Mitglied inaktiv
Lasst Ihre Eure Babys gegen Pneumokokken und Menigokokken impfen? wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht? Bin mir unsicher und würde gern mal versch. Meinungen hören... Danke! :-)
Habs gegoogelt und das gefunden. (Meiner ist vor 2 Wochen gegen Pneumokokken geimpft worden und hat es super vertragen. Ich lasse alle empfohlenen Impfungen machen. Pneumokokken: Pneumokokken sind Bakterien, die schwere Infektionen verursachen. Bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren Menschen und Personen mit chronischen Grundleiden können sie besonders gefährlich werden. Weltweit sterben jährlich etwa zwei Millionen Menschen an einer durch Pneumokokken verursachten Infektion, darunter mehr als eine Million Kinder unter fünf Jahren mit einer Lungenentzündung. In Deutschland fallen jedes Jahr rund 75.000 Menschen nach Angaben der Ärztezeitung einer Lungentzündung zum Opfer. Trotz Antibiotika tritt die Hälfte dieser Todesfälle bereits innerhalb der ersten 48 Stunden ein. In der Akutphase liegt die Sterblichkeit bei ca. acht Prozent, in den darauffolgenden Monaten bei weitern ca. fünf Prozent Ärztezeitung. Eine Röntgen-Aufnahme gibt Aufschluss über eine Lungenentzündung durch Pneumokokken vergrößern Eine Röntgen-Aufnahme gibt Aufschluss über eine Lungenentzündung durch Pneumokokken Pneumokokken können eine Vielzahl von Krankheiten hervorrufen. Menschen über 50 Jahren erkranken meist an Lungenentzündung. Diese ist auch deshalb besonders gefährlich, weil sie leicht übersehen wird. Typische Krankheitssymptome, wie plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten, eitriger Auswurf, sind im Alter seltener. Typischerweise beginnt die Lungenentzündung nach vorausgegangenem Infekt der oberen Atemwege. Säuglinge zeigen neben Husten oftmals untypische Symptome wie Trinkschwäche oder Schnupfen. Kleinkinder leiden unter Husten, schnellem Puls, sind blass und haben Fieber. Der Hirnhautentzündung geht meist eine Infektion der oberen Atemwege voraus. Im Säuglingsalter haben Kinder hohes Fieber, erbrechen, sind apathisch oder unruhig, verweigern die Nahrung oder erleiden Krampfanfälle. Sind die Kinder älter als ein Jahr, tritt die typische Nackensteifheit auf, darüber hinaus Kopfschmerzen und Bewusstlosigkeit. Auch wenn das Kind die Infektion überlebt, kann es Hirnschäden zurückbehalten, taub sein oder schlechter sehen. Bei Kindern unter fünf Jahren sind Pneumokokken die zweithäufigste Ursache bei akuten bakteriellen Hirnhautentzündungen. Eine Mittelohrentzündung verursacht bei den betroffenen Kindern starke Ohrenschmerzen und Fieber. Manche Kinder leiden unter häufig wiederkehrenden Mittelohrentzündungen. In Deutschland erkranken nach Schätzungen jährlich 300.000 bis 600.000 Kinder unter fünf Jahren an akuter Mittelohrentzündung. Bei der Nasennebenhöhlenentzündung treten Fieber und Kopfschmerzen auf, die Nebenhöhlen sind vereitert. Säuglinge erkranken nur selten an einer Entzündung der Kieferhöhlen, weil diese noch nicht vollständig ausgebildet sind. Das so genannte Siebbeinzellensystem kann aber bei ihnen auch betroffen sein. Infektionsweg [Bearbeiten] Pneumokokken werden wie Erkältungen durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben. Sie besiedeln die Schleimhäute des Nasenrachen (Nasopharynx). Träger und Überträger von Pneumokokken sind hauptsächlich Kinder in den ersten beiden Lebensjahren, Erwachsene ohne Kontakt zu Kleinkindern sind nur zu etwa 5% besiedelt, eine Zahl die allerdings mit zunehmendem Alter (>65 Jahre) und schwächerem Immunsystem wieder ansteigt. Überträger werden meist von einem bis maximal drei verschiedenen Serotypen zugleich besiedelt, die jedoch immer wieder durch Neue ersetzt werden. Eine Besiedlung mit Pneumokokken ist meist symptomlos und ohne Krankheitsbild (eventuell leichte Erkältung), während eine Schwächung der körpereigene Abwehrmechanismen durch Virusinfektion, chronischen Krankheiten oder Alter zur Ausbreitung des Bakteriums und Krankheit führen kann. Mittelohr-, Nasennebenhöhlen-, Lungen- oder Hirnhautentzündung können dann die Folge sein, während ein Übergang in die Blutbahn (zumeist über vorherige Infektion der Lunge) zu Sepsis (Blutvergiftung) führt. Allerdings sind die genauen Gründe warum bei manchen Menschen eine Besiedlung zu lebensbedrohlichen Krankheiten führt, während