Elternforum Entwicklung im 1. Lebensjahr

Wie war /ist Eure "Beziehung" zu Eurem 1. Kind?

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Wie war /ist Eure "Beziehung" zu Eurem 1. Kind?

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Hallo, ich bin inzwischen 2 fache Mama von Lea und Jan. Sie sind nun fast 3 Jahre und fast 15 Monate alt. Ich habe aber rückblickend leider feststellen müssen,dass die Bindung zu meinem ersten Kind für die ersten Monate gar nicht so toll war: Die erste Geburt fand ich ganz furchtbar und war einfach nur froh als endlich alles vorbei war. Ich fühlte mich oft mit meinem ersten Kind überfordert,es war alles so neu für mich. So echte glückliche Momente gab es viel zu selten damals. Mein Mann hat nach Feierabend und am WE immer geholfen,Hilfe von meinen Eltern hatte ich nicht,da wir keinen KOntakt mehr haben. Mein Mann sagte kürzlich,dass ich die Lea anfangs gar nicht so richtig haben wollte,das hätten wohl auch andere gemerkt. (wir sprachen von einér Bekannten,die jetzt entbunden hat und sehr unter dem Babyblues leidet). Da kam also dieser Rückblick her. Ich muss sagen,dass ich aber nie diese typische Heulphase hatte und auch keine Medikament genommen habe. Tja und die 2. Geburt war auch schlimm,aber ich wusste schon,was da auf mich zu kommt. Ich habe Jan ganz anders,viel bewusster empfangen. Ich war beim 2. Kind schon mit allem vertraut,und daher war die Bindung zu Jan schon von Anfang an besser und schöner. Jetzt ist Lea 3 Jahre und wir haben ein gutes Verhältnis zueinander.Natürlich gibt ea auch mal Ärger,aber sonst,gut. Mir tut das ganze leid,ich habe mich auch sehr auf mein erstes Kind gefreut und würde gerne die Zeit noch mal zurückdrehen. Meine Frage ist nun: Ging oder geht es Euch bei Eurem ersten Baby ähnlich? VG Katja2003 mit Lea und Jan


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Hallo Katja! Wenn Du magst können wir uns über E-mail austauschen. Das Thema ist mir zu persönlich! LG Anna


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So extrem, wie du das schilderst, habe ich das absolut nicht erlebt, aber ich habe das Empfinden, daß es wirklich als "Erstmutter" schwerer ist, sich 100%ig auf das Kind einzulassen, ohne ständig auf alle guten Ratschläge zu hören. Man vertraut einfach auch seinem Instinkt nicht so und hat - so ging es mir wenigstens - wahrscheinlich mit den organisatorischen Fragen der Babyfürsorge und den technischen Abläufen so viel zu tun, daß es nicht so viele emotionale Momente gibt wie bei den folgenden Kinder. Das habe ich auch so empfunden.


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ich war schon 30 beim ersten kind und hatte sehr viel lebens- und selbsterfahrung. das führte dazu, dass ich auch mein erstes kind vom ersten tage an genießen konnte.


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Hallo, ich war 31 und mir ging meine Beziehung zu meinem ersten war auch erst eher zurückhaltend, weil er sehr viel geweint hat und ich entweder völlig verzweifelt war (weil er sich nicht beruhigt hat) oder , wenn dann doch mal Ruhe war, sofort eingeschlafen bin. Genießen konnte ich ihn nicht. Dazu war ich viel zu müde. Das geht jetzt besser. Mein Zweiter ist ein wahrer Sonnenschein. Liebe Grüße, Heike


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*kopschüttel*


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hi ich kenne das nur zu gut. bei mir war es bei beiden kindern so. sogar bei der zweiten eher schlimmer. so richtig mein baby geniessen konnte ich erst so nach 3monaten. ich wollte sie auch nach der geburt nicht halten, zischte die habamme an sie solle sie wegnehmen.(hatte 2ks) bei der zweiten geburt, war ich so arg drann dass ich sie gar nicht hätte halten können. ich dachte immer es gehe vielen frauen so, komischerweise war es bei all meinen kolleginnen die auch kinder haben anders. lg shelly


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Hallo, bei mir ist es so, dass ich das Verhältnis zu meiner ersten Tochter als sehr intensiv empfinde. Die Geburt war damals ok. Kein Zuckerschlecken, aber das kennt ihr ja. Ich war damals sogar eifersüchtig auf jeden, der sie nur mal kurz halten wollte. (c; Ich habe mich richtig intensiv um sie gekümmert. Bei meiner Kleinen habe ich oftmals das Gefühl, ich gebe nicht genug. Manche sagen, dass zweite Kind 'läuft so mit' und manchmal muss ich mit Erschrecken feststellen, dass es stimmt. Bekomme dann ein richtig schlechtes Gewissen. Brauche ich aber gar nicht haben, da meine Große den Alleinunterhalter mimt, den ich sonst abgegeben habe. Ich kann sagen, dass ich eine ganz besondere Beziehung zu meiner Großen habe und ich denke, bei der Kleinen wird es genauso sein. Oder ich hoffe es zumindest. Viele Grüße firlefanz