus könnt ihr über mich herfallen, aber meine Tochter wurde nach 2 Wochen nachts nicht mehr wach. Sie wird jetzt 6 Jahre alt und ist seitdem nur einige Male nachts aufgewacht. Sie schläft übrigens erst seit einiger Zeit in ihrem Zimmer, vorher bei uns im Bett. Und was das beste war an der Sache: Als sie durchschlief, hatte ich plötzlich ein ganz anderes Baby. Sie war ständig gut gelaunt, hat viel gelacht und schnelle Fortschritte gemacht. Vorher war sie eher quengelig, weil sie zu wenig Schlaf hatte. Geht uns ja genauso. Wenn wir mehrmals nachts rausmüssen, geht das mit der Zeit an die Substanz. so ging es meiner Tochter wohl auch. Ihr hat der zusammenhängende Schlaf gefehlt. Ich kann das jetzt nicht besser beschreiben, aber plötzlich war das Leben so einfach. Wir bekamen alle nachts genug Schlaf, und die Tage waren viel lockerer, gelöster, weil ohne quengeln. Ganz von alleine hat sich auch der Tagesschlaf bei ihr geändert. Sie schlief tagsüber mehr als vorher. So, jetzt habe ich wieder viel mehr geschreiben als ich wollte, aber ich muß noch mal sagen, es gibt auf der Welt nicht nur schwarz und weiß, sondern jede Menge Grautöne dazwischen . Es gibt auch nicht nur gut und böse, richtig und falsch, usw. sondern nur, daß man aus der gegebenen Situation für das Baby das Beste rausholt. Und für uns war es damals definitv das Beste. Ich wiederhole nochmals, ich habe meine Kleine nicht eine Minute schreien lassen. Wenn sie geweint hat, habe ich sie auch rumgetragen, aber nur zum beruhigen, nicht zum einschlafen. So, das war jetzt das letzte Mal, daß ich mich zu dem Buch äußere, aber ich finde es nun mal kein "Teufelsbuch", man muß nur verantwortungsvoll entscheiden, was man übernimmt. Nur leider gibt es viele Eltern, die das Buch wohl als eine Art Bibel betrachten und es so machen, wie drin steht (ohne wirklich verstanden zu haben, um was es geht) und es als Rechtfertigung fürs schreienlassen benutzten. Daher bin ich auch dafür, es aus dem Verkehr zu ziehen. Aber nicht wegen dem Inhalt, sondern wegen dem mangelnden Verantwortungsbewußtsein mancher Eltern. Amen. ;-)) So, jetzt wappne ich mich schonmal LG, Tina
So wie du es gerade beschrieben hast, finde ich es auch voll okay. Auch ich habe das Buch gelesen und für mich das sinnvollste rausgesucht. Nicht alles, was darin steht, ist für mich tragbar. Aber, es gibt viele gute Ansätze, die für mich realisierbar waren und auch immer noch sind. Ich finde es auch nicht gut, das Buch so auseinanderzunehmen. Lese jetzt immer noch drin und finde nicht alles Mist.
Hallo... bei dem Thema immer etwas schmunzeln muss.. Kenne diese Fragen auch..Na schläft er schon durch?..blabla..*Augen roll* Ich habe 3 Kinder...bei jeden Kind war es anders mit dem schlafen/einschlafen/durchschlafen... Beim großen(heute fast 16)...er schlief nur ein wenn jemand sich mit ihm hingelegt hatte, Händchen gehalten hat.Er schlief dann mit ca.8 Monaten durch. Der mittlere (heute fast11)..er war ein Schreibaby...er schlief erst mit 1,5 Jahren durch hatte riesige Probleme mit dem schlafen überhaupt..ich war damals total verzweifelt. Und der kleine (6 Monate)...schläft seit er 14 Wochen ist durch.Er hat seinen Rhythmus gefunden...will jeden Abend gegen 20Uhr ins Bett und schläft dann bis morgens durch. Was ich damit sagen will,es steht immer so schön in den Büchern aber die Realität sieht anders aus. Ich glaube man kann es als Mama nicht beeinflussen...man kann nur einen kleinen Beitrag dazu leisten das die Kinder ihren eigenen Rhythmus finden, wenn der Körper sagt jetzt ist es soweit nun bin ich bereit durchzuschlafen dann wird es auch passieren. An alle Mama`s die Nachts noch aufstehen müssen...durchhalten irgendwann habt ihrs geschafft. Lg Kathi mit Paul-Niklas
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