Mitglied inaktiv
Hallo, in Anlehnung auf einem Beitrag im "Schwanger" Forum, die mich schockiert hat, wollte ich mal fragen wie ihr das seht. Dort schrieb eine Frau, dass ihr Frauenarzt weder ein aufklärensdes Gespräch mit ihr und ihrem Partner führte und er kein nettes Wort für sie übrig hatte, als sie vor Freude weinte, ihr Partner wurde ignoriert. Einige, die antworteten erfanden dies als normal und ihre Erwartungen als zu hoch. Ich war sehr schockiert. Selbstverständlich möchte auch ich vor allem einem kompetenten Arzt, der sein Fach beherrscht und mich richtig behandelt (Egal welche Fachrichtung), aber ich finde (ich bin selbst Ärztin), dass ein nettes, mitfühlendes Wort (ob bei positivem oder negativen Dingen) dazu gehört und bei keiner Routine und Stress untergehen sollte. Ich will nicht die beste Freundin meiner Patienten werden! Aber Freundlichkeit gehört dazu! Auch der Partner gehört, gerade bei einer Schwangeren Frau dazu, ja noch mehr als bei einem Gebrochenen Bein. Man kann doch wenigstens beglückwünschen! Und auch wenn sich jeder im Netz belesen kann, so finde ich, sollte ein Arzt doch über die wichtigsten Dinge aufklären (Lebensmittel, Sport...). Als Arzt hat man diese Pflicht (!) und kann und darf nicht davon ausgehen, dass alle Leute desgleiche Wissen haben! Meine FÄ ist da wirklich gut. Sie nimmt sich Zeit, labert aber auch nicht herum. Hat ehrlich gesagt was sie für Möglichkeiten hat und ab wann es in die Kinderwunschklinik sollte. Macht von selbst Vorschläge und erklärt Dinge. Untersuchung ist Routine, trotzdem nicht oberflächlich. Sie führt immer vorher und nachher ein Gespräch mit einem. Keine 30 Minuten...Mal 2 und mal 5. Je nachdem worum es geht. Wie ist das bei Euch? Ich sage ganz klar, wenn ich wählen MÜSSTE würde ich den kompetenten Kotzklumpen dem Kumpeltyp ohne Ahnung zwar vorziehen, aber im Idealfall ist mein Arzt kompetent und freundlich/ empathisch.
Ich muss den FA nicht heiraten, wobei ich eine Ärztin habe. Dennoch muss ich mich wohlfühlen und Fragen stellen können und auch beantwortet bekommen.
Für erweiterte Fragen gibt es ja auch die lieben Hebammen. ![]()
Hallo... ...ich finde man muss sich auch wohl und gut aufgehoben fühlen. Meine FÄ untersucht und bespricht alles ganz genau...allerdings hat sie eine Art an sich, die ich manchmal auch nicht leiden kann und finde man verhält sich anders. Ich selbst bin Krankenschwester und arbeite auf einer sehr pflegeintensiven Station. Ich konnte dort während meiner Schwangerschaft einfach nicht weiterarbeiten, da es nicht möglich war sich an das Mutterschutzgesetz zu halten...aber sie meinte "ich müsse da durch, sie hatte auch schwanger im Krankenhaus gearbeitet " das ihre Arbeit aber eine ganz andere als meine ist hat sie dabei wohl verdrängt. Sie hat mich zum Beispiel auch gefragt, ob ich psychische Probleme habe, das Kind nicht will. Da bin ich fast vom Stuhl gefallen, nur weil ich in der Praxis keine Freudensprünge und nicht geweint habe vor Freude. Das ich dies viell zu Hause mit meinem Mann habe...und nicht jeder Mensch gleich ist, hat die auch nicht kapiert. Geldmacherei ist bei ihr auch ganz groß...man muss wirklich jeden US einzeln bezahlen, immer 30 Euro Komischerweise jetzt wo ich nicht schwanger bin komme ich wieder super mit ihr zurecht, vor der Ss auch. Bin gespannt wie es ist, wenn ich wieder schwanger sein sollte
Ich finde auch, dass nette Worte dazu gehören. Ich habe auch einen tollen FA! Ich finde aber die Helferinnen echt unfreundlich. In der ss waren sie super nett und haben auch mal smalltalk gehalten, aber sobald der Kleine da war, war es vorbei. Nicht mal ein Glückwunsch zur Geburt. Aber zurück zum Thema... Kompetenz ist wichtig, aber wohlfühlen muss man sich auch.