Mitglied inaktiv
Hallo, habt ihr Tipps für mich, wie mein Kind (4 1/2 Monate) lernt, aus der Flasche zu trinken? Welche Sauger benutzt man am besten? Habe bis jetzt ja immer gestillt, möchte aber, dass mein Mann auch mal füttert, nur mag der Kleine die Flasche nicht, bzw. weiß nicht, wie er draus trinken soll. LG, Ellen
Hallo Ellen, versteh ich das richtig, du willst mit der Flasche nur deshalb anfangen, damit dein Mann mal füttern kann? Wenn es dafür ist, dass du ab und zu mal ohne Kind weggehen kannst, dann würd ich alternative Methoden (Becher, SoftCup) probieren. Ich würde mir (und dem Kind) keinen Stress mit Flaschen machen, wenns nicht unbedingt nötig ist. Mal ganz abgesehen davon, dass nur eine Flasche die Darmflora des Kindes schädigen kann und ihr nachher ganz an der Flasche hängen könntet. Sorry, meine ehrliche Meinung. LG, Silke
Willst denn dafür wenigstens abpumpen? Und warum soll Dein Mann füttern, mußt Du allein weg? Becher oder Löffel würd ich auch erstmal versuchen, Du kannst nachher auch richtig Pech mit Saugverwirrung haben. lg!
Hallo! Also erstens musst du dich nicht dafür rechtfertigen, wenn du möchtest, dass dein Mann auch mal füttert. Das ist deine eigene Entscheidung! Ich kann das Ganze "Gegen die Flasche sein" einfach nicht verstehen, ganz ehrlich! Was würden denn Mütter tun, die gar nicht stillen können oder wollen? Ich bin auch ein Flaschekind gewesen und bin auch groß geworden! Was ist denn bitte so schlimm an der Flasche? Ihr tut da alle so, als wäre es ein Verbrechen!!!! Sorry, aber ich kanns nicht mehr hören. Mein Kleiner bekam von Beginn an hin und wieder mal ein Fläschchen (mit Muttermilch). Er ist jetzt 7 Monate alt und ich habe vor einer Woche abgestillt. Jetzt trinkt er aus dem Fläschchen und hat weder Koliken noch Sagerverwirrungen oder sonst was. Es kann durchaus vorkommen, dass Frauen die stillen, krank werden oder Medikamente nehmen müssen, die das Abstillen erfordern. Viel Spaß, wenn das Kind dann die Flasche verweigert. Ich verwende Aventflaschen und manchmal auch die von Nuk. Er nimmt beide ohne Probleme und ist in keinster Weise verwirrt- war er auch nie. Das Ganze ist reine Gewöhnung. Alles Gute!
Hallo, wenn eine Mutter nicht stillen kann, dann ist das etwas völlig anderes. Klar ist dann die Flasche ein Segen! Dagegen sagt ja auch keiner was, meine Güte... Aber was ich wirklich nicht mehr hören kann ist dieses "Ich bin auch ein Flaschekind gewesen und bin auch groß geworden!" Yep. UND du warst im Auto wahrscheinlich auch nicht angeschnallt und lebst noch. Würdest du deine Kinder deswegen heute ohne Sitz transportieren? Muttermilch ist und bleibt die beste Nahrung, das sollte inzwischen jeder Depp wissen. Es ist kein Verbrechen, die Flasche zu geben, aber ein Babydarm ist nunmal nicht auf Kuhmilcheiweiss eingerichtet und die Zusammensetzung der Flaschenmilch entspricht nicht dem, was ein Babydarm braucht. Mit Koliken hat das nix zu tun, sondern mit Infektanfälligkeit und Allergieneigung, die weit NACH der Säuglingszeit ausbrechen kann. Wenn du abgestillt hast, KANN dein Kind gar keine Saugverwirrung mehr bekommen. Saugverwirrung bedeutet, dass das Kind den Wechsel zwischen Flasche und Brust nicht auf die Reihe bekommt und dann eines von beiden vehement ablehnt. "Das ganze ist reine Gewöhnung." Na sicher. Das hätt mir mal einer sagen sollen, als mein Sohn eine Saugverwirrung von einer Flasche täglich entwickelt hatte und die Brust nur noch anbrüllte. Na vielleicht hätt ich einfach abstillen sollen. Er wollte ja die Brust anscheinend nimmer - wahrscheinlich hat ihm meine Milch nicht mehr geschmeckt *lach* Informier dich mal über Flaschenernährung und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes. Physiologisch, motorisch und psychologisch. LG, Silke (die nicht abgestillt hat, sondern die Flasche in den Müll geworfen hat und insgesamt 12,5 Monate weiterstillte)
Nur mal so am Rande - ich habe keines meiner beiden Kinder gestillt. Beide haben keine physiologischen, motorischen oder psychologischen Beeinträchtigungen dadurch erlitten. Meine Kinder entwickeln sich völlig normal und sind gesund. Soviel dazu! Gruss, Petra
Ich denke mal, man kann Flasche geben nicht mit Nicht-angegurtet-sein vergleichen; SORRY! Muttermilch ist (in den meisten Fällen) das beste für das Kind, da bin ich deiner Meinung- deshalb habe ich ja auch gestillt, trotz aller Pannen. Wenn Mütter rauchen und trinken oder Drogen nehmen ist Muttermilch sicher nicht das beste. Und wenn Mütter mit dem Stillen nicht klar kommen und es nur eine Qual für sie ist weil das Kind alle halben Stunden anlegen muss ist es sicher auch nicht das beste. Vorallem wenn die Kinder nicht mehr satt werden! Mein Kleiner bekam die Brust und die Flasche (wenn auch nur selten) von Anfang an und war nie verwirrt. Es hat zwar etwas gedauert bis er die Flasche akzeptierte, aber jetzt bin ich froh darüber, weil ich ehrlich gesagt keine Lust hätte, 250ml Milch mit dem Löffel zu füttern! Und es war eigentlich nie die Rede von Kuhmilcheiweiß.... Aber wir dürfen nicht vergessen, jedes Kind ist anders und jede Mutter ist anders, und das ist auch gut so. Immerhin war taxus Frage ja nicht, ob sie die Flasche verwenden soll oder nicht. das hatte sie ja schon für sich entschieden. Is nicht böse gemeint, nur meine persönliche Meinung. Dir alles Gute und liebe Grüße- trotz der Meinungsverschiedenheit.
Hallo, Ihr beiden, Ich finde Silkes Vergleich von Nichtstillen mit Nicht-Anschnallen eigentlich ziemlich gut. Ich nehme immer gerne den Vergleich mit dem Rauchen. Denn das Argument "ich wurde nicht gestillt und bin auch gesund" zieht nicht, ich weiss echt nicht, wieso das so oft gebracht wird: _Natuerlich_ wird nicht jedes Kind krank, das Kunstmilch bekommt. Kunstmilch ist schliesslich kein reines Gift. Das weiss jeder. Aber dass Kunstmilch die _Wahrscheinlichkeit_ erhoeht, dass das Kind ein gesundheitliches Problem bekommt, ist statistisch nachgewiesen, und das Spektrum an gesundheitlichen Nachteilen ist breit gestreut, von Allergien ueber Uebergewicht zu Diabetes, und viele schoenen Dinge mehr. Natuerlich kann man, wenn ein Mensch eine Allergie oder Diabetes entwickelt nicht sagen: "Na klar, Du wurdest ja auch nicht gestillt". Es gibt keinen so eindeutigen Zusammenhang. Wenn ein Kettenraucher Lungenkrebs bekommt, kann man auch nicht eindeutig nachweisen, dass das Rauchen die Ursache ist. Statistisch ist aber auch erwiesen, dass Rauchen die Wahrscheinlichkeit von Lungenkrebs erhoeht. Und mit einem Kindersitz willst Du die Wahrscheinlichkeit herabsetzen, dass Dein Kind bei einem Unfall Schaden erleidet. Trotzdem stirbt nicht jedes Kind, das unangeschnallt faehrt, und es bekommt nicht jeder Raucher Lungenkrebs ("mein Opa hat jeden Tag eine Schachtel geraucht, und ist trotzdem 90 geworden"). Und nicht jedes ungestillte Baby wird krank. Daraus aber den Schluss zu ziehen: "Gib ruhig die Flasche, Kunstmilch ist auch OK" ist jedenfalls von der Argumentationslinie her schlicht falsch. Eigentlich ging dieser Thread ja gar nicht um Stillen oder Nichtstillen, entschuldige, Taxus, dass wir Dir den hier jetzt so zumuellen, aber mir geht es da wie Silke, dass ich dieses Argument nicht mehr hoeren kann. Ich persoenlich akzeptiere uebrigens klaglos, wenn eine Frau sagt, sie will nicht stillen. Das ist fuer mich aber auch das einzige Argument, wo ich nicht versuche was zu machen. Denn wenn ein "weil" kommt, kann man an der Ursache fast immer was machen. Zu wenig Milch, wieder Arbeiten gehen oder mal abends alleine weg, Schmerzen oder sonstige Probleme, oder es hat beim ersten Kind nicht geklappt - ich finde, wenn sowas als Argument kommt, braucht Frau sich nicht zu wundern, wenn statt Schulterklopfen gewollte oder ungewollte Tips kommen (und bei Taxus kamen die Pump-Tips ja gut an, freut mich zu hoeren! Wenn Du magst, sag' doch mal Bescheid, ob irgendwas was gebracht hat). Soooo, mal sehen, ob das ueberhaupt noch jemand liest ;-) Beste Gruesse, Sabine
Sorry, aber ich war jetzt echt sauer weil ich´s echt nicht mehr hören kann. Bitte mach dir kein schlechtes Gewissen wegen der Flasche- warum auch. Ich habe meinen Kleinen an meine Brust angelegt und dann mit der Flasche getauscht. Hat ein bisschen gedauert bis er die Flasche akzeptierte aber jetzt geht es problemlos. Und so gings mit dem Abstillen auch leicht für uns beide. Ich kann verstehen, dass du auch möchtest wenn Papa das Kleine mal füttert. Kein Problem! Wünsch dir alles Gute
Ja, danke erstmal. Meine Güte, was wäre bloß, wenn ich arbeiten gehen müsste - ist das nicht der "normale" Weg in unserer Gesellschaft? Dass die Frauen 8 Wochen (!) Mutterschutz haben und dann wieder arbeiten gehen, wenn sie kein Erziehungsjahr nehmen? Ich habe das Glück, dass ich eh keinen Job habe und deshalb zu Hause bleiben kann. Aber da mein Männel so gut wie keinen Finger rührt für das Kind, bin ich letztens mal in die Luft gegangen und habe mir einen freien Abend erkämpft. Bisher war ich auch so fürs Vollstillen, aber ich werde ja total zur Idiotin hier zu Hause. Will doch auch mal wieder mit anderen Menschen als mit Muttis reden. Und ja, zur Beruhigung, ich werde die Pump-Tipps, die ich neulich hier bekommen habe, nutzen und es nochmal mit dem Abpumpen probieren. WEnn es aber nicht klappt, dann geb ich auch Prenahrung. Ich habe es vielleicht etwas übertrieben mit meiner "Über-Mutterschaft", denn ich bin nur noch gereizt. Ich finde durchaus, dass der Vater was beitragen kann, auch in den ersten Monaten. Puh, eigentlich wollt ich mich gar nicht rechtfertigen und nu das...naja. Ich glaube auch irgendwie nicht, dass es leichter ist (eher im Gegenteil), dem Kind das Trinken aus dem Becher anzutrainieren als das aus der Flasche? Achso, und SilkeJulia, ich wollte noch sagen, ich schätze deine Meinung immer sehr, das meine ich ganz ernst, auch wenn sie vielleicht nicht immer mit meiner konform ist (meistens aber schon *smile*). So, wieder abgeregt *g*, liebe Grüße, Ellen.
Hallo Ellen, naja, da das Trinken aus dem Becher und dem SoftCup (geniales Teil übrigens!) etwas völlig anderes ist, akzeptieren es viele Flaschenverweigerer gut. Probier es doch einfach mal aus. Du kannst zum Üben auch einen Eierbecher und abgekochtes Wasser nehmen, das kostet nix und du musst auch nix extra abpumpen *gg* Und dass die Frauen 8 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten gehen ist de facto in den meisten Fällen nicht so. Aber ist ja auch ganz egal. Unsere Gesellschaftspolitik ist keine kinder~, geschweige denn stillfreundliche. Das bezweifelt sicher niemand. LG, Silke
hmmm also langsam hab ich das gefühl das die meisten hier im forum nur noch als mütter leben... wenn sie ihrem kind die flasche geben will bzw ihr mann ;-) damit sie mal zeit für sich hat ist doch super und wie sie gesagt hat die meisten müssen nach 3-4 mon wieder arbeiten und sehe ziemlich komisch aus wenn die frauen an ihrem arbeitsplatz alle kinder an der brust hängen hätten oder?? und das mit dem baby darm ist mist... lasst euch das mal vom kinderarzt erklären nicht vom bio laden um die ecke solang eine flasche steril ist und mann alles ordentlich zubereitet ist die milch gesund und nix mit allergien meine grosse hat ab dem 5mon flasche bekommen und ist super gesund ich von anfang an und nix allergien und meine kleine musste ich aus krankheitsgründen meinerseits nach 5 wochen nun abstillen und sie lebt auch mama sein ist schön und gut aber bleibt mal alle menschen ... und wenn man abends mal raus will oder mal durchschlafen will tut sowas echt gut und was nüzt es dem kind gestillt zu werden wenn die mama dabei total genervt und unausgeschlafen ist??
Bin deiner Meinung.... :-)
siehste deswegen hat mein mann freitag die kinder und die flasche und ich geh weg ... machs genauso tut gut :-)))
""solang eine flasche steril ist und mann alles ordentlich zubereitet ist die milch gesund und nix mit allergien meine grosse hat ab dem 5mon flasche bekommen und ist super gesund ich von anfang an und nix allergien und meine kleine musste ich aus krankheitsgründen meinerseits nach 5 wochen nun abstillen und sie lebt auch"" du weißt aber schon ,dass es etliche stoffe in der mumi gibt,die nicht annähernd erforscht sind? und einige,die nicht nachgemacht werden können? und du weißt schon,dass babynahrung aus kuhmilch gemacht wird? und dass eben daraus allergien etc etnstehen können. ich frag übrignes ganz bestimmt keinen kinderarzt zum stillen,der hat nämlich dazu fast nix in seiner ausbildung gelernt. frag lieber ne stillberaterin :0) meine meinung: wer nicht stillen will,bitte. aber so einen käse erzählen wie künstliche milch wäre nur annähernd gleich gut ist einfach unsinn!!! und das argument,die meisten frauen müssen gleich wieder arbeiten gehen,kann ich so nciht bestätigen.die meisten frauen ,die ich kenne,nehmen sich zeit für die kinder wenn möglich bzw warten einfach noch mit dem kind bis sie es sich einigermaßen leisten können. die,die arbeiten gehen,haben auch möglichkeiten mumi zu geben. ich habe schon von einigen frauen gehört,dass sie ihre kinder monatelang weiter mit mumi versorgt haben,TROTZ arbeiten gehen. und zu sagen,ich gebe flasche,damit ich weggehen kann...sorry,aber wenn mein "freiheitsdrang" noch so groß wäre,dass ich ständig weg sein müsste (für ein paar stunden kann man abpumpen),dann würde ich mir überlegen,ob die zeit schon reif ist für ein kind.... lg pitti
hallo, um auf Deine eigentliche Frage zurückzukommen: hatte beim ersten Kind auch das Problem, dass ich wieder mit arbeiten begonnen habe und er die Flasche verweigerte. Uns wurde gesagt, es sei besser, wenn die Mutter nicht selber probiert, sondern weggeht, damit das Baby keine Chance auf die Brust sieht oder riecht. Zudem half es bei uns, ihn mit dem Nuggi (=Schnuller, falls Nuggi ein schweizerischer Begriff) zu beruhigen und dann Nuggi gegen Flasche zu tauschen. Als er es nach ein paar Anläufen kapiert hatte, war es kein Problem, von der Flasche zu trinken, wenn ich arbeiten war und von der Brust, wenn ich zu Hause war. Übrigens habe ich dann eine Mahlzeit durch Schoppenpulver ersetzt, da das Abpumpen während des arbeitens ziemlich stressig war. Geht also problemlos nebenher. Unser zweiter Sohn ist jetzt drei Monate alt und ich gebe ihn einmal pro Woche einige Stunden zur Grossmutter und das Trinken mit der Flasche klappt schon ganz gut. Diesmal mit Avent, beim ersten haben wir den Durchbruch mit Bibi geschafft. Viel Glück jedenfalls und geniesse den freien Abend! (und lass ihn Dir nicht von Müttern mit einer anderen Einstellung zum Muttersein und Stillen verderben) Ursina
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