die meisten keinerlei Symptome zeigen, noch nicht vollständig erforscht. In hohem Maße gefährdet sind die am meisten besiedelten Bevölkerungsgruppen wie Kinder in den ersten beiden Lebensjahren (noch nicht vollständig angepasstes Immunsystem) und alte Menschen. Impfung [Bearbeiten] Schutz vor Pneumokokken bieten zwei Impfstoffe. Ein so genannter Polysaccharid-Impfstoff steht seit vielen Jahren zur Verfügung und ist vor allem für ältere Kinder und Erwachsene bestimmt. Er wirkt gegen 23 verschiedene Pneumokokkentypen, die für 90 Prozent der Erkrankungen verantwortlich sind. Ein so genannter Konjugat-Impfstoff wurde im Februar 2001 zugelassen und ist für Kleinkinder bestimmt. Der neue Impfstoff ist gegen die sieben für Kinder gefährlichen und häufigsten Typen der Pneumokokken gerichtet. Bevor der Konjugatimpfstoff eingeführt wurde, gab es die Schutzimpfung gegen Pneumokokken nur für Kinder ab dem dritten Lebensjahr sowie Jugendliche und Erwachsene. Der für sie geeignete Polysaccharid-Impfstoff ist aber, weil er aus den unveränderten Zuckermolekülen der Kapsel besteht, bei Säuglingen und Kleinkindern nicht ausreichend wirksam. Daher konnten Kinder unter zwei Jahren bisher nicht gegen Pneumokokken-Infektionen geimpft werden. Bei der Herstellung des Konjugatimpfstoffes hat man sich eines Kunstgriffs bedient. An die Kapsel-Zuckermoleküle wurde ein Eiweißmolekül gebunden, das es den weißen Blutkörperchen erleichtert, den Erreger zu erkennen. Seit März 2001 steht auch in Deutschland ein Konjugatimpfstoff zur Verfügung, der bei Säuglingen und Kleinkindern erfolgreich eingesetzt werden kann. In klinischen Studien wurden in den USA und in Finnland mehr als 37.000 Kleinkinder geimpft. Dabei ist die Wirksamkeit des neuen Impfstoffes bewiesen worden (Lit.: Black S. et. al., 2000). Eine Pneumokokken-Schutzimpfung kann gleichzeitig mit anderen Impfungen erfolgen. Obwohl die Impfung gut verträglich ist, ist nur ein kleiner Teil der Menschen, für die sie empfohlen wird, geimpft. Die Impfung senkt nicht nur das Risiko schwerer Pneumokokken-Infektionen sondern auch der Nebenwirkungen häufiger Behandlungen mit Antibiotika. Insbesondere kann es das Entstehen von Antibiotika-Resistenzen eindämmen, die in unseren Nachbarländern bereits das Behandeln von Pneumokokken-Infektionen erschweren. Daher sollte die Impfung in größerem Umfang genutzt werden als bisher. Empfehlungen für die Pneumokokken-Impfung [Bearbeiten] Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, STIKO, hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 30/2006 veröffentlicht. Frei zugänglich als PDF-Dokument auf der Webseite des RKI: [1] (Quelle: Ständige Impfkommission 2006) * alle Personen ab 60 Jahre * alle Kinder ab dem vollendetem zweiten Lebensmonat bis zum zweiten Lebensjahr * Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grundkrankheit wie zum Beispiel: o chronische Erkrankungen der Lunge (incl. Asthma und COPD) und des Herz-Kreislauf-Systems o chronische Leber- oder Nierenerkrankungen o Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen o Krankheiten der blutbildenden Organe o angeborene oder erworbene Defekte des Immunsystems o Patienten mit funktionsuntüchtiger oder fehlender Milz o vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie oder vor einer Organtransplantation o Patienten mit neoplastischen Erkrankungen o bei Krebserkrankungen o bei HIV-Infektionen o nach Knochenmarkstransplantation In Deutschland erkranken jährlich bis zu 800 Menschen an Meningokokken. Diese Bakterien sind Auslöser für gefährliche Hirnhautentzündungen (Meningitis) sowie Blutvergiftungen (Sepsis). Beide Krankheitsbilder können sehr komplikationsreich verlaufen. Innerhalb weniger Stunden kann die Erkrankung - vor allem bei Meningokokken der Serogruppe C - schwerste Verläufe annehmen und bei etwa jedem zehnten Infizierten zum Tode führen. Auch schwere Folgeschäden wie z.B. Hirnnervenlähmungen oder Taubheit können auftreten. Mehr als 80 Prozent der Meningokokken-C-Erkrankungen treten bei Personen unter 20 Jahren auf. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche. Meningokokken: Einen zuverlässigen Langzeitschutz vor Meningokokken der Gruppe C bietet eine Impfung. Seit Juli 2006 wird diese nun auch von Experten als Standardimpfung für Kleinkinder im zweiten Lebensjahr empfohlen.
