Elternforum Entwicklung im 1. Lebensjahr

irgendwie alles scheiße gelaufen ...

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irgendwie alles scheiße gelaufen ...

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Hallöchen! Ich verfolge die Foren schon seit längerer Zeit und muss mir heute auch mal was von der Seele schreiben. Wenn ich an die Geburt meiner Kleinen am 22.06.06 denke, könnte ich immer noch heulen. Also eigentlich fing alles ganz normal an. Meine Fruchtblase ist zu Hause geplatzt und nach ca. 3 Stunden setzten auch die ersten Wehen ein. Wir sind dann ins Krankenhaus, der Muttermund war auch schon 6 cm offen und wir dachten, es kann ja nix mehr schiefgehen. Dann wurde ein Wehentropf angelegt (ist mir heute immer noch unerklärlich!), weil angeblich seit dem Blasensprung schon zu viel Zeit vergangen war.Dieser hat mich dann total umgehauen.Ich bin fast kollabiert im Kreißsaal.Daraufhin gingen natürlich auch die Herztöne meiner Kleinen richtig in den Keller. Die wurden so langsam, zwischendurch hatte ich echt schon Panik, ich würde sie verlieren. Als dies dann bei jeder Wehe passierte,ordneten die Ärzte nen Notkaiserschnitt an.Es ging alles total schnell. Es brach eine Hektik aus,ich wurde schnell in den OP gefahren, es war einfach schrecklich.Zwischenzeitlich dachte ich, dass wir beide den OP nicht wieder lebend verlassen! Da es leider so dringend war, konnte man mir auch keine PDA mehr legen, also Vollnarkose. Prima! Naja jedenfalls eine halbe Stunde später war dann meine Kleine da. Ich habe sie weder gesehen (war ja immer noch in Narkose), noch den ersten Schrei gehört und mein Mann konnte auch nicht die Nabelschnur durchschneiden (so wie wir uns das eigentlich vorgestellt hatten!). Ich habe meine Kleine erst nen halben Tag später das erste Mal gesehen! Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich immer lese oder höre, wie wichtig und schön der erste Kontakt zwischen Mutter und Kind im Kreißsaal ist. Wenn man den ersten Schrei hört, das Baby zum ersten Mal auf seinem Bauch hat, zum ersten Mal anlegen kann usw. Das ist ein Abschnitt, der mir total fehlt!!! Aber das war ja noch nicht alles. Meine Süße musste zu allem Unglück auch noch für zwei Tage in den Brutkasten, d. h. ich konnte höchstens mal die Hand in den Kasten stecken und sie streicheln. Konnte sie weder auf den Arm nehmen noch sonst irgendwas. Nach diesen 2 Tagen ist sie dann zum Glück in ein richtiges Bettchen gekommen und konnte dann endlich zu mir ins Zimmer. Da haben wir uns eigentlich so das erste Mal richtig kennenlernen können. Doch das Glück hielt nicht lange an. Nach einer Woche wurde bei der Abschlussuntersuchung vor der Entlassung im Krankenhaus ein schwerer Herzfehler bei meiner Kleinen festgestellt.Wir waren total geschockt. Sie wurde sofort in eine Kinderklinik verlegt, wurde da mit Blaulicht hingefahren. Da lag sie dann auch noch mal eine Woche, bis wir sie dann endlich nach Hause bekamen. Das ist alles Zeit, die mir irgendwie fehlt!!! Vor allem weil doch die erste Zeit so wichtig für Mutter und Kind ist. Naja, jedenfalls hab ich das bis heute irgendwie immer noch nicht so ganz verkraftet. Könnte immer noch heulen, wenn ich daran zurückdenke. Wir hatten uns das alles ganz anders vorgestellt! Durch dieses ganze Theater und den Stress ist leider auch meine Muttermilch zurückgegangen und ich kann sie leider auch nicht stillen. Ich mache mir deswegen natürlich auch Vorwürfe, weil ich sie so gern gestillt hätte und meinem Kind nur das Beste geben wollte. Ist irgendwie echt alles richtig blöd. Liebe Grüße Conny


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Das ist schlimm. Wirklich. Nicht nur, weil Dir wichtige Zeit mit Deinem Kind fehlt, auch weil Euch das Stillen fehlt. (Blabla...die Kinder werden auch mit der Flasche groß, sicher, aber stillen ist für Mutter UND Kind ein Segen, und gerade wenn man es will und nicht kann, knabbert das ganz schön an einem. Ich konnte die ersten 6 Wochen auch nicht stillen, daher kann ich das gut nachvollziehen.) Wegen Deiner Milch. Vielleicht kannst Du noch ein wenig hoffen. Googel mal nach Relaktation, frag Biggi Welter nach einer Stillberaterin für dieses Thema in Deiner Nähe oder such Dir selbst eine, guck Dir mal das Brusternährungsset von Medela an. Es ist grad erst 5 Wochen her, da dürfte noch was zu retten sein!! Versuch es wenigstes, wenn Du die Kraft dazu hast, es lohnt sich auf alle Fälle! Alles Gute!!!


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PS: Kannst mich anschreiben, hab da noch Adressen für Dich, falls Interesse. lg!


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Ich kann dich sehr gut verstehen, mir ging es ähnlich, ich hatte zwar gar keine Notkaiserschnitt, sondern einen geplanten, aber da wird einem das Baby ja auch nur kurz gezeigt und zack ist die Hebamme mit ihm verschwunden. Mein Kleiner mußte dann auch mit Blaulicht in die Kinderklinik und lag dort eine Woche auf Intensiv - ich habe mich dann nach 3 Tagen auf eigenen Wunsch und Verantwortung entlassen lassen, damit ich meinen Kleinen besuchen konnte. War auch eine total schlimme Woche, soviel geheult hab ich glaub ich noch nie in meinem Leben. Ich konnte dadurch auch nicht richtig stillen, der Milcheinschuß kam nie richtig in Schwung, trotz Beratung und Abpumpen und und und. Mittlerweile bin ich aber darüber hinweg, schau mal, es gibt so viele Kinder, die auch mit Flasche großgezogen werden und auch glücklich sind. Du kannst beim Flasche geben ja auch immer viel mit dem Baby kuscheln, dann ist es ja so ähnlich wie mit Stillen. Mir haben Hypericum Globuli gut gegen die Depris geholfen (hatte ich auch wegen dem Taubheitsgefühl am Bauch bekommen). Frag mal deine Hebamme! LG Tina


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hallo ich hatte auch einen not ks, hatte eine pda schon vor dem ks, habe aber während der op erbrochen und mir wurde elend schwindlig. das baby wollte ich gar nicht bei mir haben, war zu sehr mit erbrechen beschäftigt. mit dem stillen hat es auch nicht hinngehauen, hatte eine mastitis und lag 14tag im bett. fand die ganze geburt und zeit danach total schrecklich. ich war sehr erleichtert dass ich meinem kind nicht mehr die brust gegeben habe, ich persönlich habe sowieso eher eine abneigung gegen das stillen. fand die flasche geben viel viel schöner. beim 2 ks hatte ich eine vollnarkose, und bin noch auf dem op tisch erwacht. hatte in meinem leben noch nie solche schmerzen gehabt. bekahm 2mal morfium, und die kleine konnte ich erst nach 3tagen auf den arm nehmen. alles gute lg shelly


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Das wichtigste ist doch, daß es deinem Kind jetzt gut geht. Meine Große hat sich bei der Geburt in der Klinik mit Rotaviren angesteckt. Sie mußte die ersten 4 Wochen ihres Lebens dort verbringen, mit Schläuchen im Kopf und konnte auch nicht gestillt werden. Schmusen und kuscheln war auch stark eingeschränkt. Mein Sohn kam mit Notkaiserschnitt zur Welt, danach 3 Tage Intensivstation. Auch bei ihm war stillen nicht möglich. Heute sind sie 5 Jahre und 8 Monate alt und alles ist vergessen. Sie sind beide kerngesund und das Liebste was ich habe auf der Welt (na gut, und noch mein Mann ;-)) Die erste Zeit nach so einem Erlebnis ist schon hart, aber versuche mal, das Positive zu sehen, nämlich daß deine Tochter ohne Kaiserschnitt und KH jetzt wohl schwer krank wäre (oder noch was schlimmeres). Und überlese in diesen Foren die Bemerkungen besonders militanter Stillmütter, die ungeachtet der verschiedenen Umstände jede Flaschenmami zur Rabenmutter degradieren. Übrigens, es ist noch gar nicht richtig erforscht, wie wichtig die berühmter ersten Stunden für ein Baby sind. Ich kann mich z.B. nicht mehr an meine ersten Stunden erinnern. :-)) Meine Große hat die erste Zeit mit mir verbracht (der Durchfall ist erst nach 4 Tagen ausgebrochen) Der Kleine wurde sofort in die Intensivstation verlegt. Trotzdem ist der Kleine viel, viel ausgeglichener, ruhiger und nicht so sensibel wie die Große als Baby war. Es hängt mit Sicherheit auch viel vom Temperament des Kindes ab und auch damit, daß ich als Mutter beim zweiten Kind viel gelassener und sicherer mit ihm umgegangen bin. Ich wünsche dir alles Liebe für die nächste wunderschöne aber auch anstrengende Zeit Tina


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Was soll der Mist? Warum mußt Du Dir so den Affen raushängen lassen? Hast Du sonst keine Hobbys??? Dies hier: "Und überlese in diesen Foren die Bemerkungen besonders militanter Stillmütter, die ungeachtet der verschiedenen Umstände jede Flaschenmami zur Rabenmutter degradieren." erkläre doch bitte. Und dann frage ich Dich, ob DU es nachvollziehen kannst, wie es ist, wenn man gern stillen würde und es einfach zu schnell aufgegeben hat wegen falscher Beratung o.ä. Ich habe nichts weiter getan, als Hilfe anzubieten, aber irgendwas daran scheint Dir nicht zu passen. Traurig. lg


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Hey, jetzt reg dich doch mal nicht so auf. Zum hundersten Mal: ICH HABE NICHT DICH GEMEINT!!!!! Aber du kannst ja wohl nicht bestreiten, daß es bei Diskussionen zu diesem Thema Stillmütter gibt, die einfach nur beleidigend sind. Ich nenne es impertinent und militant. Das sollen dann die tollen Mütter sein??? Zusammen mit ihrer Mumi geben sie dann noch Intoleranz und einen grooooooooooßen Wortschatz weiter. Wenn man dann noch ziemlich runter ist, weil man ja eigentlich stillen will und es nicht geht wie bei Conny, die ja einiges mitgemacht hat, sind solche Kommentare nur einen Haufen Sch**** wert. Mein Posting war also an conny gerichtet, nicht an dich Und emmalJ, Friede jetzt ja? LG, tina


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Nun, da ich in diesem Fred bislang als einzigste auf das Thema Stillen weiter eingegangen bin, scheint es mit sehr verwunderlich, daß Du Deinen Satz nun auf völlig fremde Mütter, von denen nicht einmal conny selbst etwas geschrieben hat, gemünzt hattest. Hm:-/ Im übrigen ist nicht alles Friede Freude Eierkuchen, wenn man das Kind auch mit der Flasche satt bekommt. Wie erwähnt, ich habe es selbst durchgemacht, und obwohl ich in meinem Leben noch nie einem Säugling auch nur angefasst hasst, war mir das Stillen soooo wichtig, und ich habe letztenendes gottseidank dafür auch noch eine Lösung gefunden. Daher wollte ich conny die Hinweise geben, wenn sie die Kraft hat, weitere Wege zu beschreiten, denn es IST MÖGLICH. Und diese Information ist sicher mehr wert als einen Haufen Schei**. Verstehst? lg.


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Liebe Conny, Es tut mir sehr, sehr leid, was Du da beschreibst. Das ist das, was fuer mich immer das Horror-Szenario schlechthin war. Wegen der Aengste vor so einer Situation habe ich Schiss vor dem Krankenhaus. Zum Glueck ist mir so etwas erspart geblieben. Aber vielleicht kannst Du mit ein paar von meinen Tips trotzdem etwas anfangen: * Es gibt ein tolles Buch (sagen jedenfalls die, die ich kenne, denen es so ging wie Dir): Kaiserschnitt - wie Narben an Bauch und Seele heilen koennen * Lass' Dir nicht einreden, dass Du keinen Grund zum Trauern haettest, weil schliesslich alles gut ausgegangen sei: Du hast Grund zum Trauern, das Recht kann Dir niemand nehmen! Wenn Dich niemand verstehen kann, such' eine Selbsthilfegruppe, oder eine Hebamme, oder Psychologin, jemanden, bei dem Du Dich verstanden fuehlst. * Wenn Dir das Stillen so am Herzen liegt: Man kann die Milch auch wieder zum Fliessen bringen, nennt sich Relaktation. Es koennen uU mit Geduld und Spucke sogar Adoptivmuetter stillen, die noch nie selbst ein Kind bekommen haben. Da muesste es bei Dir noch recht einfach sein. Such' Dir eine Stillberaterin bei Dir in der Naehe, die Dich unterstuetzen kann (ueber LaLecheLiga oder AFS). Ich wuensche Dir, dass es Dir bald besser geht und die Sonne Dir wieder lacht, genauso, wie Dein Baby! Beste Gruesse, Sabine


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Immer wieder ein großer Spaß wie sich Stillmütter und Flaschenmütter streiten.... An Conny: Es tut mir wirklich leid für Dich, daß alles so blöd gelaufen ist. Bei mir war auch alles nicht so toll.. ..ich kann Dich also etwas verstehen. Meine FA meinte das egal ob eine Geburt "gut" oder "schlecht" war es ist immer ein krasses Ereignis an dem man eine Weile zu knabbern hat. Die Zeit heilt alle Wunden, daß hoffe ich zumindestens


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Hallo Conny, das ist echt heftig, was da bei dir passiert ist! Und ich kann es ganz gut nachvollziehen! Ich fand es für mich gerade tröstlich zu lesen, dass es anderen auch schlecht geht, sie heulkrämpfe haben. Da kommt man sich selbst nicht mehr so doof vor. Darf ich dir kurz berichten, was bei mir war? Da ich Schwangerschaftsdiabetes hatte, wurde die Geburt meiner Tochter heute vor einem Monat künstlich eingeleitet, eine Woche nach dem Termin. Zuerst hing ich den ganzen Tag im Kreißsaal mit heftigen Wehen (hab echt gedacht, ich steh das nicht durch!!), bis ich dann endlich nachmittags die PDA bekam. Doch irgendwie ging es nicht mehr weiter. Der Muttermund öffnete sich nur 5 cm und danach wars das. Dann bekam ich ziemlich hohes Fieber. Mir wurde literweise Flüssigkeit über den Tropf eingeflößt, fiebersenkende Mittel, etwas gegen die heftigen Wehen und die PDA! Um so später es wurde, um so mehr bettelte ich nach einem Kaiserschnitt, denn ich hatte echt keine Kraft mehr! Als der Herzschlag meiner Tochter immer höher ging, wurde ihre Sauerstoffversorgung überprüft. Die war in Ordnung, weshalb man nochmals zögerte. Doch dann wurde ich doch in den OP-Saal gebracht. Ich war durch die PDA bei Bewußtsein, hab sie also dann schreien gehört und kurz gesehen! Aber richtig freuen konnte ich mich nicht, hab nur gedacht "ich hab wirklich ein Baby?". Nach 14 langen Stunden war sie dann also da! Und ich nur froh, daß es vorbei war. Aber dann ging es zu Hause weiter. Sie schläft schlecht, das Stillen wollte auch nicht klappen, hatte zu wenig Milch (die ich alle 4 Stunden abpumpe) und dann wollte sie sich nie richtig anlegen lassen. Das hat mich so viele Nerven gekostet, daß ich sie nun lieber mit der Flasche fütter, obwohl ich auch lieber Stillen wollte. Was bringt es mir, wenn ich soeinen Nervenkrieg aushalten muß, wo ich so schon kaputt bin. Jetzt kann mein Mann auch mal füttern und 2 Mahlzeiten Muttermilch bekommt sie trotzdem am Tag. Also, auch wenn ich finde, daß es bei dir noch einiges schlimmer war, aber lass dir gesagt sein, anderen geht es teilweise auch ziemlich schlecht. (Hatte gestern einen kompletten Heultag. Habe immer angst, daß ich dabei durchdrehen könnte!!!) Ich drück uns allen, die irgend so ein Trauma verabreiten müssen, daß wir ganz schnell wieder glücklich lachen können! (Ich kann mir momentan überhaupt nicht vorstellen, freiwillig nochmals ein Baby zu bekommen! Dafür bin ich zu kaputt!!) ganz viele liebe tröstende Grüße Silvia


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Huhu! Ei, Kopf hoch! Dieses Gefasel von der Wichtigkeit der allerallerersten Zeit und der Bindung zwischen Mutter und Kind blabla kann ich nicht nachvollziehen und ich hab auch gerade irgendwo etwas darüber gelesen, dass es weit überschätzt wird. War das bei Spiegel online? Vor der Geburt hab ich dem auch viel beigemessen. Aber nach meiner Erfahrung ist es schnurz! Bei uns lief es nicht so schlimm wie bei dir, aber ähnlich, und wir haben eine superliebe eng an uns gebundene, voll gestillte, gar nie schreiende, neugierige kleine Tochter - alles erst später "hingebogen". Nach 60h Blasensprung, Tabletten- und Wehentropftrara hab ich wenig dabei empfunden, als man mir die Süße auf den Bauch legte, ehrlich gesagt, fand ich nach über 30 h ohne Nahrung das Essenstablett viel spannender ...;-) Das große Verliebtsein und die Hormone kamen eh erst in den nächsten Tagen irgendwann - da lag sie aber auch schon auf der Beobachtungsstation und hinterher auf der Intensiv, auch wegen Herzfehler. Ich hab auch viel gejammert und gelitten. Bis meine Mutter kam und sagte (und ich hätte erwartet sie tröstet mich und leidet mit mir, ich kenn sie immerhin seit 35 Jahren): "mach nicht son Film davon!" hmnja und irgendwie hatte sie recht und ab da hab ich umgeblendet auf Gegenwart und Zukunft und das beste draus gemacht, das mit dem Stillen nochmal versucht und das Wochenbett einfach später nachgeholt! Vielleicht hilft dir dieser zugegebenermaßen sehr ernüchternde Spruch auch? lg - roma


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Ich verstehe dich gut und möchte dich auf diesem Weg gaaaaaaanz fest drücken! :o) Eine Geburt ist ein Riesending und man macht sich ja doch so seine Vorstellungen! Noch dazu bist du ja auch momentan noch im Wochenbett- da nimmt man alles nochmal so schwer. Ich wünsch dir trotzdem viel Kraft, damit du es schaffst dich super um dein Kind zu kümmern, weil es dich grade unbedingt braucht! GLG AnitA


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Ach Gott, das ist echt schlimm. Mach Dir wegen dem Stillen keine Vorwürfe. Ich konnte auch nicht stillen. Erfahrungsbericht sieht man im Forum martina höfel o. geburtsvorbereitung. Da steht alles detaiert. Kann Dich echt gut verstehen, und das ist schon sehr viel, was Du bzw ihr verarbeiten müsst. Sonst würde ich mal ein ´professionelles Gespräch beim Therapeuten führen. Das ist ja nix Schlimmes, und soll auch nix heißen. Aber nach so einem Theater, dann noch die Stillerei, also da wäre ich am ende. Bei mir wars ja nur das Stillen, und ich drehte schon fast ab. Viel Glück, und alles Gute.


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Haben mir wirklich geholfen, mir geht es schon wieder etwas besser. Naja, jetzt müssen wir noch die Herzoperation unserer Kleinen überstehen (in ca. 2 Monaten) und dann können wir hoffentlich das alles hinter uns lassen und in die Zukunft schauen. Habe mich auch an eine Stillberaterin gewandt und denke wir kriegen das schon hin. Ganz liebe Grüße Conny