nein. die pneumokokkenimpfung schützt nur gegen einige erreger,es müsste schon sehr grosser zufall sein,wenn dein kind gerade die bekommt,wenn überhaupt.... lg pitti
Meningokokken - Die Impfung Seit Juli 2006 ist die Impfung gegen Meningokokken C in Deutschland eine für alle Kinder empfohlene Schutzimpfung. Die bisher verwendeten so genannten Polysaccharid-Impfstoffe waren im Kleinkindesalter nicht wirksam. Seit kurzem existieren jetzt so genannte Konjugatimpfstoffe gegen Meningokokken der Gruppe C, in denen die Bakterienbestandteile an Diphtherie- oder Tetanustoxoid gebunden sind, wodurch es auch bei Kindern unter 5 Jahren zu einer Antikörperbildung kommt. Wirksamkeit Beide Impfstoffgruppen führen zu einer Antikörperbildung bei 90 – 100% der untersuchten Impflinge. Es existieren jedoch bis zum heutigen Tage keine methodisch hochwertigen Studien (randomisiert und kontrolliert), die klinisch relevante Endpunkte untersuchen, d. h. prüfen, ob denn nicht nur Antikörper gebildet werden, sondern die Erkrankungshäufigkeiten bei Geimpften auch wirklich zurückgehen! (at 2006) Auch die Dauer eines eventuellen Impfschutzes ist weitgehend unklar Bei der in Großbritannien durchgeführten frühen Impfung im ersten Lebensjahr sind bereits nach einem Jahr keine Antikörper mehr nachweisbar. Auch bei später geimpften Kindern kommt es bereits nach einem Jahr zu einer deutlichen Abnahme der Antikörper: statt initial bei 90% ließ sich nach einem Jahr ein als schützend angesehener Titer nur noch bei 60% der Untersuchten nachweisen (at 2006) Einer aktuellen Übersichtsarbeit aus Großbritannien zu Folge waren dort von den 465 Meningokokken C-Fällen im Zeitraum von 2000 bis 2003 immerhin 53 Kinder geimpft. Auch bei den Meningokokken sind Befürchtungen geäußert worden, es könne – wie bei HiB oder den Pneumokokken – zu einer Verschiebung im Erregerspektrum („replacement“) kommen. (at 2006) Die STIKO-Erwartung, bei einer Durchimpfung von 80% wären bis zu 70% der Erkrankungen vermeidbar, setzt eine Wirksamkeit von über 90% über mindestens 3 Jahre voraus. Dies ist, so resümiert das arznei-telegramm, „aus den bisherigen Daten nicht ableitbar“ (at 2006) Nebenwirkungen Bisher beschriebene UAWs umfassen neben Lokalreaktionen auch Reizbarkeit, Schlafstörungen bei Kleinkindern, Anaphylaktische Reaktionen, schwere, potentiell lebensbedrohliche Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom) und Krampfanfälle (at 2006) lg pitti
Pneumokokken - Die Impfung Seit Juli 2006 ist in Deutschland die Pneumokokkenimpfung eine allgemein empfohlene Schutzimpfung für alle Kinder. Zusammensetzung Der neue Pneumokokken-Impfstoff ist auf nordamerikanische Verhältnisse hin entwickelt worden: Von den über 90 verschiedenen Serotypen der Pneumokokken enthält der neue Impfstoff 7, die in den USA für über 80% der invasiven Erkrankungen bei Kindern bis zum Alter von 3 Jahren verantwortlich sind. Die Verteilung der Subtypen in Europa weist deutliche Unterschiede zu der in den USA auf, wodurch der Impfstoff wesentliche Teile des relevanten Erregerspektrums nicht abdeckt: 4 der 10 in Europa häufigsten Serotypen sind nicht enthalten.Wirksamkeit Es gibt keine randomisierten, kontrollierten Studien zur Vorbeugung invasiver Pneumokokkenerkrankungen mit Prevenar® in Europa – die amerikanischen Untersuchungen können aber – wie ausgeführt – aufgrund des deutlich verschiedenen Erregerspektrums nicht übertragen werden. Die Pneumokokkenimpfung ist ein klassisches Beispiel für die zentrale Bedeutung, die der Unterscheidung zwischen theoretischen auf der einen und praktisch relevanten Betrachtungen zur Wirksamkeit eines Impfstoffes auf der anderen Seite. Der Impfstoff ist offenbar hocheffektiv in der Reduktion der enthaltenen Pneumokokkenserotypen als Erreger von Erkrankungen: In einer großangelegten kalifornischen Studie lassen sich 89% der Erkrankungen durch diese Serotypen mit der Impfung verhindern. Es kommt zu einer Abnahme dieser Erreger bei der akuten Mittelohrentzündung und zur Abnahme dieser Erreger bei Lungenentzündungen. Die relevante Zielgröße der Häufigkeit entsprechender Erkrankungen überhaupt bleibt jedoch weit weniger beeinflusst: In einer finnischen Studie zur Mittelohrentzündung konnte zwar das Risiko einer durch Pneumokokken hervorgerufenen Otitis um ein Drittel gesenkt werden, die Gesamthäufigkeit der Mittelohrentzündungen blieb jedoch annähernd gleich. Auch eine aktuelle amerikanische Untersuchung konnte nach Pneumokokkenimpfung lediglich eine Reduktion der akuten Mittelohrentzündung um knapp 8% verglichen mit einer ungeimpften Kontrollgruppe nachweisen, die Autoren attestieren dem Impfstoff einen „moderaten“ Schutz vor dieser Erkrankung (Fireman 2003). Auch zur Prophylaxe rezidivierender Mittelohrentzündungen taugt die Impfung laut einer aktuellen Literaturübersicht nicht (Straetemans 2004). Die empfohlene Impfung Asthmakranker entbehrt ebenfalls einer soliden wissenschaftlichen Basis– eine aktuelle Literaturübersicht fand „wenig Hinweise, um die routinemäßige Anwendung bei Asthmapatienten zu unterstützen“ (Sheikh 2003). Auch für die Impfung von Erwachsenen mit kompromittiertem Immunsystem wird diese Impfung zunehmend empfohlen – eine Übersicht über aktuelle Studien zur Wirksamkeit dieser Impfung kommt zu dem lakonischen Ergebnis: „Aktuelle Leitlinien empfehlen die Pneumokokkenimpfung für Risikogruppen. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass dies von irgendeinem Nutzen ist.“ (Moore 2000) !!!!!!!!!!!!Der häufig postulierte und ins Feld geführte Schutz gegen Lungenentzündungen durch die Impfung entbehrt ebenfalls jeder wissenschaftlichen Grundlage: eine Literaturübersicht kommt hier zu dem Ergebnis, dass „die neuesten, größten und mutmaßlich besten Studien überhaupt keinen Nutzen oder sogar Nachteile“ bezüglich dieser Erkrankungen zeigte (Conaty 2004)!!!!!!!!!!! Die STIKO prognostiziert bei entsprechender Durchimpfungsrate eine Reduktion der invasiven Pneumokokkenerkrankungen bei Kindern unter 2 Jahren um mehr als 50%. Dieser Einschätzung folgen unabhängige Experten jedoch nicht ohne weiteres: „Wie realistisch die Vorhersage der STIKO ist, lässt sich ... Aufgrund der Mängel und Intransparenz der zugrundeliegenden epidemiologischen Daten nicht hinreichend beurteilen“ (at 10/2006). Die Autoren des arzneitelegramms kommen nach kritischer Würdigung aller bekannten Daten zu dem Ergebnis: „Auf der Basis der lückenhaften publizierten epidemiologischen Daten, der ungeklärten langfristigen Folgen und der immensen Kosten halten wir die Empfehlung einer generellen Impfung aller Säuglinge mit PREVENAR für unzureichend abgesichert.“ Epidemiologische Nebeneffekte der Impfung Bereits jetzt zeigt sich, dass im Impfstoff nicht enthaltene Serotypen der Pneumokokken als ursächliche Erreger auch schwerer Erkrankungen zunahmen (Hochmann 2005, Eskola 2001, s. hierzu auch Lipsitch 1999, Spratt 2000), ein Effekt („replacement“), der auch von der HiB-Impfung mittlerweile bekannt ist. Dieser Effekt tritt sowohl bei der akuten Mittelohrentzündung, als auch bei Lungenentzündungen und sogar bei Hirnhautentzündungen älterer Patienten auf (at 2006). Unter den nach der Impfung vermehrt beobachteten Subtypen sind auch solche mit problematischen Resistenzphänomenen gegen übliche Antibiotika und Typen, die primär komplizierte Erkrankungen (etwa bei Lungenentzündungen) hervorrufen. Selbst bei der Besiedlung des Nasen-Rachenraumes von geimpften Kindern lässt sich dieser Effekt nachweisen, auch hier finden sich unter den „nachrückenden“ Bakterien Problemkeime wie Staphylokokkus aureus (at 2006) Nebenwirkungen Bisher beschriebene UAWs umfassen Fieber (> 40%), Erbrechen, Durchfall, lokale Schmerz- und Entzündungsreaktionen am Einstichort, allergische/anaphylaktische Reaktionen, Verminderung der Blutplättchen und Krampfanfälle (arznei-telegramm 2006) sowie akute Dermatitis (Holdiness 2003).
Hallo, ich schließe mich vollinhaltlich Pitti an. Diese Art von Impfungen können einen auch leicht in falsche Sicherheit wiegen. "Lungenentzündung und Meningitis kann mein Kind ja nicht mehr kriegen, dagegen ist es ja geimpft..." Hab ich schon öfter gehört und es ist einfach völlig falsch und ein im Ernstfall gefährlicher Trugschluss. Ich bin kein Impfgegner, aber ich finde, es gibt sinnvolle Impfungen und solche, die meiner Meinung nach nicht nötig sind. Dazu gehört mM nach auch die WiPo-Impfung. Aber jeder wie er mag. Bitte jetzt hier keine Impfdiskussion. ;-) LG, Silke (im Alter von 2 Jahren an einer Meningitis erkrankt, vor der auch eine Meningokokken-Impfung nicht hätte schützen können)
impfung eine meningitis bekommen...war ganz schlimm... weiß nicht welche,kann man nicht mehr lesen im impfpass (ddr). na ich sehe es so wie du,einige sind für mich sinnvoll,die lass ich auch impfen,wipo etc nicht. ich habe gott sei dank auch einen kiarzt,der da mit mir weitestgehend konform geht und nicht so "impfen-alles nach plan" drauf ist. aber (noch) ist die entscheidung ja frei ... lg pitti
Hallo, Ich lasse meine Soehne sowieso nur ganz gezielt gegen einzelne Sachen impfen (Tetanus vor dem ersten Laufsommer, ggf. Masern und Mumps etwa im Schulalter, Polio und Diphterie ggf. als Reiseimpfung), weil ich versuche, die Gefahr fuer Impfschaedigung und Schadenswahrscheinlichkeit und -heftigkeit durch die Erkrankung gegeneineinander abzuwaegen. Bei so neuen Impfungen, ueber die man fuer meinen Geschmack noch so gar nichts weiss, faellt meine Abwaegung zuungunsten der Impfung aus. Beste Gruesse und viel Erfolg, dass Du eine Entscheidung findest, mit der Du Dich wohlfuehlst, Sabine
hallo, pneumokokken haben wir gleich zu beginn mit der 6-fach mitgemacht, da mein sohn frühchen war und es da sowieso schon empfohlen wurde. er hat die impfung ohne probleme vertragen. ich würds wieder machen und der kinderarzt meinte damals, wenn man mal ein kind mit hirnhautentzündung gesehen hätte, wüßte man den nutzen dieser impfung zu schätzen... die meningokokken machen wir auch auf jeden fall, das stand nie zur diskussion. klar gibt es für und wieder bei einer impfung, jeder hat seine meinung. aber meine meinung ist, daß man die moderne medizin auch nutzen sollte, um solche krankheiten einzudämmen und von kindern fernzuhalten. es ist nämlich nicht eindeutig bewiesen, daß durchgemachte krankheiten tatsächlich das immunsystem stärken, wie so gerne gesagt wird. das mag vielleicht für banale infekte zutreffen, aber wohl nicht für hirnhautentzündung bei kindern oder masern/mumps/röteln im erwachsenenalter, die dann schwere verläufe haben können - oder??? ich fühle mich von meinem arzt gut beraten und wir haben bisher alles so gemacht, wie er es geraten hat und wie es empfohlen wird. obwohl der kleine frühchen war, hat er bisher nie eine auffällige impfreaktion (außer müdigkeit oder leichter temperaturerhöhrung) gezeigt. er ist jetzt 13 monate und hat vor 1 woche die mmr und windpocken-impfung bekommen. ich würd alles wieder so machen. gruß, Ela